Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit

Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit Wissens- und Coaching-Plattform für engagierte Tierhalter:innen, die sich aktiv für die nachhaltige Gesundheit ihres Hundes oder ihrer Katze einsetzen wollen.

Markenunabhängig, disziplinübergreifend, leidenschaftlich, fundiert.

Die sofortige Verfügbarkeit von Informationen treibt uns in unsere eigene Hilflosigkeit.Und nein – du musst keine Angst ...
02/08/2026

Die sofortige Verfügbarkeit von Informationen treibt uns in unsere eigene Hilflosigkeit.

Und nein – du musst keine Angst haben, dass sich dieses Profil, in dem es eigentlich um ganzheitliche Tiergesundheit geht, plötzlich in einen Kanal für Gesellschaftskritik oder Philosophie verwandelt.

Ich bin seit zwölf Jahren Tiertherapeutin. Ich begleite Menschen und ihre Tiere auf dem Weg zu mehr Gesundheit, mehr Lebensqualität und mehr Sicherheit. Und ich beobachte seit Jahren einen Trend, der mir zunehmend Sorgen macht. Wahrscheinlich kennst auch du ihn.

Du bemerkst eine Veränderung bei deinem Tier. Vielleicht frisst es schlechter. Vielleicht humpelt es. Vielleicht verhält es sich einfach anders als sonst.

Und ausgerechnet heute ist Sonntag. Oder dein Tierarzt hat Urlaub.

Also machst du ein Foto. Fragst ChatGPT. Durchforstest Google. Stellst deine Frage in zwei, drei oder vier Facebook-Gruppen.

Sekunden später bricht eine Flut von Informationen über dich herein.

Sachliche Informationen. Eigene Erfahrungen anderer Tierhalter. Prognosen. Worst-Case-Szenarien. Meinungen. Halbwissen. Widersprüche. Gut gemeinte Ratschläge. Vermeintliche Geheimtipps.

Auf den ersten Blick fühlt sich das nach Orientierung an.

Ist es aber nicht.

Denn plötzlich kämpfst du nicht mehr gegen das eigentliche Problem deines Tieres – sondern gegen deine eigenen Ängste.

Jede neue Information zieht dich in eine andere Richtung. Dein Nervensystem wird mit immer neuen Impulsen bombardiert, bis es irgendwann entscheidet:

Am sichersten ist es, gar nichts mehr zu tun.

Du gerätst in eine Schockstarre.

Und genau die macht dich handlungsunfähig.

Du beobachtest dein Tier mit Argusaugen. Jeder Blick. Jede Bewegung. Jeder Seufzer wird zur potenziellen Katastrophe.

Nicht, weil du irrational bist.

Sondern weil dein Nervensystem irgendwann kapituliert.

Ich glaube, wir brauchen heute nicht noch mehr Informationen.

Wir brauchen Orientierung.

Wir brauchen Werte.

Wir brauchen Menschen, die in der Lage sind, einzuordnen, statt Panik zu verbreiten.

Und wir brauchen die Souveränität, für unsere Tiere einzustehen – unabhängig von der Lautstärke fremder Meinungen.

Genau dafür sind wir mit Vetrias angetreten.

Nicht, um dir noch mehr Wissen vor die Füße zu werfen.

Sondern um dir zu zeigen:

Das ist deine Herausforderung.

Das sind die anerkannten diagnostischen und therapeutischen Leitplanken.

Und das kann – individuell betrachtet – ein sinnvoller Weg für dich und dein Tier sein.

Nicht dogmatisch.

Nicht ideologisch.

Nicht angstmachend.

Sondern klar. Verständlich. Ganzheitlich. Und mit dem Ziel, dich wieder handlungsfähig zu machen.

Denn genau darum geht es.

Nicht darum, alles zu wissen.

Sondern zu wissen, was jetzt der nächste richtige Schritt ist.

Herzlich willkommen bei Vetrias.

Im Spannungsfeld zwischen Achtsamkeit und Akzeptanz: Wenn ich mich mit den Halter:innen von älter werdenden Hunden und K...
31/07/2026

Im Spannungsfeld zwischen Achtsamkeit und Akzeptanz: Wenn ich mich mit den Halter:innen von älter werdenden Hunden und Katzen unterhalte, begegnen mir zwei relevante Standpunkte – meist in ein und demselben Menschen.

