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KOMMENTAR DES TAGESDAS FEIERN EINER NIEDERLAGEWenn ein Kriegsverbrecher zum Maßstab für „Heldentum“ wird!Es gibt Tode, v...
30/08/2026

KOMMENTAR DES TAGES

DAS FEIERN EINER NIEDERLAGE

Wenn ein Kriegsverbrecher zum Maßstab für „Heldentum“ wird!

Es gibt Tode, vor denen man aus Respekt schweigt. Andere aus Mitgefühl mit menschlicher Schwäche.

Und dann gibt es einen Tod, bei dem eine andere Frage wichtiger ist:

Ist mit dem Menschen auch die Idee des Bösen gestorben, der er gedient hat?

Der Tod des rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrechers Ratko Mladić beendet nicht automatisch die Politik, für die er stand. Wenn er weiterhin als „Held“ oder „großer General“ verehrt wird, ist der Mensch vielleicht tot – aber die Ideologie lebt weiter.

Der zivilisatorische Abgrund beginnt dort, wo das Töten von Kindern zu „Heldentum“ erklärt wird, die Belagerung Sarajevos zur militärischen Ehre und Genozid zum Patriotismus.

Was ist das für ein Heldentum?

Ein großer General besiegt eine Armee – keine gefesselten Gefangenen.
Ein großer Mensch führt keinen Krieg gegen Kinder.

Mladić hinterließ keine militärische Größe, sondern eine rechtskräftige Verurteilung wegen Völkermords, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen.

Feigheit wird zu Heldentum.
Verurteilung wird zur „Ungerechtigkeit“.
Niederlage wird zur Legende.
Verbrechen wird zum Mythos.

Besonders erschreckend ist die religiöse Instrumentalisierung:

Man kann keinen Tempel Gottes auf dem Kult eines Kriegsverbrechers errichten.

Heiligkeit entsteht nicht aus Stein, sondern aus Wahrheit, Reue und Gerechtigkeit.

Und eines muss klar gesagt werden:

Nicht alle Serben sind diese Politik.

Es gab und gibt Serben, die Verbrechen widersprachen, Nachbarn schützten und sich weigerten, einen Kriegsverbrecher zum Vorbild zu machen. Sie bewahren die Würde ihres Volkes.
Und die Bosnier?

Sein Tod ist nicht deren Sieg.

Ihr Sieg ist, dass sie überlebt haben. Dass Bosnien und Herzegowina existiert. Dass Srebrenica spricht, die Mütter erinnern und die Wahrheit dokumentiert ist.

Bosnien lebt.
Die Wahrheit lebt.
Die Opfer dürfen niemals vergessen werden.

Patriotismus bedeutet für mich, sein Land zu lieben nicht für eine fremde Macht in den Krieg zu ziehen.Wer von „deutsche...
25/08/2026

Patriotismus bedeutet für mich, sein Land zu lieben nicht für eine fremde Macht in den Krieg zu ziehen.

Wer von „deutschen Werten“, „Freiheit“ und „Vaterland“ spricht und gleichzeitig Schulter an Schulter mit Russland kämpfen will, sollte mir erklären, wie das zusammenpasst.

Ich bin gegen diesen Krieg gegen Putins Angriffskrieg genauso wie gegen jede romantische Verklärung von Waffen, Front und „Kameradschaft“.

Deutschland zu lieben bedeutet für mich nicht, Feindbilder zu schaffen oder junge Männer für irgendeine Front zu begeistern.

Patriotismus ohne Menschlichkeit wird sehr schnell zu Nationalismus.
Und Nationalismus hat Europa schon mehr als einmal gezeigt, wohin er führen kann.

Kritisch denken. Hinterfragen. Und vor allem: Frieden nicht mit Schwäche verwechseln

FUND DES TAGES 😉 oder besser gesagt: gleich zwei!Heute Mittag war ich spontan in Lindau. Eigentlich wollte ich nur einen...
24/08/2026

FUND DES TAGES 😉 oder besser gesagt: gleich zwei!

