Meerbach-Apotheke, Nienburg

Meerbach-Apotheke, Nienburg Hier finden Sie unseren Transparenzhinweis:
https://www.gesundheitsichern.de/ttpa/ Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter etc. B. f DSGVO. a DSGVO). ggü.

Datenverarbeitung durch soziale Netzwerke
Wir unterhalten öffentlich zugängliche Profile in sozialen Netzwerken. Die im Einzelnen von uns genutzten sozialen Netzwerke finden Sie weiter unten. können Ihr Nutzerverhalten in der Regel umfassend analysieren, wenn Sie deren Website oder eine Website mit integrierten Social-Media-Inhalten (z. Like-Buttons oder Werbebannern) besuchen. Durch den Besuch unserer Social-Media-Präsenzen werden zahlreiche datenschutzrelevante Verarbeitungsvorgänge ausgelöst. Im Einzelnen:
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Demenz - neues aus der PräventionWeltweit leiden rund 50 Millionen Menschen an Demenz, bis 2050 wahrscheinlich doppelt s...
13/09/2026

Demenz - neues aus der Prävention

Weltweit leiden rund 50 Millionen Menschen an Demenz, bis 2050 wahrscheinlich doppelt so viele. Forscher arbeiten daher fieberhaft an Früherkennung und Prävention. Über neue Hoffnungen und medizinische Grenzen.

Schlüssel verlegt, PIN schon wieder vergessen? So manch einer fragt sich dann besorgt, ob dies schon ein Zeichen von Demenz ist. Tatsächlich steigt mit 65-plus das Risiko. Gewissheit kann ein Check in einer Gedäch­t­nis­ambulanz bringen. Rund 200 dieser Institute gibt es in Deutschland und der Hausarzt kann Patienten dort­hin überweisen. Hier werden persönliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Schlag­­anfall und Diabetes geklärt, eine körperliche Untersuchung und ein Test, etwa der Mini-Mental-Status-Test (MMST), gemacht. Er dauert zehn bis 15 Minuten und prüft anhand von ­Fragen die Orientierung, Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit und Sprache. Je nach Resultat gibt es Entwarnung oder es muss weiter geforscht werden.

Neue Bluttests erkennen Alzheimer

Sind weitere Maßnahmen erforderlich, mussten Patienten bisher für aufwendige (und teure!) Hirn-Scans in die »Röhre« oder unangenehme Untersuchungen des Nervenwassers in der Wirbelsäule über sich ergehen lassen. Nun können zwei einfache Bluttests zumindest die für Alzheimer verantwortlichen Protein-Ablagerungen (Plaques) im Gehirn und Schäden in den Nervenzellen erkennen. Sie weisen Biomarker wie Beta-Amyloide und Tau-Proteine nach – lange bevor Veränderungen im Gehirn in bildgebenden Verfahren sichtbar werden.

Frühe Diagnose

Die Alzheimer-Bluttests sind für Europa zugelassen, werden in Deutschland bislang aber nur von Fachärzten und in Spezialkliniken durchgeführt. Ob sie künftig zu den allgemeinen Standard-Untersuchungen gehören werden, ist fraglich. Denn so wichtig eine frühe Diagnose ist, so belastend kann sie auch sein – schließlich handelt es sich bei Demenz um eine unheilbare Erkrankung. Daher ist und bleibt wichtig, dass Pa­tienten mit positivem Ergebnis gleich kom­petente Beratung erhalten und erste Behandlungsschritte erfolgen können.

Medikamente mit Grenzen

Auch wenn kürzlich neue Medikamente gegen Alzheimer zugelassen wurden, so wirken sie nur im Frühstadium und können den Verlauf der Erkrankung lediglich verzögern. Dabei handelt es sich um Antikörper, die als Infusion verabreicht werden. Sie bauen die schädlichen Proteinablagerungen im Gehirn ab. Zusätzlich gibt es sogenannte Memantine, die den Zerfall der Nervenzellen bremsen können. Da bislang kein Medikament zur Heilung führt, kommt es nicht nur auf die medizinische, sondern auch auf eine psychosoziale Betreuung der Patienten an.

