Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit

Vetrias - Initiative für ganzheitliche Tiergesundheit Wissens- und Coaching-Plattform für engagierte Tierhalter:innen, die sich aktiv für die nachhaltige Gesundheit ihres Hundes oder ihrer Katze einsetzen wollen.

Markenunabhängig, disziplinübergreifend, leidenschaftlich, fundiert.

Sind Tiere eigentlich wetterfühlig? 🌦️🐾Viele Menschen bemerken bei sich selbst, dass Wetterumschwünge Einfluss auf ihr W...
01/06/2026

Sind Tiere eigentlich wetterfühlig? 🌦️🐾

Viele Menschen bemerken bei sich selbst, dass Wetterumschwünge Einfluss auf ihr Wohlbefinden haben können. Müdigkeit, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen oder ein allgemeines Gefühl von Erschöpfung sind keine Seltenheit.

Doch wie sieht das eigentlich bei unseren Tieren aus?

Tatsächlich berichten viele Tierhalter immer wieder davon, dass ihre Hunde oder Katzen auf bestimmte Wetterlagen reagieren. Manche wirken plötzlich abgeschlagen, schlafen deutlich mehr oder ziehen sich zurück. Andere zeigen Unruhe, sind anhänglicher als sonst oder wirken regelrecht „neben sich“. Auch Verdauungsbeschwerden, Appetitveränderungen oder vermehrtes Hecheln werden gerade bei großer Hitze oder schwülen Wetterphasen häufig beobachtet.

Wissenschaftlich lässt sich Wetterfühligkeit bei Tieren nicht immer eindeutig messen. Dennoch gilt als wahrscheinlich, dass viele Tiere Veränderungen von Temperatur, Luftdruck, Luftfeuchtigkeit oder Gewitterlagen sehr früh wahrnehmen. Ihre Sinne sind oft deutlich feiner als unsere – und ihr Körper reagiert entsprechend sensibel auf äußere Veränderungen.

Besonders ältere Tiere, Tiere mit chronischen Beschwerden oder generell sensible Persönlichkeiten scheinen häufiger betroffen zu sein. So können beispielsweise Gelenkbeschwerden bei nasskaltem Wetter stärker spürbar werden, während große Hitze den Kreislauf belastet und die Verdauung aus dem Gleichgewicht bringen kann. Manche Hunde fressen an sehr warmen Tagen schlechter, wirken träger oder entwickeln vorübergehend weicheren Kot.

Wichtig ist dabei vor allem eines: genau hinsehen.

Nicht jede Müdigkeit ist wetterbedingt. Nicht jede Verdauungsveränderung hängt mit einem Wetterumschwung zusammen. Wenn Beschwerden anhalten oder sich verstärken, sollte immer tierärztlich abgeklärt werden, ob möglicherweise eine Erkrankung dahintersteckt.

Gleichzeitig lohnt es sich, den Einfluss von Wetter und Jahreszeiten nicht zu unterschätzen.

Unsere Tiere leben nicht getrennt von ihrer Umwelt. Sie reagieren auf Licht, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Tagesrhythmen und natürliche Veränderungen oft viel unmittelbarer als wir. Wer aufmerksam beobachtet, erkennt häufig kleine Signale frühzeitig – und kann seinen Vierbeiner in belastenden Wetterphasen gezielt unterstützen.

Gerade die Sommermonate stellen viele Hunde vor besondere Herausforderungen. Hitze, innere Unruhe, Schlafmangel oder ein Zuviel an äußeren Reizen können das körperliche und emotionale Gleichgewicht empfindlich stören.

Wie du typische Hitzezeichen frühzeitig erkennst und deinen Hund mit den Möglichkeiten der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) natürlich und ganzheitlich begleiten kannst, zeigt dir unsere Kräuter-Expertin Nicki Lehner im Webinar:

🌿 „Hot Days, Cool Dogs: Wie du deinen Hund mit TCM durch den Sommer begleiten kannst“

📅 Donnerstag, 11.06.2026
🕖 19:00 Uhr live via Zoom
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Freue dich auf wertvolles Wissen rund um das Feuer-Element, Kräuter, Bachblüten, ätherische Öle sowie viele praktische Alltagstipps für entspannte Sommertage mit deinem Hund.

