Urs Barth I Ahnenwege

Urs Barth I Ahnenwege � Hagazussa � Schamanische Heilweisen, Rituale & Seminare für Mensch, Tier, Ort & Business

14/06/2026

Heute ist Internationaler Tag gegen Tiertransporte.

Jährlich werden Milliarden lebender Tiere durch Europa und darüber hinaus transportiert – tagelang, auf engstem Raum, bei Hitze, weit weg von allem, was sie kennen. Rechtlich erlaubt. Weitgehend unsichtbar.

Es geht hier heute um Fibgerpointing. Es geht ums Innehalten. Augen aufmachen, hinsehen, nachsehen, überdenken.

Es sind zwei Fragen, um die es geht:
Was passiert den Tieren? – Und: Was passiert mit uns, wenn wir das zulassen?

Denn wie wir mit anderen Lebewesen umgehen, spiegelt wider, wer wir sind. Nicht als Urteil – sondern als Wahrheit. Ein System, das Milliarden empfindungsfähiger Wesen als bloße Fracht behandelt, hinterlässt Spuren – in den Tieren, aber auch in uns. In unserer Fähigkeit zur Empathie. In unserem Verhältnis zur Welt als Ganzer.

Das ist kein Aufruf zur Perfektion. Es ist eine Einladung zur Aufmerksamkeit.

Was können wir gemeinsam tun?
– Innehalten & reflektieren: Was kaufen wir, und woher kommt es wirklich?
– Konsumentscheidungen überprüfen: Weniger, aber bewusster – regionaler, saisonaler.
– den Tierleuten politisch Gehör verschaffen:, indem wir Akteure wie zum Beispiel VIER PFOTEN und PROVIEH unterstützen. Sie fordern ein Verbot von Lebendtierexporten in Drittstaaten.
- Petitionen unterschreiben, Abgeordnete anschreiben, Thema sichtbar machen.
– Das Gespräch führen: Nicht als Belehrung – sondern als echte Auseinandersetzung mit dem, was wir für normal halten.

Veränderung beginnt selten mit großen Gesten. Meistens beginnt sie damit, dass wir aufhören wegzuschauen – und anfangen zu fühlen, was da eigentlich ist.

🔗 provieh.de | vier-pfoten.de


Bild (c) PROVIEH

Empfehlung!Die Erläuterungen zu der jeweiligen Sigille findest Du auf den Seiten der Künstler:in.Da liegt der Unterschie...
13/06/2026

Empfehlung!

Die Erläuterungen zu der jeweiligen Sigille findest Du auf den Seiten der Künstler:in.

Da liegt der Unterschied zu imho nicht nutzbaren Zauberzeichen aus dem Netz: Sie erklärt genau das Werden der Sigille, die Gedanken und Elemente, die dahinter bzw. darin stecken. So kann man eine sichere Entscheidung treffen, ob man das Zeichen verwenden möchte und wofür. Durch dieses Huntergrundwissen ist es möglich, sollte hier ein unwahrscheinlicher Notfall eintreten, die Sigille zu dekonstruieren.

Schweinemonat 2026Folge 29: Abschied vom SchweinemonatDer Monat mit den Schweine-Leuten geht zu Ende.Wir haben auf ihre ...
31/05/2026

Schweinemonat 2026
Folge 29: Abschied vom Schweinemonat

Der Monat mit den Schweine-Leuten geht zu Ende.

Wir haben auf ihre wilde Herkunft geschaut, auf Klugheit, Gefühle, Familien, Reinlichkeit, Spielfreude, Arbeit mit Landschaft, Menschen und Geistern.

Wir haben gesehen: Schweine sind nicht „nur irgendwelche Tiere“. Sie sind soziale, empfindsame, neugierige Leute. Mütter. Kinder. Freund:innen. Spürnasen. Landschaftspfleger. Begegnungswesen. Heilig in alten Bildern und Mythen, Gefährtinnen der Göttin.