Der eine ist: Ich möchte alles für mein Tier tun, um ihm den Lebensabend so angenehm wie nur möglich zu gestalten. Es so glücklich, gesund und unbeschwert wie nur möglich alt werden zu lassen.

Naturgemäß stellen sich bei der Anamnese eines alten Tieres mehrere gesundheitliche “Baustellen” heraus – mehrere “Stellschrauben”, an denen man achtsam drehen muss, um dem Tier zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zu verhelfen. Und ja: Je älter das Tier ist und je komplexer seine gesundheitlichen Herausforderungen sind, desto kleinteiliger muss man auch arbeiten.

Und oftmals kollidiert genau das mit dem zweiten Standpunkt meiner Klient:innen: ”… aber ich möchte mich nicht egoistisch nur an ihn oder sie klammern. Ich möchte ihn nicht zwanghaft am Leben erhalten.”

… so, als könnte die Gabe eines speziellen Futterzusatzes, die Verabreichung von Horvi-Enzymen oder eine speziell angepasste homöopathische Therapie dazu führen, dass ein Leben zwanghaft weitergelebt werden muss.

Und genau hier möchte ich mit einem weit verbreiteten Irrglauben aufräumen: Auch und gerade in der Naturheilkunde und ganzheitlichen Therapie zögern wir das Unvermeidliche nicht hinaus. Ein Herz, das zu schwach ist, um zu schlagen, wird durch pflanzliche oder homöopathische Mittel wie Crataegus (Weißdorn) nicht hochgepeitscht.

Vielmehr machen wir dem Körper in der Naturheilkunde und Homöopathie Hilfsangebote. Wir vermitteln ihm: “Hey, du bist schwach und brauchst Unterstützung. Und wir stellen dir genau das zur Verfügung, was du benötigst, um besser leben zu können.”

Realistisch betrachtet ist das nicht gleichbedeutend mit “wieder gesund zu werden”. Denn oftmals ist der Körper durch seine anhaltenden Erkrankungen, seine Vorbelastungen oder auch aufgrund seines Alters so eingeschränkt, dass schon eine Linderung seiner Beschwerden ein immenser Zugewinn an Lebensqualität ist.

Abstrakt gesprochen setzen wir Reaktions- und Regenerationsimpulse für den Körper – und dürfen uns gleichsam darauf verlassen, dass ein Körper, der nicht mehr kann, aus welchen Gründen auch immer, auf diese Reize nicht mehr ausreichend oder vielleicht auch gar nicht mehr reagieren wird.

Du brauchst also keine Angst davor zu haben, deinem Tier durch eine naturheilkundliche oder homöopathische Therapie “zu viel zuzumuten”. Vielmehr legst du damit eine individuelle Basis für ein Seniorenleben, das so unbeschwert und glücklich verlaufen darf wie möglich.

Für uns empathische Menschen ist die Welt da draußen das reinste Minenfeld: Die Nachrichten sind voll von Leid, Gefahr u...
27/07/2026

Für uns empathische Menschen ist die Welt da draußen das reinste Minenfeld: Die Nachrichten sind voll von Leid, Gefahr und Schrecken. Und die sozialen Medien leben von Empörung und Provokation.

Unsere feine Psyche, unser wildes Herz werden überflutet von Schreckensbotschaften. In unseren Feeds: Fundmeldungen überfahrener Tiere (mit aussagekräftigem Bild!), hochemotionale Nachrufe, schlimmste Bilder aus dem Tierschutz. Hilferufe.

Ist etwas falsch daran? Nein. Falsch wäre es, die Augen zu verschließen und uns nur auf unseren eigenen Mikrokosmos zu konzentrieren.

Doch Mit-Leid ist gefährlich. Denn Leiden macht uns handlungsunfähig.

Keinem heruntergekommenen Streuner, keinem misshandelten Tierschutztier, keinem ausgebeuteten „Nutz“-Tier ist geholfen, wenn wir nur mit brechendem Herzen vor unseren Bildschirmen sitzen und uns nach einer Welt verzehren, die liebevoller, achtsamer und rücksichtsvoller ist.

Wir sind es, die diese Welt gestalten können.

Unser Impact mag noch so klein sein – in der Summe hat jeder Akt der Liebe und des Respekts vor dem Leben Auswirkungen auf die Menschen und Tiere, die tagtäglich unsere Wege kreuzen.

