Aromapraxis Sarah Nedic

Aromapraxis Sarah Nedic Zwischen Körper und Emotion liegt oft die Antwort. Verstehe deinen Körper. Verstehe deine Emotionen. Verstehe dein Nervensystem.

Verständliches Wissen, alltagstaugliche Impulse und natürliche Wege für mehr innere Balance.

07/08/2026

„Reiß dich zusammen.“

Ein Satz, den Frauen verdammt oft hören.
Und Alleinbegleitende? Gefühlt noch ein bisschen öfter.

Du bist erschöpft?
Reiß dich zusammen.

Du weißt gerade nicht, wie du Arbeit, Kinder, Termine, Haushalt und Geld unter einen Hut bekommen sollst?
Reiß dich zusammen.

Du hast Angst?
Bist überfordert?
Brauchst Hilfe?
Reiß dich zusammen.

Denn schließlich hast du es dir ja „so ausgesucht“.
Du musst doch stark sein.
Du schaffst das schon.
Du hast es bisher doch auch immer geschafft.

Und irgendwann sitzt dieser Satz so tief, dass ihn niemand mehr zu dir sagen muss.

Du sagst ihn dir selbst.

Du funktionierst noch ein bisschen länger.
Hältst noch ein bisschen mehr aus.
Fragst noch ein bisschen später nach Hilfe.

Vielleicht sollten wir endlich aufhören, Frauen dafür zu feiern, wie viel sie aushalten können.

Und anfangen zu fragen:

Wie viel davon hätten sie überhaupt aushalten müssen, wenn sie nicht ständig das Gefühl bekommen hätten, sie müssten sich einfach nur „zusammenreißen“?

🔥 Wenn du diesen Satz auch schon gehört hast: Teil diesen Beitrag.
Vielleicht muss ihn heute genau die Frau sehen, die gerade versucht, sich irgendwie „zusammenzureißen“.

04/08/2026

Traumaweitergabe - wir alle tun dies, aber fast immer ist es uns nicht bewusst, manchmal sagen wir es sogar - obwohl es uns nicht bewusst ist … „Ich sage die gleichen Sätze wie meine Mutter“ „ich kenn das nur so von früher, also mache ich das jetzt auch“ ist dir dein Trauma bewusst? Grade bei uns Alleinbegleitenden können wir ein Muster in unserer Familie sehen

02/08/2026

„Jetzt hattest du genug frei. Jetzt kannst du ja mal wieder arbeiten.“

Diesen Satz habe ich schon öfter gehört.

Und jedes Mal frage ich mich:

Was bedeutet für dich eigentlich arbeiten?

Ist Arbeit nur dann Arbeit, wenn du morgens in ein Büro fährst?
Wenn du Schichtdienst hast?
Wenn du jeden Tag zur gleichen Uhrzeit irgendwo erscheinst?

Oder zählt es plötzlich nicht mehr, wenn du von zu Hause arbeitest?
Wenn du dir deine Zeit selbst einteilst?
Wenn du mittags mit deinen Kindern auf dem Spielplatz bist und abends noch zwei Stunden am Laptop sitzt?

Für viele sieht genau das nach „frei haben“ aus.

Was sie nicht sehen:

Sie sehen nicht die Ideen, die nachts entstehen.
Sie sehen nicht die Gespräche mit Menschen.
Sie sehen nicht die Planung, das Lernen, die Verantwortung, die Zweifel.
Sie sehen nicht die Wochenenden, an denen Selbstständige an ihrem Traum arbeiten.

Sie sehen nur, dass niemand kontrolliert, wann du anfängst und wann du aufhörst.

Ich glaube, genau deshalb fällt es vielen schwer zu verstehen, dass Arbeit heute ganz unterschiedlich aussehen kann.

Es gibt nicht nur den einen richtigen Weg.

Du kannst angestellt glücklich sein.

Du kannst selbstständig glücklich sein.

Du kannst online arbeiten.
Von überall.
Mit Menschen.
Mit Wissen.
Mit Kreativität.
Mit deiner Erfahrung.

Gerade in der Pflege habe ich irgendwann erkannt, dass ich nicht nur am Bett eines Patienten helfen kann.

