16/06/2026
Jetzt im Juni können Sie bei Ihrem Waldspaziergang noch diese hübsch gelb blühende Pflanze entdecken: die Goldnessel. Sie ähnelt stark der Brennnessel, hat aber wie ihre Schwester, die weiße Taubnessel, keine brennende Wirkung. In der Goldnessel finden sich wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen oder Zink. Ihre Blüten und das Kraut gelten in der Naturheilkunde als verdauungsfördernd, entzündungshemmend, harntreibend, schleimhautschützend, belebend und blutstillend. So kommt die Pflanze u.a. bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, bei Bronchitis und Katarrh sowie bei Fieber und Gicht zum Einsatz. Umschläge mit der Goldnessel sollen Hautschwellungen, Krampfadern, Juckreiz, Beulen und Nagelbettentzündungen lindern. Auch in der Küche können Sie die Goldnessel verwenden. Die Pflanzenteile haben einen feinwürzigen Geschmack, der ein wenig an Pilze erinnert. Sie können die jungen Blätter und Triebspitzen roh im Salat oder im Smoothie verzehren, in die Suppe geben oder als spinatähnliches Gemüse zubereiten. Tipp: Wenn Sie gerne Pilze essen, geben Sie mindestens eine Handvoll der Goldnesselblätter zu dem Rezept hinzu. Diese verstärken oder besser bereichern das würzige Pilzaroma. Wir wünschen gutes Gelingen! Ihre Mayr-Kur-Redaktion