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Fortschritt bedeutet nicht, nie wieder über die eigene Grenze zu gehen.Sondern den Rückweg schneller zu finden.Ich glaub...
06/09/2026

Fortschritt bedeutet nicht, nie wieder über die eigene Grenze zu gehen.
Sondern den Rückweg schneller zu finden.

Ich glaube, genau das vergessen wir manchmal.

Wenn wir anfangen, uns selbst besser zu verstehen, erwarten wir plötzlich, dass wir es jetzt auch „richtig“ machen.

Dass wir unsere Grenzen immer rechtzeitig erkennen.
Dass wir früher Nein sagen.
Dass wir Überforderung verhindern.
Dass wir unser Nervensystem perfekt regulieren.

Und wenn wir doch wieder viel zu lange funktionieren?

Sind wir enttäuscht von uns.

Aber vielleicht ist auch das wieder nur eine andere Form von Leistungsdenken.

Auch Selbstfürsorge ist kein Wettbewerb.

Ich werde vermutlich auch in Zukunft manchmal zu spät merken, dass etwas zu viel war.

Ich werde vielleicht wieder funktionieren, obwohl eine Pause klüger gewesen wäre.

Der Unterschied ist:

Ich erkenne es heute früher.
Ich verstehe besser, was gerade passiert.
Und ich finde schneller zurück zu mir.

Vielleicht ist Heilung manchmal gar nicht dieses große:

„Das passiert mir nie wieder.“

Sondern ein viel freundlicheres:

„Ah. Da bin ich wieder über mich hinweggegangen.
Komm, wir gehen zurück.“

Und vielleicht ist genau das Fortschritt.

Und vielleicht musst du diesen Rückweg nicht immer allein finden.

Genau dafür darf eine Sitzung bei uns da sein:

Um deine eigenen Grenzen früher wahrzunehmen.
Zu verstehen, warum du immer wieder über sie hinweggehst.
Dein Nervensystem zu regulieren.
Und deinen ganz eigenen Weg zurück zu dir zu finden.

Nicht mit dem Anspruch, es ab morgen perfekt zu machen.

Sondern ein bisschen früher zu merken:
„Ah. Da bin ich wieder. Und diesmal höre ich auf mich.“

📍 Bei uns in der Praxis in Neumünster
💻 oder online.

Ich glaube, wir irren uns erstaunlich oft über Menschen.Über andere.Und über uns selbst.Wir halten jemanden für kühl, ob...
02/09/2026

Ich glaube, wir irren uns erstaunlich oft über Menschen.

Über andere.
Und über uns selbst.

Wir halten jemanden für kühl, obwohl er überfordert ist.
Für egoistisch, obwohl er gerade versucht, eine Grenze zu setzen.
Für desinteressiert, obwohl sein Kopf längst viel zu voll ist.
Für stark, weil er nie um Hilfe bittet.
Für schwierig, weil er anders reagiert, als wir erwartet haben.

Und irgendwann werden aus Momentaufnahmen Geschichten:

Sie ist eben so.
Er war schon immer so.
Ich bin einfach so.

Genau da werde ich neugierig.

Denn Menschen sind selten so eindeutig, wie wir sie gerne hätten.

Mich beschäftigt seit vielen Jahren die Frage, warum Menschen tun, was sie tun.

Was ist Persönlichkeit?
Was ist Prägung?
Was ist Schutz oder Anpassung?
Was ist Neurodivergenz?
Was haben wir gelernt, sein zu müssen?
Und was davon sind wir tatsächlich?

Je länger ich mit Menschen arbeite, desto weniger glaube ich an schnelle Antworten. Und auch nicht daran, dass wir uns ständig “optimieren” müssen.

Manchmal müssen wir nicht besser werden.
Manchmal müssen wir erst einmal verstehen, was da eigentlich passiert.

Warum bringen uns bestimmte Menschen auf die Palme?
Warum nehmen wir Dinge persönlich, die vielleicht gar nichts mit uns zu tun haben?
Und warum erleben zwei Menschen dieselbe Situation völlig unterschiedlich?

