Apotheke am Landtor

Apotheke am Landtor Herzlich Willkommen in der Apotheke am Landtor in Weilburg. Bei uns finden Sie kompetente Hilfe rund um Ihre Gesundheit. Wir freuen uns auf Sie!

Wie viele Apotheken müssen noch sterben, bis die Politik endlich handelt?Was sich derzeit in Mittelhessen und ganz Deuts...
19/03/2026

Wie viele Apotheken müssen noch sterben, bis die Politik endlich handelt?

Was sich derzeit in Mittelhessen und ganz Deutschland abspielt, ist kein gewöhnlicher Protest und keine vorübergehende Verstimmung einer Branche. Es ist der Aufschrei eines Systems, das seit Jahren ausgepresst, vertröstet und politisch im Stich gelassen wird. Dass die Apotheken deshalb, mit Ausnahme der Notdienstapotheken, am 23.03.2026 ihre Türen geschlossen halten, ist kein symbolischer Akt aus Bequemlichkeit, sondern ein verzweifeltes und zugleich verantwortungsbewusstes Signal: So kann es nicht weitergehen.
Es gibt Momente, in denen sich politische Versäumnisse nicht mehr hinter Formulierungen, Arbeitsgruppen und Koalitionsfloskeln verstecken lassen. Der Protest der Apotheken in ganz Deutschland ist so ein Moment. Geschlossene Türen, dunkle Schaufenster, keine Beratung, keine Ausgabe, keine Hilfe auf direktem Weg. Das ist kein symbolisches Schauspiel. Es ist ein Vorgeschmack auf das, was vielen Städten und Gemeinden dauerhaft droht, wenn die Politik ihren Kurs der Gleichgültigkeit fortsetzt.
Genau aus diesen Gründen gehen die Apotheken jetzt an die Öffentlichkeit und in den Protest. Am 23.03.2026 bleiben die Apotheken in Mittelhessen und in ganz Deutschland mit Ausnahme der Notdienstapotheken geschlossen. Damit setzen sie ein unübersehbares Zeichen. Zugleich zeigen sie Verantwortung: Die Notdienstversorgung bleibt bestehen, akute und dringende Fälle werden weiterhin abgesichert. Der Protest richtet sich nicht gegen die Menschen, sondern für sie! Für ihre Versorgung, für ihre Sicherheit, für den Erhalt einer wohnortnahen Gesundheitsstruktur, die längst nicht mehr selbstverständlich ist.
Denn genau darum geht es inzwischen: um Gleichgültigkeit. Seit Jahren warnen Apothekerinnen und Apotheker vor dem wirtschaftlichen Absturz. Seit Jahren erklären sie, rechnen sie vor, protestieren sie, appellieren sie. Seit Jahren wird ihnen zugehört, genickt, Verständnis signalisiert- und anschließend passiert: zu wenig. Viel zu wenig. Während in Sonntagsreden die Bedeutung der wohnortnahen Versorgung beschworen wird, werden die Menschen, die diese Versorgung Tag für Tag sichern, mit steigenden Kosten, wachsender Bürokratie und politischen Leerstellen alleingelassen.
Man muss sich die Absurdität dieser Entwicklung einmal klarmachen: Ausgerechnet diejenigen, die für viele Bürgerinnen und Bürger die niedrigschwelligste, schnellste und verlässlichste Hilfe im Gesundheitssystem bieten, geraten immer stärker unter Existenzdruck. Die Apotheke ist eben nicht nur eine Ausgabestelle für Medikamente. Sie ist Anlaufstelle, Schutzraum, Notanker. Dort wird erklärt, eingeordnet, beruhigt, geprüft und oft verhindert, dass aus einer Unsicherheit ein medizinisches Problem wird. Dort bekommen Eltern Hilfe für ihr krankes Kind, ältere Menschen Orientierung im Medikamentendschungel und chronisch Kranke die persönliche Begleitung, die kein Paketdienst und keine Hotline ersetzen kann.
