27/04/2021
Hunger, P**i, Durst, Coronatest
Die Mutter als permanente Bedürfniserfüllungsmaschine.
Für viele Lockdown-Mamas ist jeder Tag eine Zerreißprobe.
Einerseits möchten sie ihre Arbeit im Homeoffice gut machen.
Ihr Laptop steht auf dem Küchentisch.
Im Job sollen sie performen, als hätten sie keine Kinder,
bei den Kindern so, als hätten sie keine Arbeit.
Aber sie können nicht 100 Prozent im Job geben und 100 Prozent im Haushalt
und 100 Prozent für die Kinder,
weil sie dann als 300-prozentiges Wrack enden.
Sie können nicht immer nur Ängste wegstreicheln und die starke Schulter sein.
Ungestörtheit ist der seltenste mütterliche Aggregatzustand
Schon vor Corona lebten sie am Energielimit!
Nun also noch mehr.
Ohne Ausgleich, ohne Abwechslung, ohne Freunde, ohne Ausgelassenheit,
ohne Hobbys,ohne Leichtigkeit oder Planungssicherheit.
Da kann der Streit, wer mehr heiße Schokolade in der Tasse hatte,
oder die einfach nach der Schule auf den Boden gepfefferte Jacke auch mal in einem halbschweren Nervenzusammenbruch münden.
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Quelle: Stern/Corona-Pandemie Mütter im Lockdown: "Ich glaub, ich geh mal kurz schreien"