Cryobank München - Samenbank des Instituts für Insemination und Samenspende

Cryobank München - Samenbank des Instituts für Insemination und Samenspende Die Cryobank-München wurde im Jahre 1983 vom Gynäkologen und Reproduktionsmediziner Dr. med.

Wolf Bleichrodt gegründet und ist als Gewebebank von der Regierung von Oberbayern zugelassen. Wir legen sehr viel Wert auf eine sorgfältige menschlich wie qualitativ hochwertige Spenderauswahl und Spermaverarbeitung, um Kinderwunschpaare, die zur Erfüllung ihres Kinderwunsches auf eine Samenspende angewiesen sind, vertrauensvoll und professionell auf ihrem Weg zum Wunschkind zu begleiten. Hierfür

stehen Ihnen neben Dr. Wolf Bleichrodt als ärztlichem Leiter die Diplom-Psychologin Constanze Bleichrodt sowie zwei Diplom-Biologinnen und eine Apothekerin mit Rat und Tat unterstützend zur Seite.

06/09/2026

Die meisten Frauen, die über Solomutterschaft nachdenken, haben keine Angst vorm Alleinerziehen.

Sie haben Angst vorm Urteil der anderen.

Das Alleinerziehen selbst – das trauen sie sich zu.
Die Logistik, die Nächte, das Alles-allein-Stemmen.

Was schwerer wiegt, sind die Blicke.
Die Fragen. Das ungefragte „ist das nicht egoistisch“.

Ich kenne das Alleinerziehen aus meinem eigenen Leben.
Und ich sage dir: Das Anstrengende ist der Alltag.
Nicht die Herkunft deines Kindes.

Das Urteil anderer Leute erzieht dein Kind nicht mit.
Du tust das.

Wenn dich dieser Gedanke beschäftigt – schreib mir.

30/08/2026

Die Nachricht kommt meistens per Sprachnachricht. Oder als Foto vom Ultraschall in der Gruppe. Und du freust dich wirklich – das ist keine Lüge, das ist echt. Nur kommt danach noch etwas, das sich nicht gehört. Und dafür gibt es keinen Ort.

Ich kenne diese Sekunde. Meine kam aus einer anderen Richtung, ich saß damals in der Kinderwunschklinik und nicht in einer Samenbank. Aber die Sekunde ist dieselbe: Du bist ehrlich glücklich für sie, und gleichzeitig ist da etwas, das du niemandem erzählst.

Das ist kein Neid. Neid will, dass die andere es nicht hat. Das hier will nur, dass du es auch hast. Zwei völlig verschiedene Dinge, die sich von innen leider gleich anfühlen.

Was es schwerer macht: Bei ihr ist es passiert. Bei dir ist es eine Entscheidung, ein Termin, ein Kalender. Sie musste nichts erklären. Du erklärst dich seit Monaten. Und dann sitzt du in dieser Freude und weißt genau, wie weit du noch von ihr entfernt bist.

Das darf beides gleichzeitig da sein. Du bist keine schlechte Freundin, weil du danach eine Stunde brauchst. Du bist eine Frau, die dasselbe will und einen längeren Weg dorthin hat.

Speicher dir das für die nächste Nachricht.

26/08/2026

Unfruchtbarkeit ist kein Frauenthema.
In der Hälfte aller Fälle liegt es am Mann – trotzdem reden alle nur über die Frau.

Ich sehe das in fast jedem Erstgespräch.
Die Frau hat schon alles hinter sich: Hormone, Eingriffe, unzählige Termine.
Und dann kommt heraus, dass der männliche Faktor der Grund war – und dass ihn jahrelang niemand richtig angeschaut hat.

Dabei wäre ein Spermiogramm das Einfachste am Anfang gewesen.
Schnell, schmerzfrei, ohne Risiko.
Was es aufhält, ist selten die Medizin. Es ist das Schweigen.

Was ich diesen Paaren sage:
Ein Laborwert entscheidet nicht, was für ein Vater jemand wird.
Und wenn eine Samenspende der Weg wird, bleibt der Mann der Vater. Vom ersten Tag an.

Wenn ihr an diesem Punkt steht und nicht mehr weiterwisst:
Der erste Schritt ist ein Gespräch. Link in der Bio.

23/08/2026

Hör endlich auf zu warten. Die fruchtbare Zeit tut es nämlich nicht.

Fast jede Frau, die zu mir kommt, hat vorher gewartet. Auf mehr Sicherheit, mehr Geld, mehr Klarheit, oft auf einen Partner. Nachvollziehbar, alles. Nur wartet die Biologie eben nicht mit.

Das ist keine Drohung. Es ist der Grund, warum ich Frauen zum ersten Schritt ermutige – nicht zur überstürzten Entscheidung, aber zum Anfangen.

Mach stattdessen diese fünf Dinge:

→ Verschaff dir Klarheit über deine Fruchtbarkeit – deine Frauenärztin kann den AMH-Wert bestimmen, das ist ein guter Anfang.
→ Schreib auf, was dich wirklich abhält. Meist ist es weniger konkret, als es sich anfühlt.
→ Trenn deinen Kinderwunsch von der Frage nach dem Partner. Das eine hängt nicht am anderen.
→ Sprich mit jemandem, der die Spender kennt, statt allein Kataloge zu wälzen.
→ Buch ein Erstgespräch. Kein Druck, keine Entscheidung nötig.

Anfangen heißt nicht, alles zu wissen. Es heißt, nicht länger stehenzubleiben.

Erstgespräch buchen – Link in der Bio.

12/08/2026

„Ich kenne unsere Samenspender persönlich” – dieser Satz überrascht im Erstgespräch fast jede.