Genau darüber sitze ich seit einiger Zeit immer wieder mit zwei Frauen zusammen:

_annemareike_ und imkehausner

Drei Frauen.
Drei unterschiedliche Blickwinkel.
Und viele Gespräche, bei denen irgendwann eine sagt:

“Moment. So habe ich das noch nie gesehen.”

Vielleicht ist genau das der Punkt.

Wir wollen euch nicht erzählen, wie das Leben funktioniert.

Wir möchten einen Raum schaffen, in dem wir gemeinsam genauer hinschauen.

Auf Menschen und Beziehungen.
Auf Psychologie, Wahrnehmung und Neurodivergenz.
Auf alte Geschichten und neue Erkenntnisse.

Was daraus gerade entsteht, verrate ich noch nicht ganz.

Aber ich nehme euch mit. ✨

Denn drei unterschiedliche Blickwinkel können manchmal mehr sichtbar machen als eine vermeintlich richtige Antwort.

Nur weil du noch funktionierst, heißt das nicht, dass es dir gut geht.Du kannst noch arbeiten.Lächeln.Antworten.Dich küm...
30/08/2026

Nur weil du noch funktionierst, heißt das nicht, dass es dir gut geht.

Du kannst noch arbeiten.
Lächeln.
Antworten.
Dich kümmern.
Einkaufen.
Termine wahrnehmen.
Für andere mitdenken.

Und längst über deiner Grenze sein.

Vielleicht ist das eine der tückischsten Seiten von Masking:

Dass Funktionieren von außen wie Belastbarkeit aussieht.

Und irgendwann glauben wir es selbst.

„Ich kann doch noch.“

Ja.

Die interessantere Frage wäre vielleicht:

Was kostet es dich gerade, noch zu können?

Denn Belastbarkeit bedeutet nicht, möglichst lange durchzuhalten.

Manchmal bedeutet sie, rechtzeitig aufzuhören.

Und genau dabei begleiten wir auch in unserer Praxis:

Die eigenen Grenzen früher wahrnehmen.
Überforderung verstehen.
Das Nervensystem wieder zur Ruhe bringen.
Und herausfinden, was dir hilft, bevor aus dem leisen Nein ein sehr lautes wird.

Manchmal mit konkreten Strategien.
Manchmal mit Nervensystemregulation.
Und manchmal einfach mit einer Stunde, in der du nichts erklären, beweisen oder leisten musst.

Wenn du dich darin wiedererkennst, darf genau das Thema einer Sitzung sein.

📍 Bei uns in der Praxis in Neumünster
💻 oder online.

Du musst nicht erst über deine Grenze gehen, damit du dir erlauben darfst, auf sie zu achten.




Das Problem ist manchmal nicht, dass du deine Grenzen nicht setzt.Du bemerkst sie nur viel zu spät.Das ist ein Unterschi...
24/08/2026

Das Problem ist manchmal nicht, dass du deine Grenzen nicht setzt.
Du bemerkst sie nur viel zu spät.

Das ist ein Unterschied.

Viele Menschen wissen theoretisch ziemlich genau, wie Grenzen funktionieren.

Nein sagen.
Pausen machen.
Auf den Körper hören.
Rechtzeitig gehen.

Wunderbar.

Nur blöd, wenn dein Nervensystem dir die Rechnung erst präsentiert, wenn du längst drüber bist.

Gerade bei Neurodivergenz kann jahrelanges Masking dazu führen, dass wir hervorragend darin werden, nach außen zu funktionieren.

Und immer schlechter darin, das eigene Innen rechtzeitig wahrzunehmen.

Deshalb beginnt Selbstfürsorge manchmal viel früher als beim Nein.

Bei der Frage:

Woran merke ich eigentlich mein erstes leises Nein, bevor mein Körper daraus ein sehr lautes macht?

Und genau dabei begleiten wir auch in unserer Praxis:

Die eigenen Grenzen früher wahrnehmen.
Überforderung verstehen.
Das Nervensystem wieder zur Ruhe bringen.
Und herausfinden, was dir hilft, bevor aus dem leisen Nein ein sehr lautes wird.

