Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V.

Thalassämiehilfe ohne Grenzen e.V. Gemeinsam gegen die Thalassämie. Weltweit. Together against thalassaemia. Worldwide. gesteigert abgebaut wird.

Die Thalassämien bilden eine Gruppe genetisch bedingter, vererbbarer Erkrankungen, bei denen das Hämoglobin, das für den Sauerstofftransport der roten Blutkörperchen zuständig ist, nicht ausreichend gebildet bzw. Das Knochenmark produziert nur noch unzureichend ausgebildete Blutkörperchen.

"Unter Kopfschmerzen (Cephalgie) leiden sowohl Kinder als auch Erwachsene. Mediziner unterscheiden unterschiedliche Form...
09/09/2026

"Unter Kopfschmerzen (Cephalgie) leiden sowohl Kinder als auch Erwachsene. Mediziner unterscheiden unterschiedliche Formen von Kopfschmerzen. Lesen Sie hier außerdem, wann Sie ärztlichen Rat einholen sollten, welche Untersuchungen notwendig sind und wie Sie vorbeugen können!

Welche Formen von Kopfschmerzen gibt es?
Kopfschmerzen beginnen manchmal schleichend oder ganz plötzlich. Mitunter sind sie dumpf oder stechend, sehr intensiv oder kaum wahrnehmbar. Fast niemand bleibt von ihnen verschont, die meisten Menschen leiden ein- oder mehrmals im Jahr darunter.

Frauen sind insgesamt etwas häufiger von Kopfschmerzen betroffen als Männer. Doch es gibt Unterschiede: Während Frauen häufiger unter Migräne leiden, treten bei Männern eher sogenannte Cluster-Kopfschmerzen auf. Spannungskopfschmerzen sind die häufigste Form von Kopfschmerzen. Auch Kinder entwickeln manchmal Kopfschmerzen und Migräne.

Kopfschmerzen werden in zwei Gruppen unterteilt: Primäre Kopfschmerzen haben keine erkennbare Ursache und bilden ein eigenständiges Krankheitsbild. Sekundären Kopfschmerzen liegt dagegen eine andere Erkrankung zugrunde.

Über 200 verschiedene Kopfschmerzarten

Der Kopfschmerz vom Spannungstyp ist weltweit die häufigste Form des primären Kopfschmerzes, gefolgt von der Migräne. Beide zählen zu den primären Kopfschmerzen, das heißt, ihnen liegt keine andere Erkrankung als Hauptursache zugrunde.

Deutlich seltener treten sekundäre Kopfschmerzen auf. Sie entstehen als Folge anderer Ursachen – zum Beispiel durch Medikamenten‑Nebenwirkungen oder einen übermäßigen Schmerzmittelkonsum, im Rahmen von Infektionen, Gefäßerkrankungen, Tumoren oder nach Kopfverletzungen.

Die internationale Kopfschmerzklassifikation (ICHD) unterscheidet über 200 verschiedene Kopfschmerzformen. Dazu gehören sowohl primäre Kopfschmerzen wie Spannungskopfschmerz und Migräne als auch zahlreiche sekundäre Kopfschmerzen, die mit bestimmten Grunderkrankungen zusammenhängen. .."

"Die obstruktive Schlafapnoe wird bislang mechanisch behandelt. Jetzt soll eine Tablette die lästige Maske ersetzen. Dab...
09/09/2026

"Die obstruktive Schlafapnoe wird bislang mechanisch behandelt. Jetzt soll eine Tablette die lästige Maske ersetzen. Dabei lässt der Angriffspunkt Neurologen hellhörig werden.

Bei der obstruktiven Schlafapnoe (OSA) denkt man zunächst an Pneumologie und Schlafmedizin. Pathophysiologisch steckt jedoch auch ein neuromuskuläres Problem dahinter – denn im Schlaf nimmt die Aktivität der dilatierenden Muskulatur der oberen Atemwege ab. Bei entsprechender anatomischer Prädisposition kann der Pharynx dadurch wiederholt kollabieren. Apnoen und Hypopnoen mit intermittierender Hypoxie sind die Folge.

