Heilpraktikerin Barbara Schütz

Heilpraktikerin Barbara Schütz Seit über 25 Jahren arbeite ich mit Menschen, deren Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Schmerzen, Erschöpfung oder innere Spannungen haben oft gemeinsame Wurzeln.

16/08/2026
Und wieder: Einen schönen Gruß von Nora.Immer wieder vergesse ich ihren Namen, aber nie ihre Geschichte.Nora holt sich r...
19/07/2026

Und wieder: Einen schönen Gruß von Nora.

Immer wieder vergesse ich ihren Namen, aber nie ihre Geschichte.

Nora holt sich regelmäßig bei uns in der Praxis Eiweißshake und ein Nahrungsergänzungsmittel ab. Ich sehe sie nie. Jedes Mal lässt sie einen schönen Gruß ausrichten und jedes Mal erzählt mir Dani ihre Geschichte.

Nora steht als Notfall in der Praxis. Ihr Mann muss sie fahren, weil sie vor Schmerzen nicht mehr selbst fahren kann.

Sie bekommt kaum Luft. Brust und Kehle sind zugeschnürt. Seit Tagen schläft sie kaum und an Essen ist gar nicht zu denken.
Herzrasen verschärft die Panik und die Angst, keine Luft mehr zu bekommen.

Kopf und Nacken schmerzen, das Gesicht ist vor Angst verzerrt, Becken, Hüften und Beine sind voller Schmerz und Verspannung. Ein hilfloser und sprachloser Ehemann steht mit ihr vor meiner Assistentin Dani.

Ich frage sie, weshalb sie in diesem Zustand nicht in die Notaufnahme geht.

„Diesen Zustand hatte sie schon öfter", erzählt ihr Mann. „Wir waren deshalb mehrmals im Krankenhaus. Dort wurde alles untersucht. Gefunden wurde nie etwas."

Stattdessen bekommt sie Medikamente gegen die Psyche. Geholfen haben sie nie. Im Gegenteil.

Nun liegt sie vor mir auf der Liege.

Ganz langsam beruhigt sich ihr Körper. Die verkrampften Hände lockern sich. Die Kopfschmerzen lassen nach. Endlich, nach mehr als einer Stunde, kann sie aufstehen.

„Ich bekomme wieder Luft", sagt sie.

Am nächsten Tag ruft sie an.

Sie hat gut geschlafen. Die Panik ist verschwunden. Die Brust ist nicht mehr zugeschnürt und sie kann wieder richtig durchatmen.
Als sie mir erzählt, wie sie sich ernährt, wundert mich gar nichts mehr.

Morgens eine Tasse Kaffee, mittags ein Stück Kuchen und wieder Kaffee. Abends ein Stück Brot, ein paar Kartoffeln oder ein Teller Nudeln.

Sie ist schlank und möchte schlank bleiben. Deshalb isst sie wenig von praktisch nichts.

Wir sprechen lange über Eiweiß, Vitamine und richtige Lebensmittel. Sie nimmt alles ernst und beginnt Schritt für Schritt ihre Ernährung umzustellen.

Heute sind Jahre vergangen.

Regelmäßig holt sie ihren Eiweißshake bei uns in der Praxis ab. Ich sehe sie nie.

Aber jedes Mal lässt sie einen schönen Gruß ausrichten.

Ihren Namen vergesse ich immer wieder. Ihre Geschichte nie.

Im Diätspiel gibt es nur einen Gewinner.Den Hunger.Vor einigen Tagen habe ich von einer 68-jährigen Frau erzählt, die in...
09/07/2026

Im Diätspiel gibt es nur einen Gewinner.

Den Hunger.

Vor einigen Tagen habe ich von einer 68-jährigen Frau erzählt, die in nur sechs Monaten 24 Kilo abgenommen hat.