Heute Mittag war ich spontan in Lindau. Eigentlich wollte ich nur einen Kaffee trinken, ein bisschen die Altstadt genießen und nebenbei durch LinkedIn schauen.

Auf dem Weg zu meinem Lieblingscafé bin ich jedoch über zwei ziemlich interessante „Botschaften“ gestolpert, die ich spontan mit Euch teilen möchte. 😉

Die erste:

„Ärzte haben festgestellt: Ein guter Schnaps am Tag ist die beste Wedizin. Man nennt das auch die Schluckimpfung.“ 🩺🥃😉

Was meint Ihr?
Schnapsidee oder Medizin? 💊😂

Und dann kam die zweite Botschaft.

Die hat mich tatsächlich ERWISCHT.

„Dies Haus ist mein und doch nicht mein.
Wer nach mir kommt, es ist nicht sein.
Einem Dritten wird es übergeben,
Den Vierten kostet es sein Leben.
Den Fünften trägt man auch hinaus
Ach Gott, wem gehört doch dieses Haus?“

Ein paar Zeilen über Besitz, Vergänglichkeit und vielleicht auch über unsere manchmal etwas übertriebene Vorstellung davon, was im Leben wirklich „uns gehört“.

Wir verbringen so viel Zeit damit, etwas aufzubauen, zu besitzen und festzuhalten und am Ende sind wir doch alle nur Gäste auf Zeit.

Welche der beiden Botschaften bewegt Euch mehr – die erste oder die zweite? 🧐

Das interessiert mich diesmal wirklich und ist nicht nur ein Eye-Catcher. 😉

Ich stehe still.Kein Atem mehr.Kein Pulsschlag.Und doch kommen Menschen zu mir, und suchen etwas, das sie Leben nennen.S...
23/08/2026

Ich stehe still.
Kein Atem mehr.
Kein Pulsschlag.

Und doch kommen Menschen zu mir, und suchen etwas, das sie Leben nennen.
Sie sehen Muskeln, Adern, Sehnen, Schichten, die sonst verborgen sind.

Manchmal füstern sie: „So bin ich innen?“ Ja. So und doch nicht nur.
Denn sie sehen nur
die Hülle des Lebendigen, nicht die Gründe, warum ich einst gegangen bin.

Ich war jemand:
Ich habe gelacht, ich hatte Angst, ich habe geliebt.

Jetzt bin ich hier, nicht mehr als „ich“ sondern:
eine Frage.
Eine Frage,
die jeder, der stehen bleibt, mitnimmt:
Was macht mich aus?
Das Fleisch? Die Form?

Oder das, was man nicht konservieren kann:
Erinnerung. Wärme. Berührung:
Ich bin nicht gruselig.
Ich bin ein Spiegel.

Und manchmal, wenn jemand länger schaut, merke ich:
Er ist nicht hier, um den Tod zu sehen.
Er ist hier, weil er das Leben verstehen will.
Und das ist mein letzter Dienst.

Still.
🤫…………………………………….!!!!

Und doch nicht sinnlos.😇

„Was ist für dich der Sinn des Lebens ganz spontan, ohne lange darüber nachzudenken?
Kalt erwischt? 🧐😇“

22/08/2026
Ernähren sich Krebszellen von Zucker? 🤔🍰Ja – aber diese Aussage braucht dringend Differenzierung.👉 Viele Tumorzellen wei...
20/08/2026

Ernähren sich Krebszellen von Zucker? 🤔🍰

Ja – aber diese Aussage braucht dringend Differenzierung.

👉 Viele Tumorzellen weisen einen veränderten Energiestoffwechsel auf. Sie nutzen verstärkt Glukose und Glykolyse, selbst wenn ausreichend Sauerstoff vorhanden ist. Dieses Phänomen ist als Warburg-Effekt bekannt.

👉 Das bedeutet aber nicht, dass Zucker Krebs einfach „füttert“ oder dass man einen Tumor durch Zuckerentzug „aushungern“ kann. Auch gesunde Zellen benötigen Glukose, und unser Körper kann sie selbst herstellen.