Ich erinnere mich an die Zeit, in der ich nächtelang weinend an meinem Handy saß und mich auf Facebook-Seiten verlor, die das Leid von Tierschutztieren dokumentierten und zur Schau stellten.

War ich in dieser Zeit nützlich?

Nein.

Denn ich grub mich immer tiefer hinein in den Morast meines eigenen Leides.

Ich war nicht aktiv. Habe nichts verändert. Nichts verbessert.

Auch heute sehe ich Leid. Unendlich viel. Da draußen. In den Medien. In den Geschichten der Menschen, die mir begegnen. In den Schicksalen der Tiere, die allein schon aufgrund meines Berufes mein Leben kreuzen.

Der Unterschied ist:

Heute darf ich aktiv sein.

Helfen.

Und wirklich etwas verändern.

Was es dazu braucht?

Eigentlich nur drei Dinge:

Wissen. Liebe. Mut.

Das alles wünsche ich dir.

Damit auch du deinem Alltag mitsamt all seinen Herausforderungen nicht nur passiv und abwartend gegenüberstehst, sondern ihn aktiv gestalten kannst.

Wenn du mich fragst, warum ich Therapeutin geworden bin, kann ich dir keine eindeutige Antwort darauf geben. Wenn du mic...
28/06/2026

Wenn du mich fragst, warum ich Therapeutin geworden bin, kann ich dir keine eindeutige Antwort darauf geben. Wenn du mich fragst, warum ich Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit gegründet habe, wiederum schon.

Mein Beruf ist nicht das Resultat meiner Ausbildung. Und sicherlich kein "Ich wollte schon immer mit Tieren arbeiten", wie man es so oft hört.

Ich war einfach schon immer unfassbar schlecht darin, mir Dinge "nicht so zu Herzen zu nehmen" und wegzuschauen.

Als ich ein Kind war, reisten meine Eltern mit mir in einem Wohnmobil durch die Türkei. Während andere vielleicht ihre schönsten Sommeroutfits packten, lud ich unseren Stauraum mit Tierfutter voll. Wo immer wir ankamen, dauerte es nicht lange, bis die Straßentiere auftauchten. Wie eine verschrobene Disney-Prinzessin habe ich sie um mich geschart, ohne Angst, ohne Vorbehalte. Und die Tiere vertrauten diesem kleinen blonden Mädchen.

Ich fand das großartig.

Bis zu dem Moment, an dem wir weiterreisen mussten.

Jeder Abschied zerriss mir das Herz. Ich werde nie vergessen, "meine" Hunde, "meine" Katzen zurücklassen zu müssen.

Aber da war mehr als nur Trauer.

Da war Ohnmacht.

Ich habe schon als Kind unfassbar oft meine eigene Hilflosigkeit erlebt. Und ja: Heute weiß ich es besser. Heute weiß ich, dass wir viel mehr hätten tun können. Damals wusste ich das nicht. Als Kind glaubst du den Erwachsenen. Du steigst wieder ins Wohnmobil, fährst weiter und versuchst, diese Tiere irgendwie hinter dir zu lassen.

Körperlich funktioniert das.

Emotional nicht.

Denn all diese Leben, die meinen Weg gekreuzt haben, hätten so viel Schutz gebraucht. So viel Liebe. Und sie hätten sie auch verdient.

Jahre später wohnten wir in der niederbayerischen Pampa. Und wieder scharte ich die Bauernhofkatzen um mich. Wenn wir morgens den Vorhang vor unserem Küchenfenster aufzogen, saßen sie schon da. Geduldig. Fast so, als hätten sie sich abgesprochen.

*"Hier sind wir sicher."*

Natürlich wollten sie Futter.

Aber ich glaube heute, sie wollten vor allem gesehen werden. Sicher sein.

Viele von ihnen hatten in ihrem Leben nichts Gutes erfahren.

Ich vergesse diesen einen roten Kater nie.

Uralt. Todkrank.

Niemand konnte ihn anfassen.

Oder wollte, versteht sich.

Bei mir schlief er nach kürzester Zeit im Bett.

Ich weiß nicht, ob ich damals schon Therapeutin werden wollte.

Aber ich wollte helfen.

Etwas besser machen.

Die Welt für diese Tiere zu einem Platz machen, an dem sie satt, sicher und gesund sein dürfen.

Glücklich, ja.

Unendlich glücklich.

