BDA e.V. - Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten

BDA e.V. - Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten Willkommen auf dem offiziellen Facebook-Kanal des BDA e.V.!

💶 Ambulantisierung fördern – aber die dafür notwendige Anästhesie budgetieren? Das passt nicht zusammen.Mit dem GKV-Beit...
09/09/2026

💶 Ambulantisierung fördern – aber die dafür notwendige Anästhesie budgetieren? Das passt nicht zusammen.

Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz gelten ab 2027 neue Budgetgrenzen. Der BDA warnt: Diese können ausgerechnet die politisch gewollte Verlagerung von Eingriffen in den ambulanten Bereich ausbremsen.

Denn Anästhesistinnen und Anästhesisten steuern die Zahl der Eingriffe nicht selbst. Sie erbringen ihre Leistungen, weil medizinisch notwendige Operationen anderer Fachgebiete stattfinden. Ist das vergütete Leistungsvolumen der Anästhesie ausgeschöpft, können ambulante Eingriffe trotz vorhandener Kapazitäten möglicherweise nicht mehr durchgeführt werden.

„Wer mehr ambulant operieren will, muss auch sicherstellen, dass die dafür notwendige Anästhesie zur Verfügung steht“, betont BDA-Präsidentin Prof. Dr. Grietje Beck.

Besonders problematisch können Budgetgrenzen dort werden, wo eine Behandlung ohne Anästhesie gar nicht möglich ist – etwa bei kleinen Kindern oder Menschen mit Behinderungen.

Der BDA fordert deshalb, zumindest die für ambulante Operationen und stationsersetzende Eingriffe notwendigen anästhesiologischen Leistungen von der Budgetierung auszunehmen.

👉 Die vollständige Pressemitteilung:
www.bda.de/pm

🤝 BDA im Austausch mit dem Deutschen BundestagWie kann die Notfallversorgung besser vernetzt werden? Was braucht es, dam...
09/09/2026

🤝 BDA im Austausch mit dem Deutschen Bundestag

Wie kann die Notfallversorgung besser vernetzt werden? Was braucht es, damit die politisch gewollte Ambulantisierung auch in der Praxis funktioniert? Über diese und weitere aktuelle gesundheitspolitische Fragen haben sich Vertreter des BDA mit der Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses, Dr. Tanja Machalet MdB, im Deutschen Bundestag ausgetauscht.

Für den BDA nahmen Prof. Dr. Jan-Thorsten Gräsner, Dr. Markus Stolaczyk und Olaf Rotthaus an dem konstruktiven Gespräch teil.

Im Mittelpunkt standen unter anderem:

🔹 die geplante Reform der Notfallversorgung und die angemessene Einbindung anästhesiologischer Expertise in das neue Fachgremium für die medizinische Notfallrettung,
🔹 die Nutzung bestehender Strukturen wie des Deutschen Reanimationsregisters für die Qualitätssicherung,
🔹 die weitere Stärkung der Laienreanimation – verbunden mit dem Angebot des BDA, Wiederbelebungskurse für Abgeordnete und Mitarbeitende des Bundestages durchzuführen,
🔹 die drohenden Versorgungsprobleme durch die Budgetierung ambulanter Anästhesieleistungen sowie
🔹 mehr Rechtssicherheit bei Kooperationen zwischen niedergelassenen Anästhesistinnen und Anästhesisten und Krankenhäusern.

Der BDA dankt Dr. Tanja Machalet für den offenen und ausgesprochen angenehmen Austausch und das Interesse an der anästhesiologischen Perspektive auf die aktuellen Gesetzgebungsvorhaben.

Notfallreform: Richtige Richtung – notfallmedizinische Expertise konsequent einbindenBDA und DGAI begrüßen die grundlege...
07/09/2026

Notfallreform: Richtige Richtung – notfallmedizinische Expertise konsequent einbinden

BDA und DGAI begrüßen die grundlegende Zielrichtung der geplanten Reform der Notfallversorgung. Eine bessere Vernetzung von vertragsärztlichem Notdienst, Notaufnahmen und Rettungsdienst, eine gezieltere Patientensteuerung und die Anerkennung der medizinischen Notfallrettung als eigenständige GKV-Leistung sind wichtige Schritte.

Für die weitere Ausgestaltung fordern die Verbände jedoch Nachbesserungen. Im Fokus stehen insbesondere:

🔹 eine angemessene Vertretung der Anästhesiologie im neuen Fachgremium medizinische Notfallrettung – rund 60 Prozent der im Notarztdienst tätigen Ärztinnen und Ärzte kommen aus unserem Fachgebiet,
🔹 die konsequente Nutzung bestehender Strukturen wie des Deutschen Reanimationsregisters für die Qualitätssicherung,
🔹 vergleichbare Anforderungen an die regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller beteiligten Berufsgruppen – ausdrücklich auch für Notärztinnen und Notärzte.

