09/09/2026
Das Fallen der Äpfel ist beendet. Die, die noch hängen, reifen noch. Alles hat seine Zeit. Die kleinen Apfelbäume sind schon leer. Der Quittenbaum steckt alle Kraft gerade ins Wachsen der Früchte. Im Garten lernt man, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht.
Wir können das Leben nicht kontrollieren oder in vorauseilendem Gehorsam jedes Unbill abwenden. Was wir jedoch tun können: Altlasten aus dem System schaffen. Uns innerlich gut einmitten. Immer wieder die Frage klären: Wer und was stärkt mich? Welche Menschen in meiner Umgebung geben mir Kraft, welche nehmen sie mir? Was in meinem Alltag ist absolut nervig und darf verändert werden? Was hält mich davon ab? Alte Glaubenssätze stecken hinter manchem Verhalten. Schlimme Sätze, dass wir nicht gut genug sind, sowieso zwei linke Hände haben, dumm und vieles anderes mehr. So erkennen wir nicht, wer wir wirklich sind, was wahrhaftig in uns steckt.
Wo viel Schatten ist, muss auch viel Licht sein. Wer nur auf die negativen Seiten schaut, sieht nur einen Teil, nicht das Gesamte. Was wäre ein Rembrandtgemälde ohne Schatten, ohne Dunkelheit? All das bringt auch Tiefe, lässt das Helle leuchten. Du bist ein Gesamtkunstwerk, kein überlebendes Urteil deiner Vergangenheit. Entdecke dich. Du magst das gemeinsam mit anderen tun? Gern. Hier: https://www.seelengarten-krokauer.de/nautilus/
Apfelbaum am Goetheanum.