03/09/2026
Was macht jemanden eigentlich zum Apotheker oder zur Apothekerin?
Hinter dem Beruf steckt deutlich mehr als das Wissen, in welchem Regal ein Medikament liegt.
Die Ausbildung beginnt mit einem vierjährigen Pharmaziestudium an der Universität. In acht Semestern geht es von Chemie, Biologie und Analytik bis hin zu Pharmakologie, Toxikologie, Klinischer Pharmazie und Arzneimittelherstellung.
Schon während des Studiums gehört eine achtwöchige Famulatur dazu. Nach vier Semestern steht der erste Abschnitt des Staatsexamens an, nach acht Semestern der zweite.
Danach folgt ein zwölfmonatiges praktisches Jahr. Mindestens die Hälfte davon muss in einer öffentlichen Apotheke absolviert werden. Hier wird aus Theorie schließlich Praxis: Arzneimittel prüfen, Rezepturen herstellen, Wechselwirkungen beurteilen, beraten und Medikamente sicher abgeben.
Zum Abschluss wartet der dritte Teil der staatlichen Prüfung. Erst danach kann die Approbation beantragt werden – und damit darf offiziell die Berufsbezeichnung Apotheker geführt werden.
Unterm Strich bedeutet das: mindestens fünf Jahre Ausbildung, drei Staatsexamina und ziemlich viel Chemie.