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„Hypnose? Das ist doch nur Placebo.“Diesen Satz finde ich spannend. Denn meistens steckt dahinter die Vorstellung: Place...
04/09/2026

„Hypnose? Das ist doch nur Placebo.“

Diesen Satz finde ich spannend. Denn meistens steckt dahinter die Vorstellung: Placebo bedeutet, man bildet sich etwas ein und Hypnose funktioniert nur, weil man daran glaubt.

So einfach ist es nicht.

Zunächst einmal: Auch Placeboeffekte sind keine Einbildung. Erwartung, Lernerfahrungen und der Behandlungskontext können messbare körperliche und psychologische Reaktionen beeinflussen. Unser Gehirn verarbeitet eben nicht nur das, was passiert, sondern auch das, was es erwartet.

Und ja: Erwartungen spielen auch bei Hypnose eine Rolle. Aber Hypnose darauf zu reduzieren, greift wissenschaftlich zu kurz.

Bei Hypnose kommen mehrere Prozesse zusammen: fokussierte Aufmerksamkeit, Suggestion, Erwartung, Kontext und die individuelle Fähigkeit, auf Suggestionen zu reagieren.

Besonders gut lässt sich das am Thema Schmerz erklären.

Schmerz entsteht nicht einfach dort, wo es wehtut, und wird dann wie eine Nachricht ans Gehirn geschickt. Das Gehirn verarbeitet und bewertet Schmerzsignale. Aufmerksamkeit, Emotionen, frühere Erfahrungen und Erwartungen können beeinflussen, wie intensiv Schmerz erlebt wird.

Genau hier können hypnotische Suggestionen ansetzen. In Studien können sie bei manchen Menschen die subjektive Schmerzwahrnehmung verändern. Neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass hypnotisch beeinflusste Erfahrungen mit Veränderungen in der Aktivität und Vernetzung von Hirnregionen einhergehen können, die an Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und kognitiver Kontrolle beteiligt sind.

Heißt das, Hypnose wirkt bei jedem gleich gut? Nein.

Heißt es, dass Erwartung unwichtig ist? Ebenfalls nein.

Und heißt ein Effekt automatisch, dass „die Hypnose“ allein dafür verantwortlich war? Auch das wäre zu einfach gedacht.

Genau diese Differenzierung finde ich wichtig. Seriöse Hypnose braucht keine Behauptung wie: „Das Unterbewusstsein kann alles.“ Sie wird nicht interessanter, indem wir sie mystischer machen.

Für mich ist die spannendere Erkenntnis eine andere: Was wir erwarten, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und wie unser Gehirn eine Erfahrung verarbeitet, kann unser tatsächliches Erleben beeinflussen.

Das ist keine Magie.

Aber ziemlich faszinierende Psychologie und Neurowissenschaft.

Also: Ist Hypnose „nur Placebo“? Nein. Aber Erwartung ist ein Teil des Geschehens und genau das macht die Sache wissenschaftlich erst richtig interessant.

Was meinst du: Wenn eine Erwartung eine reale Veränderung im Erleben auslöst – ist das dann „nur eingebildet“?

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„Ich glaube, ich war gar nicht richtig hypnotisiert. Ich habe ja alles mitbekommen.“Diesen Satz höre ich immer wieder. U...
03/09/2026

„Ich glaube, ich war gar nicht richtig hypnotisiert. Ich habe ja alles mitbekommen.“

Diesen Satz höre ich immer wieder. Und darin steckt eines der hartnäckigsten Missverständnisse über Hypnose: Du musst nicht „weg“ sein, damit Hypnose stattfinden kann.

Du kannst meine Stimme hören, Geräusche wahrnehmen, denken und reagieren. Du bist nicht bewusstlos und dein Wille wird auch nicht ausgeschaltet. Ziemlich unspektakulär, oder?

Aber was passiert dann überhaupt?

Wissenschaftlich wird Hypnose unter anderem über fokussierte Aufmerksamkeit und die Reaktion auf Suggestionen beschrieben. Deine Aufmerksamkeit wird stärker gebündelt. Bestimmte Wahrnehmungen rücken in den Vordergrund, andere verlieren an Bedeutung.

