levares - Palliativmedizin

levares - Palliativmedizin SAPV-Team in Mannheim

palliative Versorgung am Lebensende...... für Menschen mit fortgeschritten

„Wir reden immer um den heißen Brei.“In vielen Familien ist eine schwere Erkrankung da, aber niemand spricht offen darüb...
02/09/2026

„Wir reden immer um den heißen Brei.“
In vielen Familien ist eine schwere Erkrankung da, aber niemand spricht offen darüber.
Der Patient möchte die Angehörigen schonen.
Die Angehörigen möchten den Patienten schonen.
Alle spüren, dass es ernst ist.
Aber keiner weiß, wie man anfangen soll.
Das ist sehr menschlich.
Palliative Versorgung kann helfen, solche Gespräche möglich zu machen.
Nicht mit Druck.
Nicht mit fertigen Antworten.
Sondern mit Ruhe, Erfahrung und Respekt.
Offen zu sprechen bedeutet nicht, Hoffnung zu nehmen.
Es kann auch entlasten.
Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Muss ich über das Sterben sprechen?, https://levares.de/muss-ich-ueber-das-sterben-sprechen/

Sie erreichen uns:
Rund um die Uhr über unsere Notrufnummer +49 172 1371633
Zu unseren Öffnungszeiten telefonisch unter +49 621 400 464 12
Oder per E-Mail an [email protected]

„Wie viel Verantwortung habe ich eigentlich?“Viele Angehörige tragen sehr viel.Sie geben Medikamente.Sie beobachten Verä...
31/08/2026

„Wie viel Verantwortung habe ich eigentlich?“
Viele Angehörige tragen sehr viel.
Sie geben Medikamente.
Sie beobachten Veränderungen.
Sie sprechen mit Ärzten.
Sie organisieren Pflege.
Sie versuchen, stark zu bleiben.
Und irgendwann fragen sie sich:
„Was liegt eigentlich alles auf meinen Schultern?“
Angehörige sind wichtig. Aber sie dürfen nicht allein verantwortlich gemacht werden.
Palliative Versorgung hilft, Verantwortung zu teilen.
Es gibt ärztliche Einschätzung.
Es gibt Palliative-Care-Fachkräfte.
Es gibt Pläne für Krisen.
Es gibt Beratung und Orientierung.
Angehörige müssen nicht alles wissen und nicht alles alleine entscheiden.
Sie dürfen Hilfe annehmen.
Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Wie kann meine Familie unterstützt werden?, https://levares.de/und-meine-familie/

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„Wenn ich die Behandlung beende, gebe ich dann auf?“Diese Frage ist für viele schwerkranke Menschen sehr schwer.„Was den...
28/08/2026

„Wenn ich die Behandlung beende, gebe ich dann auf?“
Diese Frage ist für viele schwerkranke Menschen sehr schwer.
„Was denken meine Angehörigen?“
„Habe ich genug gekämpft?“
„Bereue ich es später?“
„Ist das jetzt mein Todesurteil?“
Palliative Versorgung bedeutet nicht, jemanden aufzugeben.
Sie hilft, Entscheidungen besser zu verstehen und die nächsten Schritte bewusst zu gehen.
Manchmal ist eine weitere Therapie sinnvoll.
Manchmal ist eine andere Zielrichtung sinnvoller.
Manchmal geht es nicht mehr um Verlängerung um jeden Preis, sondern um weniger Leiden, mehr Ruhe und mehr Würde.
Das ist kein Aufgeben.
Das kann eine sehr verantwortliche Entscheidung sein.
Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Palliativmedizin: Ein „Ich kann“ statt eines „Ich muss“, https://levares.de/palliativmedizin-ein-ich-kann-statt-eines-ich-muss/

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„Müssen wir jetzt wirklich ins Krankenhaus?“Wenn sich der Zustand eines schwerkranken Menschen verschlechtert, entsteht ...
26/08/2026

„Müssen wir jetzt wirklich ins Krankenhaus?“
Wenn sich der Zustand eines schwerkranken Menschen verschlechtert, entsteht schnell dieser Gedanke.
Die Sorge ist verständlich.
Manchmal ist ein Krankenhausaufenthalt richtig und notwendig.
Aber nicht jede Verschlechterung muss automatisch ins Krankenhaus führen.

In der SAPV schauen wir gemeinsam genau hin.
Was ist medizinisch sinnvoll?
Was wünscht der Patient?
Was kann zu Hause, im Pflegeheim oder im Hospiz gut behandelt werden?
Was würde ein Krankenhausaufenthalt wirklich verbessern?

Hinter dieser Frage steckt oft mehr als eine medizinische Abwägung.
„Was, wenn wir es zu Hause nicht schaffen?“
„Was, wenn ich etwas falsch mache?“
Diese Angst ist normal. Niemand muss sie allein aushalten.
Unser Team ist rund um die Uhr erreichbar und kann kurzfristig einschätzen, was jetzt wirklich hilft.
Und sollte doch ein Krankenhausaufenthalt nötig sein, begleiten wir auch diesen Weg.