👉 Die vollständige Pressemitteilung und weitere Informationen:
www.bda.de/pm

⚠️ CIRS-AINS „Fall des Monats“ veröffentlichtEin neuer Fall aus dem Meldesystem CIRS-AINS ist online:„Verwechslung von B...
04/09/2026

⚠️ CIRS-AINS „Fall des Monats“ veröffentlicht

Ein neuer Fall aus dem Meldesystem CIRS-AINS ist online:
„Verwechslung von Blutgruppenröhrchen im Labor“

Der Fall zeigt, wie eine Verwechslung von Blutproben im Labor zu einer potenziell lebensbedrohlichen Fehltransfusion führen kann – und wie entscheidend redundante Sicherheitsbarrieren wie der Bedside-Test sind. Er verdeutlicht zugleich, dass durchgängige Identitätssicherung, technische Unterstützung und klar strukturierte Prozesse notwendig sind, um solche Fehler zuverlässig zu verhindern.

CIRS-AINS ist ein bundesweites Incident-Reporting-System zur anonymen Erfassung und Analyse kritischer Ereignisse in Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin. Ziel ist es, aus realen Fällen zu lernen, für Risiken zu sensibilisieren und die Patientensicherheit nachhaltig zu verbessern.

👉 Den vollständigen Fall finden Sie unter:
www.cirs-ains.de

Gemeinsame Klarstellung von BDA und DGAIDie in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen rassistischen, menschenverachten...
02/09/2026

Gemeinsame Klarstellung von BDA und DGAI

Die in den vergangenen Tagen bekannt gewordenen rassistischen, menschenverachtenden und gewaltbilligenden Äußerungen eines Arztes der Universitätsmedizin Rostock sind mit den Grundwerten ärztlichen Handelns unvereinbar.

Der Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten (BDA) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) verurteilen diese Aussagen aufs Schärfste.

Rassismus, Menschenfeindlichkeit und die Billigung oder Androhung von Gewalt haben in der Medizin keinen Platz – und ebenso wenig in unseren Verbänden.

Ärztliches Handeln ist der Würde, dem Wohlergehen und dem Schutz jedes Menschen verpflichtet. Dafür stehen BDA und DGAI ohne Einschränkung.

Aus SKAT wird KIDS – Kinderanästhesie Deutschland!2026 startet ein neues Kapitel: Die drei großen kinderanästhesiologisc...
01/09/2026

Aus SKAT wird KIDS – Kinderanästhesie Deutschland!

2026 startet ein neues Kapitel: Die drei großen kinderanästhesiologischen Kongresse in Celle, Köln und Stuttgart gehen künftig gemeinsame Wege – inhaltlich abgestimmt, mit gemeinsamer Programmkommission und im jährlichen Wechsel. Den Auftakt macht im November KIDS Stuttgart 2026 – unter der Schirmherrschaft von DGAI und BDA.

Unter dem Leitthema „Atemweg und Oxygenierung – das A und O der Kinderanästhesie“ spannt das Programm den Bogen über Kinderanästhesie, Kinderintensivmedizin, Kindernotfallmedizin und Kinderschmerztherapie. Dazu kommen bereits am Vortag praxisorientierte Workshops im Pädiatrischen Simulationszentrum STUPS.

📅 11.–14. November 2026
📍 Stuttgart/Fellbach
🎓 Workshops am 11. November | Hauptkongress 12.–14. November

👉 Programm entdecken und jetzt anmelden:
www.kids-stuttgart.de

Wichtig für alle Transfusionsverantwortlichen: Die Registrierung aller Einrichtungen, die Blutbestandteile transfundiere...
06/08/2026

Wichtig für alle Transfusionsverantwortlichen: Die Registrierung aller Einrichtungen, die Blutbestandteile transfundieren oder andere Substanzen menschlichen Ursprungs anwenden, beginnt voraussichtlich am 05.09.2026

Die entsprechende EU-Verordnung (SoHO = Substances of Human Origin) gilt unmittelbar in allen Mitgliedstaaten. Art. 68 und 69, die sich mit der Registrierung auf der Datenplattform beschäftigen, sind bereits seit 07.08.2024 wirksam; alle übrigen Vorschriften ab 07.08.2027. Die Registrierung auf der SoHO-Plattform erfolgt online und muss bis spätestens 06.08.2027 abgeschlossen sein.

Neben Bluttransfusionen werden auch alle Behandlungen mit Geweben und Zellen erfasst. Ausgenommen sind lediglich Organtransplantation und Muttermilch für das eigene Kind.

Vorbehaltlich einer entgegengesetzten Regelung im deutschen Überführungsgesetz sind rein intraoperative, autologe Verfahren, z.B. Maschinelle Autotransfusion, Mesh-graft, autologe Knorpel- oder Knochentransplantation wahrscheinlich nicht betroffen.

Einrichtungen, die Präparate aus SoHO herstellen, gelten als „Betriebsstätten“ und benötigen wie bisher eine Erlaubnis der Landesbehörde. Eine vorhandene Herstellungserlaubnis nach dem Arzneimittelgesetz wird automatisch in das neue Recht überführt.