Etwas Ähnliches kennst du aus dem Alltag: Du bist völlig in einen Film vertieft und vergisst für einen Moment alles um dich herum. Oder du fährst eine vertraute Strecke und denkst am Ziel: „Moment … schon da?“ Du hast nicht geschlafen. Deine Aufmerksamkeit war nur anders verteilt.

Und was passiert dabei im Gehirn?

Es gibt nicht das eine „Hypnose-Zentrum“. Neurowissenschaftliche Untersuchungen zeigen vielmehr, dass sich (abhängig von Person, Aufgabe und Suggestion) Aktivität und Zusammenspiel verschiedener Hirnregionen verändern können. Beteiligt sind unter anderem Prozesse rund um Aufmerksamkeit, Selbstbezug, kognitive Kontrolle und Wahrnehmungsverarbeitung.

Besonders interessant ist die Schmerzforschung: Hypnotische Suggestionen können bei manchen Menschen beeinflussen, wie Schmerz wahrgenommen und bewertet wird. Das bedeutet nicht, dass Schmerz „nur eingebildet“ wäre. Es zeigt vielmehr, dass unser Gehirn Wahrnehmungen nicht einfach 1:1 registriert, sondern verarbeitet und bewertet. Aufmerksamkeit, Erwartung, Kontext und Suggestion können dabei eine Rolle spielen.

Und nein, du musst auch nicht tiefenentspannt sein. Entspannung kann Hypnose begleiten, ist aber nicht dasselbe wie Hypnose. Du kannst hypnotisch fokussiert sein und dich trotzdem ziemlich wach fühlen.

Auch reagiert nicht jeder Mensch gleich stark. In der Forschung spricht man von hypnotischer Suggestibilität. Sie unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und ist weder ein Intelligenztest noch ein Maß für Willensstärke.

Deshalb frage ich nach einer Hypnose nicht: „Warst du weit genug weg?“ Mich interessiert viel mehr: Was hast du erlebt? Was hat sich verändert? Welche Suggestionen konntest du annehmen?

Hypnose muss nicht mystisch sein, um faszinierend zu sein. Du schläfst nicht. Dein Wille verschwindet nicht. Du bist da, aber deine Aufmerksamkeit und dein Erleben können sich verändern.

Wenn du also während einer Hypnose denkst: „Moment mal, ich bekomme ja alles mit!“, dann lautet meine Antwort:

Ja. Darfst du.

Was dachtest du bisher: Muss man für eine „richtige“ Hypnose komplett weg sein?

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„Ich rauche halt gerne.“Ja klar.Deshalb hast du wahrscheinlich auch schon öfter versucht aufzuhören. Die Wahrheit ist eh...
02/09/2026

„Ich rauche halt gerne.“

Ja klar.

Deshalb hast du wahrscheinlich auch schon öfter versucht aufzuhören.

Die Wahrheit ist eher:

Du magst vielleicht manche Momente mit der Zigarette.

Aber den Gestank?
Die Abhängigkeit?
Das Geld, das jeden Monat draufgeht?
Dieses nervige Gefühl, schon wieder eine zu brauchen?

Eher nicht.

Rauchen ist verdammt gut darin, sich als Genuss zu verkleiden.

Stress? Kippe.
Kaffee? Kippe.
Pause? Kippe.
Nach dem Essen? Kippe.
Schlechter Tag? Erst recht Kippe.

Irgendwann läuft das Ganze so automatisch, dass du gar nicht mehr groß darüber nachdenkst.

Und dann kommt dieser berühmte Satz:

„Ich könnte jederzeit aufhören.“

Okay.

Warum tust du’s dann nicht?

Nicht, weil du keinen Willen hast.

Sondern weil Rauchen eben nicht nur eine blöde Angewohnheit ist, die man mit ein bisschen Zusammenreißen abstellt.

Da hängen Routinen dran. Gefühle. Situationen. Verknüpfungen im Kopf.

Genau da kann Hypnose ansetzen.

