levares - Palliativmedizin

levares - Palliativmedizin SAPV-Team in Mannheim

palliative Versorgung am Lebensende...... für Menschen mit fortgeschritten

Es sind solche Momente, die die Wichtigkeit unserer Arbeit verdeutlichen!Dieser Brief erreichte uns am letzten Freitag u...
14/06/2026

Es sind solche Momente, die die Wichtigkeit unserer Arbeit verdeutlichen!
Dieser Brief erreichte uns am letzten Freitag und hat uns alle sehr berührt!

Liebes Levares Team
nach dem Tod unseres geliebten Vaters am 25.06.2026 möchten wir Ihnen als Familie von Herzen danken
Seit dem 08.05.2026 haben Sie unseren Vater auf seinem letzten Weg begleitet.Es waren für uns die schwerster Wochen unseres Lebens - voller Sorge, Trauer, Abschied und vieler Fragen In dieser Zeit waren Sie für unseren Vater und für uns weit mehr als ein Palliativdienst. Sie waren eine Stütze, eir Halt und ein Licht in einer dunklen Zeit
Mit Ihrer Fürsorge, Ihrer Menschlichkeit, Ihren tröstenden Worten und hrer liebevollen Art haben Sie unserem Vater geholfen, seinen letzten Weg mit Würde, Geborgenheit und so viel Ruhe wie moglich zu gehen Dafür werden wir Ihnen für immer dankbar sein.
Ebenso wertvoll war Ihre Begleitung für uns als Familie. Sie haben uns zugehört, uns Mut gemacht, unsere Ängste ernst genommen und uns durch diese schwere Zeit getragen. Ihre Worte und Ihre Unterstützung haben uns Kraft gegeben, wenn wir selbst kaum noch Kraft hatten
Ein besonderer Dank gilt auch Herrn Dr. Schramm. Sein Besuch und das einfühlsame Gesprãch haben uns sehr berührt. Besonders unsere Mutter wird diese Begegnung niemals vergessen Seine liebevolle, verständnisvolle und menschliche Art hat ihr Trost geschenkt und ihr in einem der schwerster Momente ihres Lebens sehr aeholfen
Es gibt Berufe, die wichtig sind - und es gibt Berufungen, die Herzen berühren. Die Arbeit, die Sie bei Levares leisten, gehört zu Letzterem. Was Sie täglich für schwerkranke Menschen und ihre Familien tun, ist von unschätzbarem Wert, unersetzbar una verdient größten Respekt und tiefste Anerkennung
Unser Vater durfte seinen letzten Weg in Begleitung von Menschen gehen, die ihm mit Würde, Mitgefühl und Herz begegnet sind. Dafür sind wir unendlich dankbar
Bitte geben Sie unseren Dank an alle weiter, die unseren Vater betreut und begleitet haben
Von Herzen danke für alles
In tiefer Dankbarkeit

Möchtest du mehr über unsere Arbeit erfahren oder brauchst vielleicht Hilfe schreib uns gern hier oder unter [email protected]

Mehr Infos außerdem unter:
www.levares.de

„Ich kann nicht mehr.“Diesen Satz hören wir in der Palliativversorgung häufig.Pflege zu Hause ist Schwerstarbeit und ein...
09/06/2026

„Ich kann nicht mehr.“

Diesen Satz hören wir in der Palliativversorgung häufig.

Pflege zu Hause ist Schwerstarbeit und ein 24-Stunden-Job.

Einen schwer kranken Menschen zu begleiten, den man liebt, ist eine der größten Herausforderungen des Lebens.

„Mache ich genug? Und mache ich es richtig?“

Viele Angehörige geraten dabei an ihre Grenzen. Nicht weil sie zu wenig lieben. Nicht weil sie zu wenig können. Sondern weil die Situation unglaublich viel Kraft kostet.

Deshalb ist es so wichtig, Hilfe anzunehmen.
Sich hierzu beraten zu lassen und frühzeitig Unterstützung anzunehmen, kann zu so viel mehr Lebensqualität für alle Beteiligten führen.

Manchmal ist die Vorstellung von mehr Hilfe – und damit von mehr Menschen im Haus – auch einfach überfordernd, wenn man ohnehin schon an den eigenen Grenzen angekommen ist.

Auch gegebene Versprechen, dass der zu versorgende Mensch nicht von anderen gepflegt werden soll, können sehr binden.

Aber 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche alles zu geben, funktioniert auf Dauer leider nicht. 🫤

Wer dauerhaft über seine Grenzen geht, kann irgendwann selbst nicht mehr. Und dann bricht oft alles zusammen.

