11/09/2026
Wochenendgruß zum 11. September 2026
An alle Freunde und Bekannten.
Der Fanatismus und die Euphorie.
Der Fanatismus beginnt Überhand zu nehmen.
Die meisten Menschen glauben, dass der Fanatismus nur bei gewissen Zeitgenossen anzutreffen ist. Tastsache ist, grundsätzlich neigt jeder von uns dazu, der sich für irgendetwas begeistern kann. Der Fanatismus ist die negativ übersteigerte Form der Begeisterung, die bis zur Euphorie ausufern kann. Mit Euphorie ist nicht die große Freude gemeint, sondern tatsächlich die übersteigerte Freude, die uns aus unserer Mitte bringt und uns möglicherweise zu Handlungen hinreißen lässt, die wir später gerne ungeschehen machen möchten.
Wo immer Gegensätze auftauchen, kommt es ebenfalls leicht zum Fanatismus, wenn die Toleranz nicht mehr gegeben ist. Ein fanatischer Mensch ist nicht mehr in der Lage, offen und ohne vorgefasste Meinung auf sein Gegenüber zuzugehen. Er kann ihm seine Meinung nicht mehr belassen. Es geht ihm um die Bestätigung der eigenen Auffassung, oder gar die Durchsetzung derselben, ohne den Willen, die Wahrheit suchen zu wollen und ihr die Ehre zu geben. Es ist auch kein Empfinden mehr dafür vorhanden, ob dem anderen damit ein seelischer Schaden zugefügt wird. Der negative Egoismus, die Geltungssucht, die Besserwisserei, die Intoleranz, das Machtstreben, oder beispielsweise die Schadenfreude sind Energiespender für den Fanatismus. Weitere Aspekte, die der Fanatismus hervorprovoziert, finden wir im Hochmut, im Neid, im Hass, in der Wut, in der übertriebenen Furcht, in der Eifersucht, im übertriebenen Willen zum Besitz, beim Missbrauch durch den Konsum von Tabak, Alkohol, Drogen und Ähnlichem.
Die Verunreinigung von Luft und Wasser ist fanatisch.
Der Raubbau an Mutter Erde ist fanatisch.
Die Kriege auf der Erde sind fanatisch.
Und dann gibt es noch einen weiteren fanatischen Aspekt, der wenig Beachtung findet, und das ist der Eigensinn.
„Es gibt kein Gebiet, auf dem der Eigensinn keine Rolle spielt. Er ist bereits traditionell.
Einige Beispiele:
• Aus reinem Eigensinn verschließen sich die Wissenschaftler den spirituellen Erkenntnissen, sie scheuen aus Eigensinn die höhere Erkenntnis.
Aus Eigensinn wollen negative Politiker nicht abtreten.
Aus Eigensinn hält man an Vorurteilen fest.
Aus Eigensinn werden kostspielige Prozesse geführt.
Aus Eigensinn gehen Ehen und Familien zugrunde.
Aus Eigensinn hat man auf die Hinrichtung Christi bestanden.
Aus Eigensinn hält man an der Aufrüstung fest.
Aus Eigensinn gesteht man nicht seine Fehler und Irrtümer ein, sondern sucht nach Ausreden.
Der Eigensinn ist stark ausgeprägt und kein Philosoph und kein großer Denker, kein Politiker, keine Kirche hat je über diese Eigenschaft nachgedacht. Wir Menschen kommen aus Eigensinn nicht an das große Licht und müssen deswegen, dem Gesetz der Entwicklung folgend, künftig wieder auf den Erdenplan zurück. Selbst wenn wir alle Frequenzen unseres Bewusstseins zurücklassen und uns an nichts mehr erinnern können, so behalten wir doch unseren Eigensinn, der ja eine geistige Eigenschaft ist. Auf diese Weise haftet der Mensch auf dieser Erde fest und zieht wie ein Kometenschweif alle seine geistigen Fehler und Laster hinter sich her.
Eine andere Form von Fanatismus ist es, sich Dinge zu wünschen, deren Erfüllung unrealistisch ist. Möglicherweise wird auch noch der Partner dafür verantwortlich gemacht, dass dieses oder jenes nicht geht. Mit Wohlwollen kann man sich über Kleinigkeiten freuen.
Das Glück liegt in der Freude an den kleinen Dingen, und darin, anderen zu helfen. Wenn wir Glück und Zufriedenheit möchten, müssen wir nicht in der Welt herumsuchen, denn das Glück ist in uns selbst zu finden. Ohne Lachen und wahre Freude gibt es kein sinnvolles, erfülltes Erdenleben.
Wer aber dem Negativen Kräfte und Energien, Ausdauer und Mitarbeit zur Verfügung stellt, der findet keine Zufriedenheit, kein wahres Glücksgefühl, keinen Lohn, keine Anerkennung von bleibendem Wert.
Es gibt keine Leidenschaft, keine Sucht, kein Laster, keine Sinneswahrnehmung, die wir im Übermaß, gepaart mit Euphorie oder Fanatismus, nicht satt bekommen würden. Eines Tages wird es uns zu viel, Trost- und Sinnlosigkeit werden dann die Begleiter. Wir sollten wissen, dass ein seelisches Leiden, eine seelische Fehlentwicklung unbedingt auf den leiblichen Organismus übergreift. Nach und nach ist der gesamte Kreislauf gestört und es ergeben sich davon Krankheiten in logischer Ausprägung.
Wenn wir nach den göttlichen Gesetzen der Liebe leben, dann haben Euphorie und Fanatismus keinen Spielraum. Das höchste Glück, das zu erreichen ist, besteht in Zufriedenheit. Zufriedenheit bedeutet aber auch: Geborgenheit, Zuversicht und Harmonie ~ also Liebe. Der Kreis hat sich geschlossen.
Glück ist reine Liebe, die man empfinden kann. Glück ist die innere Religion des Herzens und der Seele.
Wahre Liebe schließt den Fanatismus aus. Deswegen ist die Liebe zu sich selbst so wichtig. Sie ist der Ausgangspunkt zur Bewältigung und Überwindung des Fanatismus.
Jeder Weg, der von Gott wegführt, ist ein fanatischer Weg. Handeln und Fühlen ohne den Gottesaspekt, der als Christusfunken in unserer Seele verankert ist, ist ein Weg ohne Liebe. Fanatismus und Liebe sind gegenläufige Pole.
Fanatismus und Euphorie sind für uns keine guten Begleiter. In solchen Gefühlszeitpunkten machen wir uns empfänglich für die Inspirationen der negativen geistigen Welt
Versuchen wir den Weg in Ruhe, Gelassenheit und mit Vertrauen zu gehen. So wird der Weg um vieles leichter.
Wir wünschen Euch allen ein schönes und freudevolles Spätsommer-Wochenende.
Nur wenn wir uns guttun, hilft das der Welt.
Es hilft dem Weltfrieden, wenn wir mit uns selbst im Frieden sind.
Shanti - Shanti - Shantii
Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden – Liebe – Frieden.
Sei du – mach dein Ding.
Es geht nicht darum, immer mehr zu haben, es geht darum, mehr Seelenreife zu erlangen.
Herzlich-t-e Grüße von Seele zu Seele und Frieden über alle Grenzen
Sul inat it nis oten
senden Jürgen & Karin.
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