Genau hier setzt AD109 an: Die Kombination aus Aroxybutynin und Atomoxetin soll den Tonus der oberen Atemwegsmuskulatur während des Schlafs erhöhen. In der Phase-III-Studie SynAIRgy wurde nun untersucht, ob dieses Konzept auch über einen Zeitraum von 6 Monaten funktioniert.

Zwei Wirkstoffe für einen offenen Atemweg

AD109 kombiniert 2,5 mg Aroxybutynin mit 75 mg Atomoxetin und wird einmal täglich vor dem Schlafengehen eingenommen. Atomoxetin ist als selektiver Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer vor allem aus der ADHS-Therapie bekannt. Gemeinsam mit dem antimuskarinisch wirksamen Aroxybutynin soll es die Aktivität der oberen Atemwegsmuskulatur im Schlaf steigern. Der Ansatz unterscheidet sich damit grundlegend von den meisten etablierten OSA-Therapien. Statt den Atemweg von außen pneumatisch offen zu halten oder die anatomischen Voraussetzungen zu verändern, soll die körpereigene neuromuskuläre Stabilisierung des Pharynx verbessert werden.

Dass dieser Ansatz prinzipiell funktioniert, hatte bereits die Phase-II-Studie MARIPOSA gezeigt. Über 4 Wochen führte AD109 zu einer Reduktion des Apnoe-Hypopnoe-Index (AHI). Offen blieb jedoch, ob sich der Effekt auch über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten lässt.

Phase III mit mehr als 600 Teilnehmern
SynAIRgy war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie an 69 Zentren in den USA und Kanada. Eingeschlossen wurden Erwachsene mit leichter bis schwerer OSA, die eine Therapie mit positivem Atemwegsdruck (PAP) nicht tolerierten oder ablehnten. Insgesamt wurden 646 Teilnehmer randomisiert. Für die Intention-to-treat-Analyse standen 615 Teilnehmer zur Verfügung. Das mediane Alter betrug 58 Jahre, 49,3 % waren Frauen. Der mediane Body-Mass-Index (BMI) lag bei 32,4 kg/m², der mediane AHI bei 19,6 Ereignissen pro Stunde. Rund 35 % hatten eine leichte, 42 % eine moderate und 23 % eine schwere OSA.

Die Teilnehmer erhielten über 26 Wochen entweder AD109 oder Placebo. Primärer Endpunkt war die Veränderung des Apnoe-Hypopnoe-Index mit 4-%-Desaturationskriterium (AHI₄). Zu den wichtigen sekundären Endpunkten gehörten der Sauerstoffentsättigungsindex (ODI), die hypoxische Last sowie Fatigue und schlafbezogene Beeinträchtigungen.

Weniger Apnoen, aber kein Wundermittel

Nach 26 Wochen sank der AHI₄ unter AD109 im Mittel um 3,3 Ereignisse pro Stunde, während er unter Placebo um 0,7 Ereignisse pro Stunde zunahm. Daraus ergab sich eine Behandlungsdifferenz von 4,0 Ereignissen pro Stunde zugunsten von AD109 (95-%-KI: 1,6 bis 6,4; p = 0,001). Bei Betrachtung der modellierten relativen Veränderung fiel der Unterschied deutlicher aus: Unter AD109 nahm der AHI₄ um 44,1 % ab, unter Placebo um 17,6 %. Der mediane AHI₄ sank unter AD109 von 19,8 auf 13,3 Ereignisse pro Stunde. Damit verschob sich der Median der Behandlungsgruppe von einer moderaten in eine leichte OSA. .."

Die obstruktive Schlafapnoe wird bislang mechanisch behandelt. Jetzt soll eine Tablette die lästige Maske ersetzen. Dabei lässt der Angriffspunkt Neurologen hellhörig werden.

