Dr. med. Roze Saguner-Imsak

Dr. med. Roze Saguner-Imsak Ärztin für Funktionelle Medizin

Immer mehr wegzulassen ist selten die Lösung. Dein Darm hängt eng an deinem Nervensystem. „Unauffällig“ heißt nicht „nic...
11/09/2026

Immer mehr wegzulassen ist selten die Lösung. Dein Darm hängt eng an deinem Nervensystem. „Unauffällig“ heißt nicht „nichts da“ – dein Magen ist nicht kaputt, er reagiert nur sensibler. Und oft zählt nicht nur, was du isst, sondern
in welchem Zustand du verdaust.

Mein Geheimtipp? Mir folgen und dir das Rätselraten sparen. 😉


Verstehen kommt vor Verändern. 🤍 Wenn du direkt etwas verändern möchtest, kommentiere „Magen“ für meinen kostenlosen Magen-Guide.

Viele erleben genau dieselben Beschwerden: Brennen im Oberbauch, Druck nach dem Essen, frühe Sättigung, Übelkeit. Und tr...
08/09/2026

Viele erleben genau dieselben Beschwerden: Brennen im Oberbauch, Druck nach dem Essen, frühe Sättigung, Übelkeit. Und trotzdem lässt sich schwer einordnen, was
dahintersteckt. Das liegt daran, dass sich beide oft fast gleich anfühlen.

Bei einer Gastritis ist die Magenschleimhaut entzündet – das ist eine strukturelle Veränderung, die man nachweisen kann. Beim Reizmagen dagegen ist
die Magenspiegelung unauffällig, und trotzdem sind die Beschwerden da. Hier ist nicht die Struktur verändert, sondern die Regulation: Dein Magen reagiert
empfindlicher und arbeitet weniger koordiniert.

Und das ist mir wichtig: „Unauffällig“ heißt nicht „eingebildet“. Dein Magen ist nicht kaputt, er reagiert nur sensibler – und normale Reize werden dann
intensiver wahrgenommen. Eine große Rolle spielt dabei dein Nervensystem. Denn Stress verändert Magenbewegung, Säure, Durchblutung und Wahrnehmung ganz real, nicht „nur im Kopf“.

Deshalb reicht Ernährung allein oft nicht. Sie ist ein Baustein, aber nicht die ganze Antwort. Entscheidend ist nicht nur, was du isst, sondern in welchem Zustand dein Körper verdaut.

Bei anhaltenden, neuen oder stärker werdenden Beschwerden – oder bei Warnzeichen – lass es bitte immer ärztlich abklären.

Verstehen kommt vor Verändern.

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Alles Liebe, Roze

05/09/2026

30 verschiedene Pflanzen pro Woche – klingt viel, ist aber machbar. 🌱

Für den Darm scheint nicht nur die Menge an Ballaststoffen zu zählen, sondern
die Vielfalt. Im American Gut Project war der Verzehr von mehr als 30
verschiedenen Pflanzen pro Woche mit einer höheren mikrobiellen Vielfalt
verbunden als 10 oder weniger.

Und „Pflanzen“ heißt nicht nur Obst und Gemüse: Auch Hülsenfrüchte, Vollkorn,
Nüsse, Samen, Kräuter und Gewürze zählen mit. Haferflocken mit Apfel, Beeren,
Leinsamen, Walnüssen und Zimt – schon 6 in einer Schüssel.

Wichtig: Das ist eine Beobachtung, kein Beweis. 30 ist Orientierung, kein
starres Ziel. Bei Reizdarm oder SIBO gilt nicht „je mehr, desto besser“ –
lieber langsam steigern, passend zur Verträglichkeit.

Wie viele Pflanzen stecken ungefähr in deinem Wocheneinkauf? 👇

Verstehen kommt vor Verändern. 🤍
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Wie oft habe ich in den letzten Jahren gedacht: Warum sagt eigentlich niemand etwas?Warum steht niemand auf?Warum wird n...
02/09/2026

Wie oft habe ich in den letzten Jahren gedacht: Warum sagt eigentlich niemand etwas?

Warum steht niemand auf?
Warum wird nicht laut ausgesprochen, was so viele von uns jeden Tag erleben?

Und wenn ich ehrlich bin, muss ich mir gleichzeitig die Frage stellen:

Warum habe ich selbst so oft nichts gesagt?

Weil die Zeit fehlt.
Weil die Kraft fehlt.
Vielleicht manchmal auch der Mut.