Manchmal mit konkreten Strategien.
Manchmal mit Nervensystemregulation.
Und manchmal einfach mit einer Stunde, in der du nichts erklären, beweisen oder leisten musst.

Wenn du dich darin wiedererkennst, darf genau das Thema einer Sitzung sein.

📍 Bei uns in der Praxis in Neumünster
💻 oder online.

Du musst nicht erst über deine Grenze gehen, damit du dir erlauben darfst, auf sie zu achten.




Vielleicht beginnt 2027 schon im September, sich zu zeigen. 🔥Ich bin über einen Gedanken aus der chinesischen Metaphysik...
18/08/2026

Vielleicht beginnt 2027 schon im September, sich zu zeigen. 🔥

Ich bin über einen Gedanken aus der chinesischen Metaphysik gestolpert, den ich unglaublich spannend finde:

Der September 2026 könnte so etwas wie der Trailer für 2027 sein. 🎬

Nicht, weil 2027 dann schon beginnt.

Sondern weil sich Qi nicht anfühlt wie ein Lichtschalter.

Qi 氣 wird ungefähr “Tschi” ausgesprochen und oft einfach mit “Lebensenergie” übersetzt. Aber eigentlich ist das viel zu kurz gegriffen.

Qi beschreibt vielmehr die bewegende und verändernde Kraft, durch die sich etwas entwickelt.

Es geht also nicht nur darum, wie viel Energie da ist.

Sondern auch darum:

Welche Qualität hat sie gerade?
Wohin bewegt sie sich?
Was wird stärker?
Was zieht sich zurück?
Und was beginnt gerade erst?

Ich finde, man kann sich Qi wunderbar wie eine Jahreszeit vorstellen.

Der Herbst beginnt schließlich auch nicht morgens um 8 Uhr am kalendarischen Herbstanfang.

Schon vorher verändert sich das Licht.
Die Abende werden anders.
Die Luft riecht anders.
Die ersten Blätter verändern ihre Farbe.

Etwas ist noch da, während das Nächste bereits beginnt.

Und genau deshalb ist der September 2026 so interessant.

2027 wird Ding Wei 丁未, das Jahr der Feuer-Ziege.

Ding 丁 steht dabei für Yin-Feuer. 🔥

Und bereits im September 2026 begegnet uns Ding-Feuer im Monat Ding You 丁酉.

Das bedeutet nicht: 2027 beginnt früher.

Aber vielleicht beginnt seine energetische Qualität bereits, sich leise anzukündigen.

Vielleicht läuft der Trailer schon. 🎬

Und deshalb lohnt es sich im September einmal genauer hinzuschauen:

Welche Themen tauchen plötzlich auf?

Welche Menschen betreten deine Bühne?

Welche Idee lässt dich nicht mehr los?

Was verliert gerade an Bedeutung?

Wo verändert sich deine Richtung?

Und was erscheint jetzt vielleicht noch vollkommen nebensächlich, könnte aber 2027 plötzlich eine viel größere Rolle spielen?

Ich mag diesen Gedanken sehr.

Denn nicht jeder Neubeginn kommt mit Pauken, Trompeten und einem großen Schild, auf dem “ACHTUNG, NEUES KAPITEL!” steht.

Manchmal verändert sich erst das Licht.

Und erst später merken wir:

Ach. Da hat es schon angefangen. 🔥

Ich werde meinen September jedenfalls mit genau diesem Blick beobachten.

Vielleicht sollten wir uns Ende des Jahres noch einmal fragen:

Was hat uns unser persönlicher Trailer eigentlich gezeigt?

Vielleicht entschuldigst du dich gar nicht ständig bei den anderen.Vielleicht entschuldigst du dich bei dir selbst.„Tut ...
16/08/2026

Vielleicht entschuldigst du dich gar nicht ständig bei den anderen.
Vielleicht entschuldigst du dich bei dir selbst.

„Tut mir leid, dass ich heute nicht kann.“
„Tut mir leid, dass mir das zu viel ist.“
„Tut mir leid, ich brauche kurz eine Pause.“
„Tut mir leid, ich bin gerade überfordert.“

Wir sagen diese Sätze zu anderen.