Als wir uns verabschieden, sagt sie einen Satz, den ich seit vielen Jahren immer wieder höre:

„Der Kopf muss halt mitmachen.“

Auf der Heimfahrt denke ich über diesen Satz nach.
Eigentlich glauben das fast alle Menschen, die abnehmen möchten. Sie glauben, ihnen fehle die Disziplin. Sie müssten sich einfach mehr zusammenreißen oder endlich konsequent sein.

Ich sehe das heute ganz anders.

Vor einigen Jahren boten wir in unserer Praxis regelmäßig Abnehmkurse an. Immer wieder saßen Menschen vor mir, die schon alles versucht hatten. Manche kannten jede Diät, jede Punktetabelle und jedes neue Wundermittel.

Sie erzählten, wie sie wochenlang hungerten, auf Einladungen verzichteten, sich beim Einkaufen zusammenrissen und jeden Bissen abwogen.

Und tatsächlich nahmen viele zunächst ab.
Zehn Kilo. Zwanzig Kilo. Manchmal sogar noch mehr.

Die Freude war riesig.

Doch nach einigen Monaten geschah fast immer das Gleiche.
Erst kam ein Kilo zurück. Dann noch eines. Und irgendwann zeigte die Waage wieder das alte Gewicht. Oder sogar ein paar Kilo mehr.

Früher hat mich das beschäftigt.
Heute weiß ich, warum das so ist.

Der Körper kennt keine Diät. Er kennt nur Hunger.

Seit Jahrtausenden sorgt dieses Programm dafür, dass wir überleben. Wer in Zeiten des Mangels Reserven anlegt, hat bessere Chancen, die nächste Hungersnot zu überstehen.

Genau dieses uralte Programm läuft auch heute noch in uns.
Sobald wir hungern, glaubt unser Körper nicht, dass wir abnehmen möchten. Er glaubt, dass schlechte Zeiten begonnen haben.
Also spart er Energie, fährt den Stoffwechsel herunter und hält alles fest, was ihm noch geblieben ist.

Gleichzeitig bereitet er sich darauf vor, möglichst schnell wieder Vorräte anzulegen.

Je länger ich Menschen begleite, desto überzeugter bin ich davon:

Wir kämpfen gar nicht gegen unser Gewicht.
Wir kämpfen gegen unseren Hunger.
Und dieser Kampf ist nicht zu gewinnen.

Im Diätspiel gibt es nur einen Gewinner.

Den Hunger.

Deshalb scheitern Diäten auch nicht am Menschen. Sie scheitern an einem uralten Überlebensprogramm, das stärker ist als jeder gute Vorsatz.

Genau deshalb freue ich mich so über die 68-jährige Frau.
Zum ersten Mal seit vielen Jahren hungert sie nicht mehr.

Stattdessen versorgt sie ihren Körper mit Eiweiß, guten Fetten und den Nährstoffen, die ihm so lange gefehlt haben.

Sie ist satt. Sie denkt nicht mehr ständig ans Essen.
Und ihr Körper muss keine Angst mehr vor dem nächsten Mangel haben.

Genau dort beginnt das Geheimnis des Abnehmens.

Nicht beim Hungern.
Sondern beim Sattwerden.

"Ich erkenne sie kaum wieder".Vor einigen Tagen kommt eine Patientin in meine Praxis, die ich längere Zeit nicht gesehen...
07/07/2026

"Ich erkenne sie kaum wieder".

Vor einigen Tagen kommt eine Patientin in meine Praxis, die ich längere Zeit nicht gesehen habe.

Als sie durch die Tür kommt, schaue ich zweimal hin.
Irgendetwas hat sich verändert.

Der große runde Bauch, den sie viele Jahre mit sich herumgetragen hat, ist fast verschwunden. Das Gesicht wirkt schmaler, die Bewegungen leichter und ihre Augen strahlen.

Seit zwei Jahren kenne ich diese Frau. Sie ist 68 Jahre alt, kümmert sich liebevoll um ihre Mutter und fährt trotz ihres Gewichts regelmäßig Fahrrad. Wer sie erlebt, merkt schnell, dass sie anpackt. Sie kümmert sich, organisiert und macht einfach weiter.