Alle Infos in den Kommentaren

Stimmt! 🙋‍♀️ ... Social Media zählt aktuell noch nicht zu unseren Kernkompetenzen! Denn während für euch im Thread nur i...
31/05/2026

Stimmt! 🙋‍♀️ ... Social Media zählt aktuell noch nicht zu unseren Kernkompetenzen! Denn während für euch im Thread nur immer mal wieder der eine oder andere Post auftaucht, bekommt ihr natürlich gar nicht mit, was da so hinter den Kulissen passiert 🤩👉 Wir sind VETRIAS - eine Initiative für die ganzheitliche Tiergesundheit, ein Netzwerk engagierter Therapeutinnen aus unterschiedlichen Disziplinen, die es sich zur Mission gemacht haben, einen klaren, individuellen Blick auf die Bedürfnisse und die gesundheitlichen Herausforderungen deines Tieres zu werfen und Lösungen zu erarbeiten, die weit über die Standard-Behandlungsschemata der konventionellen Tiermedizin hinausgehen. Klick gleich auf "follow" und komm mit auf einer spannenden und, ja, auch mutigen Reise hin zum MEHR: Ein Mehr an Gesundheit, an Wohlfühlen, an Glück und Leichtigkeit.

(Den Link zu unserem Newsletter packen wir dir in die Kommentare. Er erscheint alle 14 Tage und hält dich über unsere neuesten Projekte auf dem Laufenden)

Sommer, Sonne, Sommerhitze 🥵☀️ Klar: Kühlmatten, Erfrischungsbäder, angepasste Gassi-Zeiten, extra-fruchtige Schleckmatt...
27/05/2026

Sommer, Sonne, Sommerhitze 🥵☀️ Klar: Kühlmatten, Erfrischungsbäder, angepasste Gassi-Zeiten, extra-fruchtige Schleckmatten - wir haben doch echt schon alles versucht, um unseren Hunden den Sommer angenehmer zu machen, oder? ⬇️ Unsere Kräutexpertin Nicki Lehner zeigt dir am 11.6., wie du deinen Hund „von innen heraus kühlst“ - mit angepasster Ernährung, speziellen Lebensmitteln für den Frischekick und heimischen Wildkräutern, die für noch mehr Leichtigkeit und Entspannung sorgen 🌿 Melde dich gleich noch an! Alle Infos in den Kommentaren

Der Sommer ist nicht für jeden Hund einfach nur schön … ☀️🐾

Während manche Hunde die warmen Tage genießen, geraten andere schneller aus dem Gleichgewicht. Sie wirken plötzlich unruhiger, schlafen schlechter, hecheln schneller oder reagieren empfindlicher als sonst. Manche ziehen sich zurück, andere wirken gereizter, nervöser oder kämpfen zusätzlich mit Verdauungsproblemen.

Gerade sensible Hunde spüren im Sommer oft viel mehr als nur die Wärme. Die langen Tage, mehr Aktivität, ständige Reize und zu wenig echte Erholung können Körper und Nervensystem stark fordern. Viele Hunde kommen innerlich nicht mehr richtig zur Ruhe – und genau das wird oft einfach als „zu heiß“ abgetan.

Doch manchmal zeigt der Körper schon viel früher, dass die Belastung tiefer geht und das innere Gleichgewicht langsam aus dem Takt gerät.

Denn Hitze zeigt sich nicht bei jedem Hund gleich. Während manche einfach etwas mehr hecheln, reagieren andere viel feiner – über ihr Verhalten, ihre Stimmung oder kleine körperliche Veränderungen. Oft beginnen diese Signale lange bevor wir das Gefühl haben, dass es draußen wirklich heiß ist.

Wenn wir lernen, diese kleinen Veränderungen früh wahrzunehmen, können wir unsere Hunde liebevoll und rechtzeitig unterstützen... ☀️🐾🌿

Der Ingo und ich, wir haben da schon unsere perfekte Technik entwickelt, wie wir gut durch die Hitze kommen 🐾😎👣 Darüber spreche ich am 11. Juni in meinem Webinar bei Vetrias - Netzwerk für ganzheitliche Tiergesundheit - den Link zur Veranstaltung hab ich in die Kommentare gepostet.

❤️❤️❤️
03/04/2026

❤️❤️❤️

31/03/2026

12 Jahre im neuen Leben. Seit 12 Jahren irgendwie „angekommen“ – auch wenn es oft chaotisch und kräftezehrend ist. In 12 Jahren immer mehr … ich.