"In Berlin häufen sich die Mpox-Fälle. Spannend daran: Das bisherige Verbreitungsmuster scheint nicht mehr zu passen. Kö...
09/09/2026

"In Berlin häufen sich die Mpox-Fälle. Spannend daran: Das bisherige Verbreitungsmuster scheint nicht mehr zu passen. Können wir noch Schritt halten beim viralen Wettrüsten?

Eine Infektion nimmt Fahrt auf

Mpox wurden beim Menschen erstmals 1970 bei einem Kind in der Demokratischen Republik Kongo beschrieben und waren über Jahrzehnte in Zentral- und Westafrika endemisch. Mit dem internationalen Ausbruch 2022 änderte sich die Epidemiologie. Verantwortlich war überwiegend die Klade IIb, die sich vor allem durch enge und insbesondere se****le Kontakte verbreitete. In Deutschland wurden seitdem mehrere Tausend Fälle gemeldet; der überwiegende Anteil betraf MSM mit häufig wechselnden Sexualpartnern. Frauen machten nur einen sehr kleinen Anteil der Erkrankten aus.

Seit 2023 gewinnt die Klade Ib epidemiologisch an Bedeutung. Sie wurde zunächst insbesondere in der Demokratischen Republik Kongo beschrieben und breitete sich anschließend in weitere zentral- und ostafrikanische Länder aus. Im Unterschied zu früheren Ausbrüchen der Klade I spielen bei Klade Ib se****le Übertragungswege eine wesentliche Rolle. Betroffen sind sowohl Männer als auch Frauen. Inzwischen wurden Infektionen auch außerhalb Afrikas nachgewiesen. Auch in Deutschland ist ein Transmissionsgeschehen beschrieben, insbesondere in Berlin.

Unabhängig von Geschlecht

Vor diesem Hintergrund sind die Berliner Daten aus der 34. Meldewoche 2026 interessant. In der 33. und 34. Meldewoche wurde jeweils eine Mpox-Infektion bei einer Frau gemeldet. Zusätzlich berichtete ein männlicher Erkrankter über se****le Kontakte zu Frauen als mögliche Exposition. Als wahrscheinliche Infektionssituationen wurden unter anderem anonyme Sexualkontakte auf sexpositiven Partys oder in Clubs angegeben. Direkte epidemiologische Verbindungen zwischen den Fällen bestanden nicht. Bis zur 34. Meldewoche waren 2026 in Berlin insgesamt vier Mpox-Infektionen bei Frauen registriert worden – bei allen wurde Klade Ib nachgewiesen.

Entscheidend ist dabei weniger die absolute Zahl der betroffenen Frauen als das epidemiologische Signal: Die Transmission scheint sich nicht mehr ausschließlich auf die bislang dominierenden MSM-Netzwerke zu beschränken. Für die klinische Praxis bedeutet dies, Mpox bei typischen Haut- oder Schleimhautläsionen und passender Expositionsanamnese unabhängig von Geschlecht und se****ler Orientierung differentialdiagnostisch zu berücksichtigen. .."

In Berlin häufen sich die Mpox-Fälle. Spannend daran: Das bisherige Verbreitungsmuster scheint nicht mehr zu passen. Können wir noch Schritt halten beim viralen Wettrüsten?

"Rheuma ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für viele Erkrankungen des Bewegungsapparats. Lesen Sie,...
09/09/2026

"Rheuma ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Sammelbegriff für viele Erkrankungen des Bewegungsapparats. Lesen Sie, woran man Rheuma erkennt, welche Formen es gibt und wie sich Beschwerden lindern lassen.

Überblick

Rheuma ist keine klar abgrenzbare Erkrankung, sondern umfasst mehr als 100 verschiedene Erkrankungen, die vor allem den Bewegungsapparat betreffen – also Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen, aber auch innere Organe und das Immunsystem. Gemeinsam ist ihnen der oft chronische Verlauf mit Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen.