Nicht mit Pendel-Gedöns.
Nicht mit Zauberei.
Und auch nicht mit „Schnipp, du bist Nichtraucher“.

Sondern indem du an den Automatismen arbeitest, die dich immer wieder zur Zigarette greifen lassen.

Denn vielleicht brauchst du nicht noch mehr Disziplin.

Vielleicht brauchst du einfach einen anderen Weg.

Und ganz unter uns:

Wenn „Ich hör irgendwann auf“ bisher nicht funktioniert hat …

… wie lange willst du „irgendwann“ noch verschieben?

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Und was sagt die Wissenschaft dazu?Menschen reagieren tatsächlich unterschiedlich stark auf hypnotische Suggestionen.In ...
01/09/2026

Und was sagt die Wissenschaft dazu?

Menschen reagieren tatsächlich unterschiedlich stark auf hypnotische Suggestionen.

In der Forschung spricht man von hypnotischer Suggestibilität oder Hypnotisierbarkeit.

Und jetzt kommt der Punkt, den ich besonders spannend finde:

Hypnotisierbarkeit ist kein Maß dafür, wie willensschwach, leichtgläubig oder intelligent jemand ist.

Sie beschreibt vielmehr, wie stark eine Person unter geeigneten Bedingungen auf hypnotische Suggestionen reagieren und entsprechende Veränderungen im subjektiven Erleben erfahren kann.

Und diese Unterschiede lassen sich sogar mit standardisierten Verfahren messen.

Dabei zeigt die Forschung: Die Hypnotisierbarkeit ist bei Erwachsenen über längere Zeiträume vergleichsweise stabil. Manche Menschen reagieren sehr deutlich auf Suggestionen, andere moderat und einige nur wenig.

Auch neurowissenschaftlich ist Hypnose interessant.

Bildgebende Studien zeigen, dass Hypnose nicht einfach bedeutet, dass das Gehirn „herunterfährt“. Je nach Suggestion und Aufgabe können sich Aktivität und funktionelle Vernetzung in Hirnregionen und Netzwerken verändern, die unter anderem an Aufmerksamkeit, Selbstbezug, kognitiver Kontrolle und Wahrnehmungsverarbeitung beteiligt sind.

Besonders faszinierend:

Eine hypnotische Suggestion kann nicht nur verändern, was jemand denkt, sondern unter bestimmten Bedingungen auch, wie etwas subjektiv wahrgenommen wird, beispielsweise Schmerz.

Das ist einer der Gründe, warum Hypnose auch in der Schmerzforschung und klinischen Anwendung untersucht wird.

Aber und das gehört für mich zu einer seriösen Aufklärung unbedingt dazu:

Hypnose ist kein magischer Zugriff auf das Gehirn.

Eine Suggestion ist kein Befehl, der den eigenen Willen einfach überschreibt.

Hypnose entsteht aus einem Zusammenspiel von Suggestion, Aufmerksamkeit, Erwartung, Kontext und individueller Reaktionsfähigkeit.

Oder weniger wissenschaftlich formuliert:

Ich übernehme nicht die Kontrolle über deinen Kopf.
Ich arbeite mit deinem Kopf.

Und genau deshalb ist professionelle Hypnose für mich Zusammenarbeit, keine Machtdemonstration.

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Vielleicht brauchst du kein Magenband.Vielleicht brauchst du eins im Kopf.Klingt erstmal frech.Aber mal ehrlich:Wie viel...
31/08/2026

Vielleicht brauchst du kein Magenband.
Vielleicht brauchst du eins im Kopf.

Klingt erstmal frech.

Aber mal ehrlich:

Wie viele Ernährungsregeln kennst du inzwischen?

Du weißt, dass Gemüse eine ziemlich gute Idee ist.
Du weißt, dass die zweite Portion meistens nicht nötig wäre.
Und du weißt auch, dass Schokolade Stress nicht löst.

Zumindest nicht langfristig.

Das Problem ist nur: Dein Kopf weiß das alles.
Und manchmal interessiert es dein Essverhalten herzlich wenig.