Und dennoch behandelt die Politik diese Strukturen, als seien sie beliebig. Als könne man sie vernachlässigen, aushungern und irgendwann geräuschlos durch anonyme Versandlogik ersetzen. Genau das ist der eigentliche Skandal. Denn wer ernsthaft glaubt, eine flächendeckende Versorgung lasse sich durch digitale Versprechen und Logistikzentren ersetzen, hat entweder nie verstanden, was Apotheken vor Ort leisten oder er nimmt ihren Verlust bewusst in Kauf.
Besonders zynisch wirkt dabei die politische Hinhaltetaktik. Zusagen wurden gemacht, Verbesserungen in Aussicht gestellt, Entlastungen angekündigt. Doch während auf Bundesebene geredet wird, kämpfen vor Ort Inhaberinnen und Inhaber Monat für Monat ums wirtschaftliche Überleben. Die Kosten steigen, die Unsicherheit wächst, die Erschöpfung sitzt tief. Und mit jeder weiteren vertanen Entscheidung wird die Frage drängender: Wie viele Apotheken müssen eigentlich noch aufgeben, bis aus wohlklingenden Bekenntnissen endlich politisches Handeln wird?
Dass die Apotheken nun zu diesem Mittel greifen, ist die direkte Folge dieser Entwicklung. Sie protestieren, weil die wirtschaftliche Grundlage vieler Betriebe seit Jahren ausgehöhlt wird. Sie protestieren, weil politische Zusagen nicht eingelöst wurden. Sie protestieren, weil Kosten für Personal, Energie, Miete, Bürokratie und Digitalisierung steigen, während die Vergütung nicht in gleichem Maß angepasst wurde. Und sie protestieren, weil sie jeden Tag spüren, dass hier nicht nur einzelne Unternehmen unter Druck geraten, sondern ein gesamtes Versorgungsnetz.
Die Folgen dieser Entwicklung werden nicht zuerst in Ministerien spürbar sein. Sie treffen die Menschen vor Ort. Die ältere Frau auf dem Land, die nicht mal eben in die nächste Stadt fahren kann. Die Familie, die am Abend dringend ein Medikament braucht. Den chronisch kranken Patienten, der auf persönliche Beratung angewiesen ist. Wenn Apotheken verschwinden, verschwinden eben nicht nur Betriebe. Es verschwinden Sicherheit, Erreichbarkeit, Vertrauen und ein Stück Menschlichkeit im Gesundheitswesen.
Mittelhessen und ganz Deutschland sendet deshalb ein Signal, das weit über die Region hinausreicht. Dieser Protest ist nicht rückwärtsgewandt. Er ist kein nostalgisches Festhalten an alten Strukturen. Er ist die letzte, dringliche Mahnung, dass ein Staat seine Versorgung nicht kaputtsparen darf, wenn er gesellschaftlichen Zusammenhalt ernst meint. Wer Apotheken politisch ausbluten lässt, spart nicht effizient, sondern er zerstört vorsätzlich ein Netz, das im Ernstfall Leben schützt.
Der 23.03.2026 ist deshalb weit mehr als ein Protesttag. Er ist ein Warnruf. Die geschlossenen Türen der Apotheken, mit Ausnahme der Notdienstapotheken, sollen zeigen, was auf dem Spiel steht, wenn die Politik weiter untätig bleibt. Noch ist diese Entwicklung aufzuhalten. Aber das Zeitfenster schließt sich. Jede weitere vertröstende Erklärung, jede weitere Verschiebung, jede weitere Nicht-Entscheidung macht den Schaden größer. Und irgendwann wird man nicht mehr sagen können, man habe von all dem nichts gewusst.
Dann werden in immer mehr Orten die Lichter ausgehen. Nicht nur in den Schaufenstern der Apotheken, sondern in einem Teil jener öffentlichen Verantwortung, die ein funktionierender Staat seinen Bürgerinnen und Bürgern schuldet.
Die ernsten Gedanken des Michael Hahn

Warum wir am 23. März 2026 unsere Apotheke schließen 🛑💊Liebe Kundinnen und Kunden,Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. D...
04/03/2026

