Heilpraxis Heike Votteler

Heilpraxis Heike Votteler Ganzheitliche Frauenheilkunde, Hormone & Hormonsprechstunde für Frauen mit Zyklusbeschwerden, Wechseljahren, Erschöpfung und Stress.

Ganzheitliche Frauenheilkunde mit Schwerpunkt Hormone, Hormon-Stoffwechsel-Regulation, Wechseljahre, Stress, Erschöpfung und Zyklusbeschwerden. In meiner Praxis verbinde ich bioidentische Hormone, Naturheilkunde, osteopathische Techniken, Faszienarbeit und Regulationsmedizin zu einem individuellen Therapiekonzept.

02/09/2026

Hormonersatz in den Wechseljahren: Ja oder Nein? Pro, Contra und Alternativen im neuen Blogartikel. Jetzt lesen.

18/08/2026

Unser Körper muss Mineralisierung sehr genau regulieren.
Denn Calcium soll unter anderem dort eingebaut werden, wo wir es brauchen: in unsere Knochen.
Gleichzeitig muss verhindert werden, dass sich Calciumverbindungen verstärkt in Gefäßwänden ablagern.
Und genau deshalb ist Gefäßverkalkung kein simpler Vorgang nach dem Motto:

"Zu viel Calcium gegessen = verkalkte Arterien."

Dahinter stehen komplexe Regulationsprozesse.
Knochenstoffwechsel und Gefäßverkalkung haben dabei erstaunlich viele biologische Berührungspunkte.
Deshalb spricht die Forschung inzwischen sogar von einer Verbindung zwischen Knochen und Gefäßen.
Besonders relevant wird dieses Thema:
- mit zunehmendem Alter
- nach den Wechseljahren
- bei Störungen des Mineralstoffwechsels
- bei eingeschränkter Nierenfunktion
- bei Stoffwechselerkrankungen

Die entscheidende Frage lautet also nicht nur:
Bekommen meine Knochen genug Calcium?
Sondern auch:
Funktioniert mein gesamter Knochen- und Mineralstoffwechsel?

Deine Knochen verlieren Calcium. Und deine Gefäße verkalken gleichzeitig?Klingt widersprüchlich.Genau dafür gibt es eine...
17/08/2026

Deine Knochen verlieren Calcium. Und deine Gefäße verkalken gleichzeitig?
Klingt widersprüchlich.

Genau dafür gibt es einen Fachbegriff:
Calcification Paradox - das Verkalkungs oder Calcium-Paradox.

Bei Osteoporose nimmt die Mineralisierung des Knochens ab.
Gleichzeitig kann die Mineralisierung in den Gefäßwänden zunehmen.

Das Spannende daran:
Gefäßverkalkung ist nicht einfach nur eine passive Ablagerung von Calcium.
Sie ist ein aktiv regulierter biologischer Prozess, an dem teilweise ähnliche Signalwege beteiligt sind wie beim Knochenstoffwechsel.

Knochen und Gefäße stehen also miteinander in Verbindung.
Genau hier sind wir wieder bei der Bone-Vascular-Axis, der Knochen-Gefäß-Achse.

Zu den gemeinsamen Einflussfaktoren gehören unter anderem:
- Alterungsprozesse
- Entzündungsprozesse
- oxidativer Stress
- Calcium- und Phosphatstoffwechsel
- hormonelle Veränderungen

Und für Frauen wird es besonders interessant:

In und nach den Wechseljahren können Knochenverlust und Veränderungen der Gefäße gleichzeitig an Bedeutung gewinnen.

Der Rückgang der Östrogene beeinflusst nicht nur den Knochenstoffwechsel, sondern auch Prozesse im Gefäßsystem.
Deshalb sollten wir bei Knochengesundheit nicht ausschließlich über Osteoporose sprechen.
Und bei Gefäßgesundheit nicht ausschließlich über Cholesterin.

Knochen, Hormone und Gefäße sind enger miteinander verbunden, als lange angenommen wurde.
Im nächsten Beitrag schauen wir uns einen wichtigen Teil dieser Verbindung genauer an: die Rolle von Vitamin K.

Deine Knochen werden dünner. Deine Gefäße werden härter.Was hat das eine mit dem anderen zu tun?Mehr, als lange angenomm...
16/08/2026

Deine Knochen werden dünner. Deine Gefäße werden härter.
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?

Mehr, als lange angenommen wurde.
Osteoporose und Gefäßverkalkung werden häufig als zwei völlig unterschiedliche Prozesse betrachtet:
Beim Knochen geht Mineralisierung verloren. In den Gefäßwänden kann Mineralisierung dagegen zunehmen.
Genau dieser scheinbare Widerspruch ist spannend.

In der Forschung gibt es dafür einen Begriff:
Bone-Vascular-Axis, die Knochen-Gefäß-Achse.
Damit wird die enge Verbindung zwischen Knochenstoffwechsel und Gefäßsystem beschrieben.