Gesunder Lebensstil beugt vor

Angesichts der hoffnungsvollen, aber noch nicht optimalen, medizinischen Fortschritte sollte jeder versuchen, seine Risikofaktoren zu reduzieren. Dabei spielt ein gesunder Lebensstil eine entscheidende Rolle. Er kann – so lassen Studien es vermuten – das Demenzrisiko um bis zu 45 Prozent senken!

Auch das Hörvermögen spielt bei der Demenzprävention eine wichtige Rolle. Eine unbehandelte Schwerhörigkeit kann soziale Isolation fördern und die geistige Leistungsfähigkeit zusätzlich belasten. Regelmäßige Hörtests beim HNO-Arzt und eine frühzeitige Versorgung bei Hörverlust können deshalb ein wichtiger Baustein sein, um beeinflussbare Risikofaktoren zu reduzieren.

Risikofaktoren für Demenz

Bluthochdruck
erhöhte Cholesterinwerte
Diabetes Typ 2
Bewegungsmangel
Übergewicht
Depressionen
soziale Isolation
Rauchen
hoher Alkoholkonsum
unbehandelte Schwerhörigkeit
unbehandelte Sehverluste
Luftverschmutzung

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Jetzt die Gelegenheit nutzen und zusätzliche zur Pytotherapie-Beratung noch ein schönes Kräutersalz mitnehmen!Kommen Sie...
10/09/2026

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Licht aus, Tablet an?Blaues Licht gilt als Schlaf-Killer. Eine ­Bochumer Studie mit ­Kleinkindern zeigt nun: Bei ­einer ...
10/09/2026

Licht aus, Tablet an?

Blaues Licht gilt als Schlaf-Killer. Eine ­Bochumer Studie mit ­Kleinkindern zeigt nun: Bei ­einer kurzen, ruhigen Tablet-­Geschichte ist der ­Effekt auf ­das Schlafhormon nicht so eindeutig wie ­erwartet. Entscheidend bleibt, was läuft, wie lange es läuft und ob daraus ein Ritual wird.

Abends leuchtet noch das Tablet, das Kind kuschelt sich ein, eine Geschichte läuft. Viele Eltern denken sofort: lieber nicht. Blaues Licht, Melatonin, schlechter Schlaf – da war doch was. Eine Studie der Ruhr-Universität Bochum bringt jetzt Bewegung in diese Gewissheit. Bei Kleinkindern bestätigte sich die Erwartung nicht, dass eine kurze Tablet-Geschichte die Melatoninausschüttung stärker bremst als ein Bilderbuch. Das heißt nicht: Bildschirm an bis Mitternacht. Es heißt nur: Ganz so einfach ist die Sache nicht.

Was wurde gemessen?

Die Entwicklungspsychologinnen Sabine Seehagen, Neele Hermesch und Carolin Konrad wollten wissen, was abends mit und ohne Tablet wirklich passiert. Denn viele Studien zeigen zwar: Kinder mit viel Medienzeit schlafen oft schlechter. Sie sagen aber nicht sicher, was Ursache und was Folge ist. Stört der Bildschirm den Schlaf – oder kommt er gerade deshalb zum Einsatz, weil ein Kind schwer zur Ruhe kommt?

Darum wurden 32 Familien mit Kindern von 15 bis 24 Monaten begleitet: einmal mit Tablet-Geschichte, einmal mit Bilderbuch. Speichelproben zeigten, wie das Schlafhormon Melatonin anstieg. Eine Schlafuhr am Fußgelenk zeichnete Bewegungen in der Nacht auf. Erwartet wurde: Das Tablet bremst den Melatoninanstieg. Doch die Daten bestätigten diese Annahme nicht.