Aber manchmal steckt darunter etwas ganz anderes:

Die Entschuldigung dafür, dass wir nicht mehr funktionieren.

Dass unser Körper eine Grenze setzt, die unser Kopf gerne noch ein Stück verschoben hätte.

Gerade wenn du jahrelang gelernt hast, dich anzupassen, durchzuhalten und möglichst wenig Umstände zu machen, kann sich ein eigenes Bedürfnis fast wie ein Regelverstoß anfühlen.

Und genau da beginnt vielleicht ein neuer Lernprozess:

Nicht erst lernen, besser Grenzen zu setzen.

Sondern überhaupt zu bemerken, dass du eine hast.

Und dich nicht mehr dafür zu entschuldigen.

Und genau dabei begleiten wir auch in unserer Praxis:

Die eigenen Grenzen früher wahrnehmen.
Überforderung verstehen.
Das Nervensystem wieder zur Ruhe bringen.
Und herausfinden, was dir hilft, bevor aus dem leisen Nein ein sehr lautes wird.

Manchmal mit konkreten Strategien.
Manchmal mit Nervensystemregulation.
Und manchmal einfach mit einer Stunde, in der du nichts erklären, beweisen oder leisten musst.

Wenn du dich darin wiedererkennst, darf genau das Thema einer Sitzung sein.

📍 Bei uns in der Praxis in Neumünster
💻 oder online.

Du musst nicht erst über deine Grenze gehen, damit du dir erlauben darfst, auf sie zu achten.




Vielleicht ist dein Rückzug keine Unhöflichkeit.Vielleicht ist er die Art deines Nervensystems zu sagen:"Ich brauche ger...
02/08/2026

Vielleicht ist dein Rückzug keine Unhöflichkeit.

Vielleicht ist er die Art deines Nervensystems zu sagen:

"Ich brauche gerade Sicherheit."

Nicht jeder Rückzug bedeutet, dass man andere Menschen nicht mag.

Nicht jeder Rückzug ist Desinteresse.

Nicht jeder Rückzug ist Schwäche.

Manchmal ist er einfach ein Schutzmechanismus.

Denn unser Nervensystem hat nur begrenzte Kapazitäten.

Nach einem langen Arbeitstag.

Nach vielen Gesprächen.

Nach Reizen, Lärm, Entscheidungen oder Konflikten.

Kann der Akku leer sein.

Und dann passiert etwas Interessantes:

Während manche Menschen Nähe suchen, braucht ein anderes Nervensystem erst einmal Abstand.

Nicht um Menschen zu vermeiden.

Sondern um sich selbst wiederzufinden.

Leider wird das oft missverstanden.

*"Du bist so ruhig."*

"Warum meldest du dich nie?"

"Du ziehst dich immer zurück."

Dabei könnte die Wahrheit ganz anders lauten:

"Ich komme wieder. Ich muss nur erst mein Nervensystem zur Ruhe bringen."

Rückzug ist nicht automatisch gesund.

Und er ist auch nicht immer die richtige Lösung.

Wenn wir uns dauerhaft isolieren, kann das Einsamkeit verstärken und Probleme aufrechterhalten.

Aber ein bewusster Rückzug, um Kraft zu sammeln, kann genau das sein, was unser Nervensystem in diesem Moment braucht.

Vielleicht musst du dich also nicht dafür schämen, dass du manchmal Zeit für dich brauchst.

Vielleicht darfst du lernen, den Unterschied zu erkennen:

Ziehe ich mich zurück, um mich zu schützen?

Oder ziehe ich mich zurück, weil die Angst mein Leben bestimmt?

Diese Frage kann den entscheidenden Unterschied machen.

Denn Selbstfürsorge beginnt oft dort, wo wir aufhören, jede Pause als Schwäche zu bewerten.

Wenn du dich häufig erschöpft fühlst, nach sozialen Situationen lange brauchst, um wieder bei dir anzukommen, oder dein Rückzug von anderen oft missverstanden wird, lohnt sich ein genauer Blick auf dein Nervensystem.

