MEDI Verbund

MEDI Verbund Im Fokus steht der Erhalt der wohnortnahen ambulanten Versorgung

Der MEDI Verbund ist ein freier fachübergreifender Verband für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten, der die politischen und wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder vertritt.

🚨 Praxen bedroht – Patienten in NotMit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Einschnitte in...
03/06/2026

🚨 Praxen bedroht – Patienten in Not

Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen weitere Einschnitte in die ambulante Versorgung. Die vorgesehenen Sparmaßnahmen werden die Arbeit von Arzt- und Psychotherapiepraxen erheblich erschweren und sich langfristig auf die Versorgung der Patientinnen und Patienten auswirken.

Deshalb haben wir die Kampagne „Praxen bedroht – Patienten in Not“ gestartet. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen gegen die Schwächung der ambulanten Versorgung und informieren über die Folgen der geplanten Maßnahmen.

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne ist die bundesweite Praxisschließung für interne Fortbildungen am Mittwoch, 10. Juni 2026. An diesem Tag bietet MEDI für alle Interessierten auch eine eigene digitale Fortbildung an.

Damit möchten wir kurz vor der ersten Lesung des Gesetzes ein deutliches Signal an Politik und Öffentlichkeit senden: Die ambulante Versorgung darf nicht kaputtgespart werden. Machen Sie mit!

Auf unserer Kampagnenseite finden Sie alle Informationen zu unseren Forderungen, Aktionen und Mitmachmöglichkeiten:
👉 www.medi-verbund.de/praxen-bedroht

Für Praxen stellen wir zudem Plakate, Patienteninformationen und weitere Materialien zum Download bereit:
👉 https://www.medi-verbund.de/praxen-bedroht-materialien/

Nehmen Sie an der MEDI-Fortbildung am Praxisschließtag zum GKV-Spargesetz teil:
👉 https://www.medi-verbund.de/praxen-bedroht-praxisschliessung/

Gemeinsam machen wir deutlich: Eine starke ambulante Versorgung braucht verlässliche Rahmenbedingungen – für Praxen und für Patientinnen und Patienten.

03/06/2026

Die jüngst veröffentlichte Studie des Hamburg Center for Health Economics (HCHE) im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK), die der Hausarztzentrierten Versorgung (HZV) fehlende Steuerungswirkung attestiert, stößt bei den langjährigen HZV-Vertragspartnern in Baden-Württemberg auf deutlichen Widerspruch.

Seit 18 Jahren zeigt die HZV messbare Vorteile für Patientinnen und Patienten – insbesondere für ältere und chronisch kranke Menschen. Studien der Goethe-Universität Frankfurt und des Universitätsklinikums Heidelberg belegen unter anderem weniger Krankenhausaufenthalte, weniger Rettungsdiensteinsätze und eine bessere Koordination der Versorgung.

Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Hausärztinnen und Hausärzten sowie Fachärztinnen und Fachärzten. Gerade die Kombination aus HZV und Facharztverträgen sorgt für eine gezielte Patientensteuerung und eine effizientere Versorgung.

Gemeinsam mit der AOK Baden-Württemberg und dem Hausärztinnen- und Hausärzteverband Baden-Württemberg machen wir deutlich: Die HZV ist kein theoretisches Modell, sondern gelebte Versorgungspraxis – und eine Blaupause für die Weiterentwicklung der Primärversorgung in Deutschland.

📰 Mehr dazu in unserer gemeinsamen Pressemitteilung: https://www.medi-verbund.de/2026/06/pm-primaerversorgung-hzv/

Große Protestkampagne: Praxen bedroht – Patienten in NotMit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen d...
27/05/2026

Große Protestkampagne: Praxen bedroht – Patienten in Not

Mit dem geplanten GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz drohen der ambulanten Versorgung ab 2027 massive Einschnitte. Geplant sind unter anderem Kürzungen in Milliardenhöhe, die Abschaffung wichtiger Vergütungsanreize sowie Eingriffe in bewährte Versorgungsstrukturen.

Für uns ist klar: Eine starke ambulante Versorgung darf nicht kaputtgespart werden.

Deshalb startet MEDI die bundesweite Praxiskampagne „Praxen bedroht – Patienten in Not“. Gemeinsam mit niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten machen wir auf die Folgen der geplanten Sparmaßnahmen aufmerksam und setzen ein deutliches Zeichen für die Zukunft der ambulanten Versorgung.

