Cordatus Philosophische Praxis

Cordatus  Philosophische Praxis Die Philosophische Praxis Cordatus ist ein Ort an dem jeder willkommen ist. Man trifft dort nicht andere Philosophen, sondern sich selbst.

Auf dieser Seite kann man sich informieren über aktuelle Veranstaltungen.

10/04/2015
10/04/2015

Vortrag Sonntag, 3. Mai 2015 Vesakh-Fest 2015 Ostasien Ensemble im Münchner Westpark

Buddhismus und Gesellschaft – wie sieht eine vom Buddhismus geprägte Gesellschaft aus?

Der Buddhismus erlebte seinen historischen Durchbruch als Kaiser Asoka den Buddhismus zur Weltreligion erhob. Inwiefern war dieses indische Großreich buddhistisch? Ist eine moderne, von buddhistischen Prinzipien geprägte Gesellschaft denkbar? Inwieweit unterscheiden sich diese Grundprinzipien von den Werten heutiger westlicher Gesellschaften?

Nach der buddhistischen Lehre ist „Erleuchtung“ der eigentliche Urzustand des Menschen. Durch das Üben von Achtsamkeit und Gewahrsein kann die Beziehung zu dieser grundlegenden geistigen Gesundheit kultiviert werden. Sie wird dann zur Inspiration für die Begegnung mit der Welt. Die Transformation beginnt beim Einzelnen, hat aber Auswirkungen auf die Umgebung und letztendlich auf die Gesellschaft. Die Menschen sind nicht gut, die Welt ist schlecht, ist eine gängige Meinung. Jenseits von Naivität und Utopie steht dem gegenüber die erfahrungsmäßige Zuversicht: Die Neurose des Einzelnen kann sich in Wachheit und Güte wandeln. Ebenso sind Neurose und Erleuchtung einer Gruppe oder Gesellschaft zwei Seiten ein und derselben Münze.

http://www.vesakh-muenchen.de/programmpunkte.html

Lia Scholz (früher Koch-Keuchenius)

Eine glückliche Kindheit im katholischen Oberbayern zwischen antiken Kunstwerken, Latein und dem Privileg, Platons Dialoge im Originaltext lesen zu dürfen, führte zu einem Studium Philosophie, Kunstgeschichte und Ethnologie in München.

Seit 1980 Schülerin des tibetischen Meditationsmeisters Chögyam Trungpa Rinpoche und seines Nachfolgers Sakyong Mipham Rinpoche. Von 1987-2000 Mitarbeit am Shambhala-Zentrum Amsterdam.

Seit 1986 autorisierte Meditations- und Dharmalehrerin, Leitung von Workshops und Seminaren über Meditation und Lebensfragen europaweit, Dharma Coach. Vorträge zu Themenbereichen abendländischer Geistesgeschichte.

Seit 1999, Philsophische Praxis "Cordatus-Beherzt leben"

Begründung eines kontemplativen Ansatzes zur Philosophischen Praxis.

“Free Speech and the Space of Not Knowing: Towards a Contemplative Approach to Philosophical Counselling Practice” by Lia Keuchenius. In Thinking Through Dialogue - Essays on Philosophy in Practice (ed. Trevor Curnow). Practical Philosophical Press, 2001

"Spiegel der Vernunft" aus dem 15. Jahrhundert
02/12/2013

"Spiegel der Vernunft" aus dem 15. Jahrhundert

01/10/2013

Kinder philosophieren - Diogenes

Hier ging es nicht um Philosophiegeschichte, sondern um das Philosophieren an sich.

Zur Einführung in das Philosophieren erzählte ich das Gleichnis von den 10 blinden Männern, die versuchen einen Elefanten zu ertasten. Sie streiten, denn jeder erkennt nur einen Aspekt. Jeder der Männer hat Recht. Aber nur wenn sie zusammenarbeiten können sie den Elefanten erkennen.

Darum machen wir jetzt eine Denkrunde.

Die blinden Männer sind wie die einzelnen Fächer und die Wissenschaften. In der Philosophie geht es um Alles, den ganzen Elefanten.

Einer der Schüler wusste die Anekdote zu erzählen von Diogenes, dem in freiwilliger Armut lebenden Philosophen, und Alexander dem Großen, dem damals mächtigsten Mann Eurasiens. Diogenes saß in der Sonne, als Alexander ihm einen Wunsch freistellte. Diogenes bat ihn nur ihm etwas aus der Sonne zu gehen.

Daraus entwickelte sich das Thema der Denkrunde: Macht Reichtum frei oder Armut?
Neben moderaten Positionen gab es auch extreme Gedankenansätze: Nur der Dementor aus Harry Potter ist frei, denn der hat nicht einmal mehr eine Seele. Wären Vampire dann auch frei? Nein sie brauchen ihren nächsten Drink. (Haben Sie heute schon etwas getrunken? Nur drei Radler). So kann Freiheit nicht aussehen.
Oder: Die ganze Welt ist ein Gefängnis, denn wir könne nicht weg. Wären dann Astronauten frei?

Es gab eine eingehende Diskussion. Am Ende kamen die Schüler zu dem Schluss dass es gleich ist, also unentschieden. Man ist frei wenn man Alles hat, denn dann kann man Alles machen was man will.
Und man ist auch frei wenn man gar nichts hat. Denn dann braucht man sich auch nichts kümmern.
Beides trifft zu.

Ein Schüler bemerkte traurig dass sein Vater nicht mehr philosophieren könne, dazu sei er zu sehr in sein Spezialfach verstrickt. Unter den Kindern gab es durchaus Begeisterung für das Philosophieren.

08/10/2012

Depri - und was dann?

Sa. 13.10.2012 15:00 - 16:30 Uhr

Jeder ist mal depri oder schlecht drauf. Aber was wenn es andauert? Was muss man wissen zur Einschätzung der Lage? Selbsthilfe-Tipps zum Umgang mit negativen Gedanken, Grübelei und Niedergeschlagenheit für Jugendliche und junge Leute.

Der Vortrag richtet sich an 16 - 25-jährige und Menschen in ihrer Umgebung.
VHS Gmund/Dürnbach Vortrags- und Seminarreihe 31122:

15/07/2012

Mens Sana Tag

Eine Auszeit von Arbeits- und Freizeitstress

Einen gesunden Geist erkennt man daran, dass er es gut mit sich selbst aushalten kann. Er hat Realismus und viel Platz für Humor.

Lernen zu Sein

21. Juli 2012 Beginn 1 Uhr

Adresse

Gartenstr . 20
Schliersee
83727

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