Wir als Palliativteam sehen es auch als unsere Aufgabe genau hier zu unterstützen.

Wir beraten zu Hilfsmöglichkeiten, können Hilfsmittel verschreiben und Gesprächspartner vermitteln.

Vor allem bieten wir jederzeit medizinische Sicherheit und sind 24/7 bei allen auftretenden Problemen ansprechbar. Daheim, im Pflegeheim oder im Hospiz.

Unser Ziel ist, dass die Zeit die bleibt einfach gut ist.

Möchten Sie mehr wissen? Wenden Sie sich gerne an uns und vereinbaren Sie ein Beratungsgespräch. (Kassenleistung)
👉 www.levares.de

Menschen in schweren Lebenssituationen zu begleiten, braucht mehr als Fachwissen.Es braucht ein Team, das zusammenhält.M...
04/06/2026

Menschen in schweren Lebenssituationen zu begleiten, braucht mehr als Fachwissen.

Es braucht ein Team, das zusammenhält.
Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Und Mitarbeitende, die mit Ruhe, Menschlichkeit und Herz arbeiten.

Bei levares begleiten wir schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen in einer besonders sensiblen Lebensphase. Unsere Arbeit lebt von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und einer engen Zusammenarbeit im Team.

Deshalb suchen wir Verstärkung für unser SAPV-Team:
🔅Koordinator im SAPV-Team (m/w/d)
🔅Palliative-Care-Fachkraft (m/w/d)

Wir suchen Menschen, die nicht einfach nur einen Job suchen, sondern eine Aufgabe mit Sinn. Eine Tätigkeit, die fachlich anspruchsvoll ist und gleichzeitig das Gefühl gibt, einer sinnvollen Tätigkeit nachzugehen.

Was Sie bei uns erwartet:
🔅ein wertschätzendes und unterstützendes Team
🔅flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten
🔅finanzierte Fort- und Weiterbildungen
🔅betriebliche Altersvorsorge
🔅Gesundheitsprogramme und Supervision
🔅strukturierte Abläufe und enge Zusammenarbeit
🔅regelmäßige Teamevents und echter Zusammenhalt
🔅Raum für Mitgestaltung und persönliche Weiterentwicklung

Wenn Sie Teil eines Teams werden möchten, das Menschen in herausfordernden Situationen begleitet und dabei selbst von Zusammenhalt und Vertrauen getragen wird, freuen wir uns darauf, Sie kennenzulernen.

Und wenn Sie jemanden kennen, der gut zu unserem Team passen könnte, freuen wir uns auch sehr über eine Weiterleitung.

Alle Informationen zu unseren offenen Stellen finden Sie hier:

"Den Schwiegersohn habe ich losgeschickt, ein Weizenbier zu kaufen.“Ich muss lächeln über diesen Satz meiner Kollegin, d...
18/05/2026

"Den Schwiegersohn habe ich losgeschickt, ein Weizenbier zu kaufen.“

Ich muss lächeln über diesen Satz meiner Kollegin, die gerade bei einem Patienten vor Ort ist, dessen Zustand sich heute akut verschlechtert hat.
In den letzten Tagen war bereits deutlich geworden, dass Essen und Trinken immer schwieriger wurden. Die Demenz nahm weiter zu und auch die Krankenhausaufenthalte der vergangenen Wochen brachten keine wirkliche Linderung/ Hilfe.

Immer wieder kam es zu krisenhaften Situationen, weshalb der Patient aus dem Pflegeheim ins Krankenhaus gebracht wurde. Doch eine weitere Klinikbehandlung war inzwischen nicht mehr gewünscht. Die Tochter erlebte die Krankenhausaufenthalte nur noch als Belastung — insbesondere, weil ihr Vater durch die Ortswechsel in seiner Demenz jedes Mal erneut starke Unruhe und Verschlechterungen entwickelte.

Nach den heutigen Ereignissen, bei denen auch der Notarzt vor Ort war, wurde gemeinsam mit der Notärztin, der Tochter und uns entschieden, dass der Patient nun friedlich und begleitet im Pflegeheim bleiben darf. Mit allen Konsequenzen.

Eine Kollegin von uns fuhr unmittelbar nach der notärztlichen Versorgung zu ihm und übernahm die weitere palliative Begleitung.
Das baldige Versterben ist wahrscheinlich.
Jetzt geht es darum, Symptome gut zu lindern.
Es geht um Ruhe. Um Sicherheit. Um Begleitung.
Und um eine gute Mundpflege.
Mit den Angehörigen werden lange Gespräche geführt. Viele Fragen tauchen auf. Viele Ängste. Besonders groß ist oft die Angst vor dem Verhungern und Verdursten.