Da ist dieses:

„Ach komm, eins geht noch.“

„Heute ist auch egal.“

„Morgen passe ich wieder auf.“

Oder du merkst erst hinterher, dass du eigentlich gar keinen Hunger hattest.

Und genau deshalb finde ich die Frage
„Was darf ich essen?“
irgendwann ziemlich langweilig.

Viel interessanter ist doch:

Warum esse ich in bestimmten Momenten, obwohl mein Körper gar nichts verlangt?

Und hier kommt das hypnotische Magenband ins Spiel.

Keine OP.
Kein echtes Magenband.
Kein Hokuspokus à la „Drei Sitzungen und 20 Kilo sind weg“.

Sondern 3 aufeinander aufbauende Hypnosesitzungen.

1 | Wir setzen das hypnotische Magenband.
Die Vorstellung des Magenbandes wird in Hypnose verankert.

2 | Wir vertiefen.
Die hypnotische Arbeit wird weiter gefestigt und vertieft.

3 | Und dann wird’s persönlich.

Denn du bist nicht „die nächste Magenband-Sitzung um 15 Uhr“.

Du bringst deine eigene Geschichte mit.

Deine Gewohnheiten.
Deine Auslöser.
Dein „Ich brauch jetzt was Süßes“.
Dein „Ich hab’s mir verdient“.
Dein „Eigentlich bin ich satt, aber …“

Deshalb wird die dritte Sitzung individuell auf dich zugeschnitten.

Denn ganz ehrlich:

Wenn „Iss weniger und beweg dich mehr“ für jeden funktionieren würde, hätten wir vermutlich deutlich weniger Menschen, die seit Jahren mit ihrem Gewicht kämpfen.

Vielleicht geht es nicht darum, dich noch strenger zu kontrollieren.

Vielleicht geht es darum, die Automatismen zu verändern, gegen die du bisher immer wieder ankämpfst.

Und vielleicht darf sich satt irgendwann auch einfach wieder wie fertig anfühlen.

Du möchtest mehr Informationen?

Ich erkläre es dir.
Ohne Diätpredigt. Ohne Druck. Und ohne dir irgendein Ergebnis zu versprechen. Sende mir einfach eine Nachricht oder kommentiere.

Das hypnotische Magenband ist kein reales Magenband und ersetzt keinen medizinisch notwendigen Eingriff.

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„Warum kannst du nicht EINMAL machen, was ich sage?!“Dein Kind diskutiert. Trödelt. Sagt Nein.Und in dir geht’s von 0 au...
31/08/2026

„Warum kannst du nicht EINMAL machen, was ich sage?!“

Dein Kind diskutiert. Trödelt. Sagt Nein.

Und in dir geht’s von 0 auf 180.

Vielleicht nervt dich nicht nur sein Verhalten.

Vielleicht trifft es etwas in dir:

„Ich werde nicht ernst genommen.“

„Ich verliere die Kontrolle.“

„Mein Kind respektiert mich nicht.“

Genau da wird unser Unterbewusstsein spannend.

Vielleicht hast du gelernt:

Erwachsene bestimmen. Kinder hören.

Heute willst du es anders machen. Doch dann kommt dieses eine „NÖ!“ – und dein altes Programm übernimmt.

Was hilft?

1. Kurz stoppen.
Nicht sofort reagieren.

2. Frag dich:
„Was macht dieses Verhalten gerade MIT MIR?“

3. Trenne Gefühl und Grenze.
Du kannst genervt sein und trotzdem ruhig bleiben:

„Ich verstehe, dass du das blöd findest. Mein Nein bleibt trotzdem.“

4. Schau später hin:
Warum hat mich genau DAS so getroffen?

Denn es gibt einen Unterschied zwischen:

Ich setze meinem Kind eine Grenze.

und

Ich will sein Verhalten kontrollieren, damit ICH mich besser fühle.

Bewusst reagieren bedeutet nicht, nie wieder laut oder genervt zu sein.

Es bedeutet, zwischen Trigger und Reaktion irgendwann diesen kleinen Moment zu schaffen, in dem du entscheiden kannst:

„Wie möchte ICH jetzt reagieren?“

Welches Verhalten deines Kindes bringt dich sofort auf 180?

