14/06/2026
Heute ist Internationaler Tag gegen Tiertransporte.
Jährlich werden Milliarden lebender Tiere durch Europa und darüber hinaus transportiert – tagelang, auf engstem Raum, bei Hitze, weit weg von allem, was sie kennen. Rechtlich erlaubt. Weitgehend unsichtbar.
Es geht hier heute um Fibgerpointing. Es geht ums Innehalten. Augen aufmachen, hinsehen, nachsehen, überdenken.
Es sind zwei Fragen, um die es geht:
Was passiert den Tieren? – Und: Was passiert mit uns, wenn wir das zulassen?
Denn wie wir mit anderen Lebewesen umgehen, spiegelt wider, wer wir sind. Nicht als Urteil – sondern als Wahrheit. Ein System, das Milliarden empfindungsfähiger Wesen als bloße Fracht behandelt, hinterlässt Spuren – in den Tieren, aber auch in uns. In unserer Fähigkeit zur Empathie. In unserem Verhältnis zur Welt als Ganzer.
Das ist kein Aufruf zur Perfektion. Es ist eine Einladung zur Aufmerksamkeit.
Was können wir gemeinsam tun?
– Innehalten & reflektieren: Was kaufen wir, und woher kommt es wirklich?
– Konsumentscheidungen überprüfen: Weniger, aber bewusster – regionaler, saisonaler.
– den Tierleuten politisch Gehör verschaffen:, indem wir Akteure wie zum Beispiel VIER PFOTEN und PROVIEH unterstützen. Sie fordern ein Verbot von Lebendtierexporten in Drittstaaten.
- Petitionen unterschreiben, Abgeordnete anschreiben, Thema sichtbar machen.
– Das Gespräch führen: Nicht als Belehrung – sondern als echte Auseinandersetzung mit dem, was wir für normal halten.
Veränderung beginnt selten mit großen Gesten. Meistens beginnt sie damit, dass wir aufhören wegzuschauen – und anfangen zu fühlen, was da eigentlich ist.
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Bild (c) PROVIEH