10/06/2026
Frauenfestival 2026
Zwei Tage, fast 100 Frauen, Begegnungen, Erkenntnisse, Tränen, Lachen und Momente voller Lebendigkeit.
Mich bewegt das diesjährige Festival noch sehr, und wenn ich zurückblicke, denke ich mit viel Dankbarkeit an zwei außergewöhnliche Tage.
Was mich in diesem Jahr wohl am meisten berührt hat, war die Tiefe und Authentizität, mit welcher jede einzelne Akteurin ihr Herz in die Gestaltung ihres Angebots eingebracht hat. Nicht oberflächlich, nicht beliebig, nicht darauf bedacht, möglichst gefällig zu sein. Sondern mit dem ehrlichen Wunsch, etwas Wertvolles beizutragen.
Besonders im Studierzimmer wurde gedacht, hinterfragt, diskutiert, gelernt und gemeinsam gerungen. Es gab so viele anspruchsvolle Themen, kluge Perspektiven und wertvolle Inhalte. Themen, die Frauen in ihrem Leben wirklich bewegen. Positionen, die Orientierung geben, Zusammenhänge sichtbar machen und Entwicklung ermöglichen.
Gerade das ist mir am Frauenfestival so wichtig.
Frauen nicht nur Unterhaltung anzubieten, sondern Räume zu schaffen, in denen Wissen, Erfahrung, Handwerk, Kunst, Körperarbeit und menschliche Entwicklung zusammenkommen.
Besonders schön war in diesem Jahr auch die Atmosphäre.
Trotz der vielen Menschen, der zahlreichen Angebote und der Fülle an Eindrücken war das gesamte Wochenende von einer bemerkenswerten Ruhe geprägt. Es gab keinen Druck, kein Hetzen, kein ständiges Müssen. Stattdessen Zeit für Gespräche, für Begegnungen, für Nachdenken und dafür, die Angebote wirklich auf sich wirken zu lassen.
Ich habe unzählige Frauen erlebt, die sich mit großer Offenheit auf Neues eingelassen haben. Frauen, die Wissen geteilt, Fragen gestellt, Erfahrungen weitergegeben und einander unterstützt haben.
Jedes Jahr wünsche ich mir einen Ort, an dem Frauen einander nicht als Konkurrenz begegnen, sondern als Ressource. Wir haben dieses Wochenende definitiv wieder zelebriert, wie viel Kraft in jeder einzelnen schlummert und wie leicht sie sich multipliziert, wenn wir uns wirklich begegnen.
Herzlichen Dank für die Bilder von .fotografie und Akteurinnen des Festivals.