Ich kann Menschen auch online begleiten.
Ich kann Wissen weitergeben.
Ich kann Workshops geben.
Ich kann beraten.
Ich kann etwas erschaffen, das anderen hilft.

Und trotzdem höre ich manchmal noch:

„Du hast doch frei.“

Nein.

Ich habe mir ein Leben aufgebaut, in dem Arbeit nicht mehr von außen bestimmt wird.

Ich arbeite.

Aber ich arbeite nach meinen Werten.

Für meine Kinder.
Für meine Freiheit.
Und für ein Leben, das sich nicht mehr nur nach Dienstplänen richtet.

Vielleicht ist genau das der Unterschied.

💜 Wie denkst du darüber?

Ist Arbeit für dich an einen Ort und feste Zeiten gebunden – oder darf sie heute völlig neu aussehen?

01/08/2026

“Du bist einfach zu viel.”

Vielleicht hat das nie jemand genau so zu dir gesagt.

Aber vielleicht hast du es gespürt.

Zu sensibel.
Zu emotional.
Zu laut.
Zu leise.
Zu ehrgeizig.
Zu spirituell.
Zu direkt.
Zu weich.

Irgendwann fangen viele Frauen an, sich kleiner zu machen.

Sie sprechen leiser.
Sie entschuldigen sich öfter.
Sie halten ihre Meinung zurück.
Sie verstecken die Seiten an sich, die andere nicht verstehen.

Bis sie sich irgendwann selbst nicht mehr erkennen.

Doch was wäre, wenn du nie “zu viel” warst?

Was wäre, wenn du einfach nur versucht hast, an Orten zu bleiben, an denen du dich ständig anpassen musstest?

Die richtigen Menschen werden nicht verlangen, dass du dich kleiner machst.

Sie werden dir den Raum geben, ganz du selbst zu sein.

Und genau dort beginnt echte Freiheit.

🤍 Wenn dich diese Worte berührt haben, speichere den Beitrag für die Tage, an denen du wieder glaubst, du seist “zu viel”.

Und teile ihn mit einer Frau, die genau das heute hören musste. Vielleicht erinnert sie dieser Beitrag daran, dass sie sich nie kleiner machen musste, um liebenswert zu sein.

30/07/2026

Ja - das Leben als Alleinerziehende ist nicht leicht! Ja - manchmal kämpfen wir ums Überleben! Aber JA - wir dürfen das ändern! Was wählst du für dein Leben?

27/07/2026

Heute hatte ich einfach den Impuls, meine alten Blogeinträge zu lesen.

Ich wusste nicht, was das mit mir machen würde.

Und dann saß ich da.

Mit Tränen in den Augen.

Denn plötzlich wurde mir klar:
Das ist nicht irgendein Text.

Das ist mein Leben.

Jede Zeile erzählt von einer Zeit voller Angst.
Von Sorgen.
Von Geldnot.
Von dem Gefühl, niemals genug zu sein.
Von Limitierungen, die ich irgendwann für die Wahrheit gehalten habe.

Beim Lesen habe ich gemerkt, wie nah das alles noch ist.

Und gleichzeitig wurde mir bewusst, wie weit ich gekommen bin.

Heute sitze ich hier und bin einfach dankbar.

Dankbar, dass ich irgendwann den Mut hatte, trotz aller Ängste loszugehen.

Dankbar, dass ich heute ein Leben führen darf, das sich nach Freiheit anfühlt.

Nicht perfekt.
Aber frei.

Frei von vielen Glaubenssätzen, die mich jahrelang klein gehalten haben.

Frei, Entscheidungen für mich und meine Kinder treffen zu können.

Frei, Menschen begegnet zu sein, die an mich geglaubt haben, als ich es selbst noch nicht konnte.

Wenn ich heute zurückblicke, möchte ich die damalige Sarah einfach in den Arm nehmen.

Und ihr sagen:

Halte noch ein bisschen durch. Du kannst heute noch nicht sehen, was alles auf dich wartet. Aber es wird gut.

Vielleicht zeige ich meine Geschichte genau deshalb so offen.

Nicht, weil ich Mitleid möchte.

Sondern weil ich möchte, dass du siehst:
Es war bei mir nicht immer so.

Und genau deshalb glaube ich aus tiefstem Herzen daran, dass Veränderung möglich ist.

