06/05/2026
Wo fängt Interdisziplinarität an? 🤝
In den letzten Wochen habe ich im Rahmen der Praxisarbeit viele bereichernde Gespräche geführt. Der Austausch mit verschiedenen Menschen und Personengruppen, die an der Versorgung unserer Patienten beteiligt sind, war unglaublich produktiv und hat mir gezeigt: Gemeinsam erreichen wir mehr! Wir haben gegenseitig Infomaterialien ausgetauscht, Wissen geteilt und Wege gefunden, Patientinnen und Patienten noch besser zu versorgen. Doch diese Erfahrung hat auch eine andere Seite gezeigt.
Grenzen im Kopf oder im System? 🛑
Es gab Momente, in denen ich auf wenig Interesse gestoßen bin. Aussagen wie: „Von oberster Stelle dürfen wir keine externen Angebote wahrnehmen“ – oder sinngemäße Haltungen – begegneten mir mehrfach. Besonders bei Dienstleistern, deren Angebote sich stark mit den Inhalten der Logopädie überschneiden, hat mich das nachdenklich gemacht.
Warum grenzen wir uns manchmal selbst ein, wenn es um das Wohl der Menschen geht, die auf unsere Hilfe angewiesen sind?
Ein Positivbeispiel: Kluge Hörgeräte Wesel 💡
Dass es auch anders geht, hat mir kürzlich ein wunderbares Gespräch mit Kluge Hörgeräte in Wesel gezeigt.
Fachlich höchstkompetent: Ein echter Gewinn für den fachlichen Austausch.
Offen und lösungsorientiert: Der Patient stand zu jedem Zeitpunkt im Mittelpunkt.
Branchenübergreifend: Es geht nicht um Abgrenzung, sondern um das beste Gesamtergebnis.
Dieses Beispiel zeigt für mich ganz deutlich: Interdisziplinarität endet nicht an der Praxistür. Sie muss auch zwischen medizinisch-therapeutischen Berufen und spezialisierten Dienstleistern gelebt werden. Nur durch Vernetzung und echtes Interesse aneinander schaffen wir eine ganzheitliche Versorgung.
Was ist Ihre Meinung dazu?
Wie erleben Sie den interdisziplinären Austausch in Ihrem Arbeitsalltag? Ich freue mich auf Ihre Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren! 👇