Warum wir am 23. März 2026 unsere Apotheke schließen 🛑💊

Liebe Kundinnen und Kunden,
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Damit wir Sie auch in Zukunft kompetent und sicher vor Ort versorgen können, müssen wir jetzt ein deutliches Zeichen setzen.
Am Montag, dem 23. März 2026, bleibt unsere Apotheke im Rahmen eines bundesweiten Protesttages geschlossen.
Warum tun wir das?
Die flächendeckende Versorgung durch Apotheken vor Ort steht auf dem Spiel. Bürokratie, fehlende Honoraranpassungen und unsichere Rahmenbedingungen machen es immer schwieriger, unsere Betriebe wirtschaftlich zu führen. Wir protestieren nicht gegen Sie, sondern für Sie – damit die Apotheke um die Ecke auch morgen noch für Sie da ist.
Wichtig für Sie:
Die Notversorgung ist selbstverständlich gesichert! Die zum Notdienst eingeteilten Apotheken sind für dringende Fälle weiterhin erreichbar. Welche Apotheke Dienst hat, finden Sie unter:

https://www.aponet.de/apotheke/notdienstsuche

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Solidarität. Gemeinsam sichern wir die Gesundheitsversorgung in unserer Region! 🤝
Ihr Team der Apotheke am Landtor

Der Kräuter-Aperitif aus unserer Apotheke! Ideal auch als Weihnachtsgeschenk!
19/12/2024

Der Kräuter-Aperitif aus unserer Apotheke! Ideal auch als Weihnachtsgeschenk!

Neu! Ab sofort können Sie Ihr E-Rezept direkt von Ihrer Gesundheitskarte bei uns über unsere App „Meine Apotheke“ einlös...
15/10/2024

Neu! Ab sofort können Sie Ihr E-Rezept direkt von Ihrer Gesundheitskarte bei uns über unsere App „Meine Apotheke“ einlösen!
Persönlich, schnell, vor Ort sind wir 24h für Sie erreichbar!

Bei wichtig benötigten Medikamenten bitte vorplanen!
20/06/2024

Bei wichtig benötigten Medikamenten bitte vorplanen!

QR Code scannen und direkt mit unserer Apotheke verbinden. Cardlink is coming soon!
21/03/2024

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23/12/2023

Unsere Öffnungszeiten zwischen den Jahren

Mittwoch 27.12.2023 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Donnerstag 28.12.2023 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Freitag 29.12.2023 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag 30.12.2023 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Außerdem übernehmen wir den Notdienst
am Mittwoch, dem 27.12.2023 und
am Freitag, dem 29.12.2023

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr 2024!

Ihr Team der Apotheke am Landtor

Mit unserer App Meine Apotheke seid ihr bestens vorbereitet auf das E-Rezept! Wir beraten Euch gerne dazu!
08/12/2023

Mit unserer App Meine Apotheke seid ihr bestens vorbereitet auf das E-Rezept! Wir beraten Euch gerne dazu!

28/09/2023

Apotheken stärken! Jetzt!

Zur Stabilisierung der Arzneimittelversorgung

Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat der Apothekerschaft seine Pläne zur Sicherung der flächendeckenden Arzneimittelversorgung auf dem Deutschen Apothekertag in Düsseldorf vorgestellt.

Der Minister ist auf einem gefährlichen Irrweg. Die Apothekerinnen und Apotheker erteilen diesen zerstörerischen Plänen eine klare Absage.

Die Apothekerschaft wird nicht zulassen, dass die Arzneimittelversorgung ihrer Patientinnen und Patienten durch fehlgeleitete und nicht zu Ende gedachte Ideen zum Spielball des Ministers und dadurch dramatisch gefährdet wird.

Die Menschen brauchen keine Medikamenten-Abgabestellen ohne persönlichen Kontakt zur Apothekerin oder zum Apotheker. Sie brauchen keine Scheinapotheken ohne Rezepturen und Notdienste. Vielmehr brauchen sie ein gesundes, flächendeckendes Netz an Apotheken vor Ort. Dort stellen Apothekerinnen und Apotheker als niedrigschwellig zu erreichende und unabhängige Experten eine qualitativ hochwertige Arzneimittelberatung sicher.

Wir fordern statt einer Aushöhlung und eines Rückbaus des heilberuflich getragenen Apothekennetzes, das bestehende und funktionierende System der ambulanten Arzneimittelversorgung durch die Apotheken vor Ort im Sinne einer resilienten und überall gleichwertigen Versorgung aller Menschen zu stabilisieren.

