Tierheilpraxis Klier

Tierheilpraxis Klier Tierheilpraktikerin & Tierphysiotherapeut

Vertriebspartner von Reico und Herosan

❤️ 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗛𝗲𝗹𝗳𝗲𝗻 𝗶𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁, 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗹ü𝗴𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗿𝘇𝘂𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻... 🪽🤍In meiner Praxis begleite ich immer wied...
01/09/2026

❤️ 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗛𝗲𝗹𝗳𝗲𝗻 𝗶𝗿𝗴𝗲𝗻𝗱𝘄𝗮𝗻𝗻 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁, 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗹ü𝗴𝗲𝗹𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗿𝘇𝘂𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻... 🪽🤍

In meiner Praxis begleite ich immer wieder Tiere, bei denen irgendwann nicht mehr die Heilung im Vordergrund steht sondern die 𝗟𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝗾𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁ä𝘁. 🐾
Darum, Beschwerden zu lindern, Bewegung zu erhalten und den Alltag leichter zu machen.
Und auch wenn ich viele dieser Fellnasen begleiten darf – 𝗷𝗲𝗱𝗲 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻𝗲 𝗯𝗲𝗿ü𝗵𝗿𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵. ❤️

Palliative Begleitung bedeutet für mich nicht, dass man „nichts mehr tun kann“.
𝗚𝗮𝗻𝘇 𝗶𝗺 𝗚𝗲𝗴𝗲𝗻𝘁𝗲𝗶𝗹.
Wir schauen gemeinsam, was dem Tier den Alltag leichter macht – mit individuellen 𝗔𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴𝘀𝗵𝗶𝗹𝗳𝗲𝗻, angepasster 𝗕𝗲𝘄𝗲𝗴𝘂𝗻𝗴 und kleinen 𝗘𝗻𝘁𝘀𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵𝗸𝗲𝗶𝘁𝗲𝗻. 🐾

💔 Und sehr oft kommt irgendwann DIESE eine Frage:
"𝗪𝗼𝗿𝗮𝗻 𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗻𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗲𝘀 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝗶𝘀𝘁?"
Man kann gute und schlechte Tage aufschreiben und beobachten: Frisst mein Tier noch gerne? Schläft es entspannt? Hat es Freude an Beschäftigungen? ...

𝗨𝗻𝗱 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗲 𝗺𝗶𝗿: 𝗜𝗰𝗵 𝘄𝗲𝗶ß 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘄𝗶𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 – 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝘂 𝘄𝗶𝗿𝘀𝘁 𝗲𝘀 𝗺𝗲𝗿𝗸𝗲𝗻. 𝗗𝗲𝗶𝗻 𝗧𝗶𝗲𝗿 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗲𝘀 𝗱𝗶𝗿 𝘇𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻. ❤️

Auch ich habe bereits Fellkinder im Himmel – und erst im April musste ich meine Hailey gehen lassen.. Plötzlich stand ich selbst auf der anderen Seite.
Ich wusste, worauf ich achten muss. Und trotzdem war ich in diesem Moment einfach nur Hundemama – mit all der Angst, dem Zweifel, der Trauer und dieser unglaublichen Liebe. ❤️💔

Vielleicht hat mich genau das noch einmal mehr verstehen lassen, wie wichtig es ist, 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗻𝘂𝗿 das Tier, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝘀𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 zu begleiten.

Palliativbegleitung bedeutet nicht, aufzugeben.
𝗘𝘀 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝘃𝗲𝗿𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁 𝘀𝗼 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗻𝗲𝗵𝗺, 𝘄ü𝗿𝗱𝗲𝘃𝗼𝗹𝗹 𝘂𝗻𝗱 𝗹𝗲𝗯𝗲𝗻𝘀𝘄𝗲𝗿𝘁 𝘄𝗶𝗲 𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝘇𝘂 𝗺𝗮𝗰𝗵𝗲𝗻. 🐾❤️

Bis irgendwann aus „Was können wir noch tun?“ ganz leise ein
„𝗗𝗮𝗻𝗻 𝗴𝗲𝗻𝗶𝗲ß𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗭𝗲𝗶𝘁, 𝗱𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘀 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁.“ ❤️ wird..