Das Leben hat mich oft in Situationen befördert, in denen ich eigentlich hilflos war – in denen aber eine felsenfeste Stärke in mir heranwuchs.

Ich werde die Nacht nie vergessen, in der mein schwer kranker Vater starke Herzbeschwerden hatte und ich neben ihm saß, seine Angst mit ihm weggeatmet, ihn getröstet und beruhigt habe, während meine Mutter den Notarzt ins Haus winkte.

Und vor allem nicht die Nacht, viele Jahre später, in der ich ihn tot auf unserem Wohnzimmerboden liegen sah.

Es gibt Bilder, diesen tiefen Sog aus Panik, Wut und Hilflosigkeit, die dich für immer verändern. Die dein Herz zerstampfen und deinen Blick weiten. Weil sie dir zeigen, wie fu***ng schnell alles vorbei sein kann. Und wie viel Respekt man eigentlich haben sollte vor diesem fragilen Kunstwerk Leben, mit dem wir nur allzu gerne hadern.

Als junge Frau war ich in einem Leben, das mir zu eng war. In dem ich zu wenig das leben konnte, was ich wirklich war.

2011 habe ich meine Ausbildung zur THP gemacht.

Ja, weil ich helfen wollte.

Und verstehen wollte, warum Krankheiten entstehen. Warum das Alter manchmal sanft und großzügig mit einem ist und warum es dich gesundheitlich, mental und emotional in die Knie zwingen kann. Warum Therapien funktionieren. Und welche Therapie die richtige ist.

Ich wollte verstehen, warum es Krankheitsbilder gab, die bei Tierärzten und in Tierkliniken so lapidar nach Schema F behandelt wurden, obwohl man doch merkte:

Verdammt.

Da ist noch vieles, vieles mehr.

Und wir wussten das.

Schon lange.

Wir haben sie gesehen, diese kleinen Zeichen, diese kleinen Veränderungen. Wir haben versucht, sie zu formulieren, auch wenn uns nur allzu oft die Worte fehlten. Aber wir haben kein Gehör bekommen. Weil es "zu schwammig" war. Zu unbedeutend. Nicht schwarz auf Weiß. Kein Befund. Kein kleines "Für Krankheit A brauchst du Medikament B."

Heute bin ich seit zwölf Jahren Therapeutin.

Ich habe vieles gesehen.

Zu vieles.

Zu viele Tiere, die zu spät zu mir kamen.

Zu viele Menschen, die alles versucht hatten und nun erschöpft, ausgebrannt, in jeder Hinsicht vor mir saßen.

Und immer wieder dieses leise, nagende: "Wärt ihr doch nur früher gekommen."

Oder auch:

Warum hat zuvor niemand genauer hingeschaut?

Warum wurde diese Veränderung nicht als Symptom gesehen?

Warum fällt es uns so leicht, Etiketten wie "rassebedingt" und "altersbedingt" über die eigentlichen Bedürfnisse unserer tierischen Patienten zu pappen?

Wir wünschen uns Lösungen nach dem Prinzip "schnell, schnell" und verpassen dabei die Chance, ein Übel an der Wurzel zu packen, anstatt Symptome zu verwalten.

Wir verschenken so viele Chancen auf ein leichteres, gesünderes Leben, wenn wir nicht den Mut haben, genauer hinzuschauen.

Und fu***ng laut und unbequem zu werden.

**VETRIAS ist aus dem Schmerz geboren, nur allzu oft zu spät zu kommen.**

Wir sind nicht dafür angetreten, noch eine Wissensplattform zu sein.

Wissen findest du heute überall. Du kannst innerhalb weniger Minuten herausfinden, welche Kräuter sich zur Behandlung einer Arthrose bewährt haben oder welche homöopathischen Mittel du bei Magen-Darm-Beschwerden einsetzen kannst. Nicht erst seit der KI-Revolution sind solche Informationen mit wenigen Klicks abrufbar.

Wir sind angetreten, um engagierten und verantwortungsbewussten Tierhalter:innen wieder zu mehr Eigenverantwortung zu verhelfen.

Damit wir den Mut entwickeln, Fragen zu stellen. Standards zu hinterfragen. Individuelle Entscheidungen für die Gesundheit unserer Tiere zu treffen.

Und damit wir eine kugelsichere Mischung aus Fachwissen, dem Verständnis für die natürlichen Bedürfnisse unserer Tiere und dem Vertrauen in die eigene Intuition entwickeln.