Dafür stehen die Apotheken in Deutschland. Apotheken stärken. Jetzt!

Viele hessische Apotheken bleiben am 2. Oktober geschlossen Notdienst stellt Grundversorgung in dringenden Fällen sicher...
27/09/2023

Viele hessische Apotheken bleiben am 2. Oktober geschlossen

Notdienst stellt Grundversorgung in dringenden Fällen sicher

Am 2. Oktober schließen erneut viele Apotheken in Hessen und beteiligen sich an einem flächendeckenden Protesttag. Auch unsere Apotheke am Landtor ist mit dabei. Die Arzneimittelversorgung bleibt an diesem Tag über die Notdienstapotheken sichergestellt. Der Hessische Apothekerverband bittet Patientinnen und Patienten, dringend benötigte Rezepte an den Tagen davor oder wieder ab dem 4. Oktober einzulösen, wenn die hessischen Apotheken wieder regulär geöffnet haben. Welche Apotheke am 2. Oktober Notdienst hat, erfahren die Hessen per Aushängen in den örtlichen Apotheken oder online unter www.aponet.de.
Der Protesttag am 2. Oktober richtet sich gegen überbordende Bürokratie, anhaltende Lieferengpässe, jahrzehntelange Unterfinanzierung und mangelnde Wertschätzung seitens der Bundesregierung, die im vergangenen Jahr zum größten Apothekensterben in Deutschland seit Bestehen der Bundesrepublik geführt hat.
Davon bleibt auch Hessen nicht verschont: Hier sank die Zahl der öffentlichen Apotheken von 1.412 zum Stichtag 31. Dezember 2021 auf 1.367 zum 30. Juni 2023. Zum Vergleich: Am Stichtag 31. Dezember 2016 waren es hessenweit noch 1.502 Apotheken. Aktuell hat Hessen nur noch 21 Apotheken pro 100.000 Einwohner und selbst diesen Durchschnitt erreicht noch nicht einmal jeder zweite Landkreis in Hessen. „Für viele junge Kolleginnen und Kollegen ist es schlichtweg nicht mehr eine sinnhafte berufliche Perspektive, eine Apotheke als Inhaber zu übernehmen, ohne dass die dafür notwendigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt sind“, nennt HAV-Vorsitzender Holger Seyfarth einen der Hauptgründe für das anhaltende Apothekensterben. Wie groß hier der Handlungsbedarf sei, zeige ein Blick in die Altersstatistik der hessischen Apothekeninhaber: Jeder vierte Apothekeninhaber ist zwischen 60 und 69 Jahre alt - und sogar 6 Prozent sind über 70 und älter.
Die Hessische Apothekerschaft und ihre Mitarbeiterteams versammeln sich am 2. Oktober um 12 Uhr zu einer zentralen Kundgebung auf dem Opernplatz in Frankfurt, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Neben Rednerinnen und Rednern aus der Apothekerschaft werden auch Landtags- und Bundestagsabgeordnete von CDU, FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sprechen.
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Der Hessische Apothekerverband e.V. (HAV) vertritt die Interessen der selbstständigen hessischen Apothekerinnen und Apotheker. Von den 1.400 Apotheken in Hessen, die rund 12.000 Arbeitsplätze bieten, sind 98 Prozent im HAV organisiert. Er ist Partner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab.
Ansprechpartner: Alexander Schopbach, Tel. 069/ 79 20 05 24

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Wir kämpfen nicht nur für den Erhalt der inhabergeführten Apotheke sondern auch für unsere Kunden. Für eine wohnortnahe ...
27/09/2023

Wir kämpfen nicht nur für den Erhalt der inhabergeführten Apotheke sondern auch für unsere Kunden. Für eine wohnortnahe Versorgung und eine bessere Liefersituation!

Unser Rabattcoupon September zum Selbstausdrucken!
06/09/2022

Unser Rabattcoupon September zum Selbstausdrucken!

Adresse

Frankfurter Strasse 2
Weilburg
35781

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:30
Dienstag 08:00 - 18:30
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:30
Freitag 08:00 - 18:00
Samstag 09:00 - 13:00

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