Die Krankheitsbilder, die zu den rhematischen Erkrankungen zählen, lassen sich verschiedenen Gruppen zuordnen. Die wichtigsten Gruppen sind:

- entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis (die häufigste rheumatische Erkrankung), Morbus Bechterew oder Psoriasis-Arthritis
- degenerative Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Weichteilrheuma wie Fibromyalgie
- stoffwechselbedingte Rheumaformen wie Gicht
autoimmunbedingte Systemerkrankungen wie Lupus erythematodes
- Nicht jede Form betrifft nur die Gelenke – auch innere Organe, Augen oder die Haut können mitbeteiligt sein.

In Deutschland leben rund 20 Millionen Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung – darunter etwa 550.000 mit rheumatoider Arthritis. Frauen sind deutlich häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankungen können in jedem Alter auftreten, selbst Kinder und Jugendliche sind von betroffen (juvenile idiopathische Arthritis).

Frühe Anzeichen werden oft nicht ernst genommen – dabei ist eine frühe Diagnose entscheidend, um Schäden an Gelenken und Organen zu vermeiden. Auch wenn Rheuma nicht heilbar ist, stehen heute moderne Medikamente und Therapiekonzepte zur Verfügung, die Beschwerden lindern und den Krankheitsverlauf deutlich verlangsamen können.

Symptome von Rheuma

Rheuma kann sich sehr unterschiedlich äußern – je nachdem, welche Erkrankung genau vorliegt. Die häufigsten Symptome betreffen die Gelenke, aber auch allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit oder Fieber können auftreten.

Typische Anzeichen bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

- Gelenkschmerzen, besonders morgens oder nach Ruhe
- Steife Gelenke, vor allem morgens länger als 30 Minuten
- Schwellungen und Rötungen an Fingern, Hand- oder Kniegelenken
- Kraftlosigkeit, zum Beispiel beim Öffnen von Flaschen oder Greifen
- Symmetrische Beschwerden, zum Beispiel beide Hände oder beide Knie

Allgemeine Rheuma-Beschwerden können sein

- Müdigkeit und Erschöpfung (Fatigue)
- Ungewollter Gewichtsverlust
- Leichtes Fieber oder Nachtschweiß
- Appetitlosigkeit

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können bleibende Schäden an Gelenken, Augen oder inneren Organen verhindern. .."

Was ist Rheuma? Erfahren Sie alles über Symptome, Ursachen, Therapien und wie ein Rheuma-Selbsttest erste Hinweise liefern kann.

"Arterienverkalkung gilt oft als Problem des höheren Alters. Doch eine große internationale Studie zeigt: Erste Ablageru...
08/09/2026

"Arterienverkalkung gilt oft als Problem des höheren Alters. Doch eine große internationale Studie zeigt: Erste Ablagerungen in den Gefäßen können bereits bei scheinbar gesunden jungen Erwachsenen auftreten, lange bevor Beschwerden entstehen.

Wer jung ist und keine Beschwerden hat, denkt meist nicht an einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Neue Studiendaten legen jedoch nahe, dass die zugrunde liegende Gefäßerkrankung mitunter deutlich früher beginnt als bisher angenommen. In einer großen Untersuchung fanden Forschende bei etwa jedem 13. Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren bereits Anzeichen einer Arterienverkalkung (Atherosklerose). Dabei hatten die Teilnehmer weder Symptome noch eine bekannte Herz-Kreislauf-Erkrankung.

Mehr als die Hälfte unter 70 hatte bereits Plaques

Die Ergebnisse stammen aus der ersten Phase der internationalen REACT-Studie. An der Untersuchung nahmen 16.808 Menschen im Alter von 18 bis 70 Jahren aus Dänemark und Spanien teil. Die Studie erschien im Fachjournal New England Journal of Medicine. Besonders bemerkenswert: Insgesamt wiesen 57,1 Prozent der untersuchten Personen atherosklerotische Plaques auf. Bei den 60- bis 70-Jährigen zeigten rund neun von zehn Personen entsprechende Veränderungen. Plaques entwickeln sich über viele Jahre in den Arterien, ohne Symptome zu verursachen.

