30/03/2026
Weißt du noch, wie du mit 25 in den Spiegel geschaut hast? Einfach so. Ohne groß nachzudenken. Ohne diese kleine Sekunde, wo man kurz stockt.
Irgendwann ist diese Sekunde da. Schleichend. Ungefragt. Der Körper verändert sich, die Energie läuft anders, die Nacht reicht nicht mehr so wie früher zum Erholen. Und nach der Party um die Ecke braucht man halt zwei Tage statt zwei Stunden. Et is wie et is. 😄
Und dann steht man da und denkt: Wann is dat eigentlich passiert?
Das ist kein Absturz. Das ist Leben. Echtes, gelebtes, gezeichnetes Leben. Aber es fühlt sich manchmal trotzdem komisch an – dieses Gefühl, dass da irgendwo in der Mitte was ins Rutschen geraten ist. Der Selbstwert. Die Sicherheit. Das Vertrauen in den eigenen Körper, mit dem man nie wirklich hundertprozentig Frieden geschlossen hat.
Das gelbe Chakra – der Solarplexus – sitzt genau da. In dieser Mitte. Und der fragt manchmal ganz laut: Wer bist du eigentlich, wenn du aufhörst, dich mit früher zu vergleichen?
Jute Frag, oder?
Denn älter werden bedeutet nicht weniger werden. Es bedeutet Umbau. Laut, unordentlich, manchmal anstrengend – und nie wirklich fertig. Immer neue Baustellen. Immer neue Räume. Immer wieder die Chance, sich selbst nochmal neu kennenzulernen.
Wenn man sich dat erlaubt. Mit ein bisschen Neugier. Und ein bisschen Milde. 🌻