Dr. Petra Tielen

Dr. Petra Tielen Heilpraktikerin -
Naturheilkunde und Regulationsmedizin

Wenn unser Körper Stress wahrnimmt, schaltet er in einen Aktivierungsmodus.Das Nervensystem bereitet uns darauf vor zu r...
17/04/2026

Wenn unser Körper Stress wahrnimmt, schaltet er in einen Aktivierungsmodus.

Das Nervensystem bereitet uns darauf vor zu reagieren – schneller zu denken, schneller zu handeln und aufmerksam auf mögliche Gefahren zu sein und gegebenenfalls wegzulaufen oder zu kämpfen.

Dafür werden Stresshormone ausgeschüttet, der Puls steigt, die Atmung verändert sich und der Körper stellt kurzfristig mehr Energie bereit.

Kurzzeitig ist das ein sinnvoller Schutzmechanismus.

Problematisch wird es jedoch, wenn das Nervensystem über längere Zeit in dieser Aktivierung bleibt – zum Beispiel durch dauerhafte Reizüberflutung, anhaltenden Stress oder zu wenig echte Erholungsphasen.

Denn dieser Zustand kostet den Körper viel Energie.

Das Gehirn arbeitet intensiver, das Nervensystem verarbeitet ständig neue Eindrücke und viele Körperprozesse laufen dauerhaft auf höherem Niveau.

Gerade hochsensible Menschen können das besonders deutlich spüren.

Ihr Nervensystem reagiert oft schneller auf Reize und bleibt manchmal auch länger in der Aktivierung.

Die Folge kann sein:
Erschöpfung, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten oder das Gefühl, schneller ausgelaugt zu sein.

Deshalb ist es so wichtig, dem Nervensystem regelmäßig Phasen der Regulation und Entlastung zu ermöglichen.

Nicht erst, wenn die Energie komplett aufgebraucht ist –
sondern immer wieder zwischendurch.

Denn ein sensibles Nervensystem arbeitet viel.

Und genau deshalb braucht es auch bewusste Unterstützung und ausreichend Energie.

💬 Mich interessiert:
Woran merkst du, dass dein Nervensystem gerade viel Energie verbraucht?

🌿 Speichere dir den Beitrag gern für später.



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Vielleicht kennst du das:Du funktionierst im Alltag.Du gehst deinen Aufgaben nach.Nach außen wirkt alles „in Ordnung“.Ab...
15/04/2026

Vielleicht kennst du das:
Du funktionierst im Alltag.
Du gehst deinen Aufgaben nach.

Nach außen wirkt alles „in Ordnung“.

Aber innerlich fühlt es sich oft anders an.
Mehr Anstrengung.
Mehr Druck.
Wenig Reserve.
Schnellere Erschöpfung.

Viele beschreiben es als ein Gefühl von:
„Ich komme gerade so durch.“

Und genau hier wird es spannend.

Denn häufig liegen Blutwerte in solchen Situationen im Normbereich – also medizinisch „unauffällig“.

Und trotzdem fühlt sich das Nervensystem nicht wirklich stabil oder gut versorgt an.

Gerade bei hochsensiblen Menschen reicht dieses „gerade noch im Normbereich“ oft nicht aus.

Warum?
Ein sensibles Nervensystem verarbeitet Reize intensiver, reagiert schneller auf Stress und ist insgesamt stärker gefordert.

Das bedeutet auch:
Der Körper braucht häufig mehr Stabilität, mehr Puffer und eine verlässliche Versorgung, um langfristig ausgeglichen zu bleiben.

Wenn diese Basis fehlt, kann sich das zeigen durch:
• schnelle Überforderung
• wenig Belastungsreserve
• stärkere Reaktionen auf Stress
• das Gefühl, nie ganz „aufgeladen“ zu sein

Deshalb geht es nicht nur darum, Mängel zu vermeiden.

Sondern darum, Bedingungen zu schaffen, in denen dein Nervensystem sich wirklich getragen und stabil fühlen kann.