Ziel ist nicht, ein Krankenhaus um jeden Preis zu vermeiden.
Ziel ist, für die konkrete Situation den richtigen Weg zu finden, ruhig, sicher und gemeinsam.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Wenn es mir schlechter geht, was dann?, https://levares.de/wenn-es-mir-schlechter-geht-was-dann/

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„Mit der Chemo geht es mir immer schlechter."Manche Patientinnen und Patienten erleben genau das.Die Kraft nimmt ab.Die ...
24/08/2026

„Mit der Chemo geht es mir immer schlechter."
Manche Patientinnen und Patienten erleben genau das.
Die Kraft nimmt ab.
Die Nebenwirkungen nehmen zu.
Die Erkrankung schreitet trotzdem weiter voran.
Dann entsteht eine sehr schwere Frage.
„Hilft mir diese Therapie noch, oder nimmt sie mir mehr, als sie gibt?"

Palliative Versorgung bedeutet nicht automatisch, gegen eine Therapie zu sein.
SAPV kann parallel zu einer laufenden Chemotherapie, Antikörpertherapie oder Bestrahlung stattfinden.
Es geht nicht um ein Entweder-oder.
Es geht um eine sorgfältige, gemeinsame Prüfung.
Was ist medizinisch noch realistisch?
Was ist dem Patienten wichtig?
Was belastet zu sehr?
Welche Lebensqualität ist noch möglich?

Diese Fragen lösen oft noch etwas anderes aus, das viel schwerer wiegt als die medizinischen Fakten.
„Gebe ich damit auf?"
„Werden andere denken, ich habe zu früh aufgegeben?"
Solche Gedanken sind normal. Sie sind kein Zeichen von Schwäche.
Eine Therapie zu überdenken bedeutet nicht, den Kampf zu beenden.
Es bedeutet, ehrlich hinzuschauen, was jetzt wirklich hilft.

Und was bedeutet das für die Hoffnung?
Viele befürchten, dass mit dem Ende einer Chemotherapie auch die Hoffnung endet.
Das muss nicht so sein.
Hoffnung muss nicht an einer bestimmten Behandlung hängen.
Hoffnung kann sich wandeln, auf einen guten Tag, auf weniger Beschwerden, auf ruhige gemeinsame Stunden, auf Nähe zur Familie.
Diese Hoffnung bleibt, auch wenn sich eine Therapie verändert.

Solche Entscheidungen brauchen Zeit, Ruhe und gute Begleitung.
Niemand sollte sie allein treffen müssen.

Es geht nicht darum, eine Behandlung um jeden Preis fortzuführen oder abzubrechen.
Es geht darum, gemeinsam den Weg zu finden, der dem Patienten die meiste Kraft und die meiste Würde lässt.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Was ist mit Chemotherapie, Antikörpertherapie oder Bestrahlung?, https://levares.de/was-ist-mit-chemotherapie-antikoerpertherapie-oder-bestrahlungfluessigkeitsgabe-ja-oder-nein/

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Zuhause bleiben„Er wollte doch immer zu Hause bleiben. Aber schaffen wir das?"Viele Menschen wünschen sich, bei schwerer...
21/08/2026

Zuhause bleiben

„Er wollte doch immer zu Hause bleiben. Aber schaffen wir das?"

Viele Menschen wünschen sich, bei schwerer Krankheit zu Hause bleiben zu können.

Für Angehörige ist dieser Wunsch oft mit Liebe verbunden. Aber auch mit großer Angst.

Was kommt auf uns zu?
Was ist, wenn nachts etwas passiert?
Wann müssen wir doch ins Krankenhaus?
Wer hilft uns, wenn wir nicht mehr weiterwissen?

Mit spezialisierter ambulanter Palliativversorgung kann vieles zu Hause oder im Pflegeheim aufgefangen werden.

Das bedeutet nicht, dass Angehörige alles alleine machen müssen.
Es bedeutet, dass ein erfahrenes Team hilft, die Versorgung zu planen, Beschwerden zu lindern und Krisen vorzubereiten.

Zuhause bleiben kann möglich sein.
Aber niemand sollte dabei allein gelassen werden.

