17/05/2024
Das ist so wahr und einfach, aber nicht leicht umzusetzen :-)
Man ist, was man isst!
Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich im Supermarkt den Inhalt des Einkaufswagens oder am Buffett den vollen Teller mit dem Erscheinungsbild des jeweiligen Menschen abgleiche. Viel zu oft sehe ich mehr aktive Sterbehilfe als lebendige Vitalstoffe im Wagen oder auf dem Teller. Man muss kein Arzt sein um zu sehen, was Convenience Food, Zucker und Alkohol auf Dauer mit unserem Körper anrichten. Vom weisen römische Kaiser Marc Aurel stammt der Satz: Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farbe der Gedanken an.“ Und genauso spiegelt der Körper nach einiger Zeit die Art der Ernährung wider. Und das bekommt auch wieder die Seele zu spüren. Hoch erfreut bin ich immer, wenn ich die glückliche Seele eines augenscheinlich gesunden Mitmenschen aus hellwachen Augen blitzen sehe. Doch viel zu oft wohnt eine unzufriedene Seele in einem ungesunden Körper. Denn Körper und Geist gehören immer untrennbar zusammen.
Merke: Weder ein Knödelfriedhof noch das Brauerei-Geschwür entstehen über Nacht. Es sind die (schlechten) Angewohnheiten die uns formen – obwohl wir es viel zu oft besser wüssten. Doch niemand muss Knecht seiner Gewohnheit sein. Ein Beispiel: wer es gewohnt ist, seinen Kaffee oder Tee immer mit Zucker zu trinken, der kann sich meist gar nicht vorstellen, dass es auch ohne Zucker schmecken könnte. Wer sich aber einmal 14 Tage überwindet und sein Lieblings-Getränk ohne Zucker trinkt, wird das gleiche Getränk angewidert wieder ausspucken, wenn er aus Versehen eine falsche Tasse mit Zucker erwischt hat. Also in regelmäßigen Abständen die Gewohnheit kontrollieren und gegebenenfalls nachjustieren.