25/02/2025
Zufriedenheit und innere Stabilität
danach sehnen sich viele, gerade in der jetzigen Zeit. Das Gegenteil ist oft der Fall.
Die meisten denken, Zufriedenheit stellt sich ein, wenn "etwas" eingetreten ist. Wenn wir in Rente sind, wenn wir den Job gewechselt haben, wenn ich endlich einen Partner habe, wenn das Haus endlich abbezahlt ist....oder wenn doch endlich Frühling ist...
Doch- kennt ihr das? - es tritt eine Veränderung ein und dennoch fühlen wir uns nicht viel besser, höchstens kurze Zeit. Dann geht es wieder los mit der Suche.
Was, wenn das die falsche Herangehensweise ist? Wenn Zufriedenheit kein Ziel ist, sondern ein Zustand? Ein Zustand, den wir uns selbst herbeiführen können? Eine Fähigkeit, mit der wir die Welt sehen können, eine Gewohnheit. Eine Entscheidung, das Gute sehen zu wollen
Das bekannte "Achtsam sein im Moment" kann da wieder mal helfen, ihr kennt es alle.
Ich tappe auch immer wieder in die Falle. Wenn - dann... doch ich ertappe mich dabei und richte die Gedanken wieder in die richtige Richtung. Was nicht immer direkt klappt. Das ist dann auch OK. Dann ist da ein Gefühl stärker und ich bin geduldig mit mir.
Wenn aber die Grundeinstellung da ist, dass ich das will, dass ich die Momente, in denen ich dankbar sein kann, wahrnehme, dann gelingt es immer besser.
Du musst nicht warten, bis du angekommen bist an dein Ziel, sondern du kannst weitergehen und trotzdem jetzt schon zufrieden sein.
Auch die innere Stabilität ist kein schneller Weg, sondern ein Prozess. Er braucht Selbstreflektion, Geduld und Übung.
Wir können lernen, Dinge zu akzeptieren anstatt uns ständig daran aufzureiben. Mit Resilienz, dem Kennen unserer Stärken wächst das Selbstvertrauen. Unsere Resilienz lässt sich zu jeder Zeit stärken.
Wenn wir uns immer besser kennen lernen, unsere Gefühle und Gedanken wahrnehmen, sehen was da alles in uns los ist, können wir lernen uns zu regulieren. Wahrnehmen, was ist, ohne uns von unseren Gefühlen und Gedanken überwältigen zu lassen.
Wir können dann eintreten in den Raum, der zwischen einem Reiz und unserer Reaktion darauf ist. Ich nenne ihn immer den "magischen Raum". Dort können wir innehalten und entscheiden, was wir tun.
Und auch hier hilft wieder das " in den Moment" holen. Anstatt uns übermäßig Sorgen um Dinge zu machen, die vielleicht nie eintreten werden.
Zufriedenheit und innere Stabilität sind komplexe Themen.
Sich mit sich zu beschäftigen ist ein großer Resilienzfaktor.
Wenn du Unterstützung möchtest, ich bin gerne für dich da.