26/08/2026
🧘♀️ Yoga in der Pflegeausbildung – Zeit für Körper, Kopf und Seele
Pflege ist anspruchsvoll – körperlich und emotional. Umso wichtiger ist es, dass angehende Pflegefachpersonen lernen, auch auf sich selbst zu achten.
Hier setzt das wöchentliche Yoga-Angebot von Sarah Hirschmüller an der Berufsfachschule für Pflege München an. Bei schönem Wetter wird die Matte kurzerhand im Patientengarten ausgerollt. 🌿
Mit Atem- und Entspannungsübungen, Dehnungen und verschiedenen Asanas lernen die Auszubildenden, ihren Körper bewusster wahrzunehmen, Anspannung frühzeitig zu erkennen und mit Stress umzugehen. Yoga ist dabei für alle da – ganz unabhängig davon, ob jemand bereits Erfahrung hat oder zum ersten Mal auf der Matte steht.
„Im Pflegeberuf sind wir für andere da. Yoga hilft uns dabei, auch auf uns selbst zu achten“, sagen Sophie Kaib und Anusha Hasedai, die das Angebot inzwischen nicht mehr missen möchten.
Und genau darum geht es: Selbstfürsorge ist eine wichtige Kompetenz – nicht nur im persönlichen Alltag, sondern auch für den späteren Berufsalltag als Pflegefachfrau und Pflegefachmann.
Sarah Hirschmüller begleitet die Auszubildenden dabei nicht nur als Yogalehrerin. Als Schulsozialarbeiterin ist sie auch Ansprechpartnerin bei Prüfungsangst, Lernproblemen oder persönlichen Belastungen – insbesondere während der praktischen Einsätze. Ihre Tür steht den Auszubildenden offen.
Die Schulsozialarbeit an der Pflegeschule wird von der Stadt München finanziell gefördert. Gemeinsam mit der Berufsfachschule für Pflege am Münchner Rotkreuzplatz verfolgt sie das Ziel, angehende Pflegefachpersonen individuell zu stärken, zu begleiten und auf einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vorzubereiten.
Yoga ist dabei ein Baustein von vielen. 🧘♀️
Ein kleiner Raum im Ausbildungsalltag, in dem die Auszubildenden für einen Moment nicht für andere, sondern für sich selbst da sein können.