Egal, wie aussichtslos sich dein Leben gerade anfühlt.

Du musst nicht alles auf einmal schaffen.

Aber du darfst heute die Entscheidung treffen, den ersten Schritt in dein eigenes, freieres Leben zu gehen.

❤️ Vielleicht wird genau dieser Moment irgendwann die Geschichte sein, auf die du mit Tränen zurückblickst – nicht vor Schmerz, sondern vor Dankbarkeit.

26/07/2026

Es gab eine Zeit, da habe ich geglaubt, dass sich erst meine Umstände ändern müssten, damit ich endlich frei sein kann.

Dass die Sorgen weniger werden müssen.
Dass die Ängste verschwinden müssen.
Dass irgendwann der richtige Moment kommt.

Heute weiß ich:
Dieser Moment kommt nicht einfach.

Ich bin immer noch alleinerziehende Mutter.
Mein Leben ist nicht plötzlich leicht geworden.
Es gibt Tage, an denen ich zweifle.
Tage, an denen ich Angst habe.
Tage, an denen ich nicht weiß, wie alles funktionieren soll.

Der Unterschied ist nur:

Ich lasse nicht mehr zu, dass meine Angst über mein Leben entscheidet.

Ich treffe Entscheidungen aus Mut.
Ich gehe Wege, die früher unmöglich erschienen.
Ich vertraue mir selbst mehr als meinen Zweifeln.

Und genau dort beginnt Freiheit.

Nicht dann, wenn das Leben perfekt wird.
Sondern dann, wenn du aufhörst, auf den perfekten Moment zu warten.

Vielleicht brauchst du heute genau diese Erinnerung:
Du musst nicht erst stärker werden, um loszugehen.

Oft wirst du erst stark, weil du losgehst.

Wenn dich diese Worte berühren, teile diesen Beitrag mit einer Frau, die gerade vergessen hat, wie viel Kraft bereits in ihr steckt. 🤍

18/07/2026

Eigentlich halte ich mich politisch ja eher bedeckt - aber hier gehts ans Eingemachte… seit 10 Jahren bin ich alleinbegleitend, seit 8 Jahren glänzt der Erzeuger mit Abwesenheit (fun fact: er weiß noch nicht mal, dass ihm das Sorgerecht entzogen wurde, weil er auch da mit Abwesenheit glänzte) Ich habe mir das sicherlich nicht ausgesucht! Genauso wenig wie ihr!

Nur wenn er den Thron verlässt, wirds nicht besser - bei der politischen Auswahl 🙄

Aber, was solls… ändern können wir das nicht… wir können weiter schimpfen, uns in die Opferrolle begeben und dann jammernd nicht schlafen können, weil wir nicht wissen, wie wir unser Leben bezahlen sollen… oder aber, wir nutzen jetzt endlich die Chance und übernehmen für unser Leben, unser handeln Verantwortung!

Das heißt nicht, dass du eh nicht schon alles trägst, aber stell dir mal vor, du könntest dich endlich finanziell frei machen, ein freies Leben für dich und deine Kinder führen … nein, wir müssen nicht mehr in unterbezahlten Jobs, die wir dann auch noch 2,3 mal ausüben, hängen… jede von uns hat die Chance, sich zu entwickeln… wir leben im digitalen Zeitalter, selbst mit Kindern können wir uns verwirklichen, um endlich aus dieser Rolle auszusteigen - unser Nervensystem schreit da zwar ganz laut 😂aber diese Lüge dürfen wir entlarven … und ja, mir geht’s genauso … jeden f*** Tag springt mein Nervensystem an und sagt mir, ach jammernd in einem System gefangen wäre doch besser … und jeden Tag zeigen mir Frauen (auch und besonders die aus meinen eigenen Begleitungen) das es Wege gibt - für jeden!
Ausruhen und hoffen, dass die Freiheit kommt? Da bleib mal liegen - Arbeit ist das alle Male, absolute Arbeit… aber ich möchte nicht mehr, dass so ein Mann über mein finanzielles Leben bestimmt! Punkt!
Gesehen habe ich das bei Mamasoul und es hat mein Nervensystem direkt angetriggert - danke für meinen Weg

Adresse

Sankt Augustin
53757

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