👉 Interessant ist die Rolle bestimmter Stoffwechselwege und Enzyme wie TKTL1. Frühere Arbeiten brachten TKTL1 mit verändertem Glukosestoffwechsel und aggressiveren Tumoreigenschaften in Verbindung. Daraus entstand die Hoffnung, solche Stoffwechselwege therapeutisch nutzen zu können.

⚠️ Wichtig: Daraus folgt nicht, dass eine zuckerfreie oder ketogene Ernährung Krebs behandeln oder heilen kann. Die Tumorbiologie ist wesentlich komplexer.

Die wissenschaftlich korrekte Botschaft lautet daher:
Krebszellen können einen veränderten Glukosestoffwechsel besitzen – aber „Zucker macht Krebs“ oder „Zuckerentzug hungert Krebs aus“ ist eine unzulässige Vereinfachung.

Gerade bei Krebs brauchen wir keine Angst vor einzelnen Lebensmitteln, sondern wissenschaftliche Präzision statt spektakulärer Schlagzeilen.

Adnan Ibrahimovic
Gesundheitswissenschaftler | Autor | Dozent

09/08/2026

EAT clean and TRAIN dirty☝️💪
Bist DU dabei 🧐
Traust du dir diese Challenge zu 🧐🫵😉
TRUST ME I‘M YOUR THERAPIST
Adnan Ibrahimovic 58
Gesundheitswisdenschaftler PT OS HP

Ich glaube schon lange nicht mehr an 100 %.Früher dachte ich, man müsse immer alles geben.100 % im Beruf.100 % im Traini...
08/08/2026

Ich glaube schon lange nicht mehr an 100 %.
Früher dachte ich, man müsse immer alles geben.
100 % im Beruf.
100 % im Training.
100 % für andere.
100 % Disziplin.

Heute sehe ich das anders.

Vielleicht sind es oft genau die entscheidenden 80 %, die unser Leben verändern.

Bei meiner Gesundheit kann ich nicht alles kontrollieren. Aber ich kann beeinflussen, was ich esse, wie ich mich bewege, wie ich schlafe und wie ich mit meinem Körper umgehe.

Im Beruf hatte ich nie für alles einen perfekten Plan. Viele meiner Ideen waren am Anfang nicht mehr als Gedanken. Entscheidend war nicht die Idee entscheidend war, irgendwann anzufangen und dranzubleiben.

Bei Gesprächen habe ich gelernt:
Je älter ich werde, desto weniger interessiert mich, wie viel jemand redet. Mich interessiert, wie gut jemand zuhören kann.

Und bei Beziehungen?

Da rechchne ich schon lange nicht mehr nach, wer wie viel gegeben hat. Manche Menschen begleiten uns ein Leben lang, andere nur ein paar Kilometer. Beides darf seinen Wert haben.

Auch Glück bedeutet für mich heute etwas anderes als früher.
Nicht möglichst viel Spaß. Nicht ständig höher, schneller, weiter.

Sinn. Menschen. Gesundheit. Bewegung. Natur. Ruhe. Dankbarkeit.

Deshalb gefällt mir dieses 80/20 Prinzip.

Nicht, weil diese Zahlen wissenschaftlich für jeden Lebensbereich exakt stimmen natürlich tun sie das nicht.

Sondern weil dahinter eine Haltung steckt, die ich mit den Jahren immer mehr verstanden habe:

Konzentriere dich auf das Wesentliche.
Mach das, was du beeinflussen kannst.
Und verschwende nicht deine Energie auf die letzten 20 %, die du ohnehin nicht kontrollieren kannst.

Perfektion hat mich nie dorthin gebracht, wo ich heute bin.

Ausdauer schon. Neugier auch. Und vor allem: MACHEN.

Vielleicht besteht ein gutes Leben gar nicht darin, überall 100 % zu erreichen.

Vielleicht besteht es darin, zu erkennen, welche 80 % wirklich zählen.

Und jetzt interessiert mich eure Meinung:

Welche 80 % haben in eurem Leben den größten Unterschied gemacht?

Adresse

Gesundheitszentrum Torenstraße 13
Meersburg
88709

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
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Telefon

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