In meiner Praxis schauen wir gemeinsam darauf, welche Strategien dein Körper entwickelt hat – und wie du lernen kannst, zwischen gesunder Erholung und belastenden Mustern zu unterscheiden.

Du musst nicht ständig funktionieren. Manchmal beginnt Veränderung damit, den eigenen Bedürfnissen wieder zuzuhören.

Vielleicht ist dein Perfektionismus gar kein Ehrgeiz.Vielleicht ist er der Versuch deines Nervensystems, dich vor Schmer...
30/07/2026

Vielleicht ist dein Perfektionismus gar kein Ehrgeiz.

Vielleicht ist er der Versuch deines Nervensystems, dich vor Schmerz zu schützen.

Viele glauben:

"Ich bin eben perfektionistisch."

Aber was, wenn Perfektionismus gar kein Charakterzug ist?

Sondern eine Strategie.

Eine Strategie, die deinem Nervensystem irgendwann geholfen hat.

Denn wenn alles perfekt ist ...
.. werde ich vielleicht nicht kritisiert... mache ich vielleicht keinen Fehler... werde ich vielleicht nicht abgelehnt... verliere ich vielleicht nicht die Kontrolle.

Perfektionismus fühlt sich oft nach Leistung an.

In Wirklichkeit fühlt er sich im Körper häufig wie Angst an.

Die Angst, nicht zu genügen.

Die Angst, andere zu enttäuschen.

Die Angst, etwas zu übersehen.

Deshalb arbeiten perfektionistische Menschen oft nicht aus Freude.

Sondern aus Anspannung.

Das Tragische daran:

Perfektion bringt selten Ruhe.

Denn wenn ein Ziel erreicht ist, wartet schon das nächste.

Das Nervensystem lernt nie:

"Es reicht."

Erst wenn wir beginnen zu erleben, dass wir auch mit kleinen Fehlern sicher sind, kann sich etwas verändern.

Denn unser Wert hängt nicht davon ab, ob wir alles richtig machen.

Und Sicherheit entsteht nicht durch Perfektion.

Sondern durch die Erfahrung:

"Ich darf Fehler machen – und trotzdem bin ich in Ordnung."

Vielleicht musst du also gar nicht perfekter werden.

Vielleicht darf dein Nervensystem lernen, dass gut genug oft vollkommen ausreichend ist.

Wenn du ständig das Gefühl hast, funktionieren zu müssen, nie wirklich abschalten kannst oder dein eigener größter Kritiker bist, lohnt sich oft ein Blick hinter den Perfektionismus.

In unserer Praxis schauen wir gemeinsam darauf, welche Schutzstrategien dein Nervensystem entwickelt hat – und wie daraus Schritt für Schritt mehr Gelassenheit entstehen kann.

📍 Naturheilpraxis Schultz | Neumünster

Wenn du dich in diesem Text wiedererkennst, melde dich gerne. Manchmal beginnt Veränderung nicht damit, noch mehr zu leisten, sondern damit, sich selbst besser zu verstehen.

Vielleicht ist deine Angst gar nicht dein Feind.Vielleicht ist sie der übervorsichtige Bodyguard deines Nervensystems.St...
27/07/2026

Vielleicht ist deine Angst gar nicht dein Feind.

Vielleicht ist sie der übervorsichtige Bodyguard deines Nervensystems.

Stell dir vor, du hättest einen Bodyguard, dessen einzige Aufgabe lautet:

"Pass auf, dass ihr nichts passiert."

Was würde dieser Bodyguard tun?

Er würde lieber einmal zu oft warnen als einmal zu wenig.

Er würde lieber einen Fehlalarm auslösen, als eine echte Gefahr zu übersehen.

Genau so arbeitet unser Nervensystem.

Es fragt nicht:

"Werde ich heute glücklich?"

Es fragt:

"Bin ich sicher?"

Wenn dein Nervensystem irgendwann gelernt hat, dass die Welt unsicher sein kann, verändert es seine Strategie.

Es wird wachsamer.

Es reagiert schneller.

Es schlägt früher Alarm.

Nicht, weil es gegen dich arbeitet.

Sondern weil es dich schützen möchte.

Das bedeutet nicht, dass jede Angst berechtigt ist.

