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Kleine ergonomische Veränderungen können den Praxisalltag spürbar entlasten?Das ist wahr – auch wenn nicht jede Beschwer...
15/10/2026

Kleine ergonomische Veränderungen können den Praxisalltag spürbar entlasten?

Das ist wahr – auch wenn nicht jede Beschwerde mit einer einzelnen Anpassung verschwindet.

Schon ein kurzer Arbeitsplatz-Check kann Ansatzpunkte zeigen:

- Steht der Bildschirm im natürlichen Sichtfeld und mit ausreichendem Abstand?
- Liegen die Unterarme entspannt auf, ohne die Schultern hochzuziehen?
- Stehen beide Füße sicher auf dem Boden?
- Wechselst du regelmäßig zwischen verschiedenen Sitz- und Stehpositionen?
- Werden schwere Gegenstände nah am Körper und aus stabilem Stand gehoben?

Ergonomie muss nicht mit einer vollständigen Neueinrichtung beginnen. Häufig lassen sich Arbeitshöhe, Bildschirmposition, Stuhl oder Bewegungswechsel direkt anpassen.

Solche Veränderungen können Belastungen reduzieren und die Rückengesundheit im Arbeitsalltag unterstützen.

Welche ergonomische Anpassung hat dir geholfen?

Volles Wartezimmer, steigende Infektzahlen und wenig Zeit zwischen den Terminen?Gerade dann müssen Hygienestandards ohne...
13/10/2026

Volles Wartezimmer, steigende Infektzahlen und wenig Zeit zwischen den Terminen?

Gerade dann müssen Hygienestandards ohne lange Abstimmung funktionieren. Das gelingt leichter, wenn sie nicht nur bekannt sind, sondern im Praxisalltag sichtbar, erreichbar und eindeutig geregelt bleiben.

Ein kurzer Hygiene-Check kann dabei helfen:

- Sind Händedesinfektionsmittel dort verfügbar, wo sie gebraucht werden?
- Sind Reinigungs- und Desinfektionsroutinen für relevante Flächen klar zugeordnet?
- Sind Lüftung und der Umgang mit vollen Wartebereichen geregelt?
- Reichen Schutzmaterialien und Hygieneartikel für den laufenden Bedarf?
- Ist der Hygieneplan aktuell und dem gesamten Team zugänglich?
- Wissen Patienten und Patientinnen, welche Regeln in der Praxis gelten?

Welcher Hygienestandard hilft deinem Team im Alltag am meisten?

Betriebliches Gesundheitsmanagement lohnt sich erst ab einer bestimmten Praxisgröße?Das ist falsch. Auch kleine Teams ha...
08/10/2026

Betriebliches Gesundheitsmanagement lohnt sich erst ab einer bestimmten Praxisgröße?

Das ist falsch. Auch kleine Teams haben bereits Strukturen, die Gesundheit fördern oder Belastung verstärken können.

Dabei geht es nicht zuerst um Fitnesskurse, große Budgets oder einen Obstkorb. Häufig beginnt Gesundheitsmanagement mit einer konkreten Frage: Was würde den Arbeitsalltag des Teams tatsächlich verbessern?

Für eine Person kann ein ergonomischer Stuhl entscheidend sein. Für eine andere sind verlässliche Pausen, weniger regelmäßige Überstunden oder ein ruhiger Rückzugsort wichtiger.

Welche kleine Maßnahme wäre bei dir sofort umsetzbar?

Überlastung wird im Praxisalltag oft erst ernst genommen, wenn kaum noch etwas geht.Dabei können Veränderungen schon frü...
06/10/2026

Überlastung wird im Praxisalltag oft erst ernst genommen, wenn kaum noch etwas geht.

Dabei können Veränderungen schon früher sichtbar werden: Ein Teammitglied zieht sich zurück, reagiert zunehmend zynisch, verliert an Konzentration oder begegnet Patienten und Patientinnen weniger empathisch als sonst.

Solche Signale beweisen kein Burnout. Sie sollten jedoch Anlass sein, Belastung respektvoll anzusprechen und gemeinsam auf den Alltag zu schauen.

-Welche Aufgaben oder Unterbrechungen kosten dauerhaft zu viel Kraft?
-️ Sind Pausen tatsächlich möglich – oder nur im Dienstplan vorgesehen?
- Lässt sich Belastung im Team fairer verteilen?
- Werden persönliche und zeitliche Grenzen respektiert?
- Ist klar, wo bei Bedarf professionelle Unterstützung erreichbar ist?