Warum das überrascht

Unser Körper nutzt Licht als Taktgeber; leuchtende Displays können den Schlafrhythmus verschieben. Deshalb klingt die Warnung vor Blaulicht logisch. Auch bei Kindern und Jugendlichen sieht die Gesamtforschung eher kritisch aus. Bildschirmmedien am Abend hängen oft mit späteren Bettzeiten und kürzerem Schlaf zusammen. Nur liegt das nicht immer allein am Licht. Oft geht es auch um Zeit, Spannung und Gewohnheit.

Eine ruhige Gute-Nacht-Geschichte ist eben nicht dasselbe wie ein wildes Video, ein Spiel mit Belohnungsreiz oder Nachrichten, die im Kopf weiterarbeiten. Je älter Kinder werden, desto stärker zählt genau dieser Sog: noch eine Folge, noch eine Runde, noch eine Antwort.

Der Inhalt schläft mit

Die Bochumer Ergebnisse sind spannend, wenn auch begrenzt. Untersucht wurde eine kleine Gruppe von Kleinkindern in einer bestimmten Situation: kurz, ruhig, begleitet und zu Hause. Daraus kann man nicht ableiten, dass jedes Kind mit jedem Bildschirm gut einschläft. Man kann aber sagen: Nicht jeder Bildschirmmoment ist automatisch ein Schlafräuber.

Was heißt das für Familien?

Für Kleinkinder bleibt Bildschirmzeit etwas, das Eltern bewusst dosieren sollten. Die Weltgesundheitsorganisa­tion empfiehlt für Kinder unter zwei Jahren möglichst keine Bildschirmzeit; für Kinder von zwei bis vier Jahren höchstens eine Stunde am Tag.

Wenn abends trotzdem mal ein Tablet im Einsatz ist, zählt der Rahmen: ruhig statt grell, gemeinsam statt allein, kurz statt endlos. Helligkeit runter, Autoplay aus, keine schnellen Clips, keine Spiele, kein »noch ein Video«. Das Gerät sollte nicht zur Einschlafhilfe werden, ohne die es abends nicht mehr geht.

Bilderbuch bleibt stark

Das gute alte Bilderbuch nimmt Tempo raus. Seiten blättern nicht von allein weiter, gezeichnete Figuren schicken keine Push-Nachrichten und Schluss ist leichter Schluss. Die Studie nimmt also nicht dem Bilderbuch den Glanz, sondern dem Tablet etwas von seinem Schrecken. Schwierig wird es, wie so oft, wenn aus der Ausnahme eine Gewohnheit wird.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

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09/09/2026

Für die Erkältung im Sommer🤧😷 oder als Vorbeugung für die kommende Erkältungszeit unser heisser Tipp🤫! Nur solange Vorrat reicht, jetzt bei einem Einkauf von Imupret einen gratis Regenponcho dazu bekommen.
Kommen Sie gerne vorbei und lassen sich beraten.

Im September beginnt der Herbst. Mit ihm verändert sich die Natur – und oft spüren wir auch selbst, dass eine neue Phase...
07/09/2026

Im September beginnt der Herbst.
Mit ihm verändert sich die Natur – und oft spüren wir auch selbst, dass eine neue Phase beginnt.
Die Tage werden ruhiger, das Licht weicher, die Luft kühler.

Unser Körper reagiert auf diesen Wandel ganz fein:
Der Rhythmus verschiebt sich, das Bedürfnis nach Wärme und Rückzug wächst.

Jetzt ist eine gute Zeit, um innezuhalten und bewusst für sich zu sorgen.

Wärmende Heilpflanzen wie Thymian, Salbei oder Hagebutte können Sie in dieser Übergangszeit sanft begleiten.

Sie unterstützen das Wohlbefinden, stärken von innen heraus und helfen dabei, sich Schritt für Schritt auf die kühlere Jahreszeit einzustimmen.