31/07/2026
🚗📚 𝟱𝟬𝟬 𝗸𝗺. 𝗘𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵. 𝗙ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗙𝗼𝗿𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴. 😄…𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻 𝗹𝗮𝘂𝘁𝗲𝘀 "𝗞𝗻𝗮𝗰𝗸" 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁. 💥Ja... ich, das Landei...
27/07/2026

🚗📚 𝟱𝟬𝟬 𝗸𝗺. 𝗘𝗶𝗻𝗳𝗮𝗰𝗵. 𝗙ü𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗙𝗼𝗿𝘁𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴. 😄
…𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗲𝗶𝗻 𝗹𝗮𝘂𝘁𝗲𝘀 "𝗞𝗻𝗮𝗰𝗸" 𝗸𝗲𝗶𝗻 𝗘𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝘀𝘇𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗶𝘀𝘁. 💥

Ja... ich, das Landei aus der Oberpfalz, war tatsächlich das erste Mal in meinem Leben in Köln. 🙈

𝗢𝗯 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗮𝗵𝗿𝘁 𝗴𝗲𝗹𝗼𝗵𝗻𝘁 𝗵𝗮𝘁? 𝗨𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗲! ❤️

Ich finde, wer mit Tieren arbeitet, trägt eine große Verantwortung. Deshalb ist es mir unglaublich wichtig, mich regelmäßig fortzubilden. Denn jedes Seminar, jede neue Erkenntnis und jeder andere Blickwinkel helfen mir dabei, eure Vierbeiner noch besser zu verstehen und noch gezielter zu behandeln.

Ein Schwerpunkt der Fortbildung war die Chiropraxis beim Kleintier – ein unglaublich spannendes Thema, bei dem ich mein Wissen weiter vertiefen durfte. 🐶

💡 Ein kleiner Mythos, den ich an dieser Stelle gleich aufklären möchte:
Viele denken, eine erfolgreiche chiropraktische Behandlung erkennt man daran, dass es ordentlich kracht oder knackt. 💥

𝗡𝗲𝗶𝗻.

Bei einer fachgerecht ausgeführten chiropraktischen Behandlung am Kleintier hört man in den allermeisten Fällen gar nichts.
𝗘𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝗱 𝗶𝘀𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗚𝗲𝗿ä𝘂𝘀𝗰𝗵, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗽𝗿ä𝘇𝗶𝘀𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴, 𝗱𝗶𝗲 𝗿𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝗸 𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗮𝘀 𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝗱𝗮𝗿ü𝗯𝗲𝗿, 𝘄𝗮𝗻𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝘄𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗵𝗮𝗻𝗱𝗲𝗹𝘁 𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲𝗻 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲.

Ein riesiges Dankeschön an unsere beiden Dozenten, die mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung unglaublich viel Wissen, Praxis und Begeisterung vermittelt haben. 🙏

Und natürlich geht auch ein großes Lob an die vierbeinigen Teilnehmer. 🐾 Sie haben die praktischen Übungen unglaublich geduldig mitgemacht und uns damit erst ermöglicht, so viel dazuzulernen. ❤️

𝗠𝗶𝘁 𝘃𝗶𝗲𝗹𝗲𝗻 𝗻𝗲𝘂𝗲𝗻 𝗘𝗶𝗻𝗱𝗿ü𝗰𝗸𝗲𝗻, 𝗳𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗺 𝗪𝗶𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗠𝗼𝘁𝗶𝘃𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻 𝗴𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘇𝘂𝗿ü𝗰𝗸 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀𝗮𝗹𝗹𝘁𝗮𝗴. ❤️

Denn genau dafür haben sich die 500 Kilometer wirklich gelohnt. 🚗📚

🌊🐶 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗞𝗔𝗡𝗡 𝗗𝗢𝗖𝗛 𝗦𝗖𝗛𝗪𝗜𝗠𝗠𝗘𝗡 – 𝗪𝗢𝗭𝗨 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗥 𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗪𝗜𝗠𝗠𝗪𝗘𝗦𝗧𝗘?Diesen Satz höre ich tatsächlich ziemlich oft. 😊Ja ...
17/07/2026