Und es bedeutet auch nicht, dass jede Sorge ignoriert werden sollte.

Angst ist ein Signal – kein Beweis.

Sie lädt uns ein, kurz innezuhalten und zu prüfen:

Gibt es gerade eine reale Gefahr?

Oder reagiert mein Nervensystem auf Erfahrungen, die es einmal gemacht hat?

Diese Unterscheidung verändert alles.

Denn Heilung beginnt oft nicht damit, Angst zu bekämpfen.

Sondern damit, sie zu verstehen.

Zu sagen:

"Danke, dass du auf mich aufpassen möchtest."

Und dann zu prüfen:

"Brauche ich deinen Alarm im Hier und Jetzt wirklich noch?"

Unser Nervensystem ist lernfähig.

Mit jeder neuen Erfahrung kann es entdecken:

"Ich bin sicher."

Und genau darin liegt Hoffnung.

Wenn du das Gefühl hast, dass Angst, innere Unruhe oder ständige Anspannung deinen Alltag bestimmen, lohnt sich oft ein Blick hinter die Symptome.

In unserer Praxis unterstütze wie Menschen dabei, die Sprache ihres Nervensystems besser zu verstehen und Schritt für Schritt neue Erfahrungen von Sicherheit zu ermöglichen. Denn Verständnis ist häufig der Beginn von Veränderung.

📍 Naturheilpraxis Schultz | Neumünster

Wenn du dich in diesem Text wiederfindest, melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch oder einen Termin.

Vielleicht ist deine Erschöpfung keine Schwäche.Vielleicht ist sie die Sprache eines Nervensystems, das viel zu lange st...
25/07/2026

Vielleicht ist deine Erschöpfung keine Schwäche.

Vielleicht ist sie die Sprache eines Nervensystems, das viel zu lange stark sein musste.

Viele Menschen sagen zu sich:

"Ich müsste mich nur mehr zusammenreißen."

"Andere schaffen das doch auch."

"Warum bin ich schon wieder so müde?"

Aber was wäre, wenn deine Erschöpfung gar kein Zeichen von Faulheit wäre?

Sondern ein Schutzmechanismus.

Unser Nervensystem kennt nicht nur Vollgas.

Es kennt auch die Bremse.

Wenn es über längere Zeit das Gefühl hat, dass Belastung größer ist als Sicherheit, kann es anfangen, Energie herunterzufahren.

Nicht, um dich zu bestrafen.

Sondern um dich zu schützen.

Manchmal zeigt sich das als Müdigkeit.

Manchmal als Antriebslosigkeit.

Manchmal als das Gefühl, einfach nicht mehr zu können.

Natürlich sollte Erschöpfung immer ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden. Hinter Müdigkeit können viele Ursachen stecken – von Schlafmangel über Eisenmangel bis hin zu hormonellen oder anderen körperlichen Erkrankungen.

Doch wenn organische Ursachen behandelt oder ausgeschlossen wurden, lohnt sich oft noch eine andere Frage:

Was hat mein Nervensystem in den letzten Monaten oder Jahren eigentlich getragen?

Vielleicht ist dein Körper nicht schwach.

Vielleicht versucht er dir schon lange zu sagen:

"Ich brauche eine Pause. Nicht, weil ich versagt habe. Sondern weil ich so lange durchgehalten habe."

Mitgefühl ist manchmal wirksamer als Selbstkritik.

Denn Heilung beginnt selten mit Druck.

Sie beginnt dort, wo wir anfangen zuzuhören.

Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst und das Gefühl hast, dein Körper sendet dir Signale, die du nicht mehr einordnen kannst, musst du damit nicht allein bleiben.

In unserer Praxis betrachten wir Erschöpfung nicht isoliert. Wir schauen gemeinsam auf dein Nervensystem, deine Hormone, mögliche körperliche Ursachen und deine Lebensgeschichte. Denn oft ergibt erst das Gesamtbild einen Sinn.

Schreib mir gerne oder vereinbare einen Termin.

Adresse

Lindenstrasse 48
Neumünster
24539

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Montag 09:00 - 18:30
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