21/06/2025
Sommer, Sonne, Schwimmen
Die Urlaubszeit steht bevor.
Trotz mehrerer Schwimmkurse, obwohl du reglemäßig mit deinem Kind ins Schwimmbad gehst, wird es nicht sicherer.
Der Schwimmstil wirkt unkoordiniert. Die Arme und Beine wollen nicht gleichmäßig miteinander arbeiten. Der Popo und die Beine hängen tief im Wasser.
Oder arbeitet dein Kind im Wasser viel mehr mit der einen Körperhälfte, als mit der anderen?
Das alles kostet viel Kraft und nimmt die Lust und den Spaß an den feuchten Wasseraktionen.
Die Ursache kann in einer Unreife im zentralen Nerevensystem liegen.
Bei Kindern mit Restreaktionen aus dem frühkindlichem Reflexprofil ist es möglich, dass diese, wenn sie die Arme anwinkeln, ihre Beine unwillkürlich in eine leichte bis starke Streckposition gleiten.
Das führt unter anderem zu den oben genannten Schwimmproblemen.
Einige Kinder können oftmals schon früh unter Wasser schwimen. Bitten wir sie nun den Kopf aus dem Wasser zu strecken - in den Nacken zu nehmen - wird die, nicht gewünschte, Beuge-Streckreaktion aktiviert und sie können ihre Schwimmbewegungen nicht adäquat ausführen.
Ein, im frühen Kindesalter, nicht gut durchlebter Symmetrisch-tonischer-Nackenreflex (STNR), kann die Ursachen für diese und andere Problematiken des Kindes sein.
Einseitige Schwimmbewegungen lassen oft auf Reaktionen des Asymmetrisch-tonischen-Nackenreflexes (ATNR) rückschließen.
Diese Kinder neigen im Alltag zusätzlich dazu, rechts und links zu verwechseln.
Dieser Kreis der unreifen Bewegungen kann mit einfachen neurophysiologischen Übungen durchbrochen werden, sodass auch dein Kind zur sicheren Schwimmer*In wird.
Schwimmen kann Leben retten!