🌊🐶 𝗠𝗘𝗜𝗡 𝗛𝗨𝗡𝗗 𝗞𝗔𝗡𝗡 𝗗𝗢𝗖𝗛 𝗦𝗖𝗛𝗪𝗜𝗠𝗠𝗘𝗡 – 𝗪𝗢𝗭𝗨 𝗕𝗥𝗔𝗨𝗖𝗛𝗧 𝗘𝗥 𝗘𝗜𝗡𝗘 𝗦𝗖𝗛𝗪𝗜𝗠𝗠𝗪𝗘𝗦𝗧𝗘?

Diesen Satz höre ich tatsächlich ziemlich oft. 😊

Ja – die meisten Hunde können schwimmen. Aber 𝗴𝘂𝘁 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝗲𝗻 und 𝗸𝗿𝗮𝗳𝘁𝘀𝗽𝗮𝗿𝗲𝗻𝗱 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝗲𝗻 sind zwei völlig unterschiedliche Dinge.

💡 𝗔𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗯𝗲𝗶𝗺 𝗻ä𝗰𝗵𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗕𝗮𝗱𝗲𝗮𝘂𝘀𝗳𝗹𝘂𝗴 𝗲𝗶𝗻𝗺𝗮𝗹 𝗴𝗮𝗻𝘇 𝗯𝗲𝘄𝘂𝘀𝘀𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝘀 𝗛𝘂𝗻𝗱𝗲𝘀:

🔸 Hängt der Rücken im Wasser stark durch?
🔸 Sinkt die Hinterhand deutlich nach unten?
🔸 Muss dein Hund ständig gegen das Absinken des Körpers ankämpfen?

➡️ Dann kostet das Schwimmen deutlich mehr Kraft.

🐾 𝗔𝘂𝘀 𝗽𝗵𝘆𝘀𝗶𝗼𝘁𝗵𝗲𝗿𝗮𝗽𝗲𝘂𝘁𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗦𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗯𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝗲𝘁 𝗱𝗮𝘀:

Die Rücken- und Rumpfmuskulatur muss dauerhaft arbeiten, um den Körper überhaupt in einer günstigen Position zu halten. Besonders ältere Hunde oder Hunde mit Arthrose, HD, Rückenproblemen oder neurologischen Erkrankungen ermüden dadurch oft viel schneller.

🦺 𝗘𝗶𝗻𝗲 𝗴𝘂𝘁 𝘀𝗶𝘁𝘇𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗶𝗺𝗺𝘄𝗲𝘀𝘁𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝘀𝗵𝗮𝗹𝗯 𝘄𝗲𝗶𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗻𝘂𝗿 𝗲𝗶𝗻 𝗦𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿𝗵𝗲𝗶𝘁𝘀𝗮𝗰𝗰𝗲𝘀𝘀𝗼𝗶𝗿𝗲.

Sie hilft vielen Hunden dabei, eine waagerechtere Körperhaltung einzunehmen. Dadurch wird das Schwimmen häufig entspannter, kraftsparender und gelenkschonender.

Oft sieht man kleine muskuläre Schwächen oder Probleme in der Körperstabilität 𝗶𝗺 𝗪𝗮𝘀𝘀𝗲𝗿 𝗳𝗿ü𝗵𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗮𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱.

Ein Hund kann im Alltag völlig unauffällig laufen – beim Schwimmen zeigt sich plötzlich, dass der Rücken stark durchhängt oder die Hinterhand deutlich absinkt.

👀 Deshalb lohnt es sich, den eigenen Hund beim Schwimmen einmal ganz bewusst zu beobachten.

