Dr. med. Roze Saguner-Imsak

Dr. med. Roze Saguner-Imsak Ärztin für Funktionelle Medizin

24/06/2026

Warum ist das so?

Weil häufig nur auf das Essen geschaut wird.
Nicht auf die Frage, warum der Magen überhaupt so empfindlich reagiert.

Übelkeit nach dem Essen bedeutet nicht automatisch, dass ein bestimmtes Lebensmittel „schuld“ ist. Der Magen kann auch reagieren, wenn Verdauung, Nervensystem und Reizverarbeitung aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Was ich in der Praxis häufig sehe:

• Mahlzeiten werden immer kleiner
• immer mehr Lebensmittel werden gestrichen
• Essen wird mit Unsicherheit verbunden
• Beschwerden treten trotzdem weiter auf
• Untersuchungen bleiben oft unauffällig
• der Magen reagiert auf normale Reize überempfindlich

Mögliche Zusammenhänge können sein:

• Reizmagen / funktionelle Dyspepsie
• verzögerte Magenentleerung
• empfindliche Magenschleimhaut
• Reflux
• SIBO oder Darmprozesse
• Stress- und Nervensystemregulation

Deshalb ist die wichtigste Frage nicht nur:

„Was habe ich gegessen?“

Sondern:

„Warum reagiert mein Verdauungssystem gerade so empfindlich?“

Genau dafür habe ich meinen kostenlosen Magen-Guide erstellt.

Er hilft dir, deine Symptome strukturierter zu beobachten, typische Muster zu erkennen und besser einzuordnen, welche Zusammenhänge eine Rolle spielen können.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir den Guide.

22/06/2026

Kennst du das?

Du wachst morgens auf und spürst sofort Druck im Oberbauch, Übelkeit oder ein flaues Gefühl im Magen. Manche Menschen berichten sogar über morgendliches Erbrechen.

Der erste Gedanke ist häufig: Magenschleimhautentzündung.

Das kann eine mögliche Ursache sein. Aber nicht die einzige.

Morgens steigt unser Cortisolspiegel natürlicherweise an. Dieser Prozess hilft uns dabei, wach und leistungsfähig zu werden. Gleichzeitig kann er jedoch beeinflussen, wie empfindlich wir Signale aus dem Verdauungssystem wahrnehmen.

Hinzu kommt die enge Verbindung zwischen Magen, Darm und Gehirn – die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Verdauung und Nervensystem kommunizieren permanent miteinander.

Auch andere Faktoren können eine Rolle spielen:

• Reizmagen (funktionelle Dyspepsie)
• Reflux
• Magenschleimhautreizungen
• SIBO (Dünndarmfehlbesiedlung)
• Histamin
• hormonelle Einflüsse

Deshalb lohnt es sich, Beschwerden nicht nur zu unterdrücken, sondern zunächst zu verstehen.

📌 Die entscheidende Frage lautet nicht immer:

„Was kann ich gegen die Symptome nehmen?“

Sondern:

„Warum treten die Beschwerden gerade morgens auf?“

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen kostenlosen Magen-Guide. Darin lernst du, typische Muster zu erkennen und mögliche Zusammenhänge besser einzuordnen.

Magenbeschwerden direkt nach dem Aufstehen sind häufig kein Zufall.Viele Menschen erleben morgens Übelkeit, Magendruck, ...
18/06/2026

Magenbeschwerden direkt nach dem Aufstehen sind häufig kein Zufall.

Viele Menschen erleben morgens Übelkeit, Magendruck, Brennen oder ein flaues Gefühl im Bauch – und fragen sich, warum der Magen ausgerechnet vor dem ersten Essen so empfindlich reagiert.

Ein wichtiger Punkt: Der Körper wechselt morgens vom Schlafmodus in den Aktivmodus. Kreislauf, Hormone und Nervensystem werden hochgefahren. Gleichzeitig ist der Magen leer, während weiterhin Magensäure produziert wird.

Bei empfindlicher Schleimhaut oder funktionellen Beschwerden kann genau diese Kombination spürbar werden.

Auch Cortisol spielt eine Rolle. Kurz nach dem Aufwachen steigt Cortisol natürlicherweise an, um den Körper auf den Tag vorzubereiten. Wenn das Nervensystem bereits belastet ist, kann diese Aktivierung jedoch als innere Unruhe, Appetitlosigkeit, Übelkeit oder Magendruck wahrgenommen werden.

Deshalb lohnt es sich, morgens nicht nur zu fragen:
„Was habe ich gegessen?“

Sondern auch:
„Wie habe ich geschlafen?“
„Wie angespannt starte ich in den Tag?“
„Wie reguliert fühlt sich mein Körper an?“

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen kostenlosen Guide zur besseren Einordnung deiner Beschwerden.

