15/06/2026
Vielleicht erkennst du dich wieder.
1."Ich muss nur noch dieses eine Ding lösen, dann läuft's."
Dahinter steckt: die Hoffnung, dass ein äußerer Schritt das innere Gefühl von Nicht-genug auflöst. Tut er nicht. Das nächste „eine Ding" kommt sofort danach.
2."Ich brauche einfach noch mehr Struktur."
Dahinter steckt oft: die Angst, ohne Kontrolle den Boden zu verlieren. Mehr Struktur beruhigt für drei Tage – und ändert nichts an der eigentlichen Frage.
3.„Wenn ich erstmal die nächste Stufe erreicht habe, kann ich entspannen."
Das hast du dir schon bei der letzten Stufe gesagt. Und bei der davor. Entspannung ist kein Ziel, das du erreichst. Es ist eine Entscheidung, die du jetzt triffst – oder nicht.
4.„Ich schaffe das schon irgendwie."
Klingt nach Stärke. Ist oft: Selbstverlassenheit mit Lächeln. Du schaffst es – auf Kosten von dir.
5."Ich weiß genau, was ich tun müsste. Ich tu's nur nicht."
Das ist der ehrlichste Satz von allen. Und der wichtigste. Denn hier liegt keine Wissenslücke. Hier liegt eine Entscheidung, vor der du dich drückst.
Was diese fünf Sätze gemeinsam haben: Keiner von ihnen lässt sich mit einer neuen Strategie lösen. Keinem hilft ein weiteres Tool, ein weiterer Kurs, ein cleverer Funnel.
Was hilft, ist Ehrlichkeit. Mit dir selbst. Darüber, was du wirklich willst – und wovor du gerade weggehst.
Wenn du dich in mehr als einem Satz wiedererkannt hast: Das ist kein Zufall.
Kommentiere JETZT, welcher Satz bei dir am lautesten war.
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