02/09/2026
Wie oft habe ich in den letzten Jahren gedacht: Warum sagt eigentlich niemand etwas?
Warum steht niemand auf?
Warum wird nicht laut ausgesprochen, was so viele von uns jeden Tag erleben?
Und wenn ich ehrlich bin, muss ich mir gleichzeitig die Frage stellen:
Warum habe ich selbst so oft nichts gesagt?
Weil die Zeit fehlt.
Weil die Kraft fehlt.
Vielleicht manchmal auch der Mut.
Und vor allem wegen dieses Gedankens:
„Was kann ich alleine schon bewirken?“
Genau deshalb möchte ich diesen Beitrag heute teilen.
Dr. med. Maria Bea Merscher Alves | Kinderärztin | Mama² | MPH hat etwas getan, das viele von uns immer wieder von „irgendjemandem“ erwarten: Sie hat ihre Stimme erhoben. Sie hat sich hingestellt, Fragen gestellt, widersprochen – und eine öffentliche Debatte angestoßen.
Und ich finde: Wenn jemand den Mut hat, den ersten Schritt zu machen, dürfen diejenigen, die vorher gedacht haben „Es müsste endlich mal jemand etwas sagen“, diese Person danach nicht alleine stehen lassen.
Deshalb stelle ich heute zumindest meine Stimme dazu.
Nicht nur als Ärztin.
Sondern als Mutter, als Patientin und als Mensch, der möchte, dass wir auch in Zukunft ein Gesundheitssystem haben, in dem eine gute Versorgung von Menschen im Mittelpunkt stehen kann.
Denn das hier ist keine rein ärztliche Angelegenheit.
Es betrifft Pflegekräfte, MFAs, Hebammen, Therapeut, Rettungsdienste – und letztlich jeden einzelnen Menschen, der irgendwann medizinische Hilfe braucht.
Am 05.09.2026 ab 13 Uhr findet vor dem Reichstag in Berlin die von Dr. med. Maria Bea Merscher Alves | Kinderärztin | Mama² | MPH initiierte Demonstration „Es ist Punkt 12!“ statt. Sie soll ein gemeinsames Zeichen für eine starke Gesundheitsversorgung setzen.
Ich weiß noch nicht, ob ich selbst in Berlin sein kann.
Aber ich weiß:
Bea, du stehst nicht alleine da.
Und vielleicht ist genau das der Anfang.
Dass aus unserem jahrelangen
„Warum macht denn niemand etwas?“
endlich ein
„Wir machen etwas.“