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💬 „Du bist unzuverlässig“ oder „Mir ist aufgefallen, dass die Übergabe heute unvollständig war“ – beide Sätze sprechen d...
01/09/2026

💬 „Du bist unzuverlässig“ oder „Mir ist aufgefallen, dass die Übergabe heute unvollständig war“ – beide Sätze sprechen dasselbe Problem an, aber sie lösen etwas Unterschiedliches aus.

Pauschale Bewertungen führen schnell zu Rechtfertigungen. Eine konkrete Beobachtung macht dagegen sichtbar, worüber tatsächlich gesprochen werden soll.

Konstruktives Feedback bleibt deshalb bei einer nachvollziehbaren Situation:

🔎 Was wurde konkret beobachtet?
🗣️ Welche Wirkung hatte das im Praxisalltag?
🤝 Welche Veränderung ist realistisch und beeinflussbar?
📅 Wann wird gemeinsam geprüft, ob die Absprache funktioniert?

Interpretationen über Absichten gehören nicht in das Gespräch. Hilfreicher ist es, die eigene Wahrnehmung klar zu benennen, Rückfragen zuzulassen und gemeinsam einen nächsten Schritt festzuhalten.

Eine solche Feedbackkultur gilt nicht nur für Mitarbeitende. Auch Führungskräfte gewinnen Orientierung, wenn sie Rückmeldungen aktiv einfordern und zunächst zuhören, statt sich sofort zu rechtfertigen.

So wird Feedback nicht zur persönlichen Bewertung, sondern zu einem Werkzeug für bessere Zusammenarbeit.

Wie oft gibt es bei dir bewusstes Teamfeedback?

Ein Praxisprofil ist schnell erstellt. Glaubwürdiges Employer Branding entsteht dadurch jedoch noch nicht.Bevor Fotos, R...
25/08/2026

Ein Praxisprofil ist schnell erstellt. Glaubwürdiges Employer Branding entsteht dadurch jedoch noch nicht.

Bevor Fotos, Reels oder Teamvorstellungen geplant werden, sollte klar sein, wofür deine Praxis als Arbeitgeber:in steht. Welche Werte prägen die Zusammenarbeit? Was unterscheidet euren Arbeitsalltag? Und welche Bewerber:innen möchtest du erreichen?

Erst daraus ergibt sich, welche Inhalte und Kanäle wirklich passen.

- Kläre zuerst eure Arbeitgeberpositionierung.
- Richte die Inhalte an der gewünschten Zielgruppe aus.
- Plane Zuständigkeiten und verfügbare Arbeitszeit realistisch.
- Beantworte Kommentare und Nachrichten verlässlich.
- Veröffentliche regelmäßig, statt jedem Trend zu folgen.

Ein begonnenes Profil, das nach wenigen Wochen nicht mehr gepflegt wird, kann schnell das Gegenteil der gewünschten Wirkung erzielen. Dagegen schaffen ein realistischer Redaktionsrhythmus und eine einheitliche Ansprache Wiedererkennung und machen die Praxis als Arbeitgeber greifbarer.

So zeigt Social Media nicht nur einzelne Einblicke, sondern vermittelt ein stimmiges Bild davon, wie Zusammenarbeit in deiner Praxis tatsächlich aussieht.

Welche Einblicke funktionieren bei deiner Praxis am besten?

Regelmäßiges Feedback gehört zu einer guten Ausbildung?Das ist wahr – wenn es mehr ist als ein kurzer Hinweis zwischen z...
20/08/2026

Regelmäßiges Feedback gehört zu einer guten Ausbildung?

Das ist wahr – wenn es mehr ist als ein kurzer Hinweis zwischen zwei Terminen.

Auszubildende lernen jeden Tag dazu: im Umgang mit Patienten und Patientinnen, bei organisatorischen Abläufen, in der Dokumentation oder bei hygienischen Aufgaben. Ohne einen bewussten Austausch bleibt jedoch leicht unklar, was bereits sicher funktioniert und wo noch Unterstützung nötig ist.

Gutes Feedback schafft Orientierung. Es verbindet die vereinbarten Lernziele mit dem aktuellen Stand und macht nächste Schritte greifbar.

- Was gelingt bereits selbstständig?
- Welches Lernziel steht als Nächstes an?
- Wo braucht es noch Erklärung oder Begleitung?

Entscheidend ist, dass Rückmeldungen konkret, verständlich und wertschätzend formuliert sind. So können Auszubildende Fragen früh ansprechen, Fortschritte besser einordnen und schrittweise mehr Verantwortung übernehmen.

Auch für das Praxisteam entsteht mehr Übersicht: Lerninhalte werden bewusster vermittelt und offene Punkte geraten im Arbeitsalltag weniger schnell aus dem Blick.

