30/07/2026
Kommentar: Null Recherche und falsche Berichterstattung
Eine Meinung von Friedrich Mülln
Wie die Augsburger Allgemeine die Wahrheit verdreht.
Die Zeitung Augsburger Allgemeine, die sich inzwischen zum einer Art Zentralorgan der industriellen Tierausbeuter mausert, hatte ja in letzter Zeit schon behauptet, dass sich an einem SOKO Tierschutz „Anwesen“ keine Hinweise auf SOKO Tierschutz oder die Bewohner befinden.
Zitat Augsburger Allgemeine:
„Ein Namensschild gibt es
ebenso wenig wie einen Hinweis auf
den Verein, der seit Jahren polarisiert.“
Dabei gab es dort und gibt es dort nicht nur ein Namensschild, sondern DREI Namensschilder mit den nötigen Informationen. Jeweils eines an je zwei Briefkästen und eines an der Haustür. Der Postboote findet sie, sogar der DHL Fahrer und die armen Amazon Leute finden sie - Das „investigativ Resort“ der Augsburger Allgemeinen nicht.
Nun geht die schlechte Recherche, oder man könnte auch meinen die bewusste Verdrehung von Informationen über SOKO Tierschutz weiter.
Die Augsburger Allgemeine Zeitung berichtete in ihrem aktuellen Artikel von der Verhandlung des OLG München heute.
„Das Oberlandesgericht bestätigte nun die Entscheidung des Landgerichts - und verschärfte die einstweilige Verfügung sogar. Demnach droht der Soko Tierschutz ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro, wenn sie sich nicht an die Unterlassung hält. Unter Umständen droht ihrem Gründer Friedrich Mülln sogar eine Ordnungshaft.“
Falsch dabei ist, dass es sich dabei um eine „Verschärfung“ des Urteils des Landgerichts Augsburg handelt. Das gleiche hatte nämlich auch schon das Landgericht Augsburg festgelegt und diese Beträge und auch die angedrohte Ordnungshaft sind bei solchen Verfahren wegen Unterlassungsansprüchen üblich.
Aber so kann man das natürlich auch in ein passendes Licht rücken. Klingt halt gleich viel krasser und viel krimineller. Insbesondere, wenn man nicht mal versucht die dreisten Lügen des Asam Anwalts zu entlarven, den Namen des Kaninchen Ausbeuters schön konsequent unter den Tisch fallen lässt und man einfach vergisst unsere Argumente im Prozess zu erwähnen.
Für mich ist diese Zeitung nicht mal mehr geeignet um meine Flohmarkt Sachen einzupacken.
Update: Die Augsburger Allgemeine hat die Falschen Aussagen über das OLG Urteil korrigiert.