Und wenn's sein muss:

Laut und unbequem werden.

Anzuecken.

Nicht aus Lust am Dagegensein.

Sondern um selbstwirksam für das einzutreten, was uns lieb und teuer ist.

Genau das hat mir ein schwerer Krankheitsfall in meinem engsten Inner Circle zwischen September 2024 und dem Frühjahr 2026 auf brutalste Weise gezeigt.

Ich werde darüber nicht im Detail sprechen, weil diese Geschichte nicht nur mir gehört.

Aber eines kann ich sagen:

Wären all diese Erfahrungen nicht gewesen, wäre ich nicht so laut, so stur und so unbequem geworden, wie es mich das Leben gelehrt hat zu sein, hätten wir uns von diesem Menschen verabschieden müssen.

Ich habe erlebt, wie gefährlich es werden kann, ungewöhnliche Symptome mit einem "Da wird schon nichts sein. Du übertreibst mal wieder." zur Seite zu schieben.

Wie wichtig es ist, konkrete Fragen zu stellen.

Sich zu positionieren.

Wie verheerend es sein kann, Dinge als gegeben zu akzeptieren und blind zu vertrauen.

Darauf zu hoffen, dass "ein anderer schon kommen und das regeln wird".

Und dass man in den schwersten Phasen seines Lebens und vor den größten Entscheidungen seines Lebens manchmal eben nur sich selbst hat.

Vor allem aber habe ich erlebt, dass man manchmal der einzige Mensch im Raum ist, der merkt, dass etwas völlig in die falsche Richtung läuft.

Dieser Krankheitsfall hat mich gezwungen, ein solcher Mensch zu werden.

Ich habe mich vor die Ärzte gestellt.

Ich habe widersprochen.

Diskussionen geführt.

Die Verantwortung übernommen.

Ganz laut Nein gesagt.

Und mich sicherlich fürchterlich unbeliebt gemacht.

Nicht, weil ich glaube, dass der ganzheitliche Ansatz der einzig richtige ist.

Überhaupt nicht.

Sondern weil ich wusste, dass dieses gottergebene "Ja, wird schon gut gehen" und "Machen Sie mal" sicherlich die bequemere, aber auch die weitaus gefährlichere Entscheidung gewesen wäre.

Diese Phase hat mich irrsinnig viel Kraft gekostet.

Und mir ebenso viel Stärke geschenkt.

Es geht darum, aus dem oftmals anerzogenen People Pleasing und der Konfliktscheu hinauszutreten in eine respektvolle Souveränität, die es uns ermöglicht, die richtigen Entscheidungen für Gesundheit und Leben zu treffen.

Und genau deswegen geht es bei VETRIAS nicht primär um eine homöopathische Hausapotheke, um artgerechte Ernährung oder um naturheilkundliche Strategien bei Krankheitsbild X oder Y.

Wir wünschen uns Menschen, die wieder anfangen, selbstständig zu denken.

Die ihren gesunden Menschenverstand höher halten als jede KI-generierte Random-Klugscheißerei.

Die Fragen stellen.

Die beobachten.

Die ihrem Bauchgefühl wieder zuhören.

Die sich Wissen aneignen, weil sie verstehen wollen und nicht, weil sie irgendwelche Checklisten auswendig lernen möchten.

Ich wünsche mir Menschen, die freundlich und respektvoll bleiben.

Und aus vollem Herzen und voller Kehle laut und unbequem werden, wenn es sein muss.

Die sich nicht einschüchtern lassen.

Die stabil mit beiden Beinen auf dem Boden stehen und sagen:

*"Hier bin ich. Und ich bin angetreten, um für die Gesundheit meines Tieres zu kämpfen."*

Nicht aus Konfrontationssucht.

Nicht aus Machtgerangel.

Sondern aus einem tiefen, tiefen Respekt dem Leben gegenüber.

Während andere Sommerpause machen, investieren wir in Wissen.Der Sommer stellt Hunde und Katzen jedes Jahr vor besondere...
28/06/2026

Während andere Sommerpause machen, investieren wir in Wissen.

Der Sommer stellt Hunde und Katzen jedes Jahr vor besondere Herausforderungen: Hitze, Reisen, Zecken, veränderte Fütterung, Allergien, Magen-Darm-Probleme und vieles mehr.