Ich war 25, als mich meine erste große Sinnkrise zu Boden warf. Von außen betrachtet hatte ich vieles richtig gemacht: Einser-Abi, Doppelstudium inklusive „Elitestudiengang“, bereits gearbeitet, in einem Verlag volontiert, Festanstellung direkt nach der Uni. Aber innerlich? War ich komplett leer. Unterfordert. Boreout. Und ich hatte das Gefühl, dass ich mein Leben „irgendwie nur absitze“.

Und dass es, verdammt nochmal, doch etwas viel Größeres geben müsste.

2011 wurde ich mit einer schweren Lungenentzündung erst mal schachmatt gesetzt. Energetisch betrachtet echt spannend, denn: Was genau raubte mir die Luft zum Atmen?

Ich wusste, dass ich etwas ändern musste. Mehr ich sein musste. Und dass ich meine Stimme einsetzen wollte gegen all das, was „da draußen“ bedrohlich war. Dass ich meine Arbeit dafür einsetzen wollte, mehr Gutes in die Welt zu tragen, mehr Gerechtigkeit und mehr Hoffnung.

Gestolpert bin ich über meine eigenen Füße, denn ich war „nicht genug“. Oder besser: „zu viel“. Zu sensibel, zu weich, zu fein, zu tief, zu sehr in mich gekehrt. Dabei aber auch: zu laut, zu forsch, zu wild.

Tiermedizin, das war schon „meins“, seit ich denken konnte. Aber auch hier fühlte ich mich zu weich, zu schwach – Pflichtpraktikum auf dem Schlachthof? Undenkbar für mich. Operieren? Einschläfern? „Da würdest du mit jedem Tierhalter mitleiden.“

THP zu werden, das kam wie eine Eingebung über mich – Tiermedizin plus Naturheilkunde? Faszinierend. Aber so ganz ernst habe ich das, pardon: mich, nicht wirklich genommen. Damals nicht. Ich begann dennoch im Januar 2012 mit der Ausbildung und fühlte mich in jeder einzelnen Session ungenügend und fehl am Platz.

„Als THP werdet ihr nie überleben können, ihr braucht immer einen Hauptjob“, erzählten sie uns damals an der Akademie. Okay. Ich gründete im Oktober 2014 – mit einem sehr kleinen Kind auf dem Arm und ohne Masterplan. Schließlich kann man als junge Mama eh noch nicht allzu viel arbeiten. Dachte ich.

Meine Praxis legte einen Raketenstart hin. Ich durfte so viele Tiere und ihre Menschen begleiten, so viel lernen, so viele gesundheitliche „Ruder“ noch einmal herumreißen. So viele Projekte managen, Kooperationen eingehen, Artikel publizieren, Webinare geben. Zehn Jahre lang war ich voll in meinem Element.

Vor etwa zwei Jahren dann erneut die Sinnkrise: „Das kann doch nicht alles gewesen sein.“

Ich hatte das Gefühl, therapeutisch an eine gläserne Decke zu stoßen. Die Fälle wiederholten sich – und wurden zugleich immer komplexer, nahezu unlösbar. Zum THP kommst du nicht in erster Instanz: Du kommst, wenn die Probleme deines Vierbeiners durch Standard-Schemata und „probate Ansätze“ so unlösbar geworden sind, dass viele TÄ und auch Tierkliniken längst die Fahnen gestreckt und das Tier als austherapiert (= unheilbar krank) entlassen haben. In der Naturheilkunde suchen Menschen Hoffnung, nachdem Krankheitsprozesse nicht mehr konventionell zu managen sind und die eigentlichen Beschwerden sich durch die bekannten „Risiken und Nebenwirkungen“ der Medikamente zusätzlich verkompliziert haben.

Was es braucht, um den immer komplexer werdenden Krankheitsbildern zu begegnen? Engagierte, verantwortungsbewusste Tierhalter:innen, die bereit sind, einen beherzten Blick über den Tellerrand der konventionellen Medizin hinaus zu wagen. Wissen und Bewusstsein, Engagement und Aktion – das sind Schlüssel zu einer nachhaltigen, bodenständigen Tiergesundheit, die nicht nur den ausgebildeten Therapeut:innen vorbehalten ist.

