24/08/2026
Entspannung, Ernährung & gereizte Haut: kleine Impulse für mehr Gleichgewicht
Gereizte Haut entsteht selten durch einen einzigen Auslöser. Oft spielen mehrere Faktoren zusammen: Hautbarriere, Stress, Schlaf, Klima, Pflege — und manchmal auch die Ernährung.
Eine „Haut-Diät“ gibt es nicht. Was der Haut guttut oder sie zusätzlich belastet, kann sehr individuell sein. Sinnvoll ist deshalb vor allem eine ausgewogene, möglichst unverarbeitete Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, hochwertigen Fetten und ausreichend Flüssigkeit. Auch fettreicher Fisch, Nüsse, Samen und pflanzliche Öle können Teil einer entzündungsbewussten Ernährung sein.
Hilfreich kann außerdem ein kleines Ernährungstagebuch sein: Was habe ich gegessen? Wie war mein Hautgefühl? Gab es Stress, wenig Schlaf, Hitze oder neue Pflegeprodukte? So lassen sich persönliche Muster besser erkennen — ohne vorschnell ganze Lebensmittelgruppen wegzulassen.
Wichtig: Bei Neurodermitis, Psoriasis oder Ekzemen sollten starke Einschränkungen oder Eliminationsdiäten nicht ohne ärztliche oder ernährungsmedizinische Begleitung erfolgen. Fachstellen weisen darauf hin, dass Lebensmittel nicht pauschal gemieden werden sollten, nur weil eine Hauterkrankung vorliegt.