Und vor allem wegen dieses Gedankens:
„Was kann ich alleine schon bewirken?“

Genau deshalb möchte ich diesen Beitrag heute teilen.

Dr. med. Maria Bea Merscher Alves | Kinderärztin | Mama² | MPH hat etwas getan, das viele von uns immer wieder von „irgendjemandem“ erwarten: Sie hat ihre Stimme erhoben. Sie hat sich hingestellt, Fragen gestellt, widersprochen – und eine öffentliche Debatte angestoßen.

Und ich finde: Wenn jemand den Mut hat, den ersten Schritt zu machen, dürfen diejenigen, die vorher gedacht haben „Es müsste endlich mal jemand etwas sagen“, diese Person danach nicht alleine stehen lassen.

Deshalb stelle ich heute zumindest meine Stimme dazu.

Nicht nur als Ärztin.

Sondern als Mutter, als Patientin und als Mensch, der möchte, dass wir auch in Zukunft ein Gesundheitssystem haben, in dem eine gute Versorgung von Menschen im Mittelpunkt stehen kann.

Denn das hier ist keine rein ärztliche Angelegenheit.

Es betrifft Pflegekräfte, MFAs, Hebammen, Therapeut, Rettungsdienste – und letztlich jeden einzelnen Menschen, der irgendwann medizinische Hilfe braucht.

Am 05.09.2026 ab 13 Uhr findet vor dem Reichstag in Berlin die von Dr. med. Maria Bea Merscher Alves | Kinderärztin | Mama² | MPH initiierte Demonstration „Es ist Punkt 12!“ statt. Sie soll ein gemeinsames Zeichen für eine starke Gesundheitsversorgung setzen.

Ich weiß noch nicht, ob ich selbst in Berlin sein kann.

Aber ich weiß:

Bea, du stehst nicht alleine da.

Und vielleicht ist genau das der Anfang.

Dass aus unserem jahrelangen
„Warum macht denn niemand etwas?“

endlich ein

„Wir machen etwas.“

01/09/2026

Nicht der Kaffee – das Timing. ☕

Kaffee auf komplett nüchternen Magen kann Säure und Darm ordentlich anregen –
gerade morgens, wenn dein Cortisol ohnehin hoch ist. Kein Grund, ihn zu
streichen: lieber zu oder nach einer kleinen Mahlzeit trinken und schauen, wie
dein Bauch reagiert.

Bei anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären lassen.

Verstehen kommt vor Verändern. 🤍

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Alles Liebe, Roze

# magen

Sanfte pflanzliche Begleiter für einen gereizten Bauch. 🌿 Pflanzenstoffe können Verdauungsbeschwerden unterstützen – als...
28/08/2026

Sanfte pflanzliche Begleiter für einen gereizten Bauch. 🌿

Pflanzenstoffe können Verdauungsbeschwerden unterstützen – als Begleitung, nicht
als Wundermittel. Ein paar meiner Favoriten:

🟣 Pfefferminzöl (magensaftresistent) ist bei Reizdarm-Symptomen erstaunlich gut
untersucht. Wichtig: Bei Reflux/Sodbrennen kann es Beschwerden eher verstärken.

🟣 Ingwer ist ein Klassiker bei Übelkeit und kann die Magenentleerung
unterstützen.

🟣 Kümmel, Fenchel und Anis sind das klassische Trio bei Blähungen – oft als Tee.

🟣 Kamille und Melisse wirken eher beruhigend – gerade beim nervösen,
stressbedingten Magen.

So schön diese Helfer sind: Sie ersetzen keine Einordnung der Ursache. „Pflanzlich“
heißt außerdem nicht automatisch „für jede:n geeignet“ – in der Schwangerschaft,
bei Vorerkrankungen oder Medikamenten bitte vorher Rücksprache halten.

Das ist keine individuelle Empfehlung. Bei anhaltenden, neuen oder stärker
werdenden Beschwerden – oder bei Warnzeichen – bitte ärztlich abklären lassen.

Verstehen kommt vor Verändern. 🤍

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24/08/2026

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Sodbrennen bedeutet nicht automatisch, dass dein Magen zu viel Säure produziert.

Sodbrennen beschreibt zunächst ein Symptom: das typische Brennen hinter dem Brustbein. Bei Reflux gelangt Mageninhalt zurück in die Speiseröhre.

Dabei können verschiedene Faktoren eine Rolle spielen – zum Beispiel der untere Schließmuskel der Speiseröhre, die Magenentleerung, Druckverhältnisse im Bauchraum oder die Empfindlichkeit der Speiseröhre.