Atherosklerose gilt als wichtigste Ursache vieler Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie erhöht unter anderem das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und plötzlichen Herztod. .."

Arterienverkalkung kann schon vor dem 30. Lebensjahr beginnen. Eine Studie mit mehr als 16.000 Menschen zeigt, wie häufig stille Plaques sind.

"Was Arztpraxen machen, können Drogerieketten schon lange: dm will jetzt auch Herz-Kreislauf-Checks anbieten. Welche Pro...
08/09/2026

"Was Arztpraxen machen, können Drogerieketten schon lange: dm will jetzt auch Herz-Kreislauf-Checks anbieten. Welche Probleme das lösen könnte – und warum Ärzte zu Recht skeptisch sind.

In dieser Folge sprechen Valerie und Paulina über die Zukunftspläne von dm und deren Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung. .."

Was Arztpraxen machen, können Drogerieketten schon lange: dm will jetzt auch Herz-Kreislauf-Checks anbieten. Welche Probleme das lösen könnte – und warum Ärzte zu Recht skeptisch sind.

"Eine 63-jährige Patientin klagt über Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Klingt nach klassischer Menopause-Symptomatik...
08/09/2026

"Eine 63-jährige Patientin klagt über Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Klingt nach klassischer Menopause-Symptomatik – doch die ist es nicht. Ein schweißtreibendes Ausschlussverfahren beginnt. .."

Eine 63-jährige Patientin klagt über Schweißausbrüche und Hitzewallungen. Klingt nach klassischer Menopause-Symptomatik – doch die ist es nicht. Ein schweißtreibendes Ausschlussverfahren beginnt.

"Unter der Woche gelten andere Essenszeiten als am Wochenende – bei vielen Menschen ist das ganz normal. Doch wer deutli...
08/09/2026

"Unter der Woche gelten andere Essenszeiten als am Wochenende – bei vielen Menschen ist das ganz normal. Doch wer deutlich früher oder später isst, könnte damit seine innere Uhr durcheinanderbringen. In einer großen französischen Langzeitstudie war eine Verschiebung von mehr als einer Stunde bei Männern mit einem höheren Herz-Kreislauf-Risiko verbunden.

Besonders deutlicher Zusammenhang bei Männern

Bei Männern zeigte sich während einer mittleren Nachbeobachtungszeit von 8,1 Jahren ein Zusammenhang zwischen wechselnden Essenszeiten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wer sein tägliches Essensfenster am Wochenende um mehr als eine Stunde nach vorn verschob, hatte ein 44 Prozent höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und ein 68 Prozent höheres Risiko für koronare Herzkrankheiten.

Lag der Mittelpunkt des Essensfensters am Wochenende mehr als eine Stunde später als sonst, war das Risiko für koronare Herzkrankheiten um 36 Prozent erhöht. Für Erkrankungen der Hirngefäße zeigte sich dagegen kein Zusammenhang. Bei Frauen fanden die Forscher keine statistisch eindeutige Verbindung. .."

„Eating Jetlag“ am Wochenende: Unregelmäßige Essenszeiten waren in einer großen Studie bei Männern mit einem höheren Herz-Kreislauf-Risiko verbunden.

"Abnehmen durch Butter, Speck und Co? Bei der Keto-Diät steht reichlich Fett auf dem Speiseplan, Kohlenhydrate sind dage...
07/09/2026

"Abnehmen durch Butter, Speck und Co? Bei der Keto-Diät steht reichlich Fett auf dem Speiseplan, Kohlenhydrate sind dagegen weitgehend tabu. Wie sich diese Ernährungsform auf die Gesundheit auswirkt, ist unter Fachleuten umstritten. Nun zeigt eine Studie: Strikt eingehalten könnte eine Keto-Diät für den Stoffwechsel sogar vorteilhafter sein als eine mediterrane Ernährung.