Weil die meisten davon ausgehen, dass eine Samenbank funktioniert wie eine Datenbank: Profile rein, Suchmaske drüber, fertig.

Bei uns sitzt zwischen deinem Wunsch und dem Spender ein Mensch. Ich habe mit jedem von ihnen gesprochen. Ich weiß, wer zurückhaltend ist und wer offen erzählt, wer aus Überzeugung spendet und wie er über die Kinder denkt, die daraus entstehen.

Dieses Wissen kann kein Filter abbilden. Aber es ist genau das, was am Ende die Passung ausmacht.

Wenn du wissen willst, wie so eine Auswahl konkret abläuft: Komm ins Erstgespräch. Link in der Bio.

04/08/2026

Warum zahlt die Kasse bei Spendersamen eigentlich nicht?

Die Antwort ist unbequemer als „Sparmaßnahme”: Die gesetzliche Regelung zur Kinderwunschbehandlung ist für ein ganz bestimmtes Familienbild geschrieben – verheiratetes Paar, eigene Ei- und Samenzellen.

Alles, was davon abweicht, fällt raus. Singlefrauen. Lesbische Paare. Und auch das verheiratete Paar, bei dem der Mann keine eigenen Spermien hat.

Das ist keine medizinische Logik. Das ist ein Familienbild von gestern, gegossen in Paragrafen.

Ändern kann ich das nicht. Aber ich kann dafür sorgen, dass du es weißt, bevor du planst – und nicht mittendrin.

Schick das an jemanden, die gerade anfängt zu rechnen.

28/07/2026

„Ich hab 40 Profile in einer Tabelle. Und bin keinen Schritt weiter.”

Das sagte mir eine Frau im Erstgespräch. Sie hatte Spalten angelegt: Größe, Augenfarbe, Beruf, Hobbys. Farbig markiert.

Und dann saß sie davor und wusste immer noch nicht, wen sie nehmen soll.

Weil ein Profil dir nicht sagt, wie jemand ist. Es sagt dir, was in einem Formular steht.

Wir machen das anders. Wir haben unsere Spender kennengelernt – wie sie sprechen, wie sie sich geben, warum sie das machen. Das steht in keinem Steckbrief, aber es ist genau das, was du eigentlich wissen willst.

Du sagst uns, was dir wichtig ist. Wir schlagen dir einen Spender vor. Und wir sagen dir, warum genau diesen.

Das ist kein kleineres Angebot. Das ist die Arbeit, die dir sonst niemand abnimmt.

Wenn du wissen willst, wie das bei dir konkret aussehen würde: Link in der Bio.

26/07/2026

7 unsexy Wahrheiten über die private Samenspende – die ich in 20 Jahren Samenbank immer wieder erklären muss.

Frauen kommen zu mir, nachdem sie es privat versucht haben. Und fast jede sagt denselben Satz: Das hat mir vorher niemand gesagt.

Also sage ich es hier:

1. Du bist auf den einen Tag angewiesen. Der Spender muss genau zu deinem Eisprung da sein.
2. Du siehst die Probe nicht. Ob er kurz vorher schon ejakuliert hat, weißt du nicht.
3. Ein Spermiogramm hilft kaum. Die Qualität schwankt – ein alter Test sagt nichts über heute.
4. Keine sechs Monate Quarantäne. Beim HIV-Status hast du nur den Stand von vor einem halben Jahr.
5. Mit einem privaten Spender, den du selbst mitbringst, darfst du gar nicht in die Kinderwunschklinik.
6. Rechtlich kann er als Vater gelten. Mit Unterhaltspflicht. Auf beiden Seiten.
7. Und manche geben ihre Identität nicht wirklich preis – ein Problem für dich und für das Kind, das später fragt, woher es kommt.

Das alles heißt nicht, dass ein bekannter Spender keine Option ist. Es heißt nur: Man muss es richtig aufsetzen.

Genau das machen wir bei einer Exklusivspende – wir klären diese Fragen vorher, zusammen. Garantien gibt es keine. Aber du triffst die Entscheidung nicht mehr allein.

Schreib uns eine DM, dann schicken wir dir alle Informationen zu.

22/07/2026

„Warum hab ich keinen Papa?” – die Frage, vor der sich fast jede Solomutter mit Samenspende-Wunsch fürchtet.

Was ich aus vielen Gesprächen weiß: Kinder stellen diese Frage anders, als Erwachsene sie sich vorstellen.

Nicht abends, unter Tränen, existenziell.
Sondern beim Abendessen, zwischen zwei Bissen Nudeln. Sachlich. Neugierig.

Die Schwere, die wir in dieser Frage hören, ist unsere Schwere. Nicht ihre.

Ein Kind, das von Anfang an weiß, wie seine Familie entstanden ist, muss nichts verarbeiten. Es kennt einfach seine Geschichte.

Die eigentliche Vorbereitung passiert deshalb nicht beim Kind.
Sie passiert bei dir – bevor es überhaupt fragen kann.

Genau darüber sprechen wir im Erstgespräch. Wenn dich diese Frage umtreibt: Schreib mir.

16/07/2026

4 Dinge, die dir bei Samenspende mehr Klarheit bringen als jedes Spenderprofil.

Ganz konkret:

Wenn du nach dem 10. Profil nicht klarer bist,
brauchst du kein weiteres.

Du brauchst:
– eine klare Priorität (was ist wirklich entscheidend?)
– eine Grenze (wann höre ich auf zu suchen?)
– die richtigen Fragen (nicht nur zum Spender)
– und jemanden, der dir hilft, das einzuordnen

Das verändert mehr als jede weitere Information.

Folge mir, wenn du diesen Prozess klarer für dich gestalten willst.

Adresse

WolfratshauserStr. 216
Munich
81479

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Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
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