31/08/2026
Meiner Meinung nach kann ich Island nur gratulieren. Kein Beitritt in die EU. Uns hat der Euro unser Erspartes halbiert, die Kaufkraft reduziert und unsere Politiker machen uns weltweit lächerlich. Fragt mal einen Schweizer nach der deutschen Politik. Der lacht sich schepps.
Welchem Land geht es den wirklich gut in der EU?
Deutschland und Frankreich haben es geschafft, im Eiltempo die Wirtschaft herunter zu wirtschaften. Hohe Energiekosten, Spitzensteuer und eine politische Misswirtschaft führen unweigerlich in den finanziellen Ruin. Die Renten sind sicher. Könnt ihr euch erinnern? Sie wären es auch, hätte man nicht Milliarden fehlinvestiert und verspekuliert. Ohne persönliche Konsequenzen.
Basierend auf aktuellen Daten (Stand August 2026) sticht ein Land besonders heraus, wenn man beides zusammen betrachtet – wirtschaftliche Stärke und politische Stabilität: Dänemark.
Warum Dänemark:
Dänemark wächst 2025/2026 mit rund 2,0–2,6 %, deutlich stärker als der EU-Durchschnitt und weit vor Deutschland (ca. 0,9–1,0 %). Gleichzeitig liegt die Staatsverschuldung bei nur etwa 27,7 % des BIP – Tendenz fallend –, es gibt Haushaltsüberschüsse statt Defizite, niedrige Anleiherenditen (~2,3 %) und substanzielle Nettovermögen gegenüber dem Ausland. Politisch regiert seit 2022 eine breite Mitte-Koalition unter Mette Frederiksen (Sozialdemokraten, Venstre, Moderaterne), die als ungewöhnlich stabil gilt – keine der für Europa derzeit typischen Krisenregierungen oder Neuwahl-Debatten. Einziger Wermutstropfen: Ein guter Teil des Wachstums hängt stark an der Pharmaindustrie (v. a. Novo Nordisk/Ozempic), was eine gewisse Klumpenabhängigkeit schafft.
Andere Kandidaten – mit Einschränkungen:
Irland hat im 2. Quartal 2026 mit +3,9 % das mit Abstand stärkste Wachstum aller EU-Länder hingelegt. Aber: Diese Zahl ist notorisch verzerrt durch die Gewinnverschiebungen US-amerikanischer Multinationals (Apple, Pfizer etc.) – das "echte" irische BIP (bzw. das modifizierte BNE) wächst viel moderater, und die EU-Kommission warnt selbst vor der Abhängigkeit von dieser Konzernsteuerbasis.
Spanien und Portugal wachsen ebenfalls solide (0,7–0,8 % im Quartal), Spanien schneidet unter den großen Volkswirtschaften am besten ab. Politisch ist Spanien aber seit Jahren von einer fragmentierten, von Korruptionsaffären begleiteten Minderheitsregierung unter Sánchez geprägt – "stabil" würde ich das nicht nennen.
Die Niederlande gelten wirtschaftlich als solide, aber gerade erst hat sich nach der Wahl 2025 eine neue Minderheitsregierung unter D66 (Jetten) gebildet – das ist noch nicht sonderlich erprobt.
Schweden wächst zwar ordentlich (+1,4 % im Quartal), regiert aber ebenfalls als Minderheitsregierung, die auf die Unterstützung der rechtspopulistischen Schwedendemokraten angewiesen ist. Deutschland und Frankreich hingegen wachsen in die Tiefe. :-) Und wenn ich schon von der Reichensteuer höre wird mir schlecht. Die Menschen die fleißig waren, Risiken getragen haben und vielen Arbeitnehmer ihr tägliches Brot ermöglichen werden abgestraft. Es ist keine Reichensteuer sondern eine Neidsteuer die dazu führt, dass jeder wohlwollend nickt, der kein Hirn hat. Neid und Missgunst führen nicht zu Erfolg. Und natürlich ist es unglaublich wie wenige Menschen viel Kapital verwalten. Das hat aber auch seinen Grund. Die Ursache eines Vermögens und der Anbeginn eines erfolgreichen Lebens ist zu handeln, fleißig an seinen Ideen zu arbeiten, sie auch um zu setzen und geduldig seinen Weg zu gehen um nicht neidisch auf den Porsche des Nachbars zu blicken. Irgendetwas hat der schon richtig gemacht. Nur, ist es ja bei uns schon eine Schande, wenn man zeigt, dass es einem gut geht. Ich finde, uns geht es allen gut und jeder hat die Chance etwas aus seinem Leben zu machen. Man muss es selbst tun, den es gibt keine Selbstläufer. Laufen muss man schon selbst. :-) ,einem Ziel entgegen und das ist nicht immer monetär. :-))