21/04/2026
Das Fadenlifting wird gerade überall beworben – in meiner Praxis finden Sie es nicht. Ich erkläre Ihnen, warum. 💬
Viele Patientinnen und Patienten fragen mich nach dem sogenannten Fadenlifting. Zunächst möchte ich sachlich erklären, was dabei passiert – und anschließend ehrlich meine Einschätzung teilen.
Was ist Fadenlifting?
Beim Fadenlifting werden feine, selbstauflösende Fäden mit kleinen Widerhaken unter die Haut eingebracht. Diese Fäden sollen das Gewebe sanft anheben und über Monate die Kollagenproduktion anregen. Der Eingriff findet ambulant unter Lokalanästhesie statt.
Meine ehrliche Einschätzung:
Ich biete diese Behandlung bewusst nicht an. Nicht, weil sie grundsätzlich unseriös wäre – sondern weil ich für meine Patienten bessere Alternativen sehe. Dafür gibt es klare Gründe:
▪️ Begrenzte Haltbarkeit: Die Wirkung lässt in der Praxis häufig schon nach 6–12 Monaten nach – deutlich kürzer, als oft beworben wird.
▪️ Subtiles Ergebnis: Der straffende Effekt ist geringer, als viele erwarten. Bei bereits sichtbarer Erschlaffung reicht das Fadenlifting oft nicht aus.
▪️ Mögliche Komplikationen: Die Fäden können in manchen Fällen tastbar oder sichtbar werden, verrutschen oder zu Asymmetrien und Knötchenbildung führen.
▪️ Ungünstiges Verhältnis: Gemessen am Aufwand, den Kosten und der kurzen Haltbarkeit ist das Ergebnis aus meiner Sicht selten die beste Lösung.
Was ich stattdessen empfehle:
Für leichte Hautzeichen setze ich auf bewährte Methoden wie Hyaluronsäure, Botulinumtoxin oder biostimulierende Behandlungen. Bei ausgeprägter Erschlaffung ist ein chirurgisches Lifting die ehrlichere und nachhaltigere Lösung – mit einem Ergebnis, das viele Jahre hält.
Welche Methode für Sie die richtige ist, bespreche ich gerne persönlich mit Ihnen – ehrlich und ohne Trend-Druck.
📍 Med’sense Meerbusch – Link in Bio
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