18/06/2026
Bei Aufregung, Stress oder zu viel Kaffee kommt es nicht selten zu einem leichten Zittern der Hände. Das ist meist harmlos und nur vorübergehend. Hält das Zittern an oder stört plötzlich im Alltag, denken viele Menschen sofort an Parkinson und sind verunsichert.
„Ein Tremor ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom und ein Hinweis darauf, dass im Zusammenspiel von Gehirn und Muskeln etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist“, erklärt Dr. Ilias Nastos.
Mit dem Bochumer Facharzt für Neurologie sprachen wir über die Abgrenzung des essentiellen Tremors – der häufigsten Form des Zitterns - im Vergleich zu Parkinson und die diagnostischen Möglichkeiten. „Zittern sollte man ernst nehmen, aber nicht automatisch dramatisieren. Viele Formen des Tremors sind gut behandelbar bzw. kontrollierbar“, beruhigt Dr. Nastos. „Der wichtigste Schritt für eine gezielte Therapie ist die medizinische Einordnung.“
Das gesamte Interview lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe.
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