⚠️🐾 𝗦𝗢𝗠𝗠𝗘𝗥𝗚𝗘𝗙𝗔𝗛𝗥𝗘𝗡 𝗙Ü𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 & 𝗞𝗔𝗧𝗭𝗘𝗡 – 𝗗𝗜𝗘 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗘 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛Ä𝗧𝗭𝗘𝗡🚗 𝗗𝗶𝗲 𝗛𝗶𝘁𝘇𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗔𝘂𝘁𝗼Schon bei 28 °C Außentemperatur könn...
25/06/2026

⚠️🐾 𝗦𝗢𝗠𝗠𝗘𝗥𝗚𝗘𝗙𝗔𝗛𝗥𝗘𝗡 𝗙Ü𝗥 𝗛𝗨𝗡𝗗𝗘 & 𝗞𝗔𝗧𝗭𝗘𝗡 – 𝗗𝗜𝗘 𝗩𝗜𝗘𝗟𝗘 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗦𝗖𝗛Ä𝗧𝗭𝗘𝗡

🚗 𝗗𝗶𝗲 𝗛𝗶𝘁𝘇𝗲𝗳𝗮𝗹𝗹𝗲 𝗔𝘂𝘁𝗼
Schon bei 28 °C Außentemperatur können nach nur 10 Minuten bereits Temperaturen von bis zu 38 °C im Fahrzeuginneren erreicht werden.
⚠️ Dabei spielt es keine Rolle, ob das Auto im Schatten steht.
⚠️ Auch ein leicht geöffnetes Fenster schützt nicht vor einer gefährlichen Aufheizung.
➡️ Bei sommerlichen Temperaturen kein „nur kurz“.

🔥 𝗔𝘀𝗽𝗵𝗮𝗹𝘁 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗵𝗲𝗶ß𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗟𝘂𝗳𝘁
Bei 25 °C Außentemperatur kann Asphalt bereits Temperaturen um 50 °C erreichen.
➡️ Wenn dein Handrücken den Boden nicht 7 Sekunden berühren kann, ist es vermutlich auch für Pfoten zu heiß.

☀️ 𝗔𝘂𝗰𝗵 𝗛𝘂𝗻𝗱𝗲 𝘂𝗻𝗱 𝗞𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻 𝗸ö𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲𝗻𝗯𝗿𝗮𝗻𝗱 𝗯𝗲𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻
Besonders gefährdet sind Tiere mit weißen Ohren, heller Haut, rosa Nasen oder dünnem/gar keinem Fell.
Viele Tierhalter denken dabei nur an Katzen – tatsächlich können aber auch Hunde betroffen sein.
➡️ Wiederholte Sonnenbrände können langfristig zu Hautschäden führen.

💧 𝗞𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻 𝘁𝗿𝗶𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗼𝗳𝘁 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗮𝗹𝘀 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝗼𝗹𝗹𝘁𝗲𝗻
Als Nachfahren von Wüstenbewohnern haben Katzen ein vergleichsweise geringes Durstempfinden.
➡️ Mehrere Wassernäpfe oder Trinkbrunnen können helfen, die Flüssigkeitsaufnahme zu fördern.

🌊 𝗡𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗚𝗲𝘄ä𝘀𝘀𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿
Gerade in stehenden Gewässern können sich bei hohen Temperaturen Blaualgen vermehren.
Das Problem: Blaualgen sind nicht immer sofort erkennbar.
➡️ Grünliche Schlieren, trübes Wasser oder ein schmieriger Belag auf der Oberfläche sollten ernst genommen werden.

☀️ 𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲 𝗧𝗶𝗲𝗿𝗲 𝗹𝗶𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗼𝗻𝗻𝗲 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 𝘇𝘂 𝘀𝗲𝗵𝗿
Viele Hunde und Katzen suchen sich bei Hitze von selbst kühlere Plätze.
Manche kleinen Sonnenanbeter bleiben jedoch deutlich länger in der Sonne liegen, als ihnen guttut.
➡️ Behalte dein Tier im Blick und unterstütze es gegebenenfalls dabei, einen schattigen Rückzugsort aufzusuchen.

❤️ 𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗼𝗺𝗺𝗲𝗿𝗴𝗲𝗳𝗮𝗵𝗿𝗲𝗻 𝗹𝗮𝘀𝘀𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻 – 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗺𝗮𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝗸𝗲𝗻𝗻𝘁.

