06/09/2026
Werden Poren durch Microneedling wirklich kleiner? 🔬
Genau dieser Frage ist eine aktuelle Studie aus 2026 nachgegangen – und diesmal wurde nicht nur mit klassischen Vorher-Nachher-Fotos gearbeitet.
30 Proband:innen erhielten drei Behandlungen mit Microneedling + Exosomen (Bitenstoffbläschen, Minetalstoffe). Anschließend wurde die Haut unter anderem mittels 3D-Analyse und KI-gestützter Porenanalyse ausgewertet.
Die Ergebnisse waren deutlich:
Stirn: durchschnittliche Porenfläche -58,2 %
Nase: -56,1 %
Wangenbereich: -36,4 %
Auch die gemessene Oberflächenrauigkeit der Haut verbesserte sich deutlich.
Wichtig dabei: In dieser Studie wurden Microneedling und Exosomen kombiniert. Die Ergebnisse können deshalb nicht dem Microneedling oder den Exosomen allein zugeschrieben werden.
Kollagen und die umgebende Gewebestruktur
Was wir aber inzwischen aus verschiedenen Untersuchungen sehen: Microneedling-basierte Behandlungen können das Erscheinungsbild vergrößerter Poren deutlich verbessern.
Denn eine Pore wird nicht einfach „geschlossen“.
Durch die Behandlung werden Remodeling-Prozesse angestoßen. Die dermale Struktur und das Kollagennetzwerk können sich reorganisieren – und genau dadurch kann die Haut rund um die Pore kompakter und gleichmäßiger werden.
Die Pore verschwindet also nicht. Aber sie kann deutlich weniger sichtbar werden.
Und genau deshalb setzen wir Microneedling in Kombination mit unseren Exosomen gezielt zur Verbesserung der Hautstruktur ein.
📚 Studie: Kim J. Artificial Intelligence-assisted Multimodal Quantification of Facial Pore Reduction After Microneedling With Adipose-derived Stem Cell Exosomes. Plastic and Reconstructive Surgery – Global Open, 2026.
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