Mit ihrem Gewicht kämpft sie allerdings seit Jahrzehnten.
Immer wieder erzählt sie mir, wie wenig sie isst.

Morgens eine Semmel. Mittags etwas Schnelles zwischen Tür und Angel. Abends wieder Brot mit etwas Wurst oder Käse.
Dazu die Mahlzeiten, die sie für ihre Mutter kocht. Etwas Weiches, das gut zu essen ist. Grießbrei. Reis. Kartoffeln.

Immer wieder nimmt sie ein paar Kilo ab und freut sich darüber.
Und immer wieder zeigt die Waage nach kurzer Zeit dieselben Zahlen wie zuvor.

Wer so etwas erlebt hat, weiß, wie entmutigend das sein kann.
Vor einem halben Jahr entscheiden wir uns deshalb für einen anderen Weg.

Sie beginnt regelmäßig Eiweißshakes zu trinken. Zwei Mahlzeiten am Tag ersetzt sie damit. Mehr verändert sie zunächst gar nicht.
Ein halbes Jahr vergeht.

Und nun sitzt sie wieder vor mir.

„24 Kilo habe ich abgenommen – in sechs Monaten. Das habe ich noch nie geschafft.“

Während wir uns unterhalten, erzählt sie von Hosen, die plötzlich zu weit geworden sind, von Jacken, die wieder passen und von einem Körper, der sich leichter anfühlt als seit vielen Jahren.

Besonders stolz ist sie auf sich selbst.

„Der Kopf muss halt mitmachen.“, sagt sie.

Was sie nicht weiß: Es ist genau umgekehrt: Der Kopf macht erst mit, wenn der Hunger gestillt ist.

Veränderung beginnt gar nicht im Kopf sondern da, wo
der Körper wieder bekommt, was ihm lange gefehlt hat.

Fortsetzung folgt im nächsten Beitrag.

Vor kurzem bin ich auf einem Tag der offenen Tür in einer Physiotherapiepraxis.Plötzlich spricht mich eine Frau an, viel...
16/05/2026

Vor kurzem bin ich auf einem Tag der offenen Tür in einer Physiotherapiepraxis.

Plötzlich spricht mich eine Frau an, vielleicht Mitte 50.
Sie lächelt und sagt:

„Sie kennen mich wahrscheinlich nicht mehr. Ich war vor ungefähr zehn Jahren einmal bei Ihnen.“

Ein einziges Mal.

Dann erzählt sie mir ihre Geschichte.
Sie arbeitet viele Jahre in Nachtschicht in einer großen Regensburger Firma. Gute Bezahlung. Sicherer Arbeitsplatz. Das Leben läuft.

Mit der Zeit kommen mehr Beschwerden.
Mehr Arzttermine.
Mehr Medikamente.
Rehas.
Krankschreibungen.

Dann verändert sich die wirtschaftliche Lage.
Die Firma baut Stellen ab.

Sie bekommt eine Abfindung und verliert ihre Arbeit.

Heute lebt sie deutlich vorsichtiger mit ihrem Geld.
Und ihre Beschwerden sind immer noch da.

Dann schaut sie mich an und sagt:
„Jetzt würde ich gerne wieder zu Ihnen kommen. Aber ich kann es mir nicht mehr leisten.“

Dieser Satz geht mir bis heute nach.
Denn genau darum geht es.

Gesundheit ist nicht irgendein Wellness-Thema.
Gesundheit ist ein echter Lebensjoker.

Wer mit 60, 70 oder 80 beweglich bleibt, Energie hat und Freude am Leben spürt, lebt plötzlich in einer ganz anderen Welt.

Diese Menschen können reisen.
Mit den Enkeln spielen.
Arbeiten, wenn sie Lust haben.
Sich etwas leisten.
Aktiv bleiben.
Frei bleiben.

Und was das Schönste ist?

Ich sehe genau das immer wieder in meiner Praxis.