❄️🐾 ABKÜHLUNG – 𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗥𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚! 𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠 𝗚𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗠𝗘𝗜𝗡𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗚𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗠𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗦𝗧Wenn unseren Tieren heiß ist, möchten wir nat...
25/06/2026

❄️🐾 ABKÜHLUNG – 𝗔𝗕𝗘𝗥 𝗥𝗜𝗖𝗛𝗧𝗜𝗚!
𝗪𝗔𝗥𝗨𝗠 𝗚𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗠𝗘𝗜𝗡𝗧 𝗡𝗜𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗠𝗠𝗘𝗥 𝗚𝗨𝗧 𝗚𝗘𝗠𝗔𝗖𝗛𝗧 𝗜𝗦𝗧

Wenn unseren Tieren heiß ist, möchten wir natürlich möglichst schnell helfen. Doch gerade bei großer Hitze können manche gut gemeinte Maßnahmen die Wärmeabgabe sogar erschweren.

💦 𝗡𝗮𝘀𝘀𝗲𝘀 𝗛𝗮𝗻𝗱𝘁𝘂𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗛𝘂𝗻𝗱?
🚫 Bitte nicht!
Ein feuchtes Handtuch erwärmt sich durch die Körperwärme und kann wie eine isolierende Schicht wirken. Die Wärme staut sich darunter und kann schlechter abgegeben werden.
➡️ Feuchte Handtücher deshalb lieber als Liegefläche anbieten – niemals über das Tier legen.

🧊 𝗝𝗲 𝗸ä𝗹𝘁𝗲𝗿, 𝗱𝗲𝘀𝘁𝗼 𝗯𝗲𝘀𝘀𝗲𝗿?
Nicht unbedingt.
Eiskaltes Wasser kann dazu führen, dass sich die Blutgefäße in der Haut zusammenziehen. Dadurch wird die Wärmeabgabe erschwert – genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen möchten.
➡️ Kühles Wasser reicht völlig aus.

🏊 𝗗𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗸𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗲𝗲?
Nach einem Spaziergang oder wildem Toben bei hohen Temperaturen kann der plötzliche Temperaturunterschied den Kreislauf stark belasten.
➡️ Besser langsam abkühlen und den Körper Schritt für Schritt ans Wasser gewöhnen.

🧠 𝗞𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗹𝗮𝘂𝗯𝗶-𝗦𝗰𝗵𝗹𝘂𝗺𝗽𝗳-𝗙𝗮𝗸𝘁:
Viele Menschen glauben, Hunde würden wie wir über die Haut schwitzen.
Tatsächlich besitzen Hunde Schweißdrüsen hauptsächlich an den Pfoten. Der Großteil der Wärme wird jedoch über das Hecheln abgegeben. Dabei verdunstet Feuchtigkeit auf den Schleimhäuten von Maul und Zunge – ähnlich wie Schweiß auf unserer Haut.
➡️ Deshalb sind hohe Luftfeuchtigkeit und stehende Hitze für Hunde oft besonders belastend.

🐱 𝗨𝗻𝗱 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿𝗲 𝗞𝗮𝘁𝘇𝗲𝗻?
Viele Katzen suchen sich bei Hitze ganz von selbst die kühlsten Plätze im Haus. Fliesen, Waschbecken oder schattige Ecken sind meist kein Zufall.
➡️ Oft wissen unsere Samtpfoten ziemlich genau, was ihnen guttut.

❤️ 𝗠𝗲𝗶𝗻 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝘀𝘁𝗲𝗿 𝗧𝗶𝗽𝗽:
Abkühlungsmöglichkeiten anbieten – niemals aufzwingen.
Denn oft helfen Schatten, Ruhe und frisches Wasser deutlich mehr als hektischer Aktionismus.

🐾 Passt auf euch auf!☀️

☀️🐾 𝗔𝗕𝗞Ü𝗛𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗠𝗜𝗧 𝗞Ö𝗣𝗙𝗖𝗛𝗘𝗡 – 𝗦𝗢 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗦𝗧Ü𝗧𝗭𝗧 𝗗𝗨 𝗗𝗘𝗜𝗡 𝗧𝗜𝗘𝗥 𝗔𝗡 𝗛𝗘𝗜ß𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡Wenn die Temperaturen steigen, freuen sich unser...
24/06/2026

