14/06/2026
Lungenkrebs wartet nicht.
Gestern Abend ist ein Freund von mir an Lungenkrebs gestorben.
Ein anderer Freund liegt derzeit im Krankenhaus. Biopsie, Untersuchungen, Warten auf Ergebnisse. Die Prognosen der Ärzte sind leider nicht besonders ermutigend.
Beide haben über viele Jahre sehr viel geraucht.
Warum ich das heute schreibe?
Weil ich mir immer wieder die gleiche Frage stelle: Hätten sie bessere Chancen gehabt, wenn sie früher gewusst hätten, was sie selbst tun können, um ihren Körper zu unterstützen?
Vor einigen Jahren habe ich das Buch "After Cancer Care" von Dr. Dwight McKee gelesen. Obwohl es sich mit der Zeit NACH einer Krebserkrankung beschäftigt, sind viele der dort beschriebenen Maßnahmen nicht nur danach sinnvoll. Sie können auch vorbeugend eingesetzt werden und begleitend während einer Therapie eine wichtige Rolle spielen.
Mir geht es nicht darum, falsche Hoffnungen zu machen. Krebs ist eine ernste Erkrankung, und keine Maßnahme kann eine medizinische Behandlung ersetzen.
Aber ich wünsche mir, dass mehr Menschen wissen, dass sie nicht völlig machtlos sind. Lebensstil, Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stressmanagement und eine gezielte Unterstützung des Körpers können Faktoren sein, die einen Unterschied machen.
Wenn du rauchst, dann bitte warte nicht auf einen Weckruf.
Wenn du jemanden kennst, der raucht, sprich mit ihm.
Und wenn du selbst oder ein Angehöriger mit einer Krebsdiagnose konfrontiert bist, informiere dich frühzeitig über die Möglichkeiten, den Körper zusätzlich zu unterstützen.
Manchmal können Informationen, die heute unwichtig erscheinen, morgen von unschätzbarem Wert sein.
Gesundheit ist keine Selbstverständlichkeit. Oft merken wir das erst, wenn sie nicht mehr da ist.