Oft sind es dabei keine extremen Veränderungen, sondern kleine, gezielte Anpassungen – z. B. in Ernährung, Nährstoffversorgung, Alltagsstruktur oder Selbstfürsorge – die langfristig einen großen Unterschied machen.

Du darfst dich genährt fühlen.
Nicht nur funktionierend.

💬 Kennst du dieses Gefühl, im Alltag oft im „gerade noch“-Modus zu sein?

Mehr zu diesem Thema teile ich auch bald in meinem Online-Kurs:
„Raus aus dem Stress – Energie & Balance für hochsensible Frauen“



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Unser Nervensystem arbeitet rund um die Uhr. Es verarbeitet Reize, steuert unsere Gedanken, Gefühle und Bewegungen und s...
08/04/2026

Unser Nervensystem arbeitet rund um die Uhr. Es verarbeitet Reize, steuert unsere Gedanken, Gefühle und Bewegungen und sorgt dafür, dass Milliarden von Nervenzellen miteinander kommunizieren können.

Damit diese Prozesse reibungslos funktionieren, braucht der Körper viele kleine Bausteine – sogenannte Mikronährstoffe.

Sie spielen eine wichtige Rolle bei verschiedenen Funktionen des Nervensystems:

*Unterstützung der Nervenzellen*
Mikronährstoffe wie Magnesium, Zink und B-Vitamine sind wichtig für die Gesundheit der Nervenzellen. Sie unterstützen Reparaturprozesse und helfen dabei, die Struktur und Funktion der Nervenzellen zu erhalten.

*Bildung von Neurotransmittern*
Damit Nervenzellen miteinander kommunizieren können, braucht der Körper Neurotransmitter – also Botenstoffe wie Serotonin oder Dopamin. Für deren Bildung sind unter anderem B-Vitamine, Magnesium und Eisen notwendig.

*Schutz vor oxidativem Stress*
Stress, Umweltfaktoren und Stoffwechselprozesse können sogenannte freie Radikale entstehen lassen. Antioxidative Mikronährstoffe wie Vitamin C, Vitamin E und Zink helfen dabei, das Nervengewebe vor solchen Belastungen zu schützen.

*Regulation der Nervenaktivität*
Mineralstoffe wie Magnesium und verschiedene B-Vitamine unterstützen die elektrische Aktivität im Nervensystem und tragen zu einer stabilen Kommunikation zwischen den Nervenzellen bei.

*Unterstützung der Gehirnfunktion*
Auch für Konzentration, Gedächtnis und kognitive Leistungsfähigkeit spielen bestimmte Nährstoffe eine wichtige Rolle – zum Beispiel Vitamin D oder Omega-3-Fettsäuren.

*Stressregulation und Entspannung*
Einige Nährstoffe können das Nervensystem außerdem bei der Stressverarbeitung unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Magnesium oder Aminosäuren wie L-Tryptophan, die an Prozessen beteiligt sind, die mit innerer Ruhe und emotionaler Balance zusammenhängen.

Fazit:
Mikronährstoffe sind wichtige Bausteine für ein gut funktionierendes Nervensystem.

Sie unterstützen die Nervenkommunikation, fördern die Bildung von Botenstoffen und helfen dabei, das Nervengewebe zu schützen.

Gerade Menschen mit einem sensiblen Nervensystem spüren oft sehr deutlich, wie wichtig eine gute Versorgung für ihr Wohlbefinden sein kann.

💬 Mich würde interessieren:
Hast du dich schon einmal bewusst mit Nährstoffen für dein Nervensystem beschäftigt?



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05/04/2026

Viele hochsensible Menschen sind lange in Umgebungen gewesen,
in denen ihre Bedürfnisse kaum Raum hatten.
Zu laut.
Zu schnell.
Zu viele Erwartungen.
Und irgendwann entsteht leicht das Gefühl,
mit einem selbst würde etwas nicht stimmen.
Dabei braucht ein sensibles Nervensystem einfach andere Bedingungen, um sich wohlzufühlen.
Mehr Ruhe.
Mehr Pausen.
Mehr Rückzug zwischendurch.
Du bist nicht falsch.
Dein System zeigt dir nur früh, was es wirklich braucht.
✨ Folge mir für mehr Impulse rund um Hochsensibilität & Nervensystem. 🌿


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Studien zur sogenannten „Sensory Processing Sensitivity“ zeigen, dass etwa 15–20 % der Individuen einer Art besonders se...
03/04/2026

Studien zur sogenannten „Sensory Processing Sensitivity“ zeigen, dass etwa 15–20 % der Individuen einer Art besonders sensibel auf Umweltreize reagieren – und dieses Merkmal wurde bereits in über 100 Tierarten beobachtet.

Dazu gehören zum Beispiel Primaten, Hunde, Katzen, Pferde, Fische oder sogar einige Insektenarten.

Aus evolutionärer Sicht hat diese Sensibilität einen wichtigen Nutzen:
Ein kleiner Teil der Gruppe nimmt Veränderungen in der Umgebung besonders früh wahr, beobachtet genauer und reagiert vorsichtiger.

Damit können hochsensible Individuen frühzeitig auf Risiken oder Chancen aufmerksam werden – ein Vorteil für die ganze Gruppe.

Hochsensibilität ist deshalb keine Schwäche.

Sie ist ein biologisch verankertes Temperamentsmerkmal, das sich über viele Arten hinweg erhalten hat.

🌿 Sensible Nervensysteme gab es also schon lange, bevor wir angefangen haben, darüber zu sprechen.

💬 Wusstest du, dass Hochsensibilität auch bei Tieren vorkommt?

🌿 Speichere dir den Beitrag gern als Reminder.

Studien u. a.: Aron & Aron (1997); Greven et al. (2019); Lionetti et al. (2018).



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27/03/2026
„Sei doch nicht immer so empfindlich.“Diesen Satz habe ich früher oft gehört.Vielleicht kennst du ihn auch?Schon als Kin...
26/03/2026

„Sei doch nicht immer so empfindlich.“

Diesen Satz habe ich früher oft gehört.
Vielleicht kennst du ihn auch?

Schon als Kind hatte ich das Gefühl, Dinge intensiver wahrzunehmen als andere.
Geräusche, Stimmungen, Spannungen im Raum – alles war irgendwie „mehr“ und oft nicht auszuhalten.

Aber lange konnte ich das nicht einordnen.

Stattdessen habe ich versucht, mich anzupassen.
Mich zusammenzureißen.
Weniger zu fühlen.
„Unempfindlicher“ zu werden.

Und gleichzeitig war da immer dieses Gefühl,
dass ich schneller erschöpft bin, schneller überfordert –
ohne wirklich zu verstehen, warum.

Erst viel später habe ich erkannt, dass ich hochsensibel bin.

Und mit diesem Verständnis hat sich vieles verändert.

Plötzlich hatten meine Reaktionen einen Zusammenhang.
Mein Erleben war nicht „zu viel“, sondern einfach anders verarbeitet.
Mein Nervensystem arbeitet feiner, nimmt mehr wahr und reagiert schneller auf Reize und muss all das auch verarbeiten.

Dieses Wissen hat mir geholfen, anders mit mir umzugehen:
achtsamer, verständnisvoller und auch klarer in meinen Grenzen.

Heute weiß ich:
Hochsensibilität ist keine Schwäche.
Sie ist eine andere Art, die Welt wahrzunehmen.

Und sie darf verstanden werden – nicht bewertet.

Wenn du dich in diesen Worten wiedererkennst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

🌿 Ich habe dazu einen Test erstellt: „Bist du hochsensibel?“

Hier der Link: https://www.naturpulse.de/hochsensibel-test

💬 Mich würde interessieren:
Hast du solche Sätze auch schon früh gehört und was hat das mit dir gemacht?



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Wenn wir Stress erleben, aktiviert der Körper ein uraltes Schutzsystem.Hormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgesc...
24/03/2026

Wenn wir Stress erleben, aktiviert der Körper ein uraltes Schutzsystem.
Hormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet, damit wir schnell reagieren können.

Der Körper stellt dabei sofort Energie bereit:
Der Puls steigt, die Atmung wird schneller, Zucker wird ins Blut freigesetzt – alles, um kurzfristig leistungsfähig zu sein.

Für kurze Zeit ist das sehr sinnvoll.

Problematisch wird es, wenn das Stresssystem zu häufig oder zu lange aktiv bleibt.
Denn die Aktivierung dieses Systems kostet den Körper viel Energie.

Ressourcen werden mobilisiert, Reserven werden genutzt – und gleichzeitig werden andere Prozesse vorübergehend zurückgestellt.

Zum Beispiel:
• Regeneration
• Verdauung
• Schlafqualität
• hormonelle Balance

Viele hochsensible Menschen spüren diese Zusammenhänge besonders deutlich.
Ihr Nervensystem reagiert oft schneller auf Reize – und bleibt manchmal auch länger in der Aktivierung.

Die Folge kann sein, dass sich nach stressigen Phasen Erschöpfung, innere Unruhe oder Energielosigkeit bemerkbar machen.

Umso wichtiger ist es, dem Nervensystem regelmäßig Momente der Regulation und Erholung zu ermöglichen.

Nicht erst, wenn die Energie komplett aufgebraucht ist –
sondern immer wieder zwischendurch.

Denn ein sensibles Nervensystem arbeitet viel.

Und genau deshalb braucht es auch bewusste Unterstützung.

💬 Mich interessiert:
Woran merkst du am deutlichsten, dass dein Körper gerade viel Stressenergie verbraucht hat?



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Viele hochsensible Menschen kennen das Gefühl:Der Körper ist müde, aber der Schlaf will nicht kommen.Oder man wacht nach...
19/03/2026

Viele hochsensible Menschen kennen das Gefühl:
Der Körper ist müde, aber der Schlaf will nicht kommen.
Oder man wacht nachts auf und ist plötzlich hellwach – ohne klaren Grund.
Am nächsten Morgen fehlt dann oft die Erholung, obwohl man eigentlich genug geschlafen hat.

Oft wird angenommen, dass Schlafprobleme vor allem psychische Ursachen haben.

In der Praxis zeigt sich jedoch ein anderes Bild:
Häufig spielen körperliche Regulationsprozesse eine entscheidende Rolle.

Schlaf wird gesteuert durch ein komplexes Zusammenspiel von
Hormonen, Neurotransmittern, Nervensystem und Stoffwechsel.

Gerät eines dieser Systeme aus dem Gleichgewicht,
kann sich das direkt auf den Schlaf auswirken.

Zum Beispiel durch:
• einen verschobenen Cortisolrhythmus
• eine gestörte Melatoninbildung
• einen niedrigen Serotoninspiegel
• hormonelle Veränderungen
• Blutzuckerschwankungen in der Nacht
• ein überaktives Nervensystem
• erhöhte Histaminspiegel
• oder fehlende Nährstoffbausteine

Diese unterschiedlichen Ursachen zeigen:
Nicht jede Schlafstörung hat die gleiche Ursache –
und entsprechend braucht es auch unterschiedliche Ansätze.

In meinem neuen Blogartikel erfährst du:
🌿 8 häufige körperliche Ursachen für Schlafstörungen bei Hochsensiblen
🌿 wie sie im Körper zusammenhängen
🌿 und warum Schlafprobleme oft ein wichtiger Hinweis des Körpers sind

👉 Hier geht’s zum Artikel: [https://www.naturpulse.de/blog/schlaf]

Vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen Punkt wieder?



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Viele Menschen glauben das – oft, weil Hochsensibilität mit Überforderung, starken Emotionen oder schneller Erschöpfung ...
14/03/2026

Viele Menschen glauben das – oft, weil Hochsensibilität mit Überforderung, starken Emotionen oder schneller Erschöpfung verbunden sein kann.
Doch wissenschaftlich stimmt das so nicht.

Fakt ist: Hochsensibilität ist keine Diagnose und keine Krankheit.

Sie wird in der Forschung als „Sensory Processing Sensitivity“ (SPS) beschrieben – ein Persönlichkeitsmerkmal, das mit einer besonders feinen Verarbeitung von Reizen zusammenhängt.

Das bedeutet:
Das Nervensystem hochsensibler Menschen nimmt mehr Details aus der Umgebung wahr und verarbeitet diese intensiver.

Zum Beispiel:
• Geräusche
• Stimmungen anderer Menschen
• subtile Veränderungen im Umfeld
• körperliche Empfindungen
• emotionale Signale

Diese tiefere Reizverarbeitung kann viele Stärken mit sich bringen:
• hohe Empathie
• ausgeprägte Intuition
• Kreativität
• ein gutes Gespür für Menschen und Situationen
• die Fähigkeit, Zusammenhänge früh zu erkennen

Gleichzeitig bedeutet ein sensibleres Nervensystem auch, dass Reizüberflutung schneller entstehen kann, wenn zu viele Eindrücke gleichzeitig verarbeitet werden müssen.

Deshalb erleben viele Hochsensible häufiger:
• mentale Erschöpfung
• ein starkes Bedürfnis nach Rückzug
• intensivere Stressreaktionen
• längere Regenerationsphasen

Das ist jedoch keine Störung, sondern eine andere Art, die Welt wahrzunehmen und zu verarbeiten.

Studien gehen davon aus, dass etwa 15–20 % der Menschen dieses Persönlichkeitsmerkmal haben.

Hochsensibilität ist also kein Defizit –
sondern eine neurobiologische Variante menschlicher Wahrnehmung.

Je besser man versteht, wie das eigene Nervensystem funktioniert, desto leichter wird es, den eigenen Alltag so zu gestalten, dass Reizverarbeitung, Erholung und Versorgung im Gleichgewicht bleiben. 🌿



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Ein hochsensibles Nervensystem nimmt deutlich mehr Reize auf als andere:Geräusche, Stimmungen, Details, Gerüche, Spannun...
12/03/2026

Ein hochsensibles Nervensystem nimmt deutlich mehr Reize auf als andere:

Geräusche, Stimmungen, Details, Gerüche, Spannungen im Raum oder feine Veränderungen in der Umgebung.

Doch Wahrnehmen ist nur der erste Schritt.

All diese Eindrücke müssen im Gehirn und Nervensystem auch verarbeitet, eingeordnet und reguliert werden. Dafür laufen im Hintergrund ständig biochemische Prozesse ab – und diese benötigen Energie.

Je mehr Reize verarbeitet werden, desto aktiver arbeitet dein Nervensystem.

Das kann erklären, warum viele hochsensible Menschen häufig berichten von:
• schneller mentaler Erschöpfung
• einem höheren Ruhe- und Rückzugsbedürfnis
• stärkerer Stressreaktion
• längerer Regenerationszeit nach intensiven Tagen
• dem Gefühl, nach vielen Eindrücken „leer“ zu sein

Dein Körper arbeitet also nicht weniger – sondern oft intensiver.

Und genau deshalb kann es sinnvoll sein, auch die körperliche Ebene mit einzubeziehen:
• eine stabile Nährstoffversorgung
• regelmäßige Mahlzeiten
• ausreichend Eiweiß
• gute Fette für Gehirn und Nervensystem
• bewusste Phasen der Regulation und Erholung

Hochsensibilität betrifft nicht nur deine Wahrnehmung –
auch dein Nervensystem und dein Stoffwechsel leisten täglich mehr Arbeit.

Speichere dir den Beitrag, wenn dich dieses Thema interessiert. 🌿



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Markt 13
Schöppenstedt
38170

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