☀️🐾 𝗔𝗕𝗞Ü𝗛𝗟𝗨𝗡𝗚 𝗠𝗜𝗧 𝗞Ö𝗣𝗙𝗖𝗛𝗘𝗡 – 𝗦𝗢 𝗨𝗡𝗧𝗘𝗥𝗦𝗧Ü𝗧𝗭𝗧 𝗗𝗨 𝗗𝗘𝗜𝗡 𝗧𝗜𝗘𝗥 𝗔𝗡 𝗛𝗘𝗜ß𝗘𝗡 𝗧𝗔𝗚𝗘𝗡

Wenn die Temperaturen steigen, freuen sich unsere Vierbeiner über jede Möglichkeit zur Abkühlung.

🧠 Wusstest du, dass Schlecken bei vielen Hunden beruhigend wirken kann?
Deshalb sind Schleckmatten im Sommer gleich doppelt praktisch: Sie sorgen für Beschäftigung, können entspannend wirken und bieten gleichzeitig eine kleine Erfrischung.

🍓 Mein Tipp:
Z. b. Naturjoghurt, Banane oder ein paar Beeren auf der Schleckmatte verteilen und kurz kühlen oder einfrieren.

Aber natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, deinem Tier die heißen Tage angenehmer zu machen:

❄️ Kühlmatten oder kühle Fliesen anbieten

💦 Feuchte Handtücher als Liegefläche anbieten – niemals über das Tier legen, da die Gefahr eines Hitzestaus besteht.

💧 Frisches Wasser sollte selbstverständlich jederzeit zur Verfügung stehen. Gerade bei Katzen kann es helfen, mehrere Wassernäpfe oder einen Trinkbrunnen an verschiedenen Stellen in der Wohnung anzubieten.

🌳 Ausreichend Schattenplätze schaffen und Rückzugsmöglichkeiten anbieten.

🏊‍♂️ Hundepool im eigenen Garten (nur unter Aufsicht!)

🧠 An besonders heißen Tagen darf die körperliche Auslastung ruhig etwas kürzertreten. Schleckmatten, Schnüffelspiele oder kleine Suchaufgaben beschäftigen den Kopf und belasten den Kreislauf deutlich weniger als ein langer Spaziergang in der Hitze.

🏊 Wenn dein Hund gerne badet:
Bitte nicht völlig aufgeheizt ins kalte Wasser sprinten lassen. Der plötzliche Temperaturunterschied kann den Kreislauf stark beanspruchen. Besser langsam ins Wasser gehen und den Körper schrittweise abkühlen lassen.

🌡️ WICHTIG:
Viele Hunde suchen sich zur Abkühlung ganz bewusst kühle Fliesen, feuchte Erde oder Schattenplätze. Trotzdem solltest du dein Tier bei großer Hitze im Blick behalten.
Manche Hunde genießen ihr Sonnenbad nämlich etwas zu sehr und merken erst spät, dass ihnen die Hitze zu schaffen macht. Unterstütze deinen Hund dann ruhig und begleite ihn an einen schattigen oder kühleren Platz. ☀️🐶

❤️ Beachte: Abkühlungsmöglichkeiten anbieten statt aufzwingen – und aufmerksam bleiben!

☀️🐾 𝐒𝐎𝐌𝐌𝐄𝐑𝐇𝐈𝐓𝐙𝐄 – 𝐖𝐀𝐒 𝐔𝐍𝐒𝐄𝐑𝐄 𝐓𝐈𝐄𝐑𝐄 𝐉𝐄𝐓𝐙𝐓 𝐁𝐑𝐀𝐔𝐂𝐇𝐄𝐍"Es sind doch nur 25 Grad." - Ein Satz, den wir im Sommer oft hören. Fü...
23/06/2026