📢 Informieren Sie sich über unsere Kampagne, Materialien, Praxisschließungen und Aktionen:
👉 https://www.medi-verbund.de/praxen-bedroht/

📰 Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier:
👉 https://www.medi-verbund.de/2026/05/pm-gkv-protestaktion/

Die Atmosphäre auf dem 130. Deutschen Ärztetag wurde gestern weiterhin maßgeblich vom geplanten GKV-Spargesetz der Bunde...
14/05/2026

Die Atmosphäre auf dem 130. Deutschen Ärztetag wurde gestern weiterhin maßgeblich vom geplanten GKV-Spargesetz der Bundesregierung geprägt. Auch einen Tag nach dem Auftritt von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken dominierten einerseits Hochachtung vor der eindringlichen Rede des Präsidenten der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, andererseits Entsetzen und Frustration über die nüchternen Sparankündigungen von Frau Warken die Diskussionen – obwohl gestern das wichtige Thema Suchtmedizin auf der Agenda stand.

Dabei herrschte große Einigkeit darüber, die Suchtmedizin und die damit verbundenen Substitutionspraxen zu stärken. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Zudem forderte der Deutsche Ärztetag unter anderem die Rücknahme der Cannabis-Legalisierung sowie strengere Regulierungen bei Nikotin und Alkohol. Außerdem wurde ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre gefordert.

Am gestrigen Nachmittag ging es mit zahlreichen Anträgen zum Leitantrag weiter. Der Tenor aller Forderungen: Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz muss gestoppt und neu verhandelt werden. Dabei müssen Praktikerinnen und Praktiker mit ihren Erfahrungen und ihrer Expertise aus der Versorgung eingebunden werden.

Auch die Pläne, Tabak und Alkohol höher zu besteuern sowie eine neue Zuckersteuer einzuführen, wurden grundsätzlich begrüßt. Allerdings müssen die Einnahmen zweckgebunden in Prävention und Gesundheitsversorgung investiert werden.

Mit dem Leitantrag „Zuverlässig und zukunftsfest – stabile Gesundheitsversorgung in Zeiten des Wandels“ wurden zwar die richtigen Weichen gestellt. Der Ärztetag zeigt jedoch deutlich: Die Kluft zwischen Politik und Ärzteschaft wirkt derzeit tiefer denn je und scheint kaum noch zu überbrücken.

Jetzt müssen Ärzteschaft und Ärzteverbände zusammenstehen und Solidarität zeigen!

MEDI wird in den kommenden Wochen eine große Praxiskampagne mit einem Maßnahmenkatalog unter dem Motto der KBV „Keine Leistung ohne Vergütung“ starten.

„Wenn die Politik nicht mit uns spricht, dann müssen wir zeigen, dass die massiven Einschnitte richtig wehtun – nicht nur der niedergelassenen Ärzteschaft und Psychotherapeutenschaft, sondern vor allem auch den Patientinnen und Patienten. Das ist die einzige Chance, die Probleme spürbar und sichtbar zu machen“, betont MEDI-Chef Dr. Norbert Smetak.

Jetzt sind wir dran – machen Sie mit!

Foto (Gruppe): LÄK BW

Bei der heutigen Eröffnungsfeier des 130. Deutschen Ärztetages in Hannover richtete Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus...
12/05/2026

Bei der heutigen Eröffnungsfeier des 130. Deutschen Ärztetages in Hannover richtete Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt sehr klare und scharfe Worte an die Bundesregierung und Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu den geplanten Sparmaßnahmen und Reformen der Bundesregierung.

MEDI unterstützt die Kritik und Vorschläge des Bundesärztekammerpräsidenten:

✔ Die Höhe des Bundeszuschusses sollte regelgebunden an die tatsächlichen Aufwendungen für versicherungsfremde Leistungen gekoppelt werden.

✔ Die offene fachärztliche Sprechstunde sowie die Terminvermittlung über die 116117 sind wichtig für die fachärztliche Versorgung – deshalb müssen sie weiterhin finanziert werden.

✔ Wenn die Ressourcen nicht vorhanden sind, darf es künftig auch kein unbegrenztes Leistungsversprechen an die Patientinnen und Patienten mehr geben.

✔ Wir benötigen eine Stärkung der ärztlichen Selbstverwaltung, weniger Bürokratie, mehr Effizienz in der Versorgung, mehr Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten sowie eine Verbesserung der Gesundheitskompetenz

✔ Das Sparpaket ist ein absoluter Schnellschuss – ohne jegliche Einbindung der Ärztinnen und Ärzte und Berücksichtigung der Versorgungsperspektive. Das geplante Spargesetz muss gestoppt werden! 🛑✋

An die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken:

Sie fordern Finanzierungs- und Reformvorschläge von uns Ärztinnen und Ärzten? Dann sprechen Sie mit uns! Seit Jahren bieten wir unsere erprobten und erfolgreichen Versorgungsmodelle an. Wir wissen genau, wie Versorgung geht, und wie wir effizienter arbeiten können.

Die Sparmaßnahmen sind leider nicht auf allen Schultern verteilt, wie Sie heute behaupteten, sondern treffen vor allem die Ärzteschaft besonders hart – mit spürbaren Konsequenzen für die Patientinnen und Patienten.

