12/03/2021
⚛︎ Bis 2015 kannte ich den Begriff garnicht.
Ich bin damit gross geworden, das ich immer - zu , zu schnell, zu nett, zu , zu unfokussiert, zu leichtgläubig, zu neugierig, zu schnell verletzt, zu , zu übermütig, zu fröhlich, zu , zu sorgend, zu schüchtern, zu angreifbar, unzulänglich - bin.
Als Kind lernen wir uns anzupassen, wir lernen mit welchem Verhalten wir am wenigsten Ärger bekommen oder Aufsehen erregen. Wir lernen was zu tun oder zu lassen ist um in Sicherheit zu sein. Sicherheit bedeutet auch , Wertschätzung und Harmonie.
Diese speichern unsere Neuronen.
Gleichzeitig nehmen hochsensible Menschen sehr bewusst all die unausgesprochenen Worte, Gefühle, Gedanken, Energien unseres Gegenüber, unseres Tiers, der Natur wahr und reagieren darauf.
Wenn ich also wahrnehme das die Erwartungshaltung meines Gegenübers meine Ressourcen überschreitet reagiere ich meiner Konditionierung entsprechend. Ich erschöpfe mich um Anderen gerecht zu werden.
Meine eigenen Bedürfnisse erfülle ich immer weniger.
Unser System verträgt sehr viel, wir können viel kompensieren. Doch individuell, früher oder später zeigen sich die erschöpften Ressourcen auf unterschiedlichste Weise.
Da wir auch darauf konditioniert sind, eigene Befindlichkeiten hinten anzustellen, bei physischen Symptomen aber gehandelt wird, werden wir oft erst aufmerksamer wenn unser Körper uns deutliche zeigt.
Hochsensible Herausforderungen sind aus meiner Erfahrung oft , , Kopfschmerzen bis zu Migräne, Schwindel, Tinnitus, Depressionen, Allergien, Asthma, Unverträglichkeiten, Ödeme, Rückenschmerzen, Multiple Sklerose.
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“Geh Du vor", sagte die Seele zum Körper, "auf mich hört er nicht. Vielleicht hört er auf Dich."
"Ich werde krank werden, dann wird er Zeit für Dich haben",
sagte der Körper zur Seele.
© Ulrich Schaffer (*1942), Fotograf und Schriftsteller
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Die Hochsensibilität ist eine Eigenschaft. Im Gehirn werden bewusster verarbeitet, so das wir uns aufgrund der vielen Wahrnehmungen schnell überfordert fühlen und entsprechend schnell genervt, sauer, wütend, in uns gekehrt, traurig, angeschlagen, ängstlich reagieren - ganz individuell je nach unseren Erfahrungen in der Kindheit.
2015 habe ich erstmalig die Beschreibung einer gelesen - das war mein AHA-Erlebnis. Scanner sind vielbegeisterte Menschen, die sich sehr schnell für vieles aber nicht alles zu Ende bringen. Dieser Begriff wurde von Barbara Sher geprägt. Dies in Zusammenhang mit den Erkenntnissen von Elaine Aron, die mit ihrem Mann das Thema erforscht ergab ein Gesamtbild für mich in dem ich mich wiederfand.
⚜️Ich bin nicht allein.
Von da an habe ich viele meiner Konditionierungen umprogrammiert. Meine oft bemängelten Fehler habe ich reflektiert und nutze sie heute als Fähigkeit. Ich entscheide immer mehr meinen Bedürfnissen entsprechend und bin täglich neugierig auf all die Möglichkeiten für die ich mich entscheiden kann. Meiner kann ich mittlerweile sehr gut folgen und so & meinen Alltag kreieren.
Bist Du hochsensibel?
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⚛︎ 1 out of … Blogartikel: https://nicolevandieken.com/bhsp
Hattest Du auch so einen AHA-Effekt? Welche Herausforderungen hast Du im hochsensiblen Alltag?