2024 ist aus dieser Erkenntnis eine Mission geworden: Vetrias - Netzwerk für ganzheitliche Tiergesundheit. Eine Plattform, die unabhängig aufklärt, Wissen bündelt, zu kritischem Denken einlädt, verschiedene therapeutische Perspektiven zusammenbringt – und Menschen in die Lage versetzt, wieder Verantwortung zu übernehmen und sich souverän und fachlich fundiert für die Gesundheit ihres Tieres einzusetzen.

Wenn ich heute auf die vergangenen 12 Jahre zurückschaue, sehe ich viele Umwege, Krisen und Herausforderungen. Aber eben auch den Schatz, den mir all das beschert hat: Das, was an mir vermeintlich immer „zu viel“ war – meine Sensibilität, meine Tiefe, meine Tierliebe, mein Widerstand gegen das „So macht man das eben“ – ist heute die Grundlage von allem, was ich tue. Im Rahmen unseres Projekts Vetrias ist ein spannendes Mosaik aus Webinaren und Publikationen entstanden – und wir sind noch lange nicht fertig. Fühl dich herzlich eingeladen, mit uns auf eine spannende Reise zu gehen, hin zum „Mehr“ – mehr Gesundheit, mehr Wohlbefinden, mehr Lebensfreude, mehr Lebensqualität.

Auf die nächsten 12 Jahre mit euch – und viele, viele mehr.

Eigentlich ein ganz normaler Fall. Dachte ich. Dass dieser Hund mein Leben verändern würde – damit habe ich nicht gerech...
17/02/2026

Eigentlich ein ganz normaler Fall. Dachte ich. Dass dieser Hund mein Leben verändern würde – damit habe ich nicht gerechnet.

Frühjahr 2024: Ich hatte eine Erstanamnese mit einem älteren Ehepaar und ihrem sechs Jahre alten Rüden. Französische Bulldogge – und schwer krank. Vor Kurzem war dem armen Kerl ein beträchtliches Stück Dickdarm entfernt worden, nachdem es so schwer entzündet war, dass sich bereits Nekrosen gebildet hatten. Ich sollte das Kerlchen irgendwie stützen. „Nachbehandeln“. Und ein Fundament in Sachen Therapie und Nachsorge schaffen, das dem Hund nach dem riesigen Eingriff wieder zurück ins Leben helfen sollte.

Und wie es nun mal mein Job ist, stürzte ich mich auf die Befunde und stellte viele Fragen. Ich wollte zurückverfolgen, welche Faktoren die Erkrankung ausgelöst hatten und welche sie so befeuert hatten, dass schließlich nur noch eine Not-OP blieb. Und im Gespräch stellte sich heraus: Die Beschwerden hatten begonnen, als der Hund noch nicht einmal ein Jahr alt war.

Kleinere Veränderungen im Appetit. Ein Kot, der immer einen Ticken zu weich und einen Ticken zu schleimig war. Phasenweise Futterverweigerungen, Schmerzen, Blähungen, Unwohlsein. Ein Hundepatient, der sich mehr schlecht als recht durch den Tag brachte, für den Futter kein Genuss mehr war, sondern nur noch ein Mittel zu überleben – weil ihm vermutlich jede Mahlzeit Bauchschmerzen beschert hatte.

Zum Zeitpunkt der Erstanamnese war ich beruflich in einer Phase der Frustration: weil ich Fälle auf den Tisch bekam, an denen andere über lange Zeit hinweg verzweifelt waren – und bei ihrer Diagnostik und Therapie offensichtlich immer ein Mosaiksteinchen vergessen hatten. Und ich haderte: Wenn man nur ganzheitlicher analysieren, ganzheitlicher therapieren würde …

Aber da fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Klar brauchen wir herausragend gute Therapeut:innen – Fachpersonen, die sich nicht in der Nussschale ihrer eigenen Kompetenzen einigeln und beherzte Blicke nach links und rechts, in andere Fachbereiche und andere Disziplinen werfen und das Individuum wieder in den Fokus ihrer Arbeit setzen, nicht nur die abstrakten Zahlen ihrer Befunde.

Aber wir brauchen vor allem engagierte und verantwortungsbewusste Tierhalter:innen. Die mutig sind, die für sich und ihr Tier einstehen, die genau hinschauen, analysieren, einordnen – und nicht einfach nur schulterzuckend hinnehmen, dass ihr geliebtes Tier eine gesundheitliche Großbaustelle ist. Weil er oder sie einer bestimmten Rasse angehört oder ein gewisses Alter erreicht hat.