Deshalb gibt es in diesem Jahr die VETRIAS Sommerakademie.

Vom 01. Juli bis 31. August begleiten wir engagierte und verantwortungsbewusste Tierhalterinnen und Tierhalter acht Wochen lang mit fundiertem Wissen rund um die ganzheitliche Gesundheit von Hund und Katze – kostenlos und unverbindlich.

Zweimal pro Woche erhältst du von uns eine E-Mail mit praxisnahen Impulsen, spannenden Hintergrundinformationen und wertvollen Tipps für die warme Jahreszeit.

Freue dich auf Themen wie:

☀️ Hitzemanagement bei Hund und Katze

🌿 Natürliche Unterstützung in der Sommerzeit

🦟 Zecken, Mücken & Co. ganzheitlich betrachtet

🥩 Fütterung bei Hitze

💧 Flüssigkeitshaushalt und Stoffwechsel

🐾 Sommerliche Herausforderungen für sensible Tiere

Keine Werbung. Kein Verkaufsdruck. Sondern Wissen, das dir dabei hilft, die Gesundheit deines Tieres noch bewusster und eigenverantwortlicher zu begleiten.

Die Teilnahme ist kostenlos. Melde dich gleich an! (Link in den Kommentaren)

Unsere Absicht ist es nicht, dir ätherische Öle zu verkaufen.Die sozialen Medien sind ohnehin voll davon: scheinbar einf...
18/06/2026

Unsere Absicht ist es nicht, dir ätherische Öle zu verkaufen.

Die sozialen Medien sind ohnehin voll davon: scheinbar einfachen – aber in der Regel sehr hochpreisigen – Antworten auf komplexe gesundheitliche Fragen, an denen zuvor schon zahlreiche Therapeut:innen gescheitert sind.

Angstzustände? - „Nimm diese Bachblütenmischung.“

Anhaltende Verdauungsbeschwerden? - „Dieses Allround-Produkt kann dir helfen.“

Schmerzen? - „Eine Spritze – alles weg.“

Chronische, hochkomplexe Krankheitsfälle? - „Gar kein Problem. Einmal dieses Gerät auflegen – und schon ist dein Tier geheilt.“

❌ Kannst du diese Marketing-Masche auch nicht mehr hören?

„Natürlich.“
„Ganzheitlich.“
„In Balance bringen.“
„Revolutionär.“

🙅‍♀️ Nee. Wir machen da nicht mit.

Ätherische Öle sind kein Wundermittel. Sie sind hochkonzentrierte Pflanzenextrakte, die den Organismus von Mensch und Tier auf unterschiedlichste Weise beeinflussen können.

Genau deshalb gehören sie in die Hände von Menschen, die wissen, was sie tun. Von Menschen, die die Prozesse des Körpers verstehen. Die die alltäglichen Herausforderungen kennen, vor denen unsere Vierbeiner stehen. Und die bereit sind, genauer hinzusehen, statt einfache Antworten zu verkaufen.

In ihrem Webinar „Ätherische Öle: Naturapotheke für den Hund“ am 25.06.2026 verkauft dir Nicki Lehner deshalb keine Produkte – sie vermittelt dir Wissen.

Das Wissen darüber,

– woran du hochwertige Öle erkennst,
– welche Öle für deinen Hund geeignet sind – und welche nicht,
– wie du sie sicher anwendest,
– wo die Möglichkeiten ätherischer Öle liegen und wo ihre Grenzen,
– und warum es in der Tiergesundheit nur selten einfache Antworten gibt.

Wir laden dich herzlich ein, gemeinsam mit uns einen fundierten Blick auf die Welt der ätherischen Öle zu werfen.

Nicht, damit du am Ende möglichst viele Fläschchen besitzt.

Sondern damit du verstehst, welche Möglichkeiten sie bieten, wie du sie verantwortungsvoll einsetzen kannst – und welche Entscheidungen wirklich gut für deinen Hund sind.

Alle Infos zum Webinar in den Kommentaren.

Älterwerden - das zeigt sich nicht nur in körperlichen Veränderungen. Wenn du das Glück hast, dein Leben mit einem Hunde...
18/06/2026

Älterwerden - das zeigt sich nicht nur in körperlichen Veränderungen. Wenn du das Glück hast, dein Leben mit einem Hundesenioren teilen zu können, kennst du diese Momente:

🐶 Dein Hund wird unruhiger. Und du fragst dich, ob er jetzt vielleicht schwerer mit Veränderungen klar kommt - oder ob das nicht vielleicht schon die Ausläufer einer Demenz sind.

