23/09/2026
Gestern war ein besonderer Tag mit einem XXL-Kommunikationsseminar:
Die gesamte Mannschaft der Steuerkanzlei Simon und Partner kam in einer tollen Freizeitanlage in Kaufering zusammen, um sich einen ganzen Tag intensiv mit einem enorm wichtigen Thema zu beschäftigen:
👉 Wie schaffen wir eine einheitliche und konstruktive Feedbackkultur?
Qualitätssicherung beginnt nicht erst beim Monitoring des Ergebnisses.
Sie beginnt in der Kommunikation.
Gerade in einer Steuerkanzlei sind die Anforderungen hoch: Prozesse müssen stimmen, Ergebnisse korrekt sein und Fristen eingehalten werden.
Und trotzdem gilt: Wo Menschen arbeiten, passieren Fehler.
Besonders neue Mitarbeitende und Menschen, die sich noch in der Lernphase befinden, brauchen Rückmeldung, um Sicherheit und Kompetenz entwickeln zu können.
😬 Doch was passiert, wenn ein Fehler nicht nur einmal vorkommt?
Dann sprechen wir plötzlich nicht mehr nur über „Feedback geben“, sondern über Kritik, Anspruch, Verantwortung und Konsequenzen.
Und genau hier entscheidet die Art unserer Kommunikation darüber, ob ein Mensch in die Rechtfertigung geht – oder tatsächlich etwas verändern kann. Wenn in der Kritik negative Energie mitschwingt, ist es genau nur DAS, WAS HÄNGEN bleibt - stimmt´s?
Die innere Haltung ist so wichtig beim Kritik geben.
Wir haben uns deshalb unter anderem mit diesen Fragen beschäftigt:
🌀 Warum nehmen manche Menschen Kritik sehr persönlich – während andere relativ gelassen damit umgehen können?
🌀 Wie spreche ich Fehler klar an, ohne mein Gegenüber als Person abzuwerten?
🌀 Warum kritisieren wir Verhalten und nicht die Person?
🌀 Wie bleibe ich auf der Sachebene, wenn ich selbst bereits genervt bin?
🌀 Und wie formuliere ich eine echte ICH-Botschaft, wenn ich eigentlich sagen möchte: „Du hast das falsch gemacht“?
Denn eine professionelle Feedbackkultur bedeutet nicht, Kritik weichzuspülen.
Sie bedeutet, klar in der Sache und wertschätzend mit dem Menschen zu sein.
Wenn ein Team dafür eine gemeinsame Sprache und ein gemeinsames Verständnis entwickelt, entsteht etwas enorm Wertvolles: Fehler können früher angesprochen, Missverständnisse schneller geklärt und Lernprozesse gezielter unterstützt werden.
Damit wird Feedback zu dem, was es im Unternehmenskontext auch sein sollte:
ein Instrument zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung.
Und natürlich durfte bei einem solchen Tag eines nicht fehlen: Humor, Bewegung und Teambuilding. Denn Kommunikation lernt man nicht auf PowerPoint-Folien. Man muss sie erleben, ausprobieren – und manchmal auch über sich selbst lachen können.
Ein aktiver Tag, an dem die Kolleginnen und Kollegen nicht nur an ihrer Kommunikation gearbeitet, sondern sich auch untereinander noch einmal ganz anders kennengelernt haben.
Solche Tage kosten Arbeitszeit.
Schlechte Kommunikation, ungeklärte Konflikte und wiederkehrende Fehler aber oft sehr viel mehr.
Vielen Dank an Simon und Partner für das Vertrauen und die Möglichkeit, dieses besondere XXL-Format mit der gesamten Mannschaft gestalten zu dürfen! 🧡