☀️🐾 𝐒𝐎𝐌𝐌𝐄𝐑𝐇𝐈𝐓𝐙𝐄 – 𝐖𝐀𝐒 𝐔𝐍𝐒𝐄𝐑𝐄 𝐓𝐈𝐄𝐑𝐄 𝐉𝐄𝐓𝐙𝐓 𝐁𝐑𝐀𝐔𝐂𝐇𝐄𝐍

"Es sind doch nur 25 Grad." - Ein Satz, den wir im Sommer oft hören.
Für unsere Tiere können diese Temperaturen jedoch bereits zur echten Belastung werden.
🔥 Wusstest du, dass sich Asphalt bei etwa 25 °C Lufttemperatur auf rund 50 °C aufheizen kann?
🚗 Und auch das Auto wird schnell zur Gefahr: Schon bei 25 °C Außentemperatur können im Fahrzeuginneren innerhalb kurzer Zeit lebensbedrohliche Temperaturen entstehen. Ein leicht geöffnetes Fenster reicht hier nicht aus!!

Unsere Hunde und Katzen sind darauf angewiesen, dass wir für sie mitdenken.

💧 Das kannst du tun:
✔️ Frisches Wasser jederzeit bereitstellen
✔️ Spaziergänge in die kühlen Morgen- oder Abendstunden verlegen
✔️ Schattenplätze anbieten
✔️ Kühlmatten, kühle Fliesen oder feuchte Handtücher anbieten (kein Zwang!)
✔️ Für ausreichend Ruhe sorgen
✔️ Katzen Rückzugsmöglichkeiten in kühlen Räumen schaffen

⚠️ Wichtig:
Kühlmöglichkeiten sollten immer freiwillig sein. Nicht jeder Hund oder jede Katze möchte auf einer Kühlmatte liegen oder ein feuchtes Handtuch nutzen.
Feuchte Handtücher bitte nicht über das Tier legen. Biete sie stattdessen als Liegefläche oder in der Nähe des Tieres an.
🏊 Und wenn dein Hund gerne schwimmt: Bitte nicht völlig aufgeheizt direkt in den kalten See oder Weiher sprinten lassen. Eine langsame Abkühlung ist deutlich schonender für den Kreislauf.

🚨 Warnzeichen einer Überhitzung können sein:
• Starkes Hecheln
• Unruhe oder Schwäche
• Erbrechen oder Durchfall
• Taumeln oder Orientierungslosigkeit
• Sehr rote oder sehr blasse Schleimhäute

❤️ Unsere Tiere können uns nicht sagen, wann ihnen zu heiß wird. Umso wichtiger ist es, aufmerksam hinzuschauen und ihnen Möglichkeiten zur Abkühlung anzubieten.

☀️ Mehr Infos und Tipps folgen in den nächsten Tagen!

Für alle Hundehalter lesenswert 😊
15/05/2026

Für alle Hundehalter lesenswert 😊

WENN DIE PFOTEN ZUR STOLPERFALLE WERDEN: WARUM DEIN SENIOR PLÖTZLICH „ÜBER SEINE EIGENEN FÜSSE FÄLLT“

In der Tierarztpraxis Ullmann hören wir oft: „Ach, er wird halt alt, er ist jetzt ein bisschen tollpatschig und stolpert ab und zu.“ Doch Stolpern ist bei Hund und Katze kein Zeichen von liebenswürdiger Altersschwäche, sondern ein medizinisches Alarmsignal.

Wenn ein Tier stolpert, schleift oder einknickt, stimmt etwas in der Kommunikation zwischen Gehirn und Pfote nicht mehr. Heute gehen wir ganz tief in die Anatomie und Physiologie, um zu verstehen, warum das passiert und was wir dagegen tun können.

DIE ANATOMIE DER BEWEGUNG: DAS „STROMLIETUNGS“-SYSTEM
Damit ein Hund oder eine Katze einen sauberen Schritt macht, müssen drei Systeme perfekt zusammenarbeiten:

Das Steuerzentrum (Gehirn): Gibt den Befehl: „Fuß heben!“

Die Autobahn (Rückenmark & Nerven): Leitet den elektrischen Impuls blitzschnell an die Beine weiter.

Die Ausführungsorgane (Muskeln & Gelenke): Setzen den Befehl mechanisch um.