Kein Brot, kaum Obst und Gemüse, dafür reichlich Butter, Speck und Steak: Die Vorgaben der Keto-Diät klingen intuitiv nicht gerade nach einem Abnehmprogramm. Doch ausgerechnet die hohe Fettzufuhr, verbunden mit extrem wenigen Kohlenhydraten, kann den Körper in einen Zustand der Ketose versetzen. Dabei gewinnt er seine Energie vor allem aus Fett statt aus Kohlenhydraten und verbrennt dabei überschüssiges Körperfett. Wer sich streng an die Vorgaben der Keto-Diät hält, kann dadurch tatsächlich Gewicht verlieren.

Aber wie wirkt sich diese Extremform einer Low-Carb-Diät auf die Gesundheit aus? Während manche eine ketogene Ernährung als Wundermittel gegen zahlreiche Krankheiten propagieren – darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes – warnen andere davor, dass die hohe Fettzufuhr bei dieser Ernährungsform genau diese Erkrankungen auslösen kann. Wer sich dauerhaft nach den Vorgaben der Keto-Diät ernährt, riskiert zudem einen Nährstoffmangel. Bei einer Langzeitstudie an Mäusen entwickelten die ketogen gefütterten Tiere innerhalb eines Jahres Gesundheitsprobleme wie eine Fettleber, Glukoseintoleranz und einen stark erhöhten Cholesterinspiegel.

Drei Diäten im Vergleich

Doch ein Team um Max Petersen von der Washington University School of Medicine in St. Louis kommt nun zu einem gegenteiligen Ergebnis. Für ihre Studie verglichen die Forschenden drei unterschiedliche Ernährungsformen: eine ketogene Diät, bei der 73 Prozent der Kalorien aus Fett stammten und nur vier Prozent aus Kohlenhydraten; eine mediterrane Diät mit der Hälfte der Kalorien aus Kohlenhydraten und 35 Prozent aus Fett;, wie sie unter anderem von der deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlen wird, sowie eine fettarme, pflanzenbetonte Diät mit 70 Prozent der Kalorien aus Kohlenhydraten und nur 15 Prozent aus Fett.

Als Testpersonen rekrutierten die Forschenden Personen mit krankhaftem Übergewicht, die bereits an einer Fettleber sowie einer Vorstufe zu Diabetes litten, bei der der Blutzuckerspiegel erhöht und die Insulinsensitivität verringert ist. Jeweils neun Frauen und fünf Männer pro Gruppe ernährten sich für die Studie vier bis fünf Monate lang nach einer der drei Ernährungsformen. Um sicherzustellen, dass die Freiwilligen die Vorgaben zur Nährstoffzusammensetzung präzise einhielten, stellten die Forschenden ihnen während dieses Zeitraums sämtliches Essen zur Verfügung. Die Menge passte das Team dabei so an, dass alle Teilnehmenden am Ende etwa zehn Prozent ihres Körpergewichts verloren hatten.

Gewichtsabnahme und Stoffwechselverbesserungen

„In allen Gruppen sorgte die Gewichtsabnahme dafür, dass sich die Insulinsensitivität der Muskeln um etwa 50 Prozent erhöhte“, berichtet Petersens Kollege Samuel Klein. „Alle drei Ernährungsweisen verbesserten die Stoffwechselgesundheit erfolgreich allein durch Gewichtsabnahme – trotz ihrer sehr unterschiedlichen Makronährstoffzusammensetzung, von sehr kohlenhydratarm bis sehr kohlenhydratreich.“

Doch in der Gruppe mit der ketogenen Ernährung zeigten sich zusätzliche Vorteile: So verbesserte sich die Insulinempfindlichkeit der Leber in dieser Gruppe zwei- bis dreimal stärker als in den Gruppen mit mediterraner oder fettarmer Ernährung. Ihr Leberfett verringerte sich um durchschnittlich 67 Prozent, in den beiden anderen Gruppen dagegen nur um 45 Prozent. Blutuntersuchungen ergaben außerdem, dass die Freiwilligen aus der Keto-Gruppe den stärksten Anstieg des Hormons Glukagon aufwiesen, dass den Fettabbau in der Leber fördert. .."