Auch kleine Rituale bekommen jetzt eine besondere Bedeutung:
eine warme Tasse Tee am Abend
ein Spaziergang durch raschelndes Laub
ein ruhiger Moment nur für sich

Der Herbst lädt dazu ein, langsamer zu werden –
und wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

Was hilft Ihnen dabei, gut in den Herbst zu starten?
Lassen Sie es uns wissen!

Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine rau...
07/09/2026

Warum haben kleine Zahnprobleme oft große Folgen?

Ein leichtes Ziehen beim Trinken, etwas Zahnfleischbluten oder eine raue Stelle am Zahn: Solche Veränderungen wirken zunächst oft harmlos. Manche Beschwerden verschwinden zeitweise sogar wieder. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch die Ursache behoben ist. Viele Erkrankungen im Mund entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt.

Wer Veränderungen frühzeitig zahnärztlich abklären lässt, kann häufig verhindern, dass daraus Schmerzen, Entzündungen oder aufwendigere Behandlungen entstehen.

Karies kann sich unbemerkt ausbreiten

Karies beginnt oft ohne Schmerzen. Bakterien im Zahnbelag verarbeiten Zucker aus der Nahrung und bilden dabei Säuren. Diese greifen den Zahnschmelz an und entziehen ihm Mineralien. In einem sehr frühen Stadium kann die Zahnoberfläche unter Umständen noch stabilisiert werden.

Schreitet die Karies weiter fort, entsteht ein Defekt im Zahn. Erreicht dieser das weichere Dentin unter dem Zahnschmelz, kann der Zahn empfindlich auf Kaltes, Heißes oder Süßes reagieren. Gelangen Bakterien bis zum Zahnmark, umgangssprachlich häufig als Zahnnerv bezeichnet, kann sich das Gewebe im Zahninneren entzünden.

Mögliche Folgen sind stärkere Schmerzen, eine Wurzelkanalbehandlung oder im ungünstigen Fall der Verlust des Zahns.

Zahnfleischbluten ist ein Warnzeichen

Blutet das Zahnfleisch beim Putzen oder bei der Verwendung von Zahnseide, steckt häufig eine Zahnfleischentzündung dahinter. In einem frühen Stadium lässt sie sich meist gut behandeln und kann vollständig abheilen.

Bleibt die Entzündung bestehen, kann sie sich jedoch auf den Zahnhalteapparat ausweiten. Dann spricht man von einer Parodontitis. Dabei können sich das Zahnfleisch und der Kieferknochen nach und nach zurückbilden. Die Zähne verlieren an Halt, können sich verschieben oder langfristig verloren gehen.

Da eine Parodontitis anfangs häufig kaum Schmerzen verursacht, sind regelmäßige Kontrollen bei Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besonders wichtig. Faktoren wie Rauchen, Diabetes oder eine unzureichende Mundhygiene können das Risiko und den Verlauf zusätzlich beeinflussen.

Auch kleine Schäden sollten untersucht werden

Nicht nur Karies oder Zahnfleischentzündungen können Folgen haben. Auch eine beschädigte Füllung, ein feiner Riss oder ein abgebrochenes Stück Zahn bleibt manchmal zunächst schmerzfrei.

In kleinen Spalten und an rauen Rändern können sich jedoch leichter bakterielle Beläge und Speisereste sammeln. Außerdem kann sich die Belastung beim Kauen verändern. Dadurch kann der Defekt größer werden oder ein weiterer Teil des Zahns abbrechen.

Mögliche Warnzeichen sind:

- Empfindlichkeit oder Schmerzen beim Essen und Trinken,
- wiederholtes Zahnfleischbluten,
- Schwellungen oder Druckgefühl,
- anhaltender Mundgeruch,
- raue, scharfe oder verfärbte Stellen,
- eine lockere Füllung, Krone oder Brücke,
- Schmerzen beim Zubeißen.