Ich bin sicher: Die Krankheitsgeschichte des French-Bully-Rüden hätte nicht so eskalieren müssen, wenn seine Halter für die kleinen Anzeichen von „Hey, da stimmt was nicht mit mir“ sensibilisiert gewesen wären – und wenn sie versierte, empathische Therapeut:innen an ihrer Seite gehabt hätten, die ihre Bedenken ernst nehmen und sinnvolle diagnostische und auch therapeutische Maßnahmen ergreifen.

Aus dieser Frustration und schließlich auch dieser tiefen Hoffnung heraus, wirklich etwas verändern zu können im Sinne der nachhaltigen, ganzheitlichen Tiergesundheit, ist unser Projekt Vetrias entstanden. Wir sind angetreten, um dich zur Gesundheitsexpertin oder zum Gesundheitsexperten für dein geliebtes Tier zu machen und gemeinsam mit dir für mehr Wohlbefinden, mehr Lebensqualität und mehr Lebensfreude loszugehen: mit unseren Online-Angeboten, natürlich aber auch im freundschaftlichen, respektvollen und vor allem konstruktiven 1:1.

Schau mal in die Kommentare - dort verlinken wir dir unser Portfolio und unser Workshop-Highlight "Verdauungsprobleme beim Hund – Wege zu mehr Stabilität im Darm" am 21.2.2026.

Individualität, Unabhängigkeit und kritisches Denken – das ist Vetrias. Keine Kompromisse.Unser Fokus ist eindeutig: der...
16/02/2026

Individualität, Unabhängigkeit und kritisches Denken – das ist Vetrias. Keine Kompromisse.

Unser Fokus ist eindeutig: der Patient. Nicht die Industrie, nicht irgendwelche Verkaufsziele und schon gar nicht Modeerscheinungen aus dem Gesundheitsmarketing. Wir arbeiten am Individuum, nicht an Umsatzkurven.

Wir sind unabhängig. Wirklich unabhängig.
Wir verkaufen keine Produkte. Keine Wundermittel, keine Futterlinien, keine Nahrungsergänzungen, keine Geräte, die angeblich alles reparieren sollen. Wir verkaufen unser Know-how – und das war’s.

Provisionen? Gibt es bei uns nicht.
Es interessiert uns nicht, ob jemand Globuli, Vitalpilze, Enzyme oder Darmaufbaukuren pusht. Wir machen da nicht mit.
Und Schneeballsysteme, Network-Marketing, „Startersets“ und Webinare-als-Köder? Ganz klare Grenze: Nein.

Wir stehen nicht auf manipulative Kundenbindung. Wer mit uns arbeitet, tut das aus Vertrauen – nicht, weil wir ihn in irgendein System ziehen.

Unsere Arbeit ist fair, transparent und ohne Hintertüren. Wir stehen zu dem, was wir tun – und genauso zu dem, was wir nicht tun.

Du hast dich entschieden, einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu adoptieren, weil du einem armen Wesen einen Neuanfang...
16/02/2026

Du hast dich entschieden, einen Hund aus dem Auslandstierschutz zu adoptieren, weil du einem armen Wesen einen Neuanfang schenken wolltest. Und du wolltest alles richtig machen. Gut und hochwertig füttern. Aber nun stellst du dir ständig die Frage, ob du nicht einen gewaltigen Fehler gemacht hast – oder mehrere.

Denn dein Tierschutzhund ist eine gesundheitliche Dauerbaustelle. Vor allem der Verdauungstrakt ist im Kreuzfeuer deiner Sorgen. Ständig Sodbrennen, ständig Erbrechen. Und von einer Kot-„Wurst“ kannst du nur träumen: Aktuell sammelst du von Pfütze bis Fladen alles ein – nur kein sauberes Würstchen. Der Geruch ist unerträglich. Und die schleimigen und zum Teil auch blutigen Beimengungen haben dich mehr als einmal in die Notfallsprechstunde deines Tierarztes getrieben.