Mehr dazu lesen Sie in unserem Blogartikel: Was bedeutet das für meinen Alltag?, https://levares.de/was-bedeutet-das-fuer-meinen-alltag/

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„Was ist, wenn nachts oder am Wochenende etwas passiert?“Viele schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen haben besonder...
19/08/2026

„Was ist, wenn nachts oder am Wochenende etwas passiert?“
Viele schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen haben besonders vor den Nächten und Wochenenden Angst.
Tagsüber gibt es vertraute Ansprechpartner. Doch nachts fühlt sich vieles größer, unsicherer und bedrohlicher an.
Was tun, wenn plötzlich starke Schmerzen auftreten?
Wenn Unruhe oder Atemnot entsteht?
Wenn niemand sicher weiß, ob der ärztliche Bereitschaftsdienst oder sogar der Notarzt gerufen werden muss?
Die dort diensthabenden Ärztinnen und Ärzte kennen in der Regel weder die Krankengeschichte noch die persönlichen Wünsche des Patienten. So kommt es schnell zu einer Einweisung in die Klinikambulanz – auch wenn genau das eigentlich vermieden werden sollte.
Das muss nicht sein.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit besteht darin, Patienten und Angehörige auf mögliche Krisensituationen vorzubereiten.
Es braucht:
• klare und verständliche Notfallpläne
• erreichbare Ansprechpartner – auch nachts und am Wochenende
• die notwendigen Medikamente vor Ort
• Angehörige, die wissen, was sie tun können und dürfen
Denn Sicherheit entsteht nicht erst im Notfall.
Sicherheit entsteht durch gute Vorbereitung.
Kontaktdaten:
Akute Notfälle (24/7): +49 172 1371633
Alle anderen Anliegen: +49 621 400 464 12

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage:
www.levares.de
Oder nehmen Sie direkt Kontakt mit uns auf:
[email protected]

Die Palliativarbeit lehrt uns zu würdigen und dankbar zu sein für das was war. Auch wenn Dinge sich verändern.
18/08/2026

Die Palliativarbeit lehrt uns zu würdigen und dankbar zu sein für das was war. Auch wenn Dinge sich verändern.

Schwäche und Kräfteverlust„Er wird immer schwächer. Was bedeutet das?"Nachlassende Kraft ist eine der härtesten Lektione...
17/08/2026

Schwäche und Kräfteverlust

„Er wird immer schwächer. Was bedeutet das?"

Nachlassende Kraft ist eine der härtesten Lektionen, die eine schwere Erkrankung mit sich bringt. Nicht nur für die Familie, sondern zuerst für den betroffenen Menschen selbst.

Der Aktionsradius wird kleiner.
Was gestern noch möglich war, gelingt heute nicht mehr.
Aufstehen wird mühsam. Die Kraft reicht nur noch für kurze Wege.

Damit stellen sich oft sehr grundsätzliche Fragen.
„Was kann ich noch?"
„Was bin ich jetzt noch wert?"

Diese Fragen sind komplex. Sie berühren nicht nur den Körper, sondern das Selbstverständnis eines Menschen.

Auch Angehörige spüren diese Veränderung früh. Oft, bevor sie in Worte gefasst wird.
Ein leises Ahnen, dass sich etwas verschiebt.
„Wird es jetzt schwieriger?"

Palliative Versorgung hilft, diese Veränderungen einzuordnen. Nicht jede Schwäche lässt sich rückgängig machen. Aber man kann viel tun, um Sicherheit, Selbstwert und Würde zu erhalten.

Wichtig ist, zu verstehen, was gerade passiert. Und zu wissen, was jetzt wirklich hilft.

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Essen und Trinken„Er isst und trinkt kaum noch. Verhungert er jetzt?"Diese Sorge ist für Angehörige oft kaum auszuhalten...
14/08/2026

Essen und Trinken
„Er isst und trinkt kaum noch. Verhungert er jetzt?"
Diese Sorge ist für Angehörige oft kaum auszuhalten.
Wenn ein schwerkranker Mensch immer weniger essen und trinken kann, entsteht schnell Angst.
„Müssen wir mehr geben?"
„Verdurstet sie?"
„Verhungert er?"
„Machen wir etwas falsch?"
Von klein auf haben wir gelernt: Wer nicht isst, wird nicht gesund. Wer isst, wird wieder gesund.
Genau darin liegt oft die Hoffnung, mit ausreichend Essen und Trinken doch noch etwas zum Guten wenden zu können.
Nicht selten dreht sich der ganze Alltag plötzlich nur noch ums Essen. Jeder Bissen wird gezählt, jedes Glas beobachtet.
In der letzten Lebensphase gilt das jedoch anders. Der Körper verändert sich. Hunger und Durst werden oft anders erlebt als bei gesunden Menschen.
Nicht immer hilft mehr Nahrung oder Flüssigkeit. Manchmal kann es sogar zusätzlich belasten.
Wichtig ist: Niemand sollte mit diesen Fragen allein bleiben.
Palliative Versorgung hilft, die Situation zu erklären, Beschwerden zu lindern und gemeinsam zu entscheiden, was wirklich gut tut.
Mehr dazu lesen Sie in unseren Blogartikeln: Ernährung in der palliativen Situation, https://levares.de/ernaehrung-in-der-palliativen-situation/ und Flüssigkeitsgabe, ja oder nein?, https://levares.de/fluessigkeitsgabe-ja-oder-nein/
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