Und wir haben hingeschaut, wo es schwer wurde: auf kranke Systeme, unvorstellbare Zahlen, industrialisierte Mutterschaft, Transport, Schlachthaus, Umweltfolgen, Gesundheit, Schuld und Verantwortung.

Der Schweinemonat war nicht nur Schmerz, er war auch Begegnung.

Im Reise- und Begegnungskreis haben die Schweine-Leute uns gezeigt, dass Hinschauen nicht nur weh tun muss. Es kann auch Verbindung öffnen. Erkenntnis kann durch Freude kommen, durch Freundlichkeit, Nähe und die Bereitschaft, sich wirklich berühren zu lassen.

Wir können nicht mehr sagen, wir hätten nichts gewusst. Und wir müssen nicht in der Ohnmacht bleiben.

Wir können anders essen. Anders einkaufen. Anders sprechen. Organisationen und Lebenshöfe unterstützen. Politischen Druck machen. Beiträge teilen. Gespräche führen. Die Schweine-Leute nicht wieder unsichtbar werden lassen.

Der Schweinemonat endet hier als Postingreihe. Aber die Beziehung endet nicht.
Die Verantwortung endet nicht.

Und die Hoffnung endet nicht.

Neben allen in Folge 28 Genannten wollen wir auch bei Samseti unterstützen: Indem wir Räume öffnen, in denen Leute - Tiere, Pflanzen, Pilze, Steine, Landschaften, Geister und Menschen - füreinander wieder als Gegenüber sichtbar werden.

Damit aus Hinwendung Handlung wird.
Für die Schweine-Leute.
Für alle Leute.
Für eine bessere Zukunft.

Danke, dass Du diesen Monat mitgegangen bist. Gesegnet sei es.

Bildgestaltung: Eric Urs Barth mit Canva.

Schweinemonat 2026Folge 28: HoffnungNach Zahlen, kranken Systemen, Transport und Schlachthaus braucht es Hoffnung.Nicht,...
30/05/2026

Schweinemonat 2026
Folge 28: Hoffnung

Nach Zahlen, kranken Systemen, Transport und Schlachthaus braucht es Hoffnung.
Nicht, weil wir uns die Dinge schönreden müssten. Sondern weil Mitgefühl Hoffnung braucht. Menschen, die sich wirklich berühren lassen, brauchen Hoffnung, damit sie handlungsfähig bleiben.

Hoffnung nicht als billiges „Wird schon“.
Sondern als Ermutigung: Es gibt Menschen, die schon handeln. Menschen, denen man sich anschließen kann. Menschen, von denen man sich etwas abgucken kann.
Organisationen wie PROVIEH, die Albert Schweitzer Stiftung, VIER PFOTEN, der Deutsche Tierschutzbund, Animal Equality, ARIWA und viele andere machen sichtbar, was sonst verborgen bliebe. Sie recherchieren, klagen, informieren, üben politischen Druck aus, fordern bessere Gesetze, dokumentieren Missstände und erinnern uns daran, dass Schweine fühlende, intelligente, soziale Leute sind.

Auch Lebenshöfe sind Orte der Hoffnung. Dort müssen gerettete Schweine keinen Nutzen mehr bringen. Sie dürfen einfach leben: wühlen, ruhen, schlafen, suhlen, Freundschaften schließen, alt werden, Schwein sein.

Das rettet nicht Millionen.
Aber es rettet diese Einzelnen.
Und es zeigt, was möglich wäre.

Hoffnung entsteht auch dort, wo Menschen anfangen, anders zu handeln: weniger oder kein Schweinefleisch essen, bewusster einkaufen, Lebenshöfe unterstützen, Tierschutzorganisationen stärken, Petitionen unterschreiben, politisch Druck machen, Beiträge teilen, Gespräche führen, nicht mehr wegschauen.

Niemand muss alles tun. Aber fast alle können etwas tun.