Der BDA sieht im verabschiedeten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz erhebliche Risiken für die ambulante und stationä...
14/07/2026

Der BDA sieht im verabschiedeten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz erhebliche Risiken für die ambulante und stationäre Patientenversorgung. Zwar ist eine Stabilisierung der GKV-Finanzen notwendig – die vorgesehenen Sparmaßnahmen dürfen jedoch nicht die Versorgungsstrukturen schwächen, die gesundheitspolitisch gleichzeitig gestärkt werden sollen.

Besonders beim ambulanten Operieren sieht der BDA einen Widerspruch: Während die Ambulantisierung politisch gewollt ist, verschlechtern sich gleichzeitig die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ambulante Leistungserbringer. Auch Krankenhäuser geraten durch die begrenzte Refinanzierung von Tarifsteigerungen weiter unter Druck – mit möglichen Auswirkungen auf Personal, Weiterbildung und Versorgungsqualität.

„Anästhesiologie lebt von hochqualifiziertem Personal. Wenn steigende Personalkosten nicht mehr ausreichend refinanziert werden, geraten Investitionen in Personal, Weiterbildung und Versorgungsqualität unter Druck. Das kann weder im Interesse der Beschäftigten noch der Patientinnen und Patienten sein“, betont BDA-Präsidentin Prof. Dr. Grietje Beck.

Der BDA setzt sich deshalb weiterhin für Nachbesserungen ein, um eine verlässliche Finanzierung und eine leistungsfähige Patientenversorgung dauerhaft zu sichern.

👉 Die vollständige Pressemitteilung:
www.bda.de/pm

In vino veritas – Justiz trifft Anästhesie.Was passiert, wenn Richterinnen, Richter, Juristinnen, Juristen, Anästhesisti...
22/06/2026

In vino veritas – Justiz trifft Anästhesie.

Was passiert, wenn Richterinnen, Richter, Juristinnen, Juristen, Anästhesistinnen und Anästhesisten sowie Pflegekräfte aus Anästhesie und Intensivmedizin gemeinsam über Patientenrechte, Aufklärung, Haftung und Verantwortung diskutieren? Es entstehen Perspektivwechsel, die im klinischen Alltag helfen.

Bei „Recht am Weinberg“ auf Schloss Steinburg in Würzburg standen zwei Tage lang aktuelle Fragestellungen an der Schnittstelle von Medizin, Recht und Ethik im Mittelpunkt. Diskutiert wurden unter anderem Patientenaufklärung und Einwilligung, freiheitsentziehende Maßnahmen, Berufsrecht, Arzthaftung sowie die Bedeutung eines passenden Rechtsschutzes.

Das Besondere an diesem Format: Rechtliche Fragestellungen werden nicht abstrakt betrachtet, sondern aus der Praxis für die Praxis. Hochkarätige Referentinnen und Referenten aus Justiz, Wissenschaft und Gesundheitswesen sorgten für fachliche Impulse, lebendige Diskussionen und einen offenen Austausch über die Herausforderungen des medizinischen Alltags. Hoch über den Würzburger Weinbergen bot Schloss Steinburg den idealen Ort für den Austausch zwischen Medizin und Justiz – mit Weitblick, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.

Herzlichen Dank an unsere Justitiarin Andrea Pfundstein für die Tagungsleitung sowie an alle Referentinnen, Referenten und Teilnehmenden, die „Recht am Weinberg“ auch 2026 wieder zu einer besonderen Veranstaltung gemacht haben.

🚑 BDA und DGAI warnen vor einem Umbau bewährter Weiterbildungs- und Versorgungsstrukturen in der NotfallmedizinAnlässlic...
22/06/2026

🚑 BDA und DGAI warnen vor einem Umbau bewährter Weiterbildungs- und Versorgungsstrukturen in der Notfallmedizin

Anlässlich aktueller Bestrebungen einer Landesärztekammer zur Einführung eines eigenständigen Facharztes bzw. einer Fachärztin für Klinische Akut- und Notfallmedizin sprechen sich BDA und DGAI für eine Weiterentwicklung der bestehenden notfallmedizinischen Qualifikationswege aus.

Aus Sicht der beiden Verbände liegt die Stärke der Notfallmedizin in Deutschland in der engen Verzahnung etablierter Fachgebiete. Notfallmedizin lebt von interdisziplinärer Zusammenarbeit und von Ärztinnen und Ärzten, die ihre notfallmedizinische Expertise auf einer fundierten fachärztlichen Ausbildung aufbauen.

Statt neuer Facharztstrukturen fordern BDA und DGAI:

✔️ bundesweit einheitliche Qualitätsstandards
✔️ strukturierte Zusatzqualifikationen
✔️ verbindliche Rotationsmodelle
✔️ moderne Weiterbildungskonzepte für die Arbeit in Zentralen Notaufnahmen

Die Verbände plädieren dafür, Fragen der Weiterbildungsarchitektur bundesweit, transparent und unter Einbindung aller betroffenen Fachgesellschaften und Berufsverbände zu diskutieren.

👉 Das vollständige Statement:
www.bda.de/pm

Adresse

Neuwieder Straße 9
Nuremberg
90411

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von BDA e.V. - Berufsverband Deutscher Anästhesistinnen und Anästhesisten erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen