30/05/2026
Der Welt-MS-Tag ist ein internationaler Aktionstag, der jedes Jahr am 30. Mai stattfindet, um die Öffentlichkeit über Multiple Sklerose (MS) aufzuklären, das Bewusstsein zu schärfen und Betroffene zu unterstützen. Der Tag soll die weltweite MS-Gemeinschaft vernetzen, um Erfahrungen auszutauschen und sich für Veränderungen einzusetzen.
Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Müdigkeit: Multiple Sklerose, kurz MS, hat viele Gesichter. Jeder der etwa 2,8 Millionen Betroffenen erlebt die Nervenkrankheit anders. Hier erzählt eine junge Frau von ihrem Leben mit MS – und wie sie trotz ihrer unheilbaren Erkrankung ihre Träume verfolgt.
Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine bisher unheilbare, chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems (ZNS). Dabei können mehrere – also multiple – Entzündungsherde über Hirn und Rückenmark verstreut sein. Die Folgen der Entzündungen des ZNS sind individuelle Empfindungs- und Bewegungsstörungen, da Nervenreize und Befehle, die von Gehirnzellen an Muskeln oder Organe gesendet werden, verzögert oder gar nicht mehr an ihrem Zielort ankommen. Die Symptome können abhängig davon, wo genau der Entzündungsherd sitzt, bei jedem Erkrankten anders sein.
Wir haben eine starke junge Frau befragt, die uns in einem Interview tiefe Einblicke in ihr Leben mit der neurologischen Erkrankung gewährt. Die 30-Jährige Mina C.* (Name von der Redaktion geändert) teilt ihre Erfahrungen, Ängste und Wünsche mit uns und klärt uns darüber auf, wie sie im Alltag mit Multipler Sklerose und ihren Symptomen umgeht – und was sie anderen Betroffenen rät.
#2026
Mina C. erzählt, wie sie ihr Leben mit MS meistert.