Wie oft führst du Feedbackgespräche mit Azubis?

Neue Auszubildende starten nicht nur in einen Beruf – sondern auch in ein eingespieltes Praxissystem, das sie erst kenne...
18/08/2026

Neue Auszubildende starten nicht nur in einen Beruf – sondern auch in ein eingespieltes Praxissystem, das sie erst kennenlernen müssen.

Empfang, Behandlungszimmer, Hygieneabläufe, Dokumentation und Berufsschule: Gerade in den ersten Wochen treffen viele neue Aufgaben und Eindrücke aufeinander.

Wenn Auszubildende lediglich im Alltag „mitlaufen“, bleiben Zuständigkeiten und Lernfortschritte schnell unklar. Eine strukturierte Begleitung schafft dagegen Orientierung und hilft dabei, Wissen Schritt für Schritt aufzubauen.

-Bestimme eine feste Ansprechperson für Fragen und Feedback
-Halte Lernziele und geplante Ausbildungsinhalte schriftlich fest.
-Plane regelmäßige Gespräche über Fortschritte und Unsicherheiten ein.
-Erweitere Aufgaben schrittweise, sobald die Grundlagen sicher sitzen.
-Beziehe Berufsschule und Prüfungsvorbereitung frühzeitig mit ein.

So entsteht ein verlässlicher Rahmen, in dem Auszubildende Verantwortung übernehmen können, ohne mit neuen Aufgaben allein zu bleiben. Gleichzeitig behält das Praxisteam besser im Blick, welche Inhalte bereits vermittelt wurden und wo noch Unterstützung notwendig ist.

Was hilft deiner Erfahrung nach neuen Auszubildenden in den ersten Wochen am meisten?

Quereinsteiger:innen sind für den Praxisalltag grundsätzlich ungeeignet?Das ist falsch. Entscheidend ist nicht nur der b...
13/08/2026

Quereinsteiger:innen sind für den Praxisalltag grundsätzlich ungeeignet?

Das ist falsch. Entscheidend ist nicht nur der bisherige Beruf, sondern vor allem das konkrete Aufgabenfeld.

Erfahrungen aus Hotellerie, Gastronomie oder Verwaltung können beispielsweise am Empfang, im Service oder bei organisatorischen Abläufen wertvoll sein. Freundliche Kommunikation, ein sicherer Umgang mit Menschen und ein strukturierter Arbeitsstil lassen sich gut in den Praxisalltag übertragen.

Trotzdem braucht es klare Grenzen:

- Medizinische Tätigkeiten gehören in qualifizierte Hände.
- Am Telefon und Empfang sind Kenntnisse der Praxisabläufe sowie medizinische Grundlagen wichtig.
- Reine Verwaltungs- und Organisationsaufgaben können je nach Zuschnitt auch ohne medizinische Ausbildung übernommen werden.
- Eine strukturierte Einarbeitung und passende Weiterbildungen bleiben unverzichtbar.

Quereinsteiger:innen ersetzen also keine MFA. Sie können das Praxisteam aber gezielt ergänzen und entlasten, wenn Zuständigkeiten, Qualifikationen und Lernbedarf vorab eindeutig geklärt sind.

Hast du Erfahrungen mit Quereinsteiger:innen in deiner Praxis?

Personalmangel belastet nicht nur den Dienstplan – sondern häufig genau die Mitarbeitenden, die bleiben.Wenn Überstunden...
11/08/2026

Personalmangel belastet nicht nur den Dienstplan – sondern häufig genau die Mitarbeitenden, die bleiben.

Wenn Überstunden, spontane Ausfälle und ständige Unterbrechungen zum Alltag werden, steigt der Druck im gesamten Praxisteam. Bleibt diese Belastung dauerhaft bestehen, kann daraus ein Kreislauf entstehen: Unzufriedenheit wächst, weitere Fachkräfte gehen und die verbleibenden MFA müssen noch mehr auffangen.

Mitarbeiterbindung beginnt deshalb nicht erst bei zusätzlichen Benefits. Entscheidend ist, ob Beschäftigte im Alltag erleben, dass ihre Belastung wahrgenommen und verlässlich reduziert wird.

- Sind Dienst- und Urlaubspläne nachvollziehbar?
- Gibt es Raum, Probleme offen anzusprechen?
- Werden MFA in Entscheidungen einbezogen, die ihren Arbeitsalltag betreffen?
- Lassen sich wiederkehrende Telefon- oder Verwaltungsaufgaben besser organisieren?

