28/08/2026
Ich glaube, wenn das eigene Pferd plötzlich SO reagiert, bekommt man erst mal selbst einen ordentlichen Schreck. 😳
Und wahrscheinlich denkt man an alles Mögliche – nur nicht unbedingt an so ein winziges Vieh.
Hirschlausfliegen werden auch bei Pferden immer wieder gefunden, besonders im Spätsommer und Herbst. Und ich finde, man sollte sie einfach mal gesehen haben und wissen, was sie anrichten können.
Das Verrückte ist nämlich: Zunächst haben sie Flügel. Damit fliegen sie ihren Wirt an. Haben sie den gefunden, werfen sie ihre Flügel ab und krabbeln durchs Fell – gerne auch in Bereiche wie Mähne oder Schweif, wo man sie nicht unbedingt sofort entdeckt.
Und das Gemeine daran: Sie können am Pferd bleiben und immer wieder zubeißen. Und diese Bisse können offenbar so unangenehm und schmerzhaft sein, dass Pferde wirklich heftig darauf reagieren können.
Falls du also mal in so eine Situation kommst: Versuch bitte nicht, dein Pferd um jeden Preis festzuhalten oder einfach weiterzumachen.
👉 Bring zuerst DICH in Sicherheit und gib deinem Pferd die Möglichkeit, sich wieder zu beruhigen.
Und erst danach würde ich auf die Suche gehen. Schau das Fell wirklich gründlich durch, vor allem auch Mähne und Schweif. Ein feiner Kamm kann dabei sehr hilfreich sein.
Und wenn du das kleine Biest gefunden hast, kann starkes Klebeband tatsächlich ganz praktisch sein, um es zu erwischen und aus dem Fell zu bekommen.
Vielleicht brauchst du diesen Tipp niemals. Aber falls dein Pferd irgendwann scheinbar aus dem Nichts völlig ausflippt, erinnerst du dich hoffentlich an dieses Video. ❤️
Speicher es dir ruhig ab – genau für den Fall, dass du oder jemand bei dir im Stall irgendwann mal vor so einer Situation steht.
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