🐶 Der Schlaf deines Hundes verändert sich: Abends kommt er schlechter zur Ruhe, tapst umher, wechselt häufig die Liegeplätze. Aber wenn er denn (endlich!) eingeschlafen ist, ertappst du dich dabei, wie Atemzüge zu zählen. Was, wenn er sich nun einfach wegschläft..?

🐶 Und sicher kennst auch du die Phasen, in denen dein Hundesenior durch Kleinigkeiten aus der Fassung gerät: Ein plötzlicher Wetterwechsel, Wind und Gewitter, der sommerliche Trubel in der Nachbarschaft, neue Bekanntschaften verunsichern dein Tier. Und wenn du ganz ehrlich bist: Du merkst auch, dass gewohnte Wege, gewohnte Dinge und gewohnte Personen ihm hin und wieder Angst machen.

Mit zunehmendem Alter verändert sich die Fähigkeit, Reize zu verarbeiten und Stress zu bewältigen. Unsere alten Tiere werden sensibler, benötigen mehr Pausen - und wir dürfen Wege finden, mit denen wir sie unterstützen können, wieder zur Ruhe zu finden. Ätherische Öle können eine Möglichkeit sein.

🌿 1. Stressige Situationen begleiten
Ätherische Öle unterstützen dich und deinen Hundesenior darin, belastende und aufregende Situationen wie Tierarztbesuche, Gewitter, Autofahrten oder andere unvorhergesehene oder anstehende Veränderungen besser durchzustehen. Sie ersetzen kein Training und lösen die Ursachen nicht auf - können deinem Hund aber zu mehr Sicherheit und Entspannung verhelfen.

🌿 2. Ruhe und Schlaf fördern

Mit ätherischen Ölen kannst du die alterstypischen Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus deines Tieres wirksam und individuell begleiten. Du kannst sie unter anderem Nutzen, um eine entspannende Raumumgebung zu schaffen, Ruhephasen zu gestalten, die Entspannung zu fördern und Sicherheit zu vermitteln.

🌿 3. Veränderungen leichter machen

Ein Umzug. Eine Veränderung in deinem Berufsleben. Der Verlust eines tierischen Freundes. Oder auch der Verlust von liebgewonnenen Ritualen - einfach weil der Körper "nicht mehr so mitmacht". Der regelmäßige Gang zum Tierarzt oder Physiotherapeuten. Älterwerden geht oftmals mit Veränderungen einher. Und auch hier kannst du die ätherischen Öle nutzen, um Übergänge sanft zu begleiten und entspannter zu gestalten.

Nein, ätherische Öle sind keine Wundermittel: Aber wir sollten ihre Wirksamkeit gerade bei unseren älteren Tieren auf keinen Fall unterschätzen.

Wahrscheinlich ahnst du es: Nein, wir haben keine Quick Fixes für dich à la "Man nehme". Auch bei den ätherischen Ölen ist ein individueller Blick gefragt. Was für Veränderungen zeigt der Hund? Wo liegen seine Bedürfnisse? Und welches Öl ist wirklich für ihn geeignet?

Wir möchten dich herzlich zu unserem Webinar „Ätherische Öle: Naturapotheke für den Hund“ am 25.06.2026 einladen, in dem meine geschätzte Kollegin Nicki Lehner genau diesen Fragen auf den Grund gehen wird.

Und nein: Das wird keine Verkaufsveranstaltung.

Es geht nicht darum, dir hochpreisige Produkte zu verkaufen oder dich in einen Multilevel-Marketing-Vertrieb hineinzuholen. Es geht auch nicht darum, pauschale Lösungen und einfache Antworten für komplexe gesundheitliche Fragen zu finden.

Wir wollen dir zeigen, welche unterstützenden Möglichkeiten ätherische Öle bieten, wie sie sicher angewendet werden können und warum Qualität, Wissen und ein verantwortungsvoller Umgang dabei so entscheidend sind.

Nicki erklärt dir, wie ätherische Öle Hunde beispielsweise in Phasen der Veränderung, bei Stress oder Unruhe begleiten können – fundiert, differenziert und immer mit Blick auf den individuellen Hund.