Wechseljahre? Ach komm, da musst du halt durch.Ähm … nein. Musst du nicht.Hitzewallungen, nachts hellwach, Stimmung irge...
27/08/2026

Wechseljahre? Ach komm, da musst du halt durch.
Ähm … nein. Musst du nicht.

Hitzewallungen, nachts hellwach, Stimmung irgendwo zwischen „Lass mich in Ruhe“ und „Warum heule ich jetzt wegen dieser Werbung?“ und nebenbei sollst du bitte einfach weiter funktionieren.

Job. Familie. Alltag. Lächeln nicht vergessen.

Ganz ehrlich: Das kann richtig nerven.

Und genau hier kann Hypnose spannend sein.

Nicht als Hokuspokus. Nicht nach dem Motto: „Ich schnipse einmal und deine Wechseljahre sind weg.“
So funktioniert das nicht.

Hypnose kann dich dabei unterstützen, dein Nervensystem runterzufahren, Stress anders zu verarbeiten und mit Beschwerden wie Hitzewallungen oder Schlafproblemen besser umzugehen.

Denn dein Körper verändert sich gerade sowieso schon genug. Da muss dein Kopf nicht auch noch 24/7 auf Alarm stehen.

Die Wechseljahre sind keine Krankheit. Aber du bekommst auch keinen Orden dafür, dass du dich da möglichst tapfer durchquälst.

Du darfst dir Unterstützung holen.
Auch eine, an die du vielleicht bisher noch gar nicht gedacht hast.

Hypnose in den Wechseljahren, wäre das etwas, das du ausprobieren würdest?

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Du willst mit dem Rauchen aufhören?Dann hör auf, dir einzureden, dass die Zigarette dein Freund ist.Sie entspannt dich n...
25/08/2026

Du willst mit dem Rauchen aufhören?

Dann hör auf, dir einzureden, dass die Zigarette dein Freund ist.

Sie entspannt dich nicht.
Sie nimmt dir nur kurz den Stress, den die Sucht vorher selbst erzeugt hat.

Ziemlich cleveres System, oder?

Und trotzdem weißt du längst, wie bescheuert das Ganze ist.

Du stehst bei Regen draußen.
Du zahlst immer mehr Geld dafür.
Du riechst danach.
Du planst deinen Alltag um die nächste Kippe herum.

Und während dein Kopf sagt:
„Ich will das nicht mehr.“

kommt irgendwo aus dem Hinterstübchen:
„Ja, aber eine brauch ich jetzt noch.“

Genau da kann Hypnose ansetzen.

Nicht mit Hokuspokus.
Nicht mit „Du schläfst und wachst als Nichtraucher auf“.
Und schon gar nicht, indem dir jemand deinen Willen weghypnotisiert.

Hypnose arbeitet mit den automatischen Verknüpfungen, die sich über Jahre eingebrannt haben:

Kaffee = Zigarette.
Stress = Zigarette.
Pause = Zigarette.
Alkohol = Zigarette.
„Nur diese eine noch“ = natürlich auch Zigarette.

Denn meistens fehlt Rauchern nicht das Wissen.

Du weißt, dass Rauchen schädlich ist.
Du weißt, dass es teuer ist.
Du weißt wahrscheinlich sogar ziemlich genau, warum du aufhören willst.

Das Problem ist nicht das Wissen.

Das Problem ist dieser verdammte Automatismus.

Und genau deshalb kann es sinnvoll sein, nicht noch härter gegen dich selbst zu kämpfen, sondern dort anzusetzen, wo dieser Automatismus läuft.

Im Unterbewusstsein.

Du musst Rauchen nicht dein Leben lang vermissen.

Vielleicht darf es dir irgendwann einfach scheißegal sein.

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„Ich werde NIE so wie meine Mutter!“Schon mal gesagt?Und dann hörst du dich plötzlich sagen:„Solange du deine Füße unter...
24/08/2026

„Ich werde NIE so wie meine Mutter!“

Schon mal gesagt?

Und dann hörst du dich plötzlich sagen:

„Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst…“

Oder vielleicht nicht genau diesen Satz.