Schon kleine, konsequent umgesetzte Veränderungen können mehr Planbarkeit schaffen und unnötige Unterbrechungen reduzieren. Das entlastet das Team und schafft mehr Zeit für Aufgaben, bei denen medizinisches Fachpersonal wirklich gebraucht wird.

Was bindet Mitarbeitende in deiner Praxis am stärksten?

Für die Generation Z zählt bei der Ausbildungswahl vor allem das Gehalt?So einfach ist es nicht.Eine angemessene Vergütu...
06/08/2026

Für die Generation Z zählt bei der Ausbildungswahl vor allem das Gehalt?
So einfach ist es nicht.

Eine angemessene Vergütung bleibt wichtig. Ob sich junge Menschen für eine Ausbildung in deiner Praxis entscheiden, hängt jedoch auch davon ab, wie verlässlich und greifbar das Gesamtangebot wirkt.

- Gibt es planbare Arbeitszeiten und transparente Dienstpläne?
- Steht eine feste Ansprechperson zur Verfügung?
- Erhalten Auszubildende regelmäßig Feedback?
- Werden Lernziele und Entwicklungsmöglichkeiten klar benannt?
- Verstehen sie, welchen Beitrag ihre Arbeit zur Patientenversorgung leistet?

Gerade Arztpraxen können mit sinnvollen Aufgaben, direktem Patientenkontakt und früher Verantwortung überzeugen. Diese Vorteile sollten aber bereits in der Stellenanzeige und im Bewerbungsprozess konkret sichtbar werden.

Denn eine Ausbildung wirkt nicht allein durch die Vergütung attraktiv, sondern durch ein verlässliches Umfeld, klare Perspektiven und das Gefühl, mit der eigenen Arbeit etwas zu bewirken.

Was überzeugt Auszubildende in deiner Praxis?

Die Azubi-Suche ist schwieriger als gedacht? Vielleicht fehlen nicht die Argumente – sondern echte 👀 Einblicke in die Tä...
04/08/2026

Die Azubi-Suche ist schwieriger als gedacht? Vielleicht fehlen nicht die Argumente – sondern echte 👀 Einblicke in die Tätigkeit.

Eine Ausbildung in der Arztpraxis bietet sinnvolle Aufgaben, direkten Patientenkontakt und die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen. Ob die Ausbildung auch gut organisiert ist, können Bewerber:innen von außen jedoch kaum beurteilen.

Allgemeine Aussagen wie „Wir sind ein tolles Team“ reichen deshalb oft nicht aus. Interessierte möchten konkreter wissen:

Wer begleitet sie während der Ausbildung?
Wie sind Arbeitszeiten, Pausen und Dienstpläne geregelt?
Welche Aufgaben übernehmen sie in den ersten Monaten?
Wann erhalten sie Feedback?
Und welche Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach dem Abschluss?

Authentische Einblicke in den Praxisalltag und klare Informationen zum Ablauf machen dein Ausbildungsangebot greifbar. So können Interessierte besser einschätzen, was sie erwartet – und ob deine Praxis zu ihnen passt.

Chronisch kranke Mitarbeiter:innen kommen häufig zur Arbeit, obwohl sie sich krank fühlen. Das hat Prof. Niehaus in eine...
03/07/2026

Chronisch kranke Mitarbeiter:innen kommen häufig zur Arbeit, obwohl sie sich krank fühlen. Das hat Prof. Niehaus in einem Forschungsprojekt herausgefunden.

Negative Folgen können etwa weitere Ansteckung von Kollegen und Kolleginnen oder schlechtere Qualität der Arbeit sein. Wie sie das verhindern können und was chronisch erkrankte Mitarbeiter:innen im Gesundheitswesen brauchen, liest du im Beitrag. https://www.aerzte.de/aerzteratgeber/chronisch-kranke-mitarbeiter-arztpraxis-klinik

Digitale Patientenakquise ist kein Trend, sondern für viele Praxen längst ein wichtiger Erfolgsfaktor. 🚀🩺Website, Google...
30/06/2026

Digitale Patientenakquise ist kein Trend, sondern für viele Praxen längst ein wichtiger Erfolgsfaktor. 🚀🩺

Website, Google-Profil, Anzeigen und Social Media greifen am besten ineinander.
So kann aus mehr Sichtbarkeit auch mehr Vertrauen entstehen.

Entscheidend ist aber nicht nur Reichweite, sondern auch eine saubere Strategie mit klaren Zielen und rechtlich zulässigen Inhalten.
In unserem neusten Artikel bekommst Du einen kompakten Überblick über die wichtigsten digitalen Hebel für Arztpraxen.
Jetzt mehr erfahren 📖: https://www.aerzte.de/aerzteratgeber/patientenakquise-arztpraxen-digitale-werbung-ueberblick

: Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit einer Agentur.

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