Wir sind überzeugt: Wissen ist wertvoller als jedes einzelne Produkt. Und genau dieses Wissen möchten wir mit dir teilen.

Am 25.6. ab 19.30 Uhr live via Zoom. Alle Infos zur Veranstaltung und den Link zur Anmeldung findest du in den Kommentaren.

Wenn dir jemand für komplexe Probleme einfache Antworten verkauft, darfst du misstrauisch werden.Wenn bei jedem Tier die...
14/06/2026

Wenn dir jemand für komplexe Probleme einfache Antworten verkauft, darfst du misstrauisch werden.

Wenn bei jedem Tier dieselbe Lösung empfohlen wird. Dasselbe Futter. Dasselbe Öl. Dasselbe Nahrungsergänzungsmittel. Dieselbe Methode.
Wenn ein einzelnes Produkt plötzlich die Antwort auf Fragen sein soll, an denen zuvor viele Fachleute gescheitert sind, geht es oft nicht um Wissen – sondern um Verkauf.

Wissen macht unabhängig.
Marketing macht abhängig.

Wir bei VETRIAS verkaufen auch.
Wir verkaufen mehr als 12 Jahre Praxiserfahrung. Wir verkaufen kritisches Denken, Integrität und den Mut, unbequeme Wahrheiten auszusprechen.

Wir versprechen keine Wunder.
Keine Quick-Fixes.
Kein „nur das hier und alles wird gut“.

Denn echte Gesundheit ist komplex.
Und wer sie ernst nimmt, verkauft keine Heilsversprechen – sondern zeigt Wege auf.

🌿 Im Einklang mit der Natur leben bedeutet nicht.....dass du dir ein selbst gewebtes Leinenkleid anziehen musst.Es bedeu...
10/06/2026

🌿 Im Einklang mit der Natur leben bedeutet nicht...
..dass du dir ein selbst gewebtes Leinenkleid anziehen musst.

Es bedeutet nicht, dass du barfuß durch taunasse Wiesen hüpfst, jeden Neumond mit Räucherbündeln begrüßt oder für jede Zyklusphase einen eigenen Altar errichtest.

Natürlich darfst du all das tun, wenn es dich glücklich macht.

Aber darum geht es eigentlich gar nicht.

Im Einklang mit der Natur zu leben bedeutet vor allem, anzuerkennen, dass die Natur weit mehr für uns bereithält als schöne Landschaften und romantische Sonnenuntergänge.

Es bedeutet zu verstehen, dass Pflanzen seit Jahrtausenden genutzt werden, um Gesundheit zu fördern, Beschwerden zu lindern und Körper und Nervensystem zu unterstützen.

Es bedeutet zu wissen, dass Heilung nicht ausschließlich aus dem Labor kommen muss.

Dass Kräuter, ätherische Öle, Bachblüten und viele andere natürliche Begleiter wertvolle Werkzeuge sein können – für uns und für unsere Tiere.

Wenn ich an einen Menschen denke, der diesen Gedanken wirklich lebt, dann denke ich an meine Kollegin Nicki Lehner.

Nicole lebt gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Tieren in einem kleinen Paradies und verbindet tiefes Naturverständnis mit fundiertem Fachwissen. Ihre Herzensgebiete sind Kräuterheilkunde, Bachblüten, ätherische Öle und die Traditionelle Chinesische Medizin. (schaut gleich mal vorbei auf TCM Werkstatt - Shiatsu & ganzheitliche Balance)

Und genau dieses geballte Wissen bringt sie im Juni bei Vetrias für euch ein:

☀️ 11.06. – Hot Days, Cool Dogs
Wie kannst du deinen Hund an heißen Sommertagen sinnvoll unterstützen? Was hilft wirklich? Worauf solltest du achten?

🌿 25.06. – Die Hausapotheke mit ätherischen Ölen
Welche Öle gehören in eine natürliche Hausapotheke? Wie können sie Mensch und Tier im Alltag begleiten?

Ganz ohne Hokuspokus.
Ganz ohne Räucherkessel.
Dafür mit jeder Menge Wissen, Erfahrung und einer großen Portion Liebe zur Natur.

Wir verlinken euch beide Webinare in den Kommentaren - und freuen uns, wenn ihr dabei seid! 💚

Adresse

Römerstraße 2
Langweid
86462

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit senden:

Verknüpfungen

Teilen