Menschen, die früher erschöpft waren, kaum noch laufen konnten oder nur noch funktioniert haben — und heute wieder mitten im Leben stehen.

Gesundheit ist Lebensfreude.
Gesundheit ist Freiheit.
Und vielleicht das wertvollste Investment unseres Lebens.

Und dann haben wir etwas verändert. 👉 den Körper versorgtstatt ihn weiter zu blockieren Und dann passiert das:👉 weniger ...
23/04/2026

Und dann haben wir etwas verändert.

👉 den Körper versorgt
statt ihn weiter zu blockieren

Und dann passiert das:
👉 weniger Erschöpfung
👉 weniger Schmerzen

👉 der Körper reagiert anders

Das ist kein Zufall.

👉 Der Körper reagiert,
wenn er bekommt, was ihm fehlt.

💬 Was verändert sich bei euch, wenn ihr anders esst?

Heißhunger ist kein Problem.👉 Heißhunger ist eine Reaktion. Ein Körper, der ständig eingeschränkt wird,holt sich, was er...
14/04/2026

Heißhunger ist kein Problem.
👉 Heißhunger ist eine Reaktion.

Ein Körper, der ständig eingeschränkt wird,
holt sich, was er braucht.

👉 keine Ruhe im Kopf
👉 ständiges Suchen nach Essen

Und gleichzeitig:
👉 mehr Gewicht
👉 mehr Beschwerden

Dann kommt der Satz:
„Ich habe keine Disziplin.“

👉 Falsch.

👉 Der Körper kämpft.
💬 Wer kennt dieses ständige Suchen nach etwas Essbarem?

Eine Frau (56) sitzt vor mir.Bluthochdruck.Diabetes.Fettleber.Erhöhte Harnsäure. 👉 Und eine lange Liste an Tabletten. Wa...
12/04/2026

Eine Frau (56) sitzt vor mir.
Bluthochdruck.
Diabetes.
Fettleber.
Erhöhte Harnsäure.

👉 Und eine lange Liste an Tabletten.

Was sie täglich hört:
kein Fett
keine Kohlenhydrate
kein Fleisch

👉 Am Ende bleibt: nichts.

Sie hält sich daran.
Drei Wochen.

Dann kippt es.
👉 Heißhunger
👉 ständiges Essen
👉 mehr Gewicht
👉 mehr Beschwerden

Und dann heißt es:
„Sie hat keine Disziplin.“

👉 Das stimmt nicht.

👉 Der Körper macht genau das,
was er machen muss.

💬 Wie lange soll ein Mensch so leben?

Und dann haben wir etwas verändert.Nicht das, was viele erwarten.❌ keine Diät❌ kein Verzicht❌ kein „mehr Disziplin“👉 Wir...
08/04/2026

Und dann haben wir etwas verändert.

Nicht das, was viele erwarten.

❌ keine Diät
❌ kein Verzicht
❌ kein „mehr Disziplin“

👉 Wir haben angefangen, den Körper wieder zu versorgen.

Mehr Eiweiß.
Regelmäßige Mahlzeiten.

Und etwas, das ihn entlastet,
statt ihn weiter zu fordern.

Am Anfang war das ungewohnt.

Kein Druck mehr.
Kein Kämpfen.

Und dann hat sich etwas verändert:

👉 Der Körper hat anders reagiert.

Mehr Energie.
Weniger Erschöpfung.

Und dann kam ein Moment,
der für sie entscheidend war:

👉 Sie konnte zum ersten Mal seit langer Zeit
erste Schmerzmittel weglassen.

Weil Kopf- und Nackenschmerzen deutlich besser wurden.

Kein Wunder.

👉 Aber eine Richtung.

👉 Der Körper reagiert,
wenn er bekommt, was er braucht.

💬 Hast du schon erlebt,
dass sich etwas verändert hat –
auch wenn es nur ein kleiner Schritt war?

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SudetenStr. 26
Neutraubling
93073

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