Frühes Handeln erhält mehr Zahnsubstanz

Ein kleiner Defekt lässt sich häufig mit vergleichsweise geringem Aufwand versorgen. Ist die Erkrankung bereits weiter fortgeschritten, können dagegen umfangreichere Maßnahmen wie eine Wurzelkanalbehandlung, eine Krone oder Zahnersatz notwendig werden.

Damit nehmen meist auch die Zahl der Behandlungstermine, der Zeitaufwand und mögliche Eigenkosten zu. Welche Behandlung erforderlich ist, hängt jedoch immer vom individuellen Befund ab.

Deshalb sollten anhaltende Beschwerden oder sichtbare Veränderungen zeitnah zahnärztlich untersucht werden. Regelmäßige Vorsorgetermine helfen zudem dabei, Probleme zu erkennen, bevor Schmerzen entstehen. So lässt sich möglichst viel gesunde Zahnsubstanz erhalten und der Behandlungsaufwand häufig reduzieren.

Quelle: Staude GmbH, Oberhausen - www.staude.de

Haut & HeilenKleine Wunden sehen oft harmlos aus. Doch ob ein Schnitt oder eine Schürfwunde gut abheilt, entscheidet sic...
04/09/2026

Haut & Heilen

Kleine Wunden sehen oft harmlos aus. Doch ob ein Schnitt oder eine Schürfwunde gut abheilt, entscheidet sich oft in den ersten Minuten. Was Sie selbst tun können, wann Pflaster reichen und wann lieber Arztpraxis oder Apotheke ins Spiel kommen, erfahren Sie hier.

Beim Kochen geschnitten, beim Aufräumen geschrammt, das Knie aufgeschlagen: Kleine Verletzungen können Sie selbst versorgen, wenn Sie sauber arbeiten und die Warnzeichen kennen.

Erst schauen, dann handeln

Bevor Sie eine Wunde anfassen: Hände waschen. Blutet es, drücken Sie mit einer sterilen Kompresse oder einem sauberen Tuch einige Minuten auf die Stelle. Sitzen Glas, Holz oder andere Fremdkörper tief in der Wunde, bitte nicht herausziehen. Dann steril abdecken und ab zum Arzt.

Ist die Blutung gestoppt, kommt die Reinigung. Schmutzpartikel lassen sich oft mit sauberem fließendem Wasser ausspülen. Seife gehört eher auf die Haut rundherum, nicht direkt in die Wunde. Lockere Erde oder Sand dürfen Sie mit einer sauberen Pinzette entfernen.

Desinfizieren, aber gezielt

Bei Schürfwunden, Schnitten mit Schmutzkontakt oder aufgegangenen Blasen kann ein Wunddesinfektionsmittel sinnvoll sein. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach, was wann am besten passt. Mehl, Puder, Salbenreste oder Speichel haben auf offenen Wunden nichts verloren.

Pflaster oder Luft?

Ein Pflaster oder eine sterile Wundauflage schützt vor Reibung, Schmutz und neugierigen Fingern. Wechseln Sie Verband oder Pflaster, wenn sie feucht oder verschmutzt sind. Klebt die Auflage fest, nicht rupfen, sondern anfeuchten. Kruste oder Schorf bitte in Ruhe lassen.

Was muss zum Arzt?

Ein kleiner Schnitt mit glatten Rändern ist schnell erledigt: reinigen, eventuell desinfizieren, Pflaster drauf. Klafft der Schnitt, ist er tief, blutet stark oder sitzt er im Gesicht, an der Handfläche oder über einem Gelenk, sollte er von einer Ärztin oder einem Arzt angeschaut werden. Schürfwunden brauchen gründliches Spülen und eine nicht verklebende Auflage.

