12/08/2026
1:1 ermöglichen.
Nicht, weil man nicht zur Gruppe dazugehören möchte, sondern weil man auf sensorische, informelle, soziale, intellektuelle und kontextuelle Überforderung reagieren darf. 🤍
1:1 - ob mit einem anderen Menschen, Tier, der Natur und Wildnis - jede Art der Interaktion ist wertvoll und muss gewürdigt werden! 🐺🌿🤍
Ein eindrückliches Erlebnis hatte ich vor vielen Jahren:
Mit einem Jungen zusammen habe ich Karten angeschaut. Abgebildet waren unterschiedliche Situationen mit Menschen und Tieren. Immer, wenn ein anderes Lebewesen abgebildet war, konnte der Junge sicher beschreiben, was er da sieht und welche Gefühle das Lebewesen hat. Wenn mehr als ein Lebewesen zu sehen war, konnte der Junge nichts mehr sagen. Ich habe das Muster zunächst nicht erkannt - zusammen mit der Mutter haben wir es entschlüsselt.
1:1 in Gemeinschaft.
Eine Soulzentrierte Gemeinschaft wirklich zu leben ist vielmehr als „Gemeinschaft“ zu schreiben oder zu sagen.
Eine (zum Beispiel) „Schulgemeinschaft“ ist schnell behauptet, aber sie auch wirklich zu fühlen - das steht auf einem anderen Blatt: In einem Buch voller Geschichten über das, was Menschen wirklich als Zugehörigkeit empfinden.
Im 1:1 innerhalb einer Gemeinschaft können sich Potentiale entfalten, die sonst verborgen bleiben.
In der Tierwelt beobachte ich immer wieder:
Zwei Pferde einer Herde stehen zusammen und putzen sich.
Zwei Hunde einer Gruppe spielen, kommunizieren, interagieren.
Direkt, klar, mit genau der richtigen Fülle an Input.
Denn darum geht es: nicht mehr Input, sondern die richtige Strömung an Input wird gebraucht! 🤍
Ich wünsche mir, dass es normal ist und kein Zeichen von Schwäche - sondern Stärke - wenn man mit einem anderen Lebewesen - menschlich oder nicht - menschlich - innerhalb einer Gemeinschaft interagieren darf.
Denn Interaktion macht das Leben reich! 🤍
Mit Liebe und Wildnis,
Kerstin 🐺🌿🤍