Deshalb mein Tipp: Beobachte eine Woche lang nicht nur, was du isst, sondern auch, wann das Brennen auftritt.

Direkt nach dem Essen? Beim Hinlegen? Nachts? Nach großen Mahlzeiten?

Solche Muster können bei der weiteren medizinischen Einordnung wichtige Hinweise geben.

21/08/2026

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Der SIBO-Atemtest ist wieder unauffällig, die Beschwerden sind deutlich besser – aber eben nicht vollständig verschwunden.

Genau diese Situation erlebe ich in der Praxis immer wieder.

Eine SIBO kann ein wichtiger Teil der Beschwerden sein. Sie muss aber nicht jedes einzelne Symptom erklären.

Wenn nach der Behandlung Beschwerden bleiben, lohnt sich deshalb der weitere Blick: Wie funktioniert die Magen- und Darmmotilität? Gibt es zusätzliche Magenbeschwerden? Wie empfindlich reagiert der Verdauungstrakt? Welche Rolle spielen Ernährung, Verträglichkeiten und die Regulation über das Nervensystem?

Gerade bei funktionellen Verdauungsbeschwerden können mehrere Mechanismen gleichzeitig beteiligt sein.

Deshalb behandeln wir am Ende nicht nur einen Atemtest oder Laborwert, sondern den Menschen und seine Beschwerden.

Ich weiß, manches davon will man nicht hören. Aber genau diese Punkte nehmen amEnde den meisten Druck: 🟣 Immer mehr wegz...
18/08/2026

Ich weiß, manches davon will man nicht hören. Aber genau diese Punkte nehmen am
Ende den meisten Druck:

🟣 Immer mehr wegzulassen macht es selten besser. Restriktion beruhigt kurz,
löst aber selten die Ursache.

🟣 Probiotika sind kein Allheilmittel – es kommt auf Stamm, Situation und Ziel
an, nicht auf „nimm einfach was“.

🟣 Ein Mikrobiom-Test ist eine Momentaufnahme ohne klaren „Normwert“ – viele
bunte Balken sind nicht automatisch klinisch aussagekräftig.

🟣 „Unauffällige Untersuchung“ heißt nicht „eingebildet“. Funktionelle
Beschwerden sind real – die Ursache liegt in der Regulation.

🟣 Und nein: Nicht jeder Blähbauch ist SIBO, Histamin oder Gluten.

Das Wichtigste zum Schluss: Dein Bauch ist nicht dein Feind. Er reagiert
sensibler – oft als Frühwarnsystem deines Nervensystems. Nicht „welches
Lebensmittel ist schuld?“, sondern „warum reagiert mein System so empfindlich?“

Das ist keine individuelle Diagnose oder Therapieempfehlung. Bei anhaltenden,
neuen oder stärker werdenden Beschwerden – oder bei Warnzeichen – bitte
ärztlich abklären lassen.

Verstehen kommt vor Verändern. 🤍

Welche Wahrheit hat dich am meisten überrascht? Schreib’s mir in die Kommentare.
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15/08/2026

SIBO steht für eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms. Die Symptome sind
oft unspezifisch und überschneiden sich mit anderen Verdauungsthemen – deshalb
wird sie leicht übersehen.

Mögliche Hinweise:

🟣 Blähungen, oft schon kurz nach dem Essen
🟣 sichtbarer Blähbauch, Völlegefühl, Druck
🟣 Beschwerden vor allem nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten
🟣 wechselnde Verdauung (mal Durchfall, mal Verstopfung), Übelkeit
🟣 dazu manchmal Erschöpfung, Konzentrationsprobleme oder neue
Unverträglichkeiten

Und jetzt das Wichtigste: Nicht jeder Blähbauch ist eine SIBO. Diese Symptome
sind Hinweise, keine Diagnose. Ein positiver Atemtest erklärt nicht automatisch
alle Beschwerden, ein negativer schließt funktionelle Probleme nicht aus –
entscheidend ist immer die Einordnung aus Symptomen, Verlauf und Nervensystem.

Bei anhaltenden, neuen oder stärker werdenden Beschwerden – oder bei Warnzeichen
wie ungewolltem Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starken Schmerzen – bitte
ärztlich abklären lassen.

Verstehen kommt vor Verändern. 🤍

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Adresse

Ziegeleistraße 5b
Norden
26506

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Mittwoch 09:00 - 12:00
Donnerstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00

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