Aber diesen Ton.
Diese Ungeduld.
Diese Reaktion.

Und du denkst:

Scheiße. Genau SO wollte ich nie sein.

Willkommen beim Unterbewusstsein.

Wir erziehen unsere Kinder nämlich nicht nur mit dem, was wir uns vorgenommen haben.

Wir erziehen sie auch mit dem, was wir selbst erlebt haben.

Mit Sätzen, die wir 1000-mal gehört haben.
Mit Regeln, die bei uns zu Hause „normal“ waren.
Mit dem, was wir über Leistung, Ordnung, Gefühle oder „brave Kinder“ gelernt haben.

Und das Gemeine?

Du musst dich nicht mal bewusst daran erinnern.

Dein Unterbewusstsein tut’s.

Deshalb reicht manchmal ein Augenrollen deines Kindes – und in dir geht komplett die Post ab.

Nicht unbedingt wegen des Augenrollens.

Sondern weil irgendein Teil in dir gelernt hat:

„So redet man nicht mit mir.“
„Ich werde nicht respektiert.“
„Ich verliere die Kontrolle.“

Und ZACK – läuft das alte Programm.

Das heißt nicht, dass du jetzt deine komplette Kindheit auseinandernehmen musst.

Aber du darfst anfangen zu fragen:

Ist das wirklich MEINE Reaktion?
Oder ist das etwas, das ich übernommen habe?

Denn du musst nicht alles weitergeben, was dir mitgegeben wurde.

Und genau da kann Veränderung anfangen.

Welchen Satz aus deiner Kindheit wolltest du NIEMALS sagen und hast dich dann doch dabei erwischt?

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Vielleicht ist gar nicht dein Kind das Problem.Vielleicht ist es das, was dein Kind IN DIR auslöst.Autsch? Ja.Aber genau...
23/08/2026

Vielleicht ist gar nicht dein Kind das Problem.
Vielleicht ist es das, was dein Kind IN DIR auslöst.

Autsch? Ja.
Aber genau da wird’s interessant.

Dein Kind trödelt morgens.
Du sagst dreimal: „Zieh bitte deine Schuhe an.“

Nix.

Beim vierten Mal explodierst du:
„MUSS ICH HIER EIGENTLICH ALLES 10-MAL SAGEN?!“

Und kurz danach denkst du:
Okay… das war jetzt irgendwie drüber.

Warum bringt uns so eine Kleinigkeit dermaßen auf die Palme?

Weil da oft mehr mitmischt als ein Kind, das gerade keinen Bock auf Schuhe hat.

Da läuft unser Unterbewusstsein mit.

Vielleicht hast du irgendwann gelernt:

„Ich muss funktionieren.“
„Ich darf die Kontrolle nicht verlieren.“
„Kinder müssen hören.“
„Wenn hier Chaos ist, hab ICH versagt.“

Und dann steht da dein Kind.

Trödelt.

Und dein Kopf sieht Schuhe.
Aber dein Unterbewusstsein hört:

„Du hast es nicht im Griff.“

BÄM. 💥

Und plötzlich geht’s gar nicht mehr um Schuhe.

Das Spannende daran?

Wir versuchen so oft, das Verhalten unserer Kinder zu verändern.

„Hör doch endlich!“
„Beeil dich!“
„Warum machst du das immer?!“

Dabei lohnt sich manchmal eine ganz andere Frage:

Warum macht DAS gerade so viel mit MIR?

Genau da treffen sich für mich Hypnose und Familienleben.

Nicht, weil wir unsere Kinder „weghypnotisieren“.
Sondern weil wir an die Muster rankommen können, die bei UNS im Hintergrund laufen.

Denn dein Kind braucht keine Mama, die nie ausrastet.

Aber vielleicht eine Mama, die immer öfter merkt:

„Moment mal. Das hier ist gerade nicht nur mein Kind. Das bin auch ich.“

Und DAS verändert verdammt viel.

Welcher Satz bringt dich im Familienalltag sofort auf 180?

Adresse

Bahnhofstraße 35
Pinneberg
25421

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