Blasen lassen Sie am besten geschlossen; die Haut darüber wirkt wie ein natürliches Pflaster. Geht eine Blase auf, behandeln Sie sie wie eine kleine Wunde. Bei Diabetes, Durchblutungsstörungen oder schlecht heilenden Wunden, Verletzungen bitte immer ärztlich abklären lassen.

Bisswunden sind besonders tückisch. Wenn Hund, Katze, Mensch oder ein unbekanntes Tier die Haut verletzt hat, sollte die Wunde sofort in ärztliche Hände. Das gilt besonders an Hand, Fuß, Gesicht oder Kopf.

Warnzeichen ernst nehmen

Sofort Hilfe holen sollten Sie, wenn die Blutung nicht stoppt, Blut stoßweise austritt, die Wunde sehr tief oder groß ist, Sie Taubheit spüren oder Finger und Zehen nicht normal bewegen können. Auch Wunden mit Erde, Eiter oder hartnäckigem Schmutz gehören ärztlich abgeklärt. Gleiches gilt bei Wärme, Schwellung, pochendem Schmerz, Fieber, roten Streifen oder üblem Geruch.

Und Tetanus?

Wundstarrkrampf-Erreger können über verunreinigte Wunden in den Körper gelangen. Erwachsene sollten ihren Schutz in der Regel alle zehn Jahre auffrischen lassen. Nach tiefen, schmutzigen Verletzungen oder Bisswunden kann das früher nötig sein. Wenn Sie Ihren Impfstatus nicht kennen, unbedingt nachfragen.

Gut gepackt

In Ihre Hausapotheke gehören sterile Kompressen, Pflaster in mehreren Größen, Verbandpäckchen, Schere, Einmalhandschuhe, Wunddesinfektionsmittel, Blasenpflaster und Pinzette. Was abgelaufen oder verklebt ist, hilft im Ernstfall nicht.

Wund-Erstversorgung

• Hände waschen.

• Blutung mit sauberem Tuch oder steriler Kompresse stoppen.

• Wunde mit sauberem Wasser spülen.

• Bei Bedarf desinfizieren und steril abdecken.

• Warnzeichen ernst nehmen: Bei zunehmendem Schmerz, Eiter, Fieber oder starker Rötung lieber zum Arzt.

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

Unsere Kollegin Nazan schickt Ihnen und uns viele sonnige Grüße aus dem Urlaub. Hier sehen sie wie vorbildlich sie für S...
01/09/2026

Unsere Kollegin Nazan schickt Ihnen und uns viele sonnige Grüße aus dem Urlaub. Hier sehen sie wie vorbildlich sie für Sonnenschutz gesorgt hat. Für viele beginnt jetzt ja erst die Urlaubszeit. Auch ist es immer noch wichtig an guten und ausreichenden Sonnenschutz zu denken und die Haut vor lichtbedingten Hautschäden zu schützen. Kommen Sie gerne vorbei und lassen Sie sich beraten. Auch der ein oder andere Rabattcoupon wartet noch auf Sie.

Rosacea: Mehr als nur rote FleckenPlötzlich Rötungen im Gesicht, die Haut juckt und brennt. ­Rosacea ist nicht nur ein o...
01/09/2026

Rosacea: Mehr als nur rote Flecken

Plötzlich Rötungen im Gesicht, die Haut juckt und brennt. ­Rosacea ist nicht nur ein optisches Problem. Zum Glück lässt sich die chronisch-entzündliche Haut­erkrankung in den Griff ­bekommen.