Damit eins klar ist: Dies ist kein Bashing gegen Tierschutz und Auslandstierschutz. Nur sehe ich in den letzten 11 Jahren meiner Praxistätigkeit mehr und mehr Hunde, die aus gutem Willen heraus adoptiert wurden – und die ihren Besitzern den letzten Nerv rauben, weil bislang therapeutisch nichts gefruchtet hat: Die Wurmkur nicht, der Darmaufbau nicht, das Antibiotikum nicht. Und die Schonkost hat der Hund entweder nicht gefressen oder mit viel verdauungstechnischem Tamtam gleich wieder von sich gegeben.

Aus der kritischen und komplexen Erfahrung mit unzähligen Verdauungspatienten heraus darf ich dir einige Impulsfragen mitgeben, die dir helfen sollen, den Magen-Darm-Beschwerden deines geliebten Vierbeiners endlich mal wirkungsvoll zu Leibe zu rücken:

1. Unter welchen Umständen ist der Hund aufgewachsen?
Als viel zu junger Welpe von der Streunermama getrennt, im Tierheim oder in der Tötung aufgewachsen, von einer Familie aufgezogen? Das spielt eine riesige Rolle im Bezug auf die Darmgesundheit.

2. Wie wurde der Hund ernährt?
Hat er sich erst mal auf der Straße durchgeschlagen oder bekam er zumindest im Tierheim Futter – was auch immer das manchmal in sehr bedürftigen Tierheimen heißen mag und muss.

3. Welche Prophylaxe hat der Hund mitbekommen?
In der Regel müssen die Tierschutzvereine eine ganze Armada an Wurmkuren, Spot-ons und Impfungen auspacken, wenn die Hunde neu „eingeliefert“ werden. Ja, in diesem Moment retten sie das Leben des Tieres. Aber in Summe können sie anhaltende Schädigungen in Bezug auf Stoffwechsel und Verdauungsapparat hinterlassen.

4. Womit hast du ihn gefüttert?
Und: Kann ein Verdauungstrakt mit dieser Historie denn wirklich mit der hochwertigen, doch eher fleischreichen Fütterung, wie wir sie als besonders gesundheitsbewusst und artgerecht erachten, wirklich umgehen?

Ein – rein auf den Verdauungstrakt bezogen – kritischer Blick auf Hunde aus dem Auslandstierschutz:

Wenn schon die Hundemama krank, mangelernährt und im Überlebenskampf war, kann der Welpe keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn der Welpe aufgrund der Mangelernährung der Mutter keine nahrhafte Muttermilch erhalten hatte, kann er keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn er sich in der ersten Zeit oder über Phasen seines Lebens hinweg von Abfällen und Essensresten ernähren musste, konnte er keine saubere Darmgesundheit entwickeln.

Wenn sein Verdauungstrakt zerschossen ist von einem lange unbehandelten Wurmbefall und in Folge zahlreichen aggressiven Wurmkuren, kann sich keine gesunde Darmflora entwickeln.

Und ja, auch wenn wir es super gut meinen mit unserem Fellbaby: Wenn sein ganzer Verdauungstrakt bislang nur auf die Verarbeitung von Müll, altem Brot und Essensresten ausgelegt war, macht eine in unseren Augen artgerechte Ernährung in der ersten Zeit nur Probleme.

Wie kannst du deinem verdauungssensiblen Hund nun helfen?

1. Saubere Anamnese – woher kommt der Hund (nicht geografisch gemeint, sondern in Bezug auf die Gesundheit)?

2. Saubere Diagnostik: Darmflora-Untersuchung, Überprüfung der Verdauungsleistung der Bauchspeicheldrüse, Bestimmung der Reiz- und Entzündungsparameter im Kot sind das absolute Minimum. Und lass dich bitte nicht verunsichern, wenn dein allzu konventionell arbeitender Tierarzt dein Engagement zunächst einmal müde belächelt.

Je früher du es als Tierhalter:in schaffst, den Stempel „ist halt so“ von deinem Hund zu nehmen, desto schneller gelingt es dir auch, ein stabiles Fundament für die Darmgesundheit und damit für das Immunsystem, das Wohlbefinden, die Lebensqualität und die Lebensfreude zu errichten.

Darf ich dich dabei begleiten? - Dann melde dich schnell zu meinem Workshop
„Verdauungsprobleme beim Hund – Wege zu mehr Stabilität im Darm“ am 21.02.2026 an.

Alle Infos in den Kommentaren.

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Römerstraße 2
Langweid
86462

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