Denn Knochen und Gefäße teilen verschiedene Regulationsmechanismen und Einflussfaktoren, zum Beispiel:
- Alterungsprozesse
- hormonelle Veränderungen
- Entzündungsprozesse
- Calcium- und Phosphatstoffwechsel
- oxidativen Stress
- Stoffwechselveränderungen

Besonders interessant wird diese Verbindung für Frauen in und nach den Wechseljahren.

Denn mit dem Rückgang der Östrogene verändert sich nicht nur der Knochenstoffwechsel.

Auch das Herz-Kreislauf-System und die Gefäße verändern sich.

Deshalb sollten wir Knochengesundheit nicht nur unter dem Gesichtspunkt Osteoporose betrachten.
Knochen, Hormone und Gefäße gehören zusammen.
Und genau deshalb schauen wir in den nächsten Beiträgen genauer auf diese Bone-Vascular-Axis.

Macht dich Essen müde?Du hast gegessen und kurz danach könntest du dich am liebsten hinlegen?Dieses starke Tief nach ein...
15/08/2026

Macht dich Essen müde?
Du hast gegessen und kurz danach könntest du dich am liebsten hinlegen?

Dieses starke Tief nach einer Mahlzeit kann verschiedene Ursachen haben. Eine davon kann eine gestörte Insulinregulation sein.

Besonders nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten steigt der Blutzucker an. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, damit Glukose aus dem Blut in die Zellen aufgenommen werden kann.

Muss der Körper über längere Zeit immer mehr Insulin bereitstellen, um den Blutzucker zu regulieren, kann sich eine Insulinresistenz entwickeln.

Und die kann lange bestehen, obwohl der Nüchternblutzucker noch unauffällig ist.

Hinweise können zum Beispiel sein:
- starke Müdigkeit nach dem Essen
- Heißhunger, besonders auf Süßes
- häufiges Hungergefühl
- Gewichtszunahme am Bauch
- Schwierigkeiten beim Abnehmen
- Energietiefs im Tagesverlauf

Interessant sind deshalb nicht nur Nüchternblutzucker und HbA1c.

Nüchterninsulin und HOMA-Index können zusätzliche Hinweise auf eine Insulinresistenz geben.

Und warum gehört das in meine Serie "Hormone & Gefäße"?
Weil Insulinresistenz nicht nur ein Thema von Gewicht und Blutzucker ist. Sie ist eng mit Stoffwechselveränderungen verbunden, die auch das Herz-Kreislauf-Risiko beeinflussen können.

Müdigkeit nach dem Essen ist also nicht automatisch nur ein harmloses "Suppenkoma". Es lohnt sich, genauer hinzusehen.

09/08/2026

Dein Blutzucker ist normal. aber dein Insulin vielleicht nicht.

Eine beginnende Insulinresistenz kann lange unbemerkt bleiben. Der Nüchternblutzucker kann noch völlig unauffällig sein, während der Körper bereits deutlich mehr Insulin ausschütten muss, um den Blutzucker stabil zu halten.

Genau hier wird der HOMA-Index interessant.

Er wird aus zwei Nüchternwerten berechnet:

Nüchternblutzucker
Nüchterninsulin

Damit lässt sich besser einschätzen, wie empfindlich deine Körperzellen noch auf Insulin reagieren.

Warum das gerade beim Thema Gewicht wichtig ist:

Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel kann den Fettabbau erschweren und die Fettspeicherung begünstigen. Du kannst also das Gefühl haben, bei Ernährung und Bewegung schon sehr viel richtig zu machen und trotzdem tut sich beim Gewicht kaum etwas.

Gerade in den Wechseljahren lohnt sich deshalb ein genauerer Blick auf Hormone und Stoffwechsel. Denn hormonelle Veränderungen können auch die Insulinempfindlichkeit beeinflussen.

In meiner Praxis schaue ich deshalb bei entsprechenden Beschwerden nicht nur auf den Nüchternblutzucker, sondern auf das Gesamtbild.

Wurde bei dir schon einmal Nüchterninsulin oder der HOMA-Index bestimmt?

Schreib es mir in die Kommentare.

Du möchtest genauer verstehen, warum sich dein Bauch ab 40 verändert und welche Rolle Hormone, Insulin und Stoffwechsel dabei spielen?

Am 18.08. live: Hormonbauch bei Frauen 40+ Hormone, Stoffwechsel und Gewicht verstehen.

Wir schauen uns an, warum sich die Fettverteilung verändert, welche Rolle Insulin und hormonelle Veränderungen spielen und warum “einfach weniger essen” oft zu kurz gedacht ist.

Alle Infos und Anmeldung findest du über den Link im 1. Kommentar.

08/08/2026

Mit sinkendem Östrogen steigt auch das Risiko für deine Blutgefäße.

Mit den Wechseljahren verändert sich nicht nur dein Hormonhaushalt. Auch deine Blutgefäße verändern sich.