15/06/2026

Kennst du schon die Darm-Hirn-Achse?

Sie beschreibt die enge Verbindung zwischen Darm, Gehirn und Nervensystem.

Was viele überrascht:

Der Darm kommuniziert nicht nur mit dem Gehirn – das Gehirn kommuniziert auch mit dem Darm. Und zwar permanent.

Über den Vagusnerv, Hormone, Immunbotenstoffe und das Mikrobiom werden täglich Millionen von Signalen ausgetauscht.

Deshalb können Stress, Anspannung oder chronische Belastung messbare Auswirkungen auf die Verdauung haben.

Die Forschung zeigt Zusammenhänge mit:

• Magenbeweglichkeit
• Darmbewegung
• Reizverarbeitung
• Völlegefühl
• Übelkeit
• Blähungen

Das bedeutet nicht, dass Beschwerden „psychisch“ sind.

Es bedeutet, dass Verdauung und Nervensystem eng miteinander verbunden sind.

📌 Dein Bauch ist nicht schwach.

Er ist Teil eines hochkomplexen Regulationssystems.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen kostenlosen Guide zur strukturierten Einordnung von Magenbeschwerden.

Viele Menschen mit Magen- oder Darmbeschwerden schauen zuerst auf ihre Ernährung.Lebensmittel werden gestrichen, Mahlzei...
11/06/2026

Viele Menschen mit Magen- oder Darmbeschwerden schauen zuerst auf ihre Ernährung.

Lebensmittel werden gestrichen, Mahlzeiten optimiert, Unverträglichkeiten vermutet.

Und trotzdem bleiben die Beschwerden bestehen.

Ein Grund: Verdauung hängt nicht nur davon ab, was du isst, sondern auch davon, wie dein Nervensystem reguliert ist.

Über die Darm-Hirn-Achse stehen Darm, Gehirn und Nervensystem in ständigem Austausch. Besonders der Vagusnerv spielt dabei eine zentrale Rolle.

Chronischer Stress kann Magenentleerung, Darmbeweglichkeit, Durchblutung und Reizverarbeitung beeinflussen. Normale Verdauungsprozesse können dadurch intensiver wahrgenommen werden.

📌 Dein Bauch ist nicht schwach.
Er ist Teil eines hochvernetzten Regulationssystems.

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08/06/2026

Viele Menschen suchen die Ursache ihres Blähbauchs ausschließlich in der Ernährung.

Dann werden Lebensmittel gestrichen:
Gluten, Milchprodukte, Zucker, Hülsenfrüchte oder ganze Lebensmittelgruppen.

Kurzfristig kann das manchmal helfen.

Doch wenn der Blähbauch trotz gesunder Ernährung bestehen bleibt, lohnt sich eine andere Frage:

👉 Liegt es wirklich nur am Essen?

Verdauung hängt nicht nur davon ab, was du isst.

Sondern auch davon,

• wie dein Nervensystem reguliert ist
• wie sich dein Darm bewegt
• wie empfindlich dein Verdauungssystem auf Reize reagiert
• wie hoch deine Stressbelastung ist
• wie gut Magen und Darm zusammenarbeiten

Viele chronische Blähbauch-Beschwerden sind funktionell. Das bedeutet: Die Beschwerden sind real, auch wenn Untersuchungen häufig unauffällig bleiben. Oft liegt die Ursache nicht in einer sichtbaren Schädigung, sondern in einer veränderten Regulation des Verdauungssystems.

📌 Der wichtigste Perspektivwechsel:

Nicht nur fragen: „Was vertrage ich nicht?“

Sondern auch: „Warum reagiert mein Verdauungssystem überhaupt so empfindlich?“

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen kostenlosen Guide zur strukturierten Einordnung von Verdauungsbeschwerden.

Viele Menschen denken bei einem Blähbauch sofort an Unverträglichkeiten oder „falsches Essen“.Dann beginnt häufig ein la...
03/06/2026

Viele Menschen denken bei einem Blähbauch sofort an Unverträglichkeiten oder „falsches Essen“.

Dann beginnt häufig ein langer Kreislauf aus:

Gluten weglassen
Milchprodukte streichen
Low FODMAP
Probiotika
Darmkuren
immer mehr Kontrolle

Und trotzdem bleibt der Bauch empfindlich.

Der wichtige Perspektivwechsel ist:
Ein Blähbauch entsteht häufig nicht nur durch Nahrung selbst – sondern durch die Art, wie das Verdauungssystem reguliert arbeitet.

Denn Verdauung ist kein rein mechanischer Prozess.

Damit Nahrung gut verarbeitet werden kann, müssen viele Systeme zusammenspielen:

• Nervensystem
• Darmbeweglichkeit
• Durchblutung
• Verdauungsenzyme
• Reizverarbeitung
• Mikrobiom

Gerade das Nervensystem wird dabei oft unterschätzt.