Hier zitieren wir gerne Cicely Saunders, die Begründerin der modernen Hospizbewegung.
„Menschen sterben nicht, weil sie aufhören zu essen.
Sie hören auf zu essen, weil sie sterben.“

Dieser Satz beschreibt etwas, das für Angehörige oft unglaublich schwer auszuhalten ist.
Der Körper eines sterbenden Menschen verändert sich. Der Bedarf an Nahrung und Flüssigkeit nimmt ab. Essen und Trinken werden anstrengend oder schlicht nicht mehr möglich.

Dieser eine Patient ist enenfalls schwer krank. Die Nahrungsaufnahme war bereits seit Tagen deutlich reduziert. Nun kann er weder essen noch trinken. Es entstehen natürlich Ängste.
Gerade deshalb ist hier Aufklärung, Begleitung und Anleitung für eine gute Mundpflege jetzt unglaublich wichtig.
Denn der Mund ist unser wichtigstes Wahrnehmungsorgan für Durst.
Nicht Infusionen können lindern und helfen— sondern die Frage: Wie fühlt sich der Mund an? Ist er trocken? Klebrig? Schmerzhaft?

Wir empfehlen in solchen Situationen neutrale Mundpflegestäbchen und kleine Mengen der Dinge, die der Mensch gerne mochte: Tee. Kaffee. Saft. Wasser.
Oder eben auch einmal ein Weizenbier.
Nicht zum Trinken im klassischen Sinn.
Sondern als Geschmack. Als Erinnerung. Als kleines Stück Lebensqualität.

Butter, Honig oder Olivenöl können helfen, Borken zu lösen und die Schleimhäute geschmeidig zu halten. Wichtig ist nur, diese später wieder vorsichtig zu entfernen, damit kein unangenehmer Geschmack entsteht.

Auch Flüssigkeitsgaben über die Haut oder größere Mengen über einen Port wägen wir in der letzten Lebensphase sehr genau ab, bzw. raten davon ab. Denn zu viel Flüssigkeit kann Beschwerden wie Luftnot oder vermehrte Sekretbildung verstärken oder zu schmerzhaften Wassereinlagerungen führen.

Palliativmedizin bedeutet nicht, einen natürlichen Sterbeprozess aufzuhalten.
Palliativmedizin bedeutet, Leiden zu lindern.
Und manchmal bedeutet das eben auch, einen Schwiegersohn loszuschicken, damit er ein Weizenbier besorgt.🍺

‼️
Möchten Sie mehr wissen?
Oder kennen Sie einen Menschen mit einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung und wünschen sich Informationen oder ein Beratungsgespräch?
Hier finden Sie weitere Infos, hilfreiche Hinweise und Möglichkeiten einer Beratung im Großraum um Mannheim sowie in Mannheim.
👉 www.levares.de

🌿 Wann ist der richtige Zeitpunkt für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)?Ganz oft kommen wir in Familie...
21/04/2026

🌿 Wann ist der richtige Zeitpunkt für spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)?

Ganz oft kommen wir in Familien, beginnen unsere Begleitung –
und hören danach Sätze wie:

„Wie schade, dass ich mich nicht früher gemeldet habe.“
oder
„Es ist so gut, dass ihr da seid – wir hätten euch früher gebraucht.“🧡

Und wenn wir dann sagen, dass wir eigentlich auch schon viel früher hätten kommen können, entstehen große Fragen:
Wann ist denn der richtige Zeitpunkt?⏱️

Wann braucht es eine spezialisierte ambulante Palliativversorgung?
Wann ist der Moment, an dem man es nicht mehr alleine tragen muss?

Das ist eine wichtige und sehr berechtigte Frage.
Denn „palliativ“ umfasst viele Bereiche und Abstufungen.
🏹 palliativ heißt zunächst einmal: nicht heilbar.
Es bedeutet jedoch nicht, dass das Leben unmittelbar endet.

Wir als SAPV-Team kommen dann dazu,
wenn neue Wege entstehen dürfen – für ein gutes Leben.
Wenn Symptome, Ängste oder Überforderung den Alltag prägen.
Aber auch dann, wenn Entscheidungen anstehen und Orientierung gebraucht wird.
Dann sind wir da und unterstützen.🩵

💫palliativ bedeutet nicht Aufgeben!💫
Es bedeutet, den Fokus zu verändern.
Weg von „Was können wir noch heilen?“
hin zu:

🔅Wie kann es jetzt möglichst gut gehen?
🔅Mit weniger Schmerzen.
🔅Mit weniger Angst.
🔅Mit mehr Ruhe.
🔅Mit mehr Leben – im Leben.