Was eher harmlos klingt – rosaceus (lat.) heißt übersetzt rosenfarbig – hat es jedoch in sich: Wie aus hei­terem Himmel flammen rote Flecken auf, die Haut beginnt zu kribbeln, sie brennt und juckt. Solch ein »Flush« kann mehrere Tage andauern. Doch damit nicht genug: Mit der Zeit bilden sich Bindegewebsknötchen und eitrige Pusteln. Betroffen sind Wan­gen, Nase, Stirn und Kinn, manchmal auch die Augenlider – Partien, die sich kaum verbergen lassen. Daher ist die schubweise auftretende, chronisch-entzündliche Hauterkrankung auch eine psychische Belastung. Eine Rosacea beginnt meist im vierten Le­bens­jahrzehnt, trifft vor allem hellhäutige Menschen und Frauen zu 60 Prozent häufiger als Män­ner. Leider ist sie bislang nicht heilbar, Schübe lassen sich je­doch verhindern und Symptome lindern. Dafür schauen wir uns Ursachen, Auslöser und Behand­lungs­optionen an.

Ursachen auf der Spur

Die Ursachen sind noch nicht endgültig geklärt und ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren kommt infrage. Dazu gehö­ren etwa eine familiäre Veranlagung für erweiterte Blutgefäße sowie für entzündliche Haut- und Immunreaktionen. In einigen Fällen liegt es auch an einer übermäßigen Besiedlung der Haut mit Milben. Aktuell wird ein gestörtes Darmmikrobiom als Ursache diskutiert, da es erheblichen Einfluss auf das Immunsystem hat. All diese Faktoren erhöhen die Empfindlichkeit gegenüber Reizen von außen sowie von innen.

Trigger vermeiden

Auslöser für einen Schub sind meist Hitze, Sonne, Kälte und starke Temperatur­unterschiede. Bei einigen Patienten zäh­len scharfe Speisen, Nikotin und/oder Alkohol zu den Triggern, bei anderen spielen eher hautreizende Kosmetika oder Stress eine Rolle. Oft handelt es sich auch um eine Kombination mehrerer Auslöser. Daher sollten Betroffene auf Sonnenbäder und Saunabesuche verzichten, die Gesichtshaut vor Kälte und eisigem Wind schützen, kosmetische Experimente, Alkohol und Nikotin vermeiden und auf eine (darm-)gesunde Ernährung mit Ballaststoffen und Probiotika achten. Zusätzlich ist es wichtig, für Entspannungspausen im Alltag zu sorgen, etwa mit Yoga oder autogenem Training.

Hautpflege mit System

Grundsätzlich sollte der Hautarzt die Symptome frühzeitig abklären, denn die Hauterkrankung wird oft mit Erwachsenen-Akne oder Couperose verwechselt. Steht die Diagnose Rosacea fest, kann der Arzt entzündungshemmende Cremes oder Gele verordnen. Für die tägliche Pflege sollten Patienten grundsätzlich zu Produkten für sensible Haut greifen. Unser Tipp: In der Vor-Ort-Apotheke erhalten Sie kompetente Beratung und passende Pflegelinien, welche die Haut beruhigen, Rötungen lindern und ohne reizende Inhaltsstoffe auskommen. Eben­so gibt es hier Make-ups und Abdeckcremes, die mithilfe grüner Farbpigmen­te die Rötungen optisch ausgleichen und kaschieren.

In hartnäckigen Fällen reichen diese Maßnahmen oft nicht aus. Dann kann der Hautarzt eine Antibiotikatherapie mit Ta­blet­ten verordnen. Zudem lassen sich er­wei­terte Blutgefäße per Laser veröden und nahezu unsichtbar machen. Optisch störende Knöt­chen und Wucherungen können chi­­rur­gisch ab­ge­­tra­gen werden.

Akne & Couperose

Bei geröteten Wangen kann es sich auch um eine Couperose handeln. Hier schimmern erweiterte Äderchen durch die Haut, es bilden sich aber keine Knötchen oder eitrige Pusteln. Manche Experten sehen in ihr allerdings die Vorstufe zur Rosacea. Die Pusteln werden oft mit Akne verwechselt, die noch im Erwachsenenalter auftreten kann. Daher sollte der Hautarzt die Symptome stets genau abklären!

Quelle: S&D Verlag GmbH, Geldern - leserservice.sud-verlag.de

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