Veränderung beginnt genau hier, jenseits einer perfekten Instant-Lösung: heraus aus Gleichgültigkeit oder Vermeidung, hinein ins Mitgefühl. Mitgefühl ist nämlich anders als Mitleid ein Tu-Wort.

Hoffnung heißt nicht, an der Realität vorbei zu leben.

Hoffnung zu haben heißt, seine Kraft dafür einzusetzen, eine neue Realität zu erschaffen.

Bildgestaltung: Eric Urs Barth mit Canva.

Schweinemonat 2026Folge 27: Das SchlachthausNach dem Transport kommt das Schlachthaus.Ich kann uns das nicht ersparen, w...
29/05/2026

Schweinemonat 2026
Folge 27: Das Schlachthaus

Nach dem Transport kommt das Schlachthaus.
Ich kann uns das nicht ersparen, weil wir es ihnen nicht ersparen.

Für die Schweine-Leute bedeutet das Gewalt: ankommen, abgeladen werden, warten, weitergetrieben werden. Sie hören die Schreie andere Schweine. Sie riechen Blut. Sie riechen Angst. Sie sind intelligent genug, um nicht einfach „nichts zu merken“.

In großen Schlachtbetrieben werden Schweine häufig mit CO₂ betäubt. Das klingt nach Einschlafen. Ist es aber nicht. CO₂ wirkt nicht sofort. Die Schweine werden in Gondeln oder Gruppen in eine hohe CO₂-Konzentration abgesenkt. Vor dem Bewusstseinsverlust reagieren viele mit Luftnot, Panik, Abwehrbewegungen, Schreien, Fluchtversuchen und Krämpfen. Je nach Verfahren kann es etwa 30 bis 60 Sekunden dauern, bis sie bewusstlos werden.

Andere Betäubungsverfahren sind elektrische Betäubung oder Bolzenschuss. Auch sie sind nur dann weniger schlimm, wenn sie sicher und sofort wirken. Genau das ist aber nicht immer der Fall.

Eine Studie von 2025 fand bei Schweine-Leuten insgesamt 96,1 % ausreichend betäubte Tiere. Das klingt hoch — bis man sieht, was der Rest bedeutet. Je nach Schlachthof lag der Anteil unzureichender Betäubungen bei 1,2 bis 16,6 %. Nachbetäubungen kamen bei nur 1,6 bis 6,4 % der Schweine vor.

So oder so wird danach „entblutet“. Das ist Fachsprache für: Ihnen wird die Kehle geöffnet, damit sie ausbluten.

Bei rund 45 Millionen Schweinen, die jährlich allein in Deutschland geschlachtet werden, ist schon 1 % eine gewaltige Zahl: etwa 450.000 Schweine-Leute. Das ist kein Randfehler. Das ist ein brutales, tierfeindliches System.

Bildgestaltung: Eric Urs Barth mit Canva.

💖 Was für ein Abend! 💖Gestern haben wir mit Ilka einen ganz wundervollen und berührenden Abend erlebt. Viele Menschen si...
28/05/2026

💖 Was für ein Abend! 💖

Gestern haben wir mit Ilka einen ganz wundervollen und berührenden Abend erlebt. Viele Menschen sind mit Erkenntnis, Inspiration und Hoffnung nach Hause gegangen.

Im Laufe des Abends kamen einige wertvolle Empfehlungen und Hinweise zur Sprache — und die möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

👉 Alle Links, Empfehlungen und Hinweise findet ihr in den Kommentaren.
Dort könnt ihr euch gerne alles rauskopieren:

🌿 Ilkas Hausarbeit
🎬 die Filmempfehlung
📘 die Facebook-Seite, über die Ilka gesprochen hat

✨ Die wichtigste Quintessenz des Abends:
Wir müssen uns viel, viel, viel mehr gute Geschichten erzählen — statt nur die Negativität des Augenblicks zu sehen.