🏡 Wann darf also Unterstützung dazukommen?
⚡️Dann, wenn es schwerer wird.
⚡️Wenn Symptome belasten.
⚡️Wenn die Nächte unruhiger werden.
⚡️Wenn Unsicherheit entsteht.
⚡️Wenn Angehörige an ihre Grenzen kommen.
Oder ganz leise:
⚡️Wenn das Gefühl da ist, so geht es nicht mehr gut alleine.

✨ Und was bedeutet das konkret?
Es bedeutet nicht, dass alles andere aufhört.

Behandlungen können weiterlaufen.
Krankenhausaufenthalte sind weiterhin möglich.

Aber zusätzlich ist da jemand, der mitträgt.
Der erreichbar ist.
Der Sicherheit gibt.
Der den Fokus auf das legt, worum es eigentlich geht.

🤍 denn es geht nicht um das Sterben.
Es geht um das Leben –
in einer Zeit, die oft besonders intensiv ist.
Darum, zu Hause sein zu können.
Gut begleitet zu sein.
Sich gehalten zu fühlen.
🌟Als Patient.🌟Und als Angehörige.🌟

🌿 Entsprechend ist der richtige Zeitpunkt nicht dann, wenn es „gar nicht mehr geht“.
Sondern viel früher.
Der richtige Zeitpunkt ist der Moment,
in dem der Gedanke daran entsteht.🙏

‼️
Möchten Sie mehr wissen?
Oder kennen Sie einen Menschen mit einer schweren, nicht heilbaren Erkrankung und wünschen sich Informationen oder ein Beratungsgespräch?
Hier finden Sie weitere Infos, hilfreiche Hinweise und Möglichkeiten einer Beratung im Großraum um Mannheim sowie in Mannheim.
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Palliativmedizin ist bedeutsam. Jede Station, jeder Bereich, jeder Aspekt davon. Es ist nicht egal wie wir sterben und e...
19/04/2026

Palliativmedizin ist bedeutsam. Jede Station, jeder Bereich, jeder Aspekt davon.
Es ist nicht egal wie wir sterben und es ist noch viel weniger egal wie das Leben ist mit dem Wissen, dass Zeit begrenzt ist!

Palliativmedizin ermöglicht Leben, ermöglicht Freiheiten und ermöglicht Zeitgewinn.

Und deswegen ist es so unglaublich wichtig darüber aufzuklären.

Das ist etwas was wir als Team ebenfalls immer wieder tun.

Das nächste Mal wieder live und in Farbe in Viernheim. Zusammen mit dem ambulanten Hospizverein Viernheim.

Wir freuen uns über rege Teilnahme.

29.4.26
18:30 Uhr
Kulturscheune Viernheim
Eintritt frei

03/04/2026

Ostertage sind, wie so viele Feiertage, in Trauer nicht leicht.
Wir wünschen allen sonnige und getragene Tage in denen Hoffnung und Trost Platz finden dürfen.

01/04/2026

Wer Menschen begleitet, die sich am Lebensende befinden kennt es sicherlich...
Alle sind wichtig, stets ist man achtsam und gibt sein bestes... und immer wieder gibt es Momente, die anders sind....
(Ton an)

Es ist dieser eine

Es ist dieser eine.
Vielleicht einer von hundert.
Vielleicht von hundertzwanzig.
Vielleicht von zweihundert.
Manchmal ist es auch der fünfzigste.
Aber es ist dieser eine Mensch.
Dieser eine Mensch, den du begleitest.
Dieser eine Mensch, der irgendwie anders weh tut.
Dieser eine Mensch, der dich trifft.
Dieser eine Mensch, der für dich ganz besonders ist.
Auch wenn du weißt, dass du bei allen Menschen, die du begleitest, mit Achtsamkeit hinschaust.
Und doch ist da eine Verbindung.
Vielleicht ist sie völlig unklar.
Vielleicht erklärt sie sich einfach aus der Dauer.
Aus der Länge des gemeinsamen Weges.
Aus der Zeit, die man miteinander gegangen ist.
Vielleicht ist da eine Erinnerung an jemanden
Aber es ist auf jeden Fall dieser eine Mensch.
Dieser eine Mensch, bei dem es schwerer fällt.
Bei dem du trauriger bist.
Bei dem der Abschied unfassbarer ist.
Dieser eine Mensch, bei dem du weißt,
dass alles richtig ist, wie es ist —
sofern man davon überhaupt sprechen kann.
Und dennoch ist es dieser eine Mensch,
den du so schnell nicht vergisst.
Der dir noch weh tut,
auch wenn du schon so viele hast gehen sehen.
(C.S. 2026)

Ein Abend rund um das Thema Palliativversorgung.Für Angehörige, Betroffene, Interessierte In Viernheim in der Kultursche...
31/03/2026

Ein Abend rund um das Thema Palliativversorgung.

