23/09/2025
Ich teil das mal.
Mein Favorit für Lithium ist Hirschquelle, gefolgt von Fachinger.
Und diese unqualifizierten Kommentare könnt ihr vergessen.
1. Schon vor Jahren schrieb Doc Strunz, das bis 3 mg ungefährlich sind.
2. In der Psychiatrie werden Dosierungen von 80 mg aufwärts eingesetzt, da ist Überwachung notwendig.
3. In Gegenden, in denen Lithium im Trinkwasser ganz natürlich vorkommt, gibt es prozentual weniger Altersdemenz, sagt die KI.
Wissenschaftler von Harvard und der Rush Universität haben entdeckt, dass Lithium, ein Spurenelement, das natürlich im Körper vorkommt, eine entscheidende Rolle für die Gehirngesundheit und die Entstehung von Alzheimer spielt. Ihre in Nature veröffentlichte Studie zeigt, dass die Lithiumspiegel bei Alzheimer früh absinken, während Beta-Amyloid-Plaques Lithium binden und das Gleichgewicht im Gehirn stören.
Bei Mäusen führte eine lithiumarme Ernährung zu Entzündungen, Anhäufung toxischer Proteine, Synapsenverlust und beschleunigtem Gedächtnisabbau. Eine Supplementierung mit Lithiumorotat, einer Form, die nicht an Plaques gebunden wird, kehrte diese Alzheimer-ähnlichen Veränderungen um, stellte das Gedächtnis wieder her und verringerte die Plaquebildung.
Obwohl die Ergebnisse bisher nur in Tiermodellen gezeigt wurden, deuten sie darauf hin, dass Lithium wie ein essenzielles Nährstoffelement für das Gehirn wirken könnte – ähnlich wie Eisen oder Vitamin C. Der Erhalt des Lithiumgleichgewichts könnte entscheidend sein, um kognitivem Abbau vorzubeugen und eröffnet eine vielversprechende Perspektive für zukünftige Therapien. Studien am Menschen sind jedoch notwendig.
Quellen: Aron, L., et al. (2025). Lithium deficiency and the onset of Alzheimer’s disease. Nature, 628, 765–773.