16/06/2026
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Was passiert bei einer Stressfraktur?
Eine Stressfraktur entsteht, wenn ein Knochen über längere Zeit immer wieder belastet wird, ohne ausreichend Erholung zu bekommen. Anders als bei einem akuten Bruch durch einen Unfall entwickeln sich dabei zunächst winzige Risse im Knochengewebe. Der Körper versucht zwar, diese Mikroverletzungen zu reparieren, doch wenn die Belastung anhält, übersteigt der Schaden die Regenerationsfähigkeit. Mit der Zeit verdichten sich die feinen Risse zu einer echten Fraktur. Besonders häufig betroffen sind stark beanspruchte Knochen wie im Fuß, Schienbein oder Mittelfuß, vor allem bei Sportarten mit vielen Lauf- oder Sprungbewegungen.
Was sind die Ursachen?
Die Ursachen liegen meist in einer Kombination aus wiederholter Überlastung und unzureichender Anpassung des Körpers. Typisch ist eine plötzliche Steigerung von Trainingsintensität oder -umfang, etwa wenn jemand deutlich mehr läuft als zuvor. Auch falsches Schuhwerk, harte Untergründe oder eine ungünstige Lauftechnik erhöhen die Belastung einzelner Knochenbereiche. Zusätzlich können körperliche Faktoren eine Rolle spielen, etwa eine geringe Knochendichte, hormonelle Veränderungen, Nährstoffmangel (z. B. Calcium oder Vitamin D) oder allgemeine Erschöpfung. Dadurch wird der Knochen anfälliger für Schäden, selbst bei eigentlich normalen Belastungen.
Mögliche Symptome:
Lokaler, zunächst leichter Schmerz, der bei Belastung zunimmt
Schmerzen lassen in Ruhe oft nach, kommen aber bei Aktivität zurück
Druckempfindlichkeit an einer klar begrenzten Stelle
Leichte Schwellung im betroffenen Bereich
Mit Fortschreiten: Schmerzen auch in Ruhe möglich
Leistungseinbruch oder verändertes Bewegungsmuster (Schonhaltung)
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