Für Angehörige, Betroffene, Interessierte

In Viernheim in der Kulturscheune zusammen mit dem Hospizverein Viernheim.

Wir freuen uns schon sehr auf ein zahlreiches Kommen🥰

Palliativmedizin & Hospizarbeit -> Wer macht eigentlich was?Gemeinsames Ziel ist es Lebensqualität zu erhalten, wenn Hei...
15/03/2026

Palliativmedizin & Hospizarbeit
-> Wer macht eigentlich was?

Gemeinsames Ziel ist es Lebensqualität zu erhalten, wenn Heilung nicht mehr möglich ist.
Dafür braucht es viele starke Hände.
Hier ein kleiner Überblick zur Orientierung:

🌿 Palliativmedizin
Palliativmedizin begleitet Menschen mit schweren, nicht heilbaren Erkrankungen.
Das Ziel ist nicht die Heilung, sondern Leid zu lindern und Lebensqualität zu verbessern.
Dabei geht es zum Beispiel um:
• Schmerztherapie
• Behandlung von Luftnot, Übelkeit oder Angst
• Unterstützung für Angehörige
• Gespräche über Wünsche, Sorgen und den weiteren Weg

Palliativmedizin kann über viele Monate oder Jahre begleiten – nicht erst in den letzten Tagen.

🏥 Palliativstation im Krankenhaus
Eine Palliativstation ist eine spezialisierte Station im Krankenhaus. Hier geht es um akute Hilfe und oft auch noch Diagnostik oder Therapieentacheidungen.

Der Aufenthalt ist meist zeitlich begrenzt.
Ziel ist es, die Symptome zu stabilisieren, damit eine Rückkehr nach Hause oder in eine andere Versorgung möglich wird.

🏡 Häusliche Palliativversorgung
so lange wie möglich zu Hause bleiben – das ist oft das Ziel und es ist machbar!

Ein wichtiger Ansprechpartner ist dabei zunächst der Hausarzt.

Wenn die Situation z. B. bei starker Symptomlast einen häufigeren Unterstützungsbedarf erfordert kann zusätzlich ein spezialisiertes ambulantes Palliativteam (SAPV) eingebunden werden.
Wir und andere Teams
• kommen nach Hause
• sind auf komplexe Symptome spezialisiert
• arbeiten eng mit Hausarzt, Pflegedienst und Angehörigen zusammen
• sind 24 Stunden erreichbar

Unerlässlich sind hier Pflegedienste, die die Versorgung daheim sichern.

🏩 Pflegeheim
Auch im Pflegeheimen wird palliative Versorgung geleistet. Vom Personal und mit Unterstützung durch Hausarzt oder Palliativteam.

🏠 Hospiz
Wenn daheim bleiben keine Option ist, aber auch um Angehörigen die Möglichkeit zu geben wieder rein Angehöriger zu sein, dann ist ein Umzug in ein Hospiz denkbar.

Hier stehen im Mittelpunkt:
• Geborgenheit
• individuelle Begleitung
• Zeit für Gespräche
• Unterstützung für Angehörige

Hospize sind keine Pflegeheime, sondern Orte, die sich auf die Begleitung am Lebensende spezialisiert haben.

🤍 Hospizdienst
Hospizdienste bestehen meist aus ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleitern, die Menschen und Familien unterstützen.
Sie können:
• Zeit schenken
• zuhören
• Angehörige entlasten
• einfach da sein
Diese Begleitung kann zu Hause, im Pflegeheim oder im Hospiz stattfinden.

🌈 Palliativmedizin und Hospizarbeit bedeutet vor allem eines:
Menschen in einer schweren Lebensphase nicht alleine zu lassen.
Es geht um Würde, Lebensqualität und Begleitung – für Patientinnen, Patienten und ihre Familien.🌈

Adresse

Friedrich-KoenigStr. 3-5
Mannheim
68167

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 15:30

Telefon

+4962140046412

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