09/06/2026
1,71 Milliarden Euro. So viel haben pflanzliche Alternativen 2025 im deutschen Einzelhandel umgesetzt - und damit bleibt Deutschland Europas größter Markt für Plantbased. 😎
Musste die Studie mehrfach lesen, um alle Zusammehänge zu verstehen: Es sind nicht die teuren Markenprodukte, die das Wachstum tragen, sondern die Eigenmarken von Supermärkten und Discountern. Wer pflanzlich leben will, muss nicht tief in die Tasche greifen. Auch, wenn das immer noch ein großes Vorurteil ist. 🥲
Was die neue Marktstudie des Good Food Institute Europe zeigt:
Pflanzliche Milch wächst um 8,1 % auf 632 Millionen Euro und macht inzwischen 9,2 % des gesamten Milchmarkts aus. Pflanzlicher Joghurt legt um 9,8 % beim Umsatz zu. Tofu, Tempeh und Seitan boomen mit plus 30 % bei der Verkaufsmenge - günstig, traditionell, beliebt.
Fast jeder dritte Haushalt hat 2025 mindestens einmal pflanzliches Fleisch gekauft, bei pflanzlicher Milch sind es 38 %.
Pflanzliche Milch ist nur noch 10 % teurer als Kuhmilch. Der Aufpreis kommt fast ausschließlich von der Steuer: 19 % Mehrwertsteuer auf Pflanzendrinks, 7 % auf tierische Milch. Bei gleicher Besteuerung wären beide etwa gleich teuer.
Pflanzlich wird/ist normal. Es landet im Einkaufskorb von Familien, im Kaffee als Barista-Hafer, im Kühlschrank neben dem klassischen Joghurt. Selbst große Konzerne setzen mittlerweile auf pflanzliche Marken. Der Wandel passiert nicht mehr in der Nische, sondern mitten im Discounter und damit in der Gesellschaft. ✊🏼
Und Ernährung ist erst der Anfang. Veganismus heißt, Tiere aus allen Lebensbereichen rauszuhalten - auch aus Kleidung, Kosmetik und Unterhaltung. Der volle Supermarktkorb ist ein guter Startpunkt.
Was steht bei dir am häufigsten im Kühlschrank - Hafer, Soja oder Mandel?
𝘘𝘶𝘦𝘭𝘭𝘦: 𝘎𝘰𝘰𝘥 𝘍𝘰𝘰𝘥 𝘐𝘯𝘴𝘵𝘪𝘵𝘶𝘵𝘦 𝘌𝘶𝘳𝘰𝘱𝘦