01/09/2026
💬 „Du bist unzuverlässig“ oder „Mir ist aufgefallen, dass die Übergabe heute unvollständig war“ – beide Sätze sprechen dasselbe Problem an, aber sie lösen etwas Unterschiedliches aus.
Pauschale Bewertungen führen schnell zu Rechtfertigungen. Eine konkrete Beobachtung macht dagegen sichtbar, worüber tatsächlich gesprochen werden soll.
Konstruktives Feedback bleibt deshalb bei einer nachvollziehbaren Situation:
🔎 Was wurde konkret beobachtet?
🗣️ Welche Wirkung hatte das im Praxisalltag?
🤝 Welche Veränderung ist realistisch und beeinflussbar?
📅 Wann wird gemeinsam geprüft, ob die Absprache funktioniert?
Interpretationen über Absichten gehören nicht in das Gespräch. Hilfreicher ist es, die eigene Wahrnehmung klar zu benennen, Rückfragen zuzulassen und gemeinsam einen nächsten Schritt festzuhalten.
Eine solche Feedbackkultur gilt nicht nur für Mitarbeitende. Auch Führungskräfte gewinnen Orientierung, wenn sie Rückmeldungen aktiv einfordern und zunächst zuhören, statt sich sofort zu rechtfertigen.
So wird Feedback nicht zur persönlichen Bewertung, sondern zu einem Werkzeug für bessere Zusammenarbeit.
Wie oft gibt es bei dir bewusstes Teamfeedback?