Der Schlüsselbegriff: Propriozeption (Tiefensensibilität)
Das ist der „6. Sinn“. Spezielle Rezeptoren in Sehnen, Muskeln und Gelenken melden dem Gehirn jede Millisekunde: „Wo genau befindet sich meine Pfote gerade?“ Wenn dieser Rückmeldefluss gestört ist, weiß das Tier nicht, dass seine Pfote gerade schief steht oder über den Boden schleift – und es stolpert.

DIE PHYSIOLOGIE DES STOLPERNS: WO LIEGT DER FEHLER?
Stolpern ist meist das Ergebnis von zwei Hauptproblemen: Kraftverlust oder Informationsverlust.

A. Das neurologische Problem („Die Leitung ist gestört“)
Wenn Nerven eingeklemmt sind (z. B. durch einen Bandscheibenvorfall, Spondylose oder das Cauda-Equina-Syndrom), kommen die Signale nicht mehr sauber an.

Symptom: Der Hund „schleift“ mit den Krallen über den Asphalt (man hört ein kratzendes Geräusch).

Die Folge: Die Pfote wird nicht hoch genug gehoben, die Krallen bleiben an kleinsten Unebenheiten hängen -> Das Tier stolpert.

B. Das orthopädische Problem („Das Scharnier klemmt“)
Bei Arthrose, Hüftdysplasie (HD) oder Schmerzen im Ellenbogen vermeidet das Tier große Bewegungen.

Symptom: Der Schritt wird kürzer und flacher, um Schmerzen zu vermeiden.

Die Folge: Durch den flachen Gang ist die Bodenfreiheit minimal. Jede kleine Kante wird zur Stolperfalle.

C. Muskelschwund (Atrophie)
Im Alter baut der Körper Muskeln ab. Wenn die Kraft in der Hinterhand fehlt, um den Körper aktiv nach vorne zu schieben und den Fuß anzuheben, „schlappt“ das Bein nur noch leblos mit.

WIE FINDEN WIR DIE URSACHE? (DIE DIAGNOSTIK)
Wir schauen in der Praxis nicht nur „mal kurz drüber“. Um die Ursache für das Stolpern zu finden, nutzen wir ein festes Protokoll:

Ganganalyse: Wir lassen uns das Tier im Schritt und Trab vorführen. Schleift eine Pfote? Knickt eine Hüfte ein?

Neurologische Tests (Der „Überkötungs-Test“): Wir stellen die Pfote absichtlich auf den Handrücken. Ein gesundes Tier korrigiert das sofort. Wartet das Tier sekundenlang, liegt ein massives Nervenproblem vor.

Abtasten & Triggerpunkte: Wir suchen nach Schmerzpunkten in der Wirbelsäule und den Gelenken.

Bildgebung (Röntgen/CT/MRT): Nur so sehen wir Spondylosen (knöcherne Brücken am Rücken), Bandscheibenschäden oder Gelenkverschleiß.

WAS KANN MAN TUN?
Stolpern muss man nicht hinnehmen! Je nach Ursache haben wir viele Möglichkeiten:

Schmerztherapie: Moderne Medikamente nehmen die Entzündung aus den Gelenken.

Physiotherapie: Gezieltes Training der Tiefenmuskulatur und Unterwasserlaufband helfen, die Nerven wieder „wachzukitzeln“.

Nahrungsergänzung: B-Vitamine unterstützen die Nervenregeneration.

Hilfsmittel: Pfotenschutzschuhe oder spezielle Bandagen können bei neurologischen Ausfällen helfen, die Krallen vor dem „Abschleifen“ zu schützen.

UNSER FAZIT AUS HEIDENHEIM
Stolpern ist oft der erste sichtbare Hinweis auf Schmerzen oder Nervenschäden, die wir behandeln können. Wenn euer Tier „patschig“ wird, wartet nicht, bis es stürzt und sich schwer verletzt. Ein frühzeitiger Check schont die Gelenke und erhält die Lebensfreude bis ins hohe Alter.

Ist euch bei eurem Hund oder eurer Katze auch schon ein „Schleifen“ oder Stolpern aufgefallen? Habt ihr vielleicht sogar schon ein Kratzgeräusch beim Gassi gehen gehört? Berichtet uns davon in den Kommentaren!

#2026

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