Abnehmen durch viel Fett? Das verspricht die umstrittene Keto-Diät. Eine Studie zeigt nun, wie sich diese Ernährungsform auf den Stoffwechsel auswirkt.

"Faszination trifft Unbehagen: Ein Roboter darf künftig selbstständig zur Nadel greifen und Blut abnehmen. Die FDA gibt ...
07/09/2026

"Faszination trifft Unbehagen: Ein Roboter darf künftig selbstständig zur Nadel greifen und Blut abnehmen. Die FDA gibt grünes Licht – besteht aber weiterhin auf eine Fachkraft im Raum. Löst das den Fachkräftemangel?

Es klingt wie ein Science-Fiction-Roman von Isaac Asimov, wird beworben als Zukunft der Medizin – und wirft dennoch Fragen auf: ein Roboter zur Blutabnahme. Wie wahrscheinlich ein solches Service-Szenario in Kliniken wird, zeigt nun eine Zulassung der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA.

Seit dem 19. August 2026 ist die venöse Blutabnahme durch den autonomen Roboter Aletta® erlaubt. Die Maschine ist damit die erste ihrer Art, ein sogenanntes „Autonomous Robotic Phlebotomy Device™“.

Was kann Aletta®?

Der Roboter sucht dabei vollkommen selbstständig nach einer geeigneten Vene, desinfiziert, entnimmt Blut und verarztet die Einstichstelle am Ende sogar mit einem Pflaster. Die erfolgreiche Suche und Unterscheidung zwischen Vene und Arterie gelingt per Nahinfrarot-Bildgebung, Ultraschall/Doppler-Ultraschall und KI. Bewegt sich der Patient zu viel, bricht das System den Eingriff automatisch ab. Ganz allein gelassen wird er dabei jedoch nicht: Eine ausgebildete Fachkraft startet jede Sitzung neu und bleibt in Rufweite.

Laut FDA ist das System bei der Blutabnahme ähnlich erfolgreich wie trainierte Fachkräfte. Und auch bei Patienten mit schwierigem Venenzugang soll die Erfolgsquote laut Bericht hoch liegen (rund 94,5 %).

Maschinen statt Menschen: Wieso das Ganze?

Doch wozu die ganze Automatisierung? Fakt ist: Den USA ergeht es mit dem Fachkräftemangel nicht anders als Deutschland. So fehlt die nötige Menge an ausgebildeten Phlebotomisten, die eine der häufigsten Tätigkeiten in US-amerikanischen Kliniken übernehmen. Das erklärt auch Dr. Michelle Tarver, Direktorin des FDA-Zentrums für Medizinprodukte und Strahlenschutz. Blutentnahmen zählen laut ihr „zu den häufigsten medizinischen Eingriffen in den Vereinigten Staaten“. Doch aufgrund des zunehmenden Mangels an qualifizierten Phlebotomisten könne es zu Verzögerungen für Patienten kommen.

Mit dem blutsaugenden Roboter erhofft man sich nun eine Arbeitsverschlankung. Eine Fachkraft soll dabei gleichzeitig bis zu drei robotergesteuerte Blutabnahmen beaufsichtigen. Profitieren würde damit vor allen Dingen die ambulante Versorgung, für die der Roboter erstmals zugelassen wurde. .."

Faszination trifft Unbehagen: Ein Roboter darf künftig selbstständig zur Nadel greifen und Blut abnehmen. Die FDA gibt grünes Licht – besteht aber weiterhin auf eine Fachkraft im Raum. Löst das den Fachkräftemangel?

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