Ein riesiges Dankeschön an alle, die gestern dabei waren. Ihr habt diesen Abend so besonders gemacht. 💚

Wir freuen uns schon auf die nächsten Abende von Samseti – für eine wilde Welt, mit euch!

Schweinemonat 2026Folge 26: Der TransportAm Ende der Mast steht der Transport.Ein Mastschwein ist dann meist erst etwa s...
28/05/2026

Schweinemonat 2026
Folge 26: Der Transport

Am Ende der Mast steht der Transport.

Ein Mastschwein ist dann meist erst etwa sechs Monate alt und wiegt ungefähr 110 bis 125 kg. In seinem kurzen Leben wurde es in der Regel schon mehrfach transportiert: als Ferkel in die Aufzucht, später in die Mast und am Ende zum Schlachthof.

EU-weit werden jährlich rund 34,9 Millionen Schweine zwischen Mitgliedstaaten transportiert. 99 % dieser Transporte finden auf der Straße statt. Und das sind nur die grenzüberschreitenden Transporte. Für innerdeutsche Transporte gibt es keine einfache Gesamtzahl. Rechtlich dürfen Schweine unter bestimmten Bedingungen bis zu 24 Stunden am Stück transportiert werden. Danach müssen sie eigentlich abgeladen, versorgt und ausgeruht werden — und erst dann kann es weitergehen.

Für die Schweine-Leute bedeutet das: Ungewissheit, getrieben werden, Rampen, Enge, rutschige Böden, fremde Menschen und Schweine, Fahrtbewegung, Hitze, Kälte, Hunger, Durst, Verletzungen, Erschöpfung, Angst. Die EFSA bestätigt beim Transport von Schweinen genau das: Stress, Verletzungen, eingeschränkte Bewegung, fehlende Ruhe und sensorische Überreizung. Ohne echte Lösung. Profit geht vor.

In Europa sterben laut Fachquellen zwischen 0,03 % und 0,5 % der Schweine schon auf Transporten von unter acht Stunden. Bei 34,9 Millionen Schweinen sind das zwischen 10.000 174.500 völlig sinnlos gestorbene Schweine-Leute.

Und die Schweine-Leute, die nicht sterben, kommen nicht automatisch heil an. Studien nennen verletzte, erschöpfte, lahme oder nicht mehr gehfähige Schweine. Je nach Untersuchung wurden bei 0 bis 36 % der transportierten Schweine Verletzungen festgestellt.

Der Transport ist kein Nebenschauplatz. Er ist ein eigener Abschnitt des Leidens.

Bildgestaltung: Eric Urs Barth mit Canva.

28/05/2026

: Abbildung und Beschreibung des Rhabarbarum von Pietro Andrea Mattioli (1501-1578), Prag/Venedig, 1563, DHM

Alle lieben Rhabarberkuchen — aber wusstet ihr eigentlich, woher der seltsame Name „Rhabarber“ kommt?

Der Name des Rhabarbers, so berichtet der Arzt Pietro Andrea Mattioli in unserem heutigen , werde von den „Barbaren" abgeleitet. Sie galten als jene „wilden" Volksstämme, deren Siedlungsgebiet in der antiken Welt außerhalb des Einflussbereichs der Römer lag und woher der Rhabarber ursprünglich stammen sollte. Auch Tacitus verwendet das Wort „Barbaren" in seiner „Germania", deren Text erst 1455 wieder bekannt wurde. Mit dem Sammelbegriff "Germanen" fasste Tacitus verschiedene Stämme zusammen und nannte sie „Barbarenvolk". Umgekehrt gab es kein Volk, das sich selbst als „Germanen" bezeichnet hätte.

Die Abbildung des „Rhabarbarum" im Original sowie viele weitere Objekte könnt ihr in unserer bis zum 18. Oktober 2026 verlängerten Wechselausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube – Biologie – Macht" entdecken. Kommt vorbei!

Adresse

Schulredder 6
Kiel
24106

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