Und: Wo waren heute die wertschätzenden Worte für unsere tägliche Arbeit in der ambulanten Versorgung, für die rund 578 Millionen Behandlungsfälle im Jahr in unseren Praxen? Die Ärzteschaft ist frustriert und demotiviert und das wird sich in den kommenden Monaten deutlich spürbar auch auf die Versorgung auswirken.

„Die radikalen Sparpläne der Bundesregierung belasten uns niedergelassene Ärztinnen und Ärzte massiv. Frau Warken sprich...
29/04/2026

„Die radikalen Sparpläne der Bundesregierung belasten uns niedergelassene Ärztinnen und Ärzte massiv. Frau Warken spricht von einem ausgewogenen Paket. Das Gegenteil ist der Fall: Viele Beteiligte des Systems werden verschont – außer der Ärzteschaft. Das wird spürbare Folgen für die ambulante Versorgung haben“, mahnt Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender von MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. in unserer Pressemitteilung zum heutigen Kabinettsbeschluss zum Gesetzentwurf zur GKV-Beitragssatzstabilisierung.

Hier geht es zu unserer Pressemitteilung: 👉 https://www.medi-verbund.de/2026/04/gesundheits-sparpaket/

Die geplante Notfallreform stellt die ambulante Versorgung vor enorme Herausforderungen: Rund-um-die-Uhr-Angebote sollen...
22/04/2026

Die geplante Notfallreform stellt die ambulante Versorgung vor enorme Herausforderungen: Rund-um-die-Uhr-Angebote sollen ausgeweitet werden – gleichzeitig verschärfen Sparmaßnahmen und Fachkräftemangel die Situation weiter.

Die Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. machen deutlich: So entsteht ein gefährliches Missverhältnis zwischen politischem Anspruch und Versorgungsrealität. Schon heute fehlen Ärztinnen und Ärzte, Ressourcen sind knapp – zusätzliche Verpflichtungen ohne strukturelle Verbesserungen sind nicht umsetzbar.

Gleichzeitig braucht es sinnvolle Lösungen: Digitale Ersteinschätzung, bessere Patientensteuerung und mehr Gesundheitskompetenz können dazu beitragen, Notdienste gezielt zu entlasten.

👉 Mehr Informationen in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://www.medi-verbund.de/2026/04/notfallreform-sparzwang/

Der aktuelle Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht massive Eingriffe in die Haus- und Facharztverträ...
21/04/2026

Der aktuelle Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums sieht massive Eingriffe in die Haus- und Facharztverträge vor – ausgerechnet in ein Modell, das seit Jahren nachweislich für bessere Versorgung, effizientere Abläufe und eine stärkere Patientensteuerung sorgt.

Die geplanten Maßnahmen wie Mengenbudgetierung und fehlende Weiterentwicklung der Selektivverträge gefährden nicht nur die wirtschaftliche Grundlage vieler Praxen, sondern auch die Versorgungssicherheit – insbesondere in Baden-Württemberg.

Die Folgen könnten gravierend sein: weniger Versorgungsangebote, steigender Druck auf Praxen und langfristig eine spürbare Verschlechterung für Patientinnen und Patienten.

👉 Mehr dazu in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://www.medi-verbund.de/2026/04/vertraege-bmg/

Politik kann auch schnell gehen: Am vergangenen Dienstag kamen die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit zur Stab...
17/04/2026

Politik kann auch schnell gehen: Am vergangenen Dienstag kamen die Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit zur Stabilisierung der GKV-Beiträge und schon liegt der Referentenentwurf von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auf dem Tisch.

In unserer heutigen Pressemitteilung warnt MEDI-Chef Dr. Norbert Smetak vor dieser "politischen Kurzschlusshandlung mit gravierenden Nebenwirkungen für die Patientinnen und Patienten".

MEDI wird sich gegen das Gesetzesvorhaben wehren und Konsequenzen ziehen.

Weitere Infos in unserer heutigen Pressemitteilung. 👇

MEDI kritisiert Warkens Sparpläne: Einschnitte gefährden die ambulante Versorgung und verschärfen den Ärztemangel in Deutschland.

Die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. fordern das Bundesgesu...
01/04/2026

Die fachübergreifenden Ärzteverbände MEDI GENO Deutschland e. V. und MEDI Baden-Württemberg e. V. fordern das Bundesgesundheitsministerium (BMG) auf, nach den Prüfungen der Empfehlungen der Finanzkommission Gesundheit, auf nachhaltige Reformen, statt schnelle Sparmaßnahmen zu setzen.

Dabei setzen die Ärzteverbände auf eine effiziente Patientensteuerung sowie umfassende Prävention. Beide Maßnahmen würden die Kosten der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) langfristig und signifikant senken.

👉 Mehr in unserer aktuellen Pressemitteilung: https://www.medi-verbund.de/2026/04/pm-gkv-reformen/

Adresse

Liebknechtstraße 29
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13:30 - 17:00
Dienstag 08:00 - 12:30
13:30 - 17:00
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