Chronischer Stress kann beeinflussen:

• wie sich der Darm bewegt
• wie empfindlich Reize wahrgenommen werden
• wie stark Dehnung oder Gasbildung gespürt werden
• wie koordiniert Verdauung abläuft

Das bedeutet:
Nicht nur die Gasmenge selbst ist entscheidend.

Sondern auch,
wie empfindlich das System auf normale Verdauungsprozesse reagiert.

📌 Deshalb reicht Verzicht allein häufig nicht aus.

Die wichtigere Frage lautet oft:
Warum reagiert das Verdauungssystem überhaupt so empfindlich?

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31/05/2026

Brennen im Oberbauch, Druckgefühl nach dem Essen, Übelkeit oder ein empfindlicher Magen – viele Menschen erleben Beschwerden, die sich schwer einordnen lassen.

Häufig fällt dabei schnell der Begriff „Gastritis“. Andere erhalten nach zahlreichen Untersuchungen die Diagnose „funktionelle Dyspepsie“ oder Reizmagen.

Das Problem:
Die Symptome können sich sehr ähnlich anfühlen.

Der entscheidende Unterschied liegt häufig nicht in den Beschwerden selbst – sondern in der zugrunde liegenden Ebene.

Bei einer Gastritis steht meist eine sichtbare Entzündung der Magenschleimhaut im Vordergrund.

Beim Reizmagen dagegen häufig:

• veränderte Reizverarbeitung
• gestörte Magenbeweglichkeit
• erhöhte Empfindlichkeit
• Dysregulation des Nervensystems

Das bedeutet:
Die Beschwerden sind real – auch wenn Untersuchungen unauffällig bleiben.

📌 Der wichtige Perspektivwechsel:
Nicht nur fragen, wo Beschwerden auftreten.
Sondern verstehen, warum das Verdauungssystem empfindlicher reagiert.

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Viele Menschen versuchen lange herauszufinden, ob ihre Beschwerden eher von einer Gastritis oder einem Reizmagen kommen....
28/05/2026

Viele Menschen versuchen lange herauszufinden, ob ihre Beschwerden eher von einer Gastritis oder einem Reizmagen kommen.

Das Problem:
Die Symptome können sich sehr ähnlich anfühlen.

Brennen im Oberbauch, Druckgefühl nach dem Essen, Übelkeit oder ein empfindlicher Magen können sowohl bei einer Entzündung der Magenschleimhaut als auch bei funktionellen Beschwerden auftreten.

Der entscheidende Unterschied liegt häufig nicht in den Symptomen selbst – sondern in der zugrunde liegenden Ebene.

Bei einer Gastritis liegt eine strukturelle Veränderung vor:
Die Magenschleimhaut ist entzündet oder gereizt.

Beim Reizmagen steht dagegen häufig die Regulation im Vordergrund:
Der Magen reagiert empfindlicher, verarbeitet Reize anders oder arbeitet weniger koordiniert – obwohl Untersuchungen unauffällig sein können.

Und genau das verunsichert viele Betroffene:
Die Beschwerden sind real, obwohl „nichts gefunden wurde“.

Moderne Forschung zeigt jedoch zunehmend:
Funktionelle Beschwerden entstehen häufig durch Veränderungen in:

• Reizverarbeitung
• Magenbeweglichkeit
• Nervensystem
• Stressregulation
• Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauung

Deshalb reicht es oft nicht aus, nur Symptome zu bekämpfen oder immer neue Lebensmittel wegzulassen.

📌 Der wichtige Perspektivwechsel:
Nicht nur fragen, was Beschwerden auslöst.
Sondern verstehen, warum das Verdauungssystem überhaupt empfindlicher reagiert.

👉 Kommentiere „Magen“ und ich sende dir meinen kostenlosen Guide zur strukturierten Einordnung von Verdauungsbeschwerden.

24/05/2026

Druckgefühl nach dem Essen, frühe Sättigung, Brennen im Oberbauch oder das Gefühl, dass der Magen „nicht richtig arbeitet“ – viele Menschen erleben genau diese Beschwerden über lange Zeit hinweg.

Eine mögliche Erklärung kann die sogenannte funktionelle Dyspepsie sein.

Dabei handelt es sich häufig nicht um ein strukturelles Problem des Magens, sondern um eine veränderte Regulation des Verdauungssystems.

Betroffen sein können unter anderem:

• die Magenbeweglichkeit
• die Reizverarbeitung
• das Nervensystem
• die Stressregulation
• die Kommunikation zwischen Gehirn und Verdauung

Das bedeutet:
Die Beschwerden sind real – auch wenn klassische Untersuchungen häufig unauffällig bleiben.

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