Burnout-Prävention besteht nicht aus einer einzelnen Maßnahme. Sie braucht verlässliche Routinen, offene Gespräche und die Bereitschaft, Arbeitsbedingungen anzupassen.

Je früher Belastung sichtbar werden darf, desto eher können Team und Führung gegensteuern, bevor Erschöpfung zum dauerhaften Zustand wird.

Welche Belastung wird im Praxisalltag am häufigsten unterschätzt?

Burnout-Prävention ist allein Sache der einzelnen Mitarbeitenden?Das ist falsch. Selbstfürsorge ist wichtig – sie kann d...
01/10/2026

Burnout-Prävention ist allein Sache der einzelnen Mitarbeitenden?

Das ist falsch. Selbstfürsorge ist wichtig – sie kann dauerhaft belastende Arbeitsbedingungen jedoch nicht ausgleichen.

Im Praxisalltag wirken häufig mehrere Faktoren zusammen: hohe Verantwortung, Personalmangel, emotionale Belastung, ständige Unterbrechungen und fehlende Erholungsphasen. Werden Essen, Trinken, Pausen oder offene Gespräche regelmäßig verdrängt, ist das kein rein persönliches Organisationsproblem.

Wirksame Prävention braucht deshalb zwei Ebenen:

- Mitarbeitende brauchen Möglichkeiten zur Erholung, Selbstreflexion und Unterstützung.
- Praxen brauchen realistische Arbeitsabläufe, verlässliche Pausen und eine tragfähige Personalplanung.
- Teams brauchen Mitspracherechte, Anerkennung und einen offenen Umgang mit Überlastung.
- Führungskräfte müssen Belastung ansprechbar machen, ohne sie zu individualisieren.

Nicht jede Ursache lässt sich sofort beseitigen. Aber eine Praxis kann prüfen, welche Strukturen Belastung verstärken und welche Veränderungen konkret entlasten.

Welche Belastung wird im Praxisalltag unterschätzt?

Der Trend zu Nahrungsergänzungsmitteln zeigt sich auch in deiner Praxis und immer mehr Patienten und Patientinnen fragen...
30/09/2026

Der Trend zu Nahrungsergänzungsmitteln zeigt sich auch in deiner Praxis und immer mehr Patienten und Patientinnen fragen danach.

Dann solltest du dein Wissen zu Bindungsform, Resorptionsweg, Verträglichkeit und Galenik auffrischen.
Denn nicht jedes Mineralstoffpräparat wirkt bei jedem Patienten / jeder Patientin gleich.

Gerade bei Polymedikation, gastrointestinaler Sensibilität oder längerer Einnahme lohnt sich eine differenzierte Beratung.

Welches Mineralstoffpräparat passt zu welcher Patientin oder welchem Patienten? Das beantwortet unser neuer Beitrag. https://www.aerzte.de/aerzteratgeber/patientenberatung-mineralstoffe

Eine Beschwerde trifft das Praxisteam oft genau dann, wenn ohnehin wenig Zeit ist.Gerade deshalb hilft ein vorbereiteter...
29/09/2026

Eine Beschwerde trifft das Praxisteam oft genau dann, wenn ohnehin wenig Zeit ist.

Gerade deshalb hilft ein vorbereiteter Ablauf. Er verhindert, dass Ärger persönlich genommen wird, Zuständigkeiten unklar bleiben oder Betroffene ohne Rückmeldung gehen.

Professionelles Beschwerdemanagement kann so aussehen:

- Bleibe ruhig und verlege ein angespanntes Gespräch möglichst aus dem Empfangsbereich.
- Lass die betroffene Person zunächst erklären, was passiert ist.
- Fasse den Anlass zusammen und frage gezielt nach.
- Kläre, wer das Anliegen übernimmt und welche Entscheidung möglich ist.
- Erkläre transparent, was als Nächstes passiert.
- Dokumentiere die Rückmeldung für die spätere Auswertung.

Nicht jede Beschwerde lässt sich sofort lösen. Entscheidend ist, dass Patienten und Patientinnen erkennen, dass ihr Anliegen aufgenommen und nachvollziehbar bearbeitet wird.

Für die Praxis liegt darin zusätzlich eine Chance: Wiederholen sich ähnliche Rückmeldungen, werden Schwachstellen sichtbar, die aus der internen Perspektive leicht übersehen werden.

Welche Beschwerdeart kommt in deinem Praxisalltag am häufigsten vor?

Patienten und Patientinnen mit einer Google-Diagnose lehnen die ärztliche Einschätzung grundsätzlich ab?Das ist falsch. ...
24/09/2026

Patienten und Patientinnen mit einer Google-Diagnose lehnen die ärztliche Einschätzung grundsätzlich ab?

Das ist falsch. Häufig bringen sie vor allem eine Sorge mit, für die sie im Internet nach einer Erklärung gesucht haben.

Die Recherche kann zu falschen Erwartungen oder vorschnellen Schlussfolgerungen führen. Sie kann aber auch zeigen, welche Symptome besonders verunsichern und welche Fragen im Gespräch beantwortet werden sollten.

Hilfreich ist deshalb ein ruhiger Einstieg:

-Welche Quelle wurde gelesen?
- Welche Aussage hat Sorge ausgelöst?
- Was spricht medizinisch dafür oder dagegen?
-️ Welche Untersuchung oder welcher nächste Schritt schafft Klarheit?

Wer die Recherche sofort abwertet, riskiert eine unnötige Abwehrhaltung. Wer sie einordnet, kann Fehlinformationen korrigieren und gleichzeitig zeigen, dass Fragen ernst genommen werden.

Eine Google-Diagnose ist daher nicht automatisch ein Zeichen fehlenden Vertrauens. Sie ist oft ein Hinweis darauf, wo verständliche Information gebraucht wird.

Wie gehst du mit Dr.-Google-Fragen um?

Ein Patient kommt mit einer fertigen Diagnose aus dem Internet in die Sprechstunde?Die erste Reaktion entscheidet oft da...
22/09/2026

Ein Patient kommt mit einer fertigen Diagnose aus dem Internet in die Sprechstunde?

Die erste Reaktion entscheidet oft darüber, ob daraus ein Konflikt oder ein hilfreiches Gespräch entsteht.

Wer die Recherche sofort abwertet, erfährt möglicherweise nicht, welche Sorge, Erwartung oder Information dahintersteht. Sinnvoller ist es, zunächst zu klären, was genau gelesen wurde und wie die Quelle zu dieser Einschätzung kommt.

Ein strukturierter Umgang kann so aussehen:

- Nimm die Sorge hinter der Recherche ernst.
- Ordne Quelle, Aktualität und Aussage gemeinsam ein.
- Erkläre verständlich, was medizinisch dafür oder dagegen spricht.
- Benenne klar, welche Untersuchung oder welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
- Empfehle verlässliche Informationen für die weitere Recherche.

Internetwissen kann zu Fehlinformationen und unnötiger Verunsicherung führen. Es kann aber auch konkrete Fragen liefern und dabei helfen, medizinische Erklärungen besser nachzuvollziehen.

Das Ziel ist deshalb nicht, die Suche im Internet abzuwerten. Es geht darum, aus dem vorhandenen Wissen eine tragfähige Gesprächs- und Entscheidungsgrundlage zu machen.

Wie gehst du mit Dr.-Google-Fragen um?

No-Shows lassen sich nur mit Ausfallhonoraren reduzieren?Das ist falsch. Eine Gebühr ist nur eine mögliche Reaktion – un...
17/09/2026

No-Shows lassen sich nur mit Ausfallhonoraren reduzieren?

Das ist falsch. Eine Gebühr ist nur eine mögliche Reaktion – und nicht in jeder Situation der praktischste Hebel.

Viele Termine werden Wochen oder Monate im Voraus vereinbart. Ohne Erinnerung geraten sie leichter aus dem Blick. Ist eine Absage zusätzlich umständlich, bleibt der Termin blockiert, obwohl andere Patient:innen darauf warten.

Wirksame Prävention beginnt deshalb früher:

Eine rechtzeitige SMS oder E-Mail erinnert an den Termin.
Ein klarer Absageweg erleichtert die Rückmeldung.
Verständliche Regeln zeigen, bis wann abgesagt werden sollte.
Dokumentierte Ausfälle machen wiederkehrende Muster sichtbar.

Auch die eigene Verlässlichkeit spielt eine Rolle. Wenn vereinbarte Zeiten möglichst eingehalten und Änderungen transparent kommuniziert werden, stärkt das die Verbindlichkeit auf beiden Seiten.

Ausfallhonorare können unter bestimmten Voraussetzungen infrage kommen. Sie ersetzen jedoch kein gut organisiertes Erinnerungs- und Absagemanagement.

Welche Maßnahme reduziert bei dir No-Shows?

Adresse

Pretzfelder Strasse 7-11
Nuremberg
90425

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