AOK-Klinik Rügen

AOK-Klinik Rügen Vorsorge- und Rehabilitationsfachklinik für Mutter-/Vater-Kind-Kuren BEWUSST. Gönnen Sie sich eine Auszeit und finden Sie wieder zu sich selbst !
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AOK-KLINIK RÜGEN

Hochwertige Erholung und Behandlung für Körper, Geist und Seele
Wer Erholung und qualifizierte Behandlung sucht, ist bei uns in der AOK-Klinik Rügen an der richtigen Stelle. Entspannung und Abstand vom stressbeladenen Alltag fördert die Gesundheit. Unsere Kurmaßnahmen sind sorgfältig auf die Bedürfnisse und Wünsche von Müttern/Vätern und Kindern abgestimmt. Wenn Sie unter stressb

edingten Erkrankungen oder psychovegetativen Beschwerden, Krankheiten der Atemwege wie z.B. Asthma, Allergien oder Infektanfälligkeit, Rücken- oder anderen Beschwerden des Bewegungsapparates, Hauterkrankungen oder Übergewicht leiden, sind Sie in AOK-Klinik Rügen gut aufgehoben. Genießen Sie bei uns, in wunderbarer Natur, unweit vom Kap Arkona, eine produktive Pause von Familie, Beruf und Partnerschaft. Unser hochqualifiziertes Therapeutenteam hilft Ihnen, Ihre körperliche oder seelische Balance wieder zu finden. Gesunde Familien sind unser Ziel! Unser Selbstverständnis

Menschlichkeit und Kompetenz - maximale medizinische Qualität bei höchster Kosteneffizienz und Servicequalität immer unter der Prämisse, dass der Mensch im Mittelpunkt unseres Handelns steht, angepasst an strukturelle Veränderungen des Gesundheitssystems. Unser Patientenbild

Die Stressbelastung von Müttern und Vätern hat deutlich zugenommen, zum einen bedingt durch Veränderungen der gesellschaftlichen Strukturen und des heutigen Familienbildes, zum anderen durch den neu zu lernenden Umgang mit Ausnahmezuständen, die den Familien – Eltern und Kindern viel abverlangt haben. Die Anforderungen im Alltag sind dadurch noch gestiegen. Hinzu kommt der Anspruch an eine gelungene Eltern-Kind-Beziehung und Partnerschaft. Angst vor einem Scheitern in allen Bereichen ist die Folge. Es drohen anhaltende Erschöpfungszustände, steigende Depressionszahlen, Konfliktsituationen und kollektiver Burnout. Es zeigen sich sowohl bei den Eltern, aber auch bei den Kindern - nicht oder nur unzureichend behandelte Symptomenkomplexe bedingt durch das Zusammenspiel von somatischen und psychovegetativen Faktoren, aber auch den sozialen Kontextfaktoren, und damit häufig die Gefahr einer Chronifizierung. Die Kinder aus diesen Familien werden die Gesellschaft in Zukunft aber mitgestalten. Unsere Patientenorientierung

Der Fokus unserer Arbeit konzentriert sich also auf den enormen Stellenwert der Leistungen, die von Müttern und Vätern gegenüber ihren Kindern erbracht werden. Der Erhalt der Kraft diese Leistung im Alltag auch zu erbringen, ist unser Ziel. Denn nur aus gesunden, starken Familien können auch gesunde, starke Kinder wachsen, die dazu in der Lage sind, die Zukunft positiv zu verändern. Probleme im Familienalltag müssen erkannt und ernst genommen werden und alle Bemühungen sollten im Bestreben liegen, den Eltern mehr Eigenverantwortung, Selbstbewusstsein in ihrem Bemühen um die Kinder zu geben und nichts unversucht zu lassen, auch die Gesundheit der Familien zu stärken und zu erhalten. Fachliche Kompetenz, Behandlungsgrundsätze

Wir arbeiten in einem multiprofessionellen Team aus Ärzten verschiedener Fachrichtungen, Psychologen und Therapeuten interdisziplinär engmaschig zusammen. Hierbei steht der Patient für uns im Mittelpunkt. Gemeinsam werden mit dem Patienten Ziele für den Kurverlauf erarbeitet, festgelegt und bei Bedarf individuell angepasst „shared decision making“. Wir sind bestrebt ein Höchstmaß an Patientenorientiertheit zu erreichen. Unsere Ziele

… starke Eltern, starke Familien, starke Gesellschaft

Gesunder Geist - gesunder Körper. Ganzheitliche Betrachtung des Patienten nach ICF unter Einbeziehung von Kontextfaktoren. Förderung der psychischen Stabilität, Stressbewältigung, körperliche Erholung als Weg zu seelischer Gesundheit mit Erfolg.

… gesunde Eltern, gesunde Familien, gesunde Gesellschaft

Leitliniengerechte Medizin, auf höchstem Niveau, stetig aktualisiert mit dem Ziel Gesundheitsstörungen rechtzeitig zu erkennen und Chronifizierung zu vermeiden. Prävention um vermeidbaren Gesundheitsstörungen vorzubeugen. Patienteninformation um Patienten in mehr Selbsthilfestrategien und vorbeugendem Verhalten zu schulen.

… nachhaltige Eltern, nachhaltige Familien, nachhaltige Gesellschaft

Kurerfolg der über die Entlassung hinaus anhält. Gestützt durch zertifizierte Nachsorgeprogramme, (rehasonanz.de.) Darüber hinaus Wertevermittlung. Nachhaltiger Umgang mit Nahrungsmitteln. Kur in Natur „mit offenen Augen lernen“. Unsere Mitarbeiter sind ...

… “menschlich“ ...

Wir setzten auf Empathie und Vertrauen, weil wir uns sicher sind, dass so Körper und Seele am besten in Einklang zu bringen und durch ein gutes Befinden Selbstheilungskräfte und Selbstbewusstsein gestärkt werden.

… “engagiert“ …

im Team, wertschätzend und respektvoll im Umgang miteinander. Wir sind uns sicher, dass sich nur auf diese Weise, neben Fachkompetenz und Professionalität, die inneren Werte unserer Klinik und die Freude der Mitarbeiter an ihrer Arbeit nach außen tragen lässt und für den Patienten spürbar wird.

… “erfolgreich“ …

Wir stehen für eine hohe Patientenzufriedenheit.
.. “Visionär und Zukunftsorientiert“ …

Wir sind Dienstleister im Gesundheitssystem. Den Weg zwischen Patientenorientiertheit und Kundenorientierung, therapeutischen Erfordernissen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten gehen wir zielgerichtet, jedoch mit Augenmaß und Vernunft. Kontinuierliche Anpassung und Modernisierung des Angebotes und Nutzung neuester IT-Mittel unter Berücksichtigung aktueller Gegebenheiten ist unser Bestreben.

… “von hoher Qualität“ …

Zertifiziert. Internes und externes QM-System. Vorsorge- und Rehabilitation und ganzheitliche Familienmedizin ist unser Gebiet

Unser Fachärzteteam aus Kinder- /Jugendärzten, Allgemeinmedizinern und Orthopäden, zum Teil mit spezieller Ausbildung als Asthma- und Neurodermitistrainer, ist besonders erfahren im Umgang mit gesundheitlichen Störungen, die Mütter, Väter und Kinder betreffen. In der AOK-Klinik Rügen behandeln wir:

Psychovegetative Erschöpfungszustände und psychische / psychosomatische Erkrankungen
Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenbeschwerden oder Schulter-Arm Syndrom)
Atemwegserkrankungen und Allergien (z.B. Infektanfälligkeit, Asthma, obstruktive Atemwegserkrankungen)
Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Ekzeme, Schuppenflechte)
Übergewicht und damit zusammenhängende Stoffwechselkrankheiten

Innovativ, wissenschaftlich evaluiert und ausgezeichnet mit dem 1. Preis der Kategorie "Praxiserprobtes" des Leonardo-Wettbewerbes, ist unsere ärztliche Online-Nachsorge mit dem rehasonanz.de Portal. Auf Wunsch begleiten wir unsere Patienten in den Indikationen Übergewicht und Rückenbeschwerden für ein Jahr nach der Kur, und helfen so, dass aus dem Kureffekt ein nachhaltiger, gesunder Erfolg wird. Versorgungsvertrag nach §111a, 41 und 24 SGB V, §111 SGB V

AOK-Klinik Rügen

Hafenstrasse 1
18556 Wiek
Tel.: 038391 - 7 20
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18/06/2026

BUNTE I KUR

Manchmal sind es nicht die großen Dinge, die eine Kur besonders machen. Manchmal sind es ein bemalter Teller, eine selbst gestaltete Tasse oder ein kleiner Stein, der noch lange an schöne Momente erinnert.

Heute möchten wir Euch einige der vielen Kunstwerke zeigen, die in den vergangenen Wochen im Recreation Bereich entstanden sind.

Mit viel Fantasie, Geduld und Kreativität wurden Tassen, Teller und Steine gestaltet. Von Pokémon über Leuchttürme und Segelboote bis hin zu Zitronen, Heidelbeeren und kleinen Überraschungen am Tassenboden. Jedes Werk ist einzigartig und trägt die persönliche Handschrift seines kleinen oder großen Künstlers.

Besonders schön ist, wie viel Freude, Stolz und Kreativität in jedem einzelnen Stück steckt. Genau das macht den Recreation Bereich zu einem Ort, an dem Ideen wachsen und schöne Erinnerungen entstehen. 💛

Euer Team mit 💚 der AOK-Klinik Rügen

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17/06/2026

BOMFORZIONÖS

Heute Mittag heißt es für unsere Gäste wieder zurücklehnen, zuhören und genießen.

Unser Galamenü ist für viele längst ein kleines Highlight der Kur. Für unsere Patientinnen und Patienten genauso wie für das Team aus der Kombüse und unserer Service Crew.

Heute wird wieder angerichtet, serviert. Genau so, wie es sich für ein Gala-Menü gehört.

Viel Freude beim Genießen wünschen

Jens Meckel und das Team mit 💚 aus der Kombüse und vom Restaurantservice

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ZU I GUT | FÜR I DIE I TONNEUnser   zeigt für den gestrigen Dienstagca. 62 Gramm Lebensmittelrücklauf pro Patient/ Tag a...
17/06/2026

ZU I GUT | FÜR I DIE I TONNE

Unser zeigt für den gestrigen Dienstag
ca. 62 Gramm Lebensmittelrücklauf pro Patient/ Tag an.

Für die vergangen Tage können wir folgende Ergebnisse verzeichnen:

15.06. / ca. 81 Gramm
14.06. / ca. 79 Gramm
13.09. / ca. 73 Gramm
12.06./ ca. 73 Gramm

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sind


GRÜN I REGEN I NATUR Der Regen der letzten Tage hat ganze Arbeit geleistet.Unser Klinikgelände leuchtet in einem satten,...
16/06/2026

GRÜN I REGEN I NATUR

Der Regen der letzten Tage hat ganze Arbeit geleistet.
Unser Klinikgelände leuchtet in einem satten, tiefen Grün, das man so nur nach ein paar ordentlichen Regentagen bekommt. Die Natur hat getankt und man sieht es ihr an, an jedem Strauch, jedem Baum, jeder Wiese.
Jetzt darf es gerne wieder etwas wärmer werden. Das Wochenende soll es richten und wir drücken fest die Daumen, dass die Sonne unseren Gästen noch ein paar schöne Stunden schenkt.
Die Natur hat ihren Teil getan. Jetzt ist das Wetter dran.

Euer Team mit 💚 der AOK-Klinik Rügen

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NORDIC I WALKING Mit stürmischen Schritten in die neue Woche.Heute ist es draußen windig, die Ostsee zeigt Charakter und...
15/06/2026

NORDIC I WALKING

Mit stürmischen Schritten in die neue Woche.
Heute ist es draußen windig, die Ostsee zeigt Charakter und genau das ist der perfekte Montag für Nordic Walking. Denn wer einmal gegen den Wind gelaufen ist und trotzdem weitergemacht hat, weiß, was er kann. Die Stöcke stehen bereit. Die neue Woche auch.

Wer macht heute mit?

Euer Team mit 💚 der AOK-Klinik Rügen

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14/06/2026

MEER I 🌞 I TAG

Heute zeigt sich Rügen von seiner launischen Seite.
Sonne, Wolken und mittendrin die Schafskälte, jener kleine Kälterückfall im Juni, der jeden Sommer kurz daran erinnert, dass der Norden seine eigenen Regeln hat. Dazu dieses besondere Ostseelicht, das man nirgendwo sonst findet. Genau das schicken wir Euch heute in unserem Sonntagsvideo nach Hause.
Für alle, die gerade nicht hier sein können, ein kleines Stück Rügen, direkt auf Euer Sofa.

Euer Team mit 💚 der AOK-Klinik Rügen

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LEBENS I MITTEL I KUNDETipp Nummer 19Praktische Tipps für zu Hause, damit allesA  AußerO  OrdentlichK  Köstlichbleibt 💚T...
13/06/2026

LEBENS I MITTEL I KUNDE

Tipp Nummer 19

Praktische Tipps für zu Hause, damit alles

A Außer
O Ordentlich
K Köstlich

bleibt 💚

Thema heute, Wasser trinken, wie viel ist sinnvoll?

Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Der Körper besteht zu einem großen Teil daraus und benötigt täglich Nachschub, damit viele Prozesse reibungslos funktionieren.

Wie viel getrunken werden sollte, hängt von Alter, Körpergröße, Aktivität und Außentemperatur ab. Als Orientierung gelten für Erwachsene etwa 1,5 bis 2 Liter Getränke pro Tag. An heißen Tagen oder bei körperlicher Aktivität kann der Bedarf deutlich höher liegen.

Außer Acht lassen sollte man dabei nicht, dass auch Obst, Gemüse und andere Lebensmittel Flüssigkeit liefern.

Woran erkennt man ausreichendes Trinken?
Seltenes Durstgefühl
Hellgelber Urin
Gute Konzentrationsfähigkeit
Weniger Müdigkeit im Alltag

Geeignete Durstlöscher sind
Wasser
Mineralwasser
Ungesüßte Kräuter und Früchtetees

Süße Getränke liefern oft viel Zucker und sollten die Ausnahme bleiben.

Ordentlich getrunken unterstützt Wasser den Körper Tag für Tag. Köstlich wird es, wenn ein Spritzer Zitrone, frische Minze oder ein paar Beeren für natürlichen Geschmack sorgen.

Nächsten Samstag folgt Tipp Nummer 20.

Euer Team mit 💚 der AOK Klinik Rügen 💚

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STRAND I MUSCHELN Gesammelt, getüftelt, getestet, gemalt, geklebt, getrocknet, gefreut.In wenigen Worten steckt alles dr...
13/06/2026

STRAND I MUSCHELN

Gesammelt, getüftelt, getestet, gemalt, geklebt, getrocknet, gefreut.
In wenigen Worten steckt alles drin, was einen guten Nachmittag im Kreativbereich ausmacht. Eine Mama und ihr Sohn haben sich zusammen an dieses wunderbare Bild gewagt und dabei genau das getan, wofür diese Zeit hier gedacht ist. Einfach zusammen sein, ohne Zeitdruck, ohne Ablenkung, mit Muscheln, Treibholz, Farbe und ganz viel Fantasie.
Das Ergebnis spricht für sich. Ein Segelboot aus Muscheln, Strichmenschen am Sandstrand, eine Sonne, Strandgras, Schneckengehäuse und mittendrin jemand, der angelt. Eine ganze Welt, entstanden aus dem, was Rügen einfach so hergibt.
Solche Momente sind es, die bleiben.

Euer Team mit 💚 der AOK-Klinik Rügen

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GUTE I NACHT I GESCHICHTERüdiger und die Piraten vom BoddenEin Abenteuer unserer Klinikmöwe Rüdiger, zum Vorlesen Es gab...
12/06/2026

GUTE I NACHT I GESCHICHTE

Rüdiger und die Piraten vom Bodden

Ein Abenteuer unserer Klinikmöwe Rüdiger, zum Vorlesen

Es gab Morgende auf dem Klinikgelände, die sich anfühlten wie ganz gewöhnliche Morgende. Die Sonne kam, die Vögel sangen, der Bodden lag still und silbrig zwischen den Schilfrohren. Und dann gab es Morgende, an denen Rüdiger von seinem Dachplatz aus etwas sah, das ihn so aufrecht sitzen ließ, dass er beinahe vom Ziegel gerutscht wäre.

Dieser Morgen war so ein Morgen.
Es hatte eigentlich unscheinbar begonnen. Rüdiger hatte beobachtet, wie sich Kinder auf dem Weg zum Gruppenraum der Luftpiraten sammelten, einer nach dem anderen, manche noch etwas verschlafen, manche schon so aufgedreht, dass ihre Füße kaum still bleiben wollten. Frau Dr. Stöhrer war bereits da, die ärztliche Direktorin der Klinik, und mit ihr zwei Betreuerinnen, die so ruhig und fröhlich wirkten, als wäre ein Segeltag auf dem Bodden die selbstverständlichste Sache der Welt.
Im Gruppenraum der Luftpiraten, das wusste Rüdiger, trafen sie sich immer zuerst. Dort hingen die Bilder der vergangenen Fahrten, dort lagen die Schwimmwesten bereit, dort wurde besprochen, was heute anstand. Rüdiger hatte den Raum nie von innen gesehen, aber er konnte sich vorstellen, wie es dort aussah. Bunt. Laut. Voller Vorfreude.
Und dann, nach einer Weile, öffnete sich die Tür.
Und heraus kam ein Zug.
Kein gewöhnlicher Zug, versteht sich. Die Kinder trugen ihre orangenen Schwimmwesten, leuchtend wie kleine Sonnen, jede ordentlich zugeknöpft, jede mit einem Namen, der dazugehörte. Die Piratenflagge war bereits aufgespannt und flatterte unternehmungslustig im Morgenwind. Und vorne, mit der würdevollen Ernsthaftigkeit echter Seefahrer, rollte der leere Bollerwagen, bereit für seinen wichtigsten Auftrag des Tages.
„Otto“, sagte Rüdiger, ohne den Blick abzuwenden. „Otto, schau.“
Otto, der kleine Fischotter, hob den Kopf. Er sah den Zug. Und dann lächelte er so breit, dass man jeden einzelnen seiner kleinen Zähne zählen konnte.
Carlo, der alte Hafenkater, öffnete ein Auge. „Die Luftpiraten“, sagte er, mit einer Stimme, die so klang, als hätte er dieses Wort schon viele Male gesagt und würde es jedes Mal ein kleines bisschen mehr mögen.
„Luftpiraten?“, fragte Rüdiger.
„So nennen sie sich“, sagte Carlo. „Und weißt du warum?“
Rüdiger schüttelte den Kopf.
Carlo richtete sich langsam auf. „Weil das die Kinder sind, für die Luft manchmal keine Selbstverständlichkeit ist. Kinder mit Asthma. Kinder, deren Lungen sich manchmal verengen, ohne zu fragen, ob es gerade passt. Mitten beim Spielen, mitten beim Lachen, mitten in der Nacht. Und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, haben sie sich ausgerechnet die Luft zum Thema gemacht. Die Lüfte. Das Meer. Den Wind.“
Rüdiger saß still und ließ das sacken.
Er dachte daran, wie es wohl war, so ein Kind zu sein. Wenn man rennen wollte und der Atem nicht mitspielte. Wenn die Brust sich anfühlte wie eingeschnürt, wie zugedrückt von innen, wenn das Pfeifen beim Ausatmen kam, leise und ungebeten. Kinder, die manchmal innehalten mussten, wo andere einfach weiterliefen. Kinder, die gelernt hatten, auf sich zu hören, auf ihren Körper, auf die kleinen Zeichen.
Und genau diese Kinder standen jetzt hier, mit Schwimmwesten und Piratenflagge, bereit für den Bodden.

Der Zug steuerte zunächst die Kombüse an.
Das war der Ort, an dem der Reiseproviant abgeholt wurde und Rüdiger fand, dass es keinen besseren Namen hätte geben können. Kombüse. Das klang nach Meer, nach Segeln, nach Abenteuern auf hoher See. Die Kinder bildeten eine ordentliche Schlange und nach und nach wurde der Bollerwagen beladen. Brote, Obst, Getränke, alles sorgfältig eingepackt und verstaut, bis der Wagen so voll war, dass er ein kleines bisschen an Schlagseite zu geraten drohte.
„Carlo“, sagte Rüdiger hinunter, wo der alte Hafenkater auf seinem Holzbalken lag und das Geschehen mit halbgeschlossenen Augen verfolgte, „weißt du, was das bedeutet?“
„Dass sie gleich ablegen“, murmelte Carlo. „Natürlich weiß ich das. Ich kenne diesen Morgen schon ein paarmal.“

Und tatsächlich, kurz darauf setzte sich der Zug wieder in Bewegung. Den Weg hinunter vom Klinikgelände, zwischen den Bäumen hindurch, am Boddenweg entlang, hinunter nach Wiek. Und Rüdiger, der einfach nicht stillsitzen konnte, hob ab und flog mit. Von oben sah der Zug aus wie eine kleine Expedition, die orangenen Schwimmwesten ein leuchtender Strich zwischen dem Grün der Bäume, die Piratenflagge vorneweg, der Bollerwagen mitten drin, tapfer über das Kopfsteinpflaster holpernd.Und am Hafen, da lag es.
Das Holzsegelboot. Breit und ruhig, das Holz dunkel und warm in der Morgensonne, die Masten hoch genug, um ordentlich Respekt einzuflößen. Es schaukelte ein kleines bisschen, so wie Boote das tun, als hätten sie Freude daran, begrüßt zu werden.
Und dann sah Rüdiger die Augen der Kinder.
Er hatte in seinem Leben schon viele Augen gesehen. Müde Augen, fröhliche Augen, neugierige Augen, schläfrige Augen. Aber diese Augen hier, die leuchteten auf eine Art, die er nicht so schnell vergessen würde. Es war das Leuchten von jemandem, der gerade begreift: Das ist wirklich. Das passiert wirklich. Ich bin wirklich hier.

Frau Dr. Stöhrer stand am Steg und begrüßte jeden einzelnen mit Namen. Die beiden Betreuerinnen halfen beim Einsteigen, reichten Hände, wo Hände gebraucht wurden und lachten mit, wo gelacht wurde. Der Bollerwagen mit dem Proviant wurde verstaut. Und dann, einer nach dem anderen, gingen die Kinder an Bord.
Rüdiger landete auf einem Poller am Steg und beobachtete das alles, ganz still, ganz nah.
Neben ihm landete, etwas unbeholfen, Otto.
Und dann sah Rüdiger etwas, das er so schnell nicht vergessen würde.
Ein Mädchen, vielleicht acht Jahre alt, mit zwei geflochtenen Zöpfen und einer Schwimmweste, die ihr ein bisschen zu groß war, trat als eine der Ersten auf die Planke. Sie blieb einen Moment stehen. Nicht aus Angst, das war es nicht. Sondern weil sie spürte, was kam, noch bevor es da war.
Der erste Schritt auf das Boot. Und dann tat sie ihn.
Und das Boot bewegte sich. Nur ein kleines bisschen, so wie Boote das eben tun, wenn jemand an Bord kommt. Aber für ein Kind, das bisher nur auf festem Boden gestanden hat, ist dieses kleine bisschen eine ganz neue Welt. Der Boden unter den Füßen, der nicht fest ist. Der nachgibt, wiegt, schwankt, lebt. Das Mädchen streckte die Arme aus, instinktiv, wie ein Seevogel, der die Balance sucht und schaute nach unten auf die Planken, dann nach oben zur Betreuerin, dann wieder nach unten.
Und dann lachte sie. Nicht das höfliche Lachen, das Kinder manchmal machen, wenn Erwachsene dabei sind. Sondern das echte, das überraschte, das unwillkürliche Lachen, das entsteht, wenn der Körper etwas erlebt, das er noch nicht kennt und das sich trotzdem sofort richtig anfühlt.
„Wie machen die das?“, sagte Otto leise.
„Was meinst du?“
„Na“, sagte Otto und schaute auf die Kinder, die nun auf dem Boot standen und über die Reling schauten, auf das Wasser, auf den Bodden, auf die Weite. „Wie sie das einfach machen. Einfach hingehen. Einfach an Bord gehen. Einfach stehen auf etwas, das sich bewegt.“
Rüdiger dachte nach.
„Ich glaube“, sagte er schließlich, „die wissen, dass sie nicht alleine sind. Frau Dr. Stöhrer ist dabei. Die Betreuerinnen sind dabei. Das Boot ist sicher. Und“, er machte eine kleine Pause, „ich glaube, die wissen irgendwie schon, dass ihre Lungen sie nicht aufhalten. Nicht heute.“
Und dann geschah etwas, das Rüdiger tief beeindruckte.
Das Segelboot löste sich langsam vom Steg, glitt auf den Bodden hinaus und mit ihm zog die Luft des Meeres über die Kinder. Salzig, frisch, kühl, klar. Diese besondere Luft, die es nur hier gibt, über dem Wasser, weit weg von Staub und Abgasen und allem, was sich in engen Lungen festsetzt. Rüdiger kannte diese Luft. Er hatte sie sein Leben lang geatmet, ohne je darüber nachzudenken.
Aber für die Kinder auf dem Boot, für die Luftpiraten, war diese Luft etwas anderes.
Eine Betreuerin hatte einem Jungen die Hand auf die Schulter gelegt und gesagt: „Atme einfach mal tief ein.“ Und der Junge hatte es getan. Langsam, tief, bis ganz nach unten, so wie man es übt, so wie man es lernt. Und Rüdiger hatte von seinem Poller aus beobachtet, wie sich die Schultern des Jungen senkten. Wie die Anspannung, die sich dort manchmal festsetzt, wenn man immer aufpassen muss auf den nächsten Atemzug, ein kleines bisschen lockerer wurde. Die salzige Meeresluft legt sich wie ein sanfter Balsam auf die Atemwege, öffnet sie, macht Platz, wo vorher Enge war.
„Siehst du das?“, sagte Otto leise.
„Ja“, sagte Rüdiger. „Er atmet.“ „Er atmet.“

Es klang so einfach. Aber wer weiß, wie es ist, wenn Atmen nicht einfach ist, der versteht, was in diesem Moment auf diesem Boot passierte.
Das Segelboot zog seine Bahn, die Piratenflagge straffte sich im Boddenwind und von Bord kam ein Laut, der über das ganze Wasser trug, ein Jubeln, ein Juchzen, ein Lachen, so groß, dass Rüdiger dachte, der Bodden müsste es bis zur anderen Seite hören.
Er flog noch eine Weile mit, hoch oben, die Flügel im Wind, und schaute auf das Boot hinunter, das kleiner wurde und weiter und weiter, bis die orangenen Punkte der Schwimmwesten aussahen wie kleine, leuchtende Sterne auf dem dunklen Wasser. Er sah, wie die Kinder lernten, mit dem Schwanken umzugehen. Wie sie die Beine ein bisschen breiter stellten, die Knie leicht beugten, so wie es die Seeleute tun, seit es Seeleute gibt. Wie der Boden, der sich bewegte, nach einer Weile nicht mehr fremd war, sondern vertraut. Wie das Meer aufhörte, eine Herausforderung zu sein und anfing ein Freund zu werden.
Dann flog er zurück.
Carlo lag noch auf seinem Holzbalken. Er hatte die Augen geschlossen.
„Und?“, fragte er, ohne sie zu öffnen.
„Schön“, sagte Rüdiger. „Sehr schön.“
„Das ist es“, sagte Carlo, „jedes Mal.“

Am Nachmittag, als die Sonne schon tiefer stand und das Licht goldener wurde, da kamen die Luftpiraten zurück. Rüdiger sah sie von weitem, den orangenen Strich auf dem Boddenweg, die Piratenflagge im Wind, den Bollerwagen, der jetzt leerer war und leichter rollte. Und die Gesichter der Kinder, salzig und glücklich und voller Geschichten, die sie alle gleichzeitig erzählen wollten, laut und durcheinander und mit Händen und Füßen.
Einer zog den anderen an der Schulter. Eine lachte so laut, dass die Möwen am Ufer aufflogen. Und ein kleiner Junge, der morgens noch etwas zögerlich an Bord gegangen war, ging jetzt aufrecht und mit federnden Schritten, als hätte er den ganzen Bodden persönlich bezwungen.
Rüdiger dachte: Das ist es. Das ist genau das, wofür dieses Programm da ist. Nicht nur damit die Kinder segeln. Sondern damit sie wissen, was sie können. Dass ihre Lungen vielleicht manchmal eng werden, aber ihr Mut das nie tut. Dass der Boden schwanken darf und man trotzdem steht. Dass die salzige Luft des Boddens atmen lässt, tief und frei und weit, auf eine Art, die man mit nach Hause nehmen kann, im Herzen, wenn nicht in der Lunge.
Viermal im Jahr, dachte er, viermal im Jahr passiert das hier. Und jedes Mal kehren kleine Piraten zurück, die ein bisschen größer sind als beim Ablegen.

Gute Nacht, kleine Piraten vom Bodden. Ihr habt heute die See bezwungen. Und morgen habt ihr noch viel mehr vor.

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ZU I GUT | FÜR I DIE I TONNE👍Yes we can 👍Unser   zeigt für den gestrigen Donnerstagca. 70 Gramm Lebensmittelrücklauf pro...
12/06/2026

ZU I GUT | FÜR I DIE I TONNE

👍Yes we can 👍

Unser zeigt für den gestrigen Donnerstag
ca. 70 Gramm Lebensmittelrücklauf pro Patient/ Tag an.

Für die vergangen Tage können wir folgende Ergebnisse verzeichnen:

10.06. / ca. 71 Gramm
09.06. / ca. 71 Gramm
08.09. / ca. 70 Gramm

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18556

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