Östrogene unterstützen unter anderem die Gefäßfunktion. Sinken die Östrogenspiegel, nimmt dieser natürliche Schutz ab. Deshalb steigt ab den Wechseljahren auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Doch Hormone sind nur ein Teil der Geschichte.

Auch Blutdruck, Zuckerstoffwechsel, Entzündungen und genetische Faktoren wie Lipoprotein(a) kurz Lp(a) können die Gesundheit deiner Blutgefäße beeinflussen.

Lp(a) ist ein Laborwert, den viele Menschen gar nicht kennen. Dabei wird er überwiegend vererbt und kann das Risiko für Gefäßverkalkung und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen - selbst wenn dein Cholesterin unauffällig ist.

Deshalb lohnt es sich, die Gefäßgesundheit gerade in den Wechseljahren ganzheitlich zu betrachten und nicht nur auf einen einzelnen Laborwert zu schauen.

💬 Kennst du deinen Lp(a) Wert? Wurde er bei dir schon einmal bestimmt?

07/08/2026

Kennst du deinen Lp(a)-Wert?

Viele achten auf LDL-Cholesterin oder Triglyzeride. Doch Lipoprotein(a) wird oft gar nicht bestimmt.

Dabei handelt es sich um einen überwiegend genetisch beeinflussten Laborwert, der unabhängig vom klassischen Cholesterin zusätzliche Hinweise auf das Herz-Kreislauf-Risiko geben kann.

Besonders aufmerksam solltest du sein, wenn:

✔️ Herzinfarkte oder Schlaganfälle in deiner Familie früh aufgetreten sind.
✔️ Trotz gesunder Lebensweise erhöhte Herz-Kreislauf-Risiken bestehen.
✔️ Andere Risikofaktoren hinzukommen.

Ein erhöhter Lp(a)-Wert bedeutet nicht, dass zwangsläufig eine Erkrankung entsteht. Er ist aber ein wichtiger Baustein bei der individuellen Risikoeinschätzung.

💬 Wurde dein Lp(a)-Wert schon einmal bestimmt? Oder hörst du heute zum ersten Mal davon?

HOMA-Index.Diesen Laborwert kennen die wenigsten Frauen. Dabei kann er einer der wichtigsten Hinweise auf eine beginnend...
06/08/2026

HOMA-Index.
Diesen Laborwert kennen die wenigsten Frauen. Dabei kann er einer der wichtigsten Hinweise auf eine beginnende Insulinresistenz sein.

Viele kennen ihren Blutzucker oder den HbA1c.

Doch diese Werte können noch unauffällig sein, obwohl der Körper bereits deutlich mehr Insulin produzieren muss, um den Blutzucker stabil zu halten.

Genau das kann der HOMA-Index sichtbar machen.

Eine beginnende Insulinresistenz kann sich unter anderem bemerkbar machen durch:

✔️ hartnäckiges Bauchfett ✔️ Schwierigkeiten beim Abnehmen ✔️ Heißhunger auf Süßes ✔️ Müdigkeit nach dem Essen ✔️ Energielosigkeit ✔️ erhöhten Blutdruck ✔️ ungünstige Blutfettwerte

Gerade in den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen die Insulinempfindlichkeit beeinflussen. Deshalb betrachte ich in meiner Praxis nicht nur einzelne Laborwerte, sondern den gesamten Stoffwechsel und das hormonelle Zusammenspiel.

Je früher Veränderungen erkannt werden, desto früher kann gegengesteuert werden.

💬 Kanntest du den HOMA-Index bereits oder hörst du heute zum ersten Mal davon? Schreib es gerne in die Kommentare.

Heike Votteler Heilpraktikerin für ganzheitliche Frauenheilkunde 📍 Oy-Mittelberg | Allgäu

Du nimmst nicht ab - obwohl du alles richtig machst?Du achtest auf deine Ernährung, bewegst dich regelmäßig und trotzdem...
05/08/2026

Du nimmst nicht ab - obwohl du alles richtig machst?

Du achtest auf deine Ernährung, bewegst dich regelmäßig und trotzdem verändert sich auf der Waage kaum etwas?

Dann liegt die Ursache vielleicht nicht an deinem Kaloriendefizit.

Ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel kann den Fettabbau erschweren, selbst dann, wenn dein Blutzucker noch unauffällig ist. Genau deshalb reicht ein normaler Nüchternblutzucker allein oft nicht aus, um den Zuckerstoffwechsel richtig zu beurteilen.

Gerade in den Wechseljahren können hormonelle Veränderungen die Insulinempfindlichkeit beeinflussen. Das bleibt häufig lange unbemerkt.

Deshalb schaue ich in meiner Praxis nicht nur auf den Blutzucker, sondern auf den gesamten Stoffwechsel.

➡️ Im nächsten Beitrag erfährst du, was der HOMA-Index ist und warum dieser Laborwert eine beginnende Insulinresistenz oft früher erkennen kann als viele andere Werte.

💬 Kennst du das Gefühl, alles richtig zu